Spanisch

Erfolgreiche DELE-Prüfungen am MCG

Die Vorbereitungskurse auf die DELE-Prüfungen im Rahmen der Begabtenförderung im Fach Spanisch werden am MCG schon seit einigen Jahren angeboten. Neu ist seit diesem Schuljahr, dass die Prüfungen auf den Niveaustufen A1 und A2 an unserer Schule absolviert werden können. Die Kurse richten sich in erster Linie an Q1 Schülerinnen und Schüler, die die Inhalte der EF sowohl wiederholen als auch vertiefen und in besonderem Maße ihren Wortschatz erweitern wollen. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Förderung der Mündlichkeit ein. Das MCG freut sich daher, dass in diesem Schuljahr zehn Schülerinnen und Schüler die DELE-Prüfung bestanden haben. [DWO]

„Europa macht Schule“ – Die kulturelle Vielfalt Spaniens wird am MCG erlebbar

Am 11.04.2019 war es wieder einmal soweit und eine spanische Erasmusstudentin, Frau Sandra López Hernández, stellte den Spanischschülern die wichtigsten spanischen Regionen und deren kulturelle Besonderheiten vor. Das vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) begleitete und vom Verein „Europa macht Schule e.V.“ aus Köln organisierte Projekt wurde in einem Grundkurs Spanisch der Jahrgangsstufe EF durchgeführt.

Zunächst interviewten die Schülerinnen und Schüler Frau López Hernández zu ihrer Person und Herkunft. Danach wurden Postkarten mit spanischen Motiven verteilt und die Schüler sollten die von ihnen ausgewählten Postkarten den Mitschülern vorstellen und ihre Assoziationen dazu mitteilen und anschließend die Postkartenmotive der entsprechenden spanischen Region auf einer Landkarte zuordnen, was in der Zusammenstellung eines farbenfrohen Plakates mündete. Anschließend wurden die Spanischlerner zu ihrem Vorwissen über die spanische Kultur und Nation befragt. Im weiteren Verlauf des Vormittages ging es um die vermeintlichen Vorurteile, die man über Spanien hat und Frau López Hernández half dabei, die Schüleraussagen zu diesen Aspekten zwischen den Polen „Realität“ und „Klischee“ einzuordnen. In der längsten Arbeitsphase bekam die Gruppe nun ein Video zu sehen, in dem einige der wichtigsten spanischen comunidades autónomas (vergleichbar mit den deutschen Bundesländern) mit ihren Traditionen und kulturellen Besonderheiten vorgestellt wurden. Im Anschluss daran konnten die Postkarenmotive dank des neuen Fachwissens zielgerichteter erfasst und den richtigen Regionen zugeordnet werden. Jeder Schüler wurde nun in einer ausgelosten Gruppe Experte für eine dieser Regionen und recherchierte zu dieser weitere Informationen im Internet, die dann inhaltlich und visuell für die anderen aufbereitet wurden. Die anschließende Präsentation fand mit viel Enthusiasmus statt, da Frau López Hernández in der Pause vor der Präsentation die Gruppe mit selbstgemachter spanischer Tortilla, chorizo (Paprikawurst), weiteren landestypischen Spezialitäten und Brot versorgte, was alles mit der Hand gegessen wurde, wie es oftmals beim Tapasessen der Fall ist.

Als Belohnung für einen gelungenen Vortrag durften sich die Vortragenden anschließend chuches (spanische Süßigkeiten) aussuchen. Untermalt wurde die Veranstaltung durch spanische Musik, die die Gruppe durch die Arbeitsphasen trug. Das größte Highlight war aber für viele, dass sie, dank der Herkunft der Erasmusstudentin aus Navarra, einige Worte auf Baskisch lauschen durften, vielleicht die außergewöhnlichste Sprache der EU.

Unser besonderer Dank gilt Frau López Hernández, die mit uns die aufregende Kultur ihrer Heimat geteilt hat. Durch das vielfältige Lernangebot zum Kennenlernen der spanischen Kultur wurden alle Sinne der Lernenden angesprochen, die Spanien hören, sehen, fühlen, riechen und schmecken durften und dadurch erleben konnten, wie vielfältig die spanische Kultur ist. Somit wurde ein europäisches Nachbarland und seine Kultur für die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums auch bei uns vor Ort erlebbar. [DWO]

Großartiges Granada – 1. Schüleraustausch mit der IES Padre Suárez

Am Samstag, dem 10. März 2019, landeten wir gegen 15:00 Uhr im sonnigen Malaga. Bei der darauffolgenden Busfahrt kam nach dem etwas längeren Flug dann auch gute Stimmung auf und wir freuten uns darauf, unsere Austauschpartner nach wochenlangem Hin- und Herschreiben nun endlich zu sehen. Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag in Granada wurden wir dann alle von den Austauschschülern und ihren Eltern in Empfang genommen.

Der Sonntagvormittag gestaltete sich für jeden von uns unterschiedlich. Am Nachmittag trafen wir uns dann aber fast alle in der Altstadt, um die Hotspots der Stadt zu besuchen.
Am Montag begleiteten wir unsere Austauschpartner zur Schule und guckten zunächst eine Dokumentation über Granada, speziell über die Kultur und besuchten danach das eigene Naturkundemuseum der IES “Padre Suárez“. Viele von uns besuchten am Nachmittag eines der riesigen Einkaufzentren der Gegend zum Shoppen.

Den Dienstag hätte man schon als Highlight unseres Besuches in Spanien sehen können, denn wir stiegen nach einem Informationsfilm zur Alhambra, welche ein UNESCO-Weltkulturerbe ist, anschließend zu eben dieser hoch. Der anstrengende und steile Weg zahlte sich aus. Die kunstvoll verzierten Paläste und Gärten, aber vor allem der atemberaubende Blick auf die Stadt machten den Besuch der maurischen Burg zu einem ganz spannenden Erlebnis.

Der Morgen des Mittwochs war von einer etwas längeren Fahrt nach Malaga begleitet, wo wir das Picasso Museum und die “Alcazaba“ besuchten. Nach einem kleinen Spaziergang durften wir uns dann auch frei durch die Stadt bewegen. Gegen Abend trafen wir wieder in Granada ein.


Am vorletzten Tag, dem Donnerstag, besuchten wir als deutsche Schülergruppe das Dorf Frigiliana, wo wir von den etwas höher gelegenen Aussichtsplätzen einen wunderschönen Blick über den Ort hatten. Das Dorf an sich war sehr klein und ruhig und wir begegneten nur wenigen Einwohnern. Daraufhin fuhren wir etwas weiter und stiegen in die Höhlen von Nerja hinab. Die beeindruckende Größe der Höhlen wurde eigentlich nur von der Schönheit der Tropfsteinformationen übertroffen. Danach fuhren wir weiter zum Strand in Almuñécar, wo wir die Sonne ausgiebig genossen. Ein Eis in einer der besten Eisdielen des Ortes war der perfekte Abschluss des Ausflugs. Am Abend kehrten wir nach Granada zurück.

Am letzten Tag in Spanien gingen wir in die Altstadt Granadas, die wir alle schon etwas besser durch die dort verbrachten Nachmittage mit unseren Austauschpartnern kannten. Danach besuchten wir die königliche Kapelle, in der das Königpaar Isabella und Ferdinand begraben sind, die für die Wiedervereinigung Spaniens verantwortlich waren. Den letzten Abend verbrachten die meisten von uns, wie die Tage zuvor, in der Altstadt Granadas. Der Abschied rückte immer näher.

Um 03:00 Uhr am Samstag verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unseren Austauschpartnern und landeten am Vormittag im nicht so sonnigen Düsseldorf.

Ich kann, so glaube ich es zumindest, für alle sprechen, wenn ich sage, dass die ganze Woche vor allem aufgrund des Wetters wie ein kleiner Urlaub für uns alle war. Sowohl unsere Austauschpartner, als auch wir, die deutsche Reisegruppe, hatten die Chance uns besser kennenzulernen und zusammenzuwachsen. Auch die Nachmittage und Abende auf den hochgelegenen Aussichtsplätzen der Stadt, bei denen wir gemütlich beisammensaßen, redeten und Musik hörten bis die Sonne unterging, waren einfach schön. Das gesamte Programm war gut strukturiert, die Ausflüge alle sehr interessant und auf keinen Fall langweilig. Es hat sich gelohnt, am Austausch teilzunehmen und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch unserer Austauschpartner Anfang Mai bei uns in Neuss.

[Lina Nachtigall]

Das MCG wird DELE-Prüfungszentrum

Schon seit einigen Jahren werden die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums auf die DELE-Prüfungen auf unterschiedlichen Niveaustufen (A1-C1) in einer AG vorbereitet. Bislang wurden die Prüfungen allerdings an anderen Schulen abgenommen.

Nachdem im Sommer 2018 die beiden Spanischlehrer Herr Honegger und Herr Dworakowski eine zweitägige Fortbildung des Instituto Cervantes de Bremen besucht hatten, ist das MCG nun offizielles Prüfungszentrum für DELE. Die ersten beiden Prüfungen wurden auf den Niveaustufen A1 und A2 abgenommen, die als gute Wiederholungseinheit der Inhalte des Spanischunterrichts der Einführungsphase (EF) gelten und von den neuen Q1 Schülerinnen und Schülern absolviert wurden.

Insgesamt nahmen elf Schülerinnen und Schüler (vier auf der Niveaustufe A1 und sieben auf der Niveaustufe A2) an den Prüfungen teil und stellten ihre Fähigkeiten in den Bereichen Leseverstehen, Hörverstehen, Schriftlicher Ausdruck und Mündlicher Ausdruck unter Beweis.

Nachdem sich alle mit viel Fleiß, Durchhaltevermögen und auch einer gehörigen Portion Spaß durch die arbeitsintensive Vorbereitung bewegt hatten, war die Prüfung die perfekte Gelegenheit, sich für seinen Einsatz selbst zu belohnen.

Die Ergebnisse der Prüfungen werden Ende Januar bekannt gegeben und das Diplom wird im Mai vom spanischen Bildungsministerium und dem Instituto Cervantes (vergleichbar mit dem deutschen Goethe-Institut) vergeben werden.

Mit  der Abnahme der Prüfungen dieses renommierten Fremdsprachenzertifikates komplettiert das Marie-Curie-Gymnasium sein Angebot an fremdsprachlichen Diplomen und bietet nun diese für alle an der Schule unterrichteten Fremdsprachen an. Somit leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur europäischen Völkerverständigung. [Dwo]

„Europa macht Schule“ am MCG: Festivals in Spanien

Am 01. Februar 2018 bestand für die Klasse 9d erstmals die Möglichkeit, einen ausführlichen Einblick in die spanische Kultur zu erlangen. Denn in Kooperation mit „Europa macht Schule e.V. Köln“ wurde eine Erasmusstudentin (Teilnehmerin eines europaweiten Austauschprogramms für Studenten), Frau Carlota Martínez, ans Marie-Curie-Gymnasium eingeladen, um mit uns Schülerinnen und Schülern gemeinsam ein Projekt auf die Beine zu stellen. Frau Martínez wurde in Zaragoza (Spanien) geboren und studiert zurzeit im Rahmen ihres Erasmusstudiums an der Universität zu Köln Journalismus. An jenem Donnerstag informierte sie uns über verschiedene Feste, die in ihrer Heimat gefeiert werden. Um dies zu ermöglichen, wurde die gesamte Klasse vom regulären Unterricht der 2. – 6. Stunde befreit und beschäftigte sich mit den Festivals und Volksfesten Spaniens.

Nach einer kurzen Vorstellung von Carlota Martínez wurden uns anhand einer ausführlichen Power Point Präsentation zehn verschiedene traditionelle Feste der spanischen Kultur nahegebracht. Jedes der einzelnen Feste findet ausschließlich an einem Ort der Region statt. Die Präsentation veranschaulichte uns die vielfältigen Facetten der spanischen Kultur in ihren verschiedenen volkstümlichen Traditionen. Nicht wenige der Veranstaltungen, die uns vorgestellt wurden, erwiesen sich als spannend und herausfordernd. Von den weltweit bekannten Stierkämpfen, die übrigens in Teilen Spaniens schon verboten sind, wurden uns Ausschnitte des San Juan Festes (Johannistag) gezeigt. An dem Stierfreitag werden die berühmten Stierkämpfe in einer Arena ausgetragen.

Ein ähnliches Festival findet in Pamplona zum San Fermín statt. Bei jenem Stierlauf werden sechs Kampfbullen durch die engen Gassen Pamplonas getrieben und viele junge Männer rennen als Mutprobe vor den Stieren her. Diejenigen, die eingeholt werden, können sich mit Glück an den Rand flüchten und hoffen, dass die Stiere sie übersehen. Bei diesem nervenaufreibenden Spektakel kommt es leider immer wieder auch zu Verletzungen.

Weit verbreitet sind darüber hinaus Essensschlachten, bei denen Menschen mit Gemüse beworfen werden. Ein besonders erwähnenswertes Beispiel dafür ist die Tomatenschlacht in Buñol. Sie hat es mit über 40.000 Teilnehmern sogar in das Guinness-Buch der Rekorde geschafft.

Insgesamt hat man den Eindruck bekommen, dass die Spanier ein lautes und herausforderndes Spektakel mögen. Kein Fest lief ohne eine Vielzahl an Böllern und Raketen ab. Bei diesen Fiestas spielt das kulinarische Befinden aber auch eine wichtige Rolle, weshalb überall regionale Köstlichkeiten und Weine angeboten werden.

Nach der Präsentation wurden in Partnerarbeit Plakate zu den einzelnen Festen erstellt, um sich nochmals näher mit ihnen auseinanderzusetzen und um ihre Entstehung zu verstehen. Nach einer Fragenrunde an Frau Martínez war die spanische Studentin darauf gespannt, auch etwas über deutsche Festlichkeiten zu erfahren, woraufhin wir ihr vom rheinischen Karneval und den Neusser Schützenfest berichteten. Der Projekttag endete mit einer kleinen Einführung in die spanische Sprache. Dabei demonstrierten die Mitglieder der Spanisch-AG ihr bisher erlerntes Wissen.

Insgesamt stellte der Tag für uns eine neue Erfahrung und eine bereichernde Abwechslung dar. Auf kurzweilige Weise konnten wir unser Wissen über Spanien erweitern. Darüber hinaus hat der Vortrag dazu beigetragen, bei den bald anstehenden Wahlen für die EF die Entscheidung zu treffen, ob das Fach Spanisch vielleicht für einen selbst infrage kommt.

Dieser Tag ist ein weiterer Schritt für das MCG den europäischen Gedanken im Schulalltag und im Bewusstsein der MCG-Gemeinschaft zu verankern. Generell sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass bei einer Wiederholung der Veranstaltung der nächste 9. Jahrgang sicherlich ebenso wie wir profitieren würde.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des Projektvereins: https://www.europamachtschule.de/das-programm/standorte/koeln/

[Erik Haufs 9d]

Unterstützung im Spanischunterricht

Mein Name ist Paula Robledo Sancha, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Malaga (Andalusien) in Südspanien. Ich habe dieses Jahr meinen Bachelor in Übersetzen und Dolmetschen (Englisch, Französisch und Deutsch) an der Universität von Malaga absolviert und ich arbeite jetzt am Marie-Curie-Gymnasium als Fremdsprachenassistentin und unterstütze die Lehrer im Spanischunterricht.

Das Hauptmotiv, warum ich mich für dieses Programm beworben habe, ist meine Leidenschaft für Sprachen und Kulturen. Ich habe mich immer für Sprachen interessiert, deshalb habe ich an verschiedenen Schüleraustauschprogrammen mit englischen, französischen und amerikanischen Schülern teilgenommen. Ich möchte gerne meine Erfahrungen mit den Schülern teilen und die Begeisterung dafür, Sprachen zu lernen, auf sie übertragen. Außerdem ist es für mich eine Chance, das Leben und den Alltag in Deutschland besser kennen zu lernen. Ebenso wichtig ist es für mich, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und Erfahrungen zu sammeln.

Ich habe bereits mehrere Unterrichtsstunden im Fach Spanisch auf verschiedenen Niveaustufen am MCG besucht und in den Klassen herrscht eine angenehme Lernatmosphäre. Ich finde es einfach und angenehm mit den Schülern zu arbeiten. Die Lehrer und Mitarbeiter vom MCG sind ebenfalls sehr freundlich und hilfsbereit. Ich bin sehr dankbar, dass mir diese großartige Gelegenheit angeboten wurde und ich hoffe, nicht nur den Schülern Spanisch beibringen zu können, sondern auch viel von ihnen zu lernen.

Das Sprachendorf am MCG

Am 11.07.2017 fand in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums zum wiederholten Male das Sprachendorf im Fach Spanisch für die Jahrgangsstufe EF statt. Das Sprachendorf ist die ideale Vorbereitung auf einen Urlaub in Spanien, da die Schülerinnen und Schüler an unterschiedlichen Stationen auf typische Kommunikationssituationen in den Ferien vorbereitet werden. So umfasste das diesjährige Sprachendorf das Hotel „Iberostar Málaga“, wo die Schülerinnen und Schüler typische Gespräche, die man an der Rezeption eines Hotels führt, simulieren konnten. Im Restaurant konnten landestypische Speisen und Getränke bestellt werden und in ganz schwierigen Fällen musste man Nachfragen nach Salz oder Bestandteilen des Gedecks stellen. Danach ging es weiter zum Markt, wo die Schülerinnen und Schüler anhand von Einkaufszetteln in einen Dialog mit der Verkäuferin des Marktstandes treten sollten. Zum Abschluss durften die Spanischlernenden an einem typischen Chiringuito, dem spanischen Strandkiosk, Süßigkeiten und Zeitschriften kaufen. Wer seinen Laufzettel mit allen Unterschriften und Stempeln für die jeweilige Station voll hatte, wurde mit etwas Süßem belohnt.

Sowohl die Schülerinnen und Schüler, die durch das Sprachendorf zogen, als auch die die Stationen betreuenden Lehrerinnen und Lehrer, sowie die beiden Oberstufenschüler der Q 1 hatten ihren Spaß, sodass es zum Abschluss einfach nur hieß: “¡Vamos de vacaciones a España!“ –  Auf in die Ferien nach Spanien! [DWO]

Fremdsprachliche Begabtenförderung im Fach Spanisch

Auch in diesem Jahr haben fünf Schülerinnen und Schüler aus der Q1 und Q2 im Fach Spanisch ihr DELE-Diplom (Diploma del Español como Lengua Extranjera) erworben. Dabei erstreckte sich die Leistungsspanne von den Niveaustufen A1 bis B1. Die Prüfungen wurden in Krefeld und Düsseldorf abgenommen und zur Korrektur an die Universidad de Salamanca geschickt.

Die Spanischlerner wurden in der DELE-AG auf die Aufgabenformate der DELE-Prüfung vorbereitet und in den Bereichen Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen und Anwendung von Grammatik im kommunikativen Kontext geschult.

Einmal mehr konnten sich die Schülerinnen und Schüler des MCG als engagierte und fremdspracheninteressierte Europäer präsentieren, die ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessern wollen.

Das MCG freut sich sehr über dieses außerunterrichtliche Engagement. [DWO]

Bericht über die Madrid Fahrt 2017

Tag 1: Anreise

Am Tag der Anreise trafen sich alle Schüler voller Aufregung am Köln/Bonner Flughafen, um dort am späten Nachmittag in die spanische Hauptstadt zu fliegen. Nach der Sicherheitskontrolle und einer kleinen Wartezeit ging es schon ab in die Luft, wobei wir nach gut zwei Stunden schon in Madrid landeten. Während des Bustransfers zu unserer Unterkunft kamen wir schon an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei, wobei die Schüler aus dem Staunen nicht mehr herauskamen.

Nach dem Bezug des zentral gelegenen Hostels in der Nähe der Haupteinkaufsstraße Gran Vía hatten die Schüler die Möglichkeit, in der Nähe der Unterkunft spanisch essen zu gehen. Als wir wieder im Hostel angekommen waren, erkundeten einige noch die Highlights der Unterkunft, wie den Aufenthaltsraum mit einer Dachterrasse mit Blick über das Zentrum oder die schönen geräumigen Zimmer der anderen, bevor es ins Bett ging, um für den ersten Tag ausgeschlafen zu sein.

Tag 2: Stadterkundung

Der zweite Tag begann mit einem einfachen und landestypischen Frühstück im Hostel, von Kaffee bis Croissants und spanischen Mini Donuts war alles dabei. Nach dem Frühstück startete der Morgen mit einem Stadtspaziergang vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zunächst ging es über die Gran Vía zum Plaza de España, wo wir das erste Referat hörten. Weiter ging es zum Templo de Debod, einer Tempelanlage, welche die Spanier von den Ägyptern geschenkt bekommen haben, von wo aus man zudem eine tolle Aussicht über den Park Casa de Campo und die Stadt hat. Darauffolgend besichtigten wir eines der Highlights der Stadt, den Palacio Real de Madrid, den beeindruckenden königlichen Palast mit einem großen Park davor. Direkt hinter dem Palacio Real befindet sich die Catedral de Santa María la Real de la Almudena, welche wir auch von innen besichtigten – ein beeindruckendes Kirchengebäude mit vielen goldenen Verzierungen und einer tollen Architektur.

Nach einem kleinen Spaziergang weiter durch das Zentrum kamen wir am Plaza Mayor an, einem riesigen geschlossenen Platz mit vier wunderschönen Gebäuden, welchen wir alleine besichtigen konnten. Im Zuge dessen konnten die Schüler auch in der Nähe des Platzes etwas essen, bevor es bei schönen sonnigen 36°C zum Museo Nacional del Prado ging. Im wichtigsten Kunstmuseum Spaniens konnten die Schüler fast zwei Stunden lang die beeindruckenden Gemälde aus dem 12. bis 19. Jahrhundert von Künstlern wie Bosch, El Greco, Goya oder Velázquez bewundern.

Nach dem Besuch im Prado hatten wir die Möglichkeit, uns in unserer Unterkunft auszuruhen, um dann am frühen Abend gemeinsam im Hard Rock Café am Plaza de Colón essen zu gehen. Danach waren alle Schüler im Rahmen ihrer Freizeit zum Beispiel im Stadtteil Salamanca oder auf der Gran Vía oder an der Puerta del Sol shoppen, wobei auch einige ein weiteres Museum besuchten. Am späten Abend trafen sich viele Schüler noch einmal auf der Dachterrasse des Hostels oder auf den Zimmern, um sich zu unterhalten oder Karten zu spielen.

Tag 3: Trödelmarkt und Schokolade

Am Sonntagmorgen trafen wir uns alle wieder beim Frühstück, das wir nach der vorherigen kurzen Nacht auch nötig hatten. Direkt ging es wieder zu dem nächsten Highlight. Wir steuerten auf den berühmten Trödelmarkt El Rastro im Herzen von Madrid zu. Dort gab es so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann.  Von Kleidung, über Tierzubehör bis hin zu Instrumenten war so ziemlich alles vorhanden.  Anschließend ging es in die Chocolatería San Ginés, wo wir leckere churros con chocolate aßen. Von dort aus ging es zurück ins Hostel, wo wir ab dann Freizeit in verschiedenen Gruppen hatten. So ging es für einige in die Heimat von Real Madrid, das Estadio Santiago Bernabéu, für andere in den schönen Park Parque del Buen Retiro und für wieder andere auf die Gran Vía shoppen. Als Highlight besuchte eine Gruppe eine Roof Top-Bar, von wo man einen tollen Ausblick auf die ganze Stadt hatte. Am Abend gingen wir alle zusammen in eine Jazz Bar, wo wir einer großartigen Darbietung zusehen durften.

Tag 4: ¡Adiós Madrid!

Am letzten Morgen räumten wir die Zimmer und begaben uns ein letztes Mal in die schöne Innenstadt. Wir gingen alle zusammen in den Park Parque del Buen Retiro, wo wir verschiedene kommunikative Aufgaben bekamen. Nachdem wir eine Stunde Zeit hatten, diese zu lösen, hatten wir noch einmal die Möglichkeit, Madrid auf eigene Faust zu erkunden, und letzte Einkäufe zu erledigen, bevor es zum Flughafen ging. Dort warteten wir, länger als zunächst geplant, auf unseren Flug, der aufgrund von Unwettern auf der Strecke sich um eine Stunde verzögerte. Wir landeten aber sicher um 00:24 Uhr MESZ in Köln und verabschiedeten uns in die schwüle Kölner Sommernacht.

[Tobias Svenßon und Maximilian Klaus]

 

Nuestro viaje a Madrid – Unsere Madridfahrt (Q1)

„Sie haben ihr Ziel erreicht. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Madrid!“ Seit einigen Jahren wird das Fach Spanisch in der Oberstufe angeboten. Aber wann hat man schon die Möglichkeit das Gelernte richtig in der Praxis anzuwenden?
Am 5. Februar 2016 flogen 20 SchülerInnen der Q1 mit Herrn Dworakowski und Frau Tönnissen in die Hauptstadt Spaniens, um dort über das Wochenende Madrid zu erkunden.

Am Freitagabend erreichten wir unsere Unterkunft, welche sehr zentral gelegen war. Anschließend machten wir uns zusammen auf die Suche nach einem Restaurant. Auf diese Weise sammelten wir erste Eindrücke von der Innenstadt und den Menschen dort. Wie erwartet füllten die Restaurants sich um diese Zeit (ca. 22:00 Uhr) erst so richtig, denn die Spanier sind dafür bekannt, dass sie selten vor 21:00 Uhr zu Abend essen. Am Ende teilten wir uns in Kleingruppen auf und konnten so unsere Sprachkenntnisse zum ersten Mal anwenden.
Am nächsten Tag erkundeten wir die Stadt. Einige Wochen vor der Madridfahrt hatten sich jeweils zwei Personen je eine Attraktion aus Madrid ausgesucht und dazu Kurzreferate vorbereitet. Aus diesem Grund gingen wir gemeinsam zu verschiedenen Plätzen und Sehenswürdigkeiten Madrids, um von uns gegenseitig zu erfahren, weshalb diese so bekannt sind. Nachdem wir uns einige Stunden Madrid zu Fuß angeschaut hatten, gönnten wir uns eine Pause und aßen ein typisches spanisches Gericht Chocolate con Churros, ein frittiertes Gebäck, welches mit heißer Schokolade zum Eintunken serviert wird. Nach dieser Erholung machten wir uns wieder auf den Weg. Als wir unser letztes Referat anhörten, waren wir an der Gran Vía angekommen, der größten Einkaufsstraße Madrids. Dort hatten wir ungefähr drei Stunden Zeit zum Shoppen. Zum Abschluss des Tages gingen wir zum Hard Rock Café Madrid, wo wir in netter Runde Hamburger serviert bekamen. Mit diesem Erlebnis ging unser erster vollständiger – sehr eindrucksvoller – Tag zu Ende.

Am Sonntag hatten wir morgens die Möglichkeit, auf den berühmtesten Flohmarkt Spaniens (El Rastro) zu gehen. Wir durften bis zum Nachmittag die Zeit frei gestalten. Da wir mit den Spaniern ins Gespräch kommen sollten, bekamen wir „kommunikative Aufgaben“. So mussten wir z.B. fragen, was Madrid besonders auszeichnet oder welche Sehenswürdigkeiten man unbedingt gesehen haben sollte. Nachmittags besichtigten wir zusammen das größte und bedeutendste Museum Madrids, El Museo del Prado, wo besonders viele religiös geprägte Bilder des 15. bis 17. Jahrhunderts ausgestellt sind. Im Museum konnten sich die meisten Schüler aufgrund des langen Fußmarsches mehr schlecht als recht auf den Beinen halten, was von den Lehren mit dem Satz „Vor der Exkursion nach Madrid muss man demnächst erst ein Trainingscamp absolvieren.“ kommentiert wurde. Zur Untermauerung erwähnte Herr Dworakowski noch beiläufig, dass er eigentlich ein Kombiticket gekauft hatte, welches uns auch noch zum Besuch des Museums Reina Sofía berechtigt hätte. Dies entpuppte sich dann aber Gott sei Dank als Scherz. Unser letztes Abendessen genossen wir wieder zusammen in einem Restaurant.
Mit dem Montag war dann auch schon der Abreisetag gekommen. Dessen Gestaltung stellten uns die Lehrer ganz frei und wir gingen in kleinen Gruppen noch einmal durch Madrid. Manche ließen es sich nicht nehmen, das Estadio Santiago Bernabéu (das Fußballstadion des Vereins Real Madrid) zu besichtigen, während andere Gruppen den sonnigen Vormittag im Parque del buen Retiro genossen. Leider mussten wir am Abend schon wieder nach Hause fliegen.

„Willkommen auf dem Flughafen Köln-Bonn!“So lässt sich diese Fahrt wie folgt zusammenfassen: Madrid ist mit seinen Einwohnern eine einzigartige Stadt, die wir mit einer tollen Gemeinschaft besichtigen konnten. Wir selber waren sehr überrascht, wie gut wir uns mit den Spaniern nach anderthalb Jahren „Schulspanisch“ verständigen konnten. An dieser Stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass wir trotz einer vereinbarten Schlafenszeit teilweise weit über diese hinaus (mit den Lehrern!) in gemütlicher Runde zusammensaßen. Diese besondere Exkursion wird uns noch lange in Erinnerung bleiben, nicht zuletzt wegen der qualmenden Füße, auf denen wir in diesen Tagen mehr als 60 Kilometer zurückgelegt hatten. Es waren wunderschöne Tage!

Maja Gries-Busanic & Julia Klaren, Q1

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