Polen

Experiment „Austausch“

Im Zentrum des diesjährige Polenaustauschs mit unserer Partnerschule in Łazy (vor den Toren Warschaus) stand das Motto „Wir fliegen ins All“. Wir nahmen an einem MINT-Projekt teil, das die Erforschung des Weltalls sowie allerlei praktische Übungen beinhaltete. So haben wir die Zusammensetzung von Kometen erforscht, Teleskope zur Sternenbeobachtung hergestellt, mit der App SkyView „Sternenguckerei“ betrieben und uns in diversen Filmen uns über das All auf den neuesten Stand der Forschung gebracht.

Ein Ausflug nach Torun, der Geburtsstadt von Kopernikus, führte uns in ein Planetarium, in dem die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsbedingungen von Astronauten erforschen und die Entdeckung des Himmels nachvollziehen konnten. Zudem stand ein Besuch beim größten Teleskop Polens in Piwnice bei Toruń auf dem Programm, wo uns ein Mitarbeiter auch einen Astrografen zeigte, der vom Harvard College in Amerika 1891 zur Verfügung gestellt worden ist.

Auch die Landeskunde kam nicht zu kurz. Den Auftakt machte eine Führung durch die polnische Hauptstadt in einem Originalbus aus der kommunistischen Zeit, der wegen seiner Form von den Warschauern auch liebevoll „Gurke“ genannt wird. Anschließend nahmen wir an einem Workshop in dem berühmten Café Wedel teil, wo sich die Teilnehmer nach einer Einführung in die Geschichte dieser deutschstämmigen Firma in der Kunst des Tortenverzierens üben durften.

Zum Abschluss des Austauschs ging die gesamte Gruppe zum Bowling, wo sie in deutsch-polnischen Gruppen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellten.

Nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch der Polen im Mai und sagen: „Na rashje! Jesteśmy szczęśliwi!“ – Bis dann! Wir freuen uns!“

 

 

“We all smile in the same language”

Unser Austausch-Polen stand in diesem Jahr ganz im Zeichen eines vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk initiierten Wettbewerbs zum Thema “Vielfalt”. Dieser Wettbewerb setzt sich zum Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene für die Diversität in unserer modernen Zeit zu sensibilisieren.

In der Woche vor den Herbstferien ging es dann mit vielen Aktionen und Workshops rund um das Thema “Diversität” los. Wir haben eine tatarisch-muslimische Minderheit im Osten Polens getroffen, mit diversen Spielen und Übungen Erfahrungen mit Vielfalt gemacht, Liedtexte zum Thema gedichtet und ein Denklabor veranstaltet.

Herzstück und Highlight der Woche war sicherlich die sogenannte T-Shirt-Aktion. Aufgabe war, die vom DPJW zur Verfügung gestellten Wettbewerb-T-Shirts mit Statements zu “Diversität” zu beschriften. Dabei übertrafen die Freude über diese Aufgabe weit unsere Erwartungen, da die Schülerinnen und Schüler sich für die im Internet gefundenen Statements sehr begeisterten und mit Feuereifer ihre T-Shirts gestalteten. Sprüche wie “The highest result of education is tolerance!”, “Strength lies in differences not in similiarities” oder  “We all smile in the same language” zierten nach zweistündiger Arbeit und Diskussion die T-Shirts. Anschließend fuhren wir in die Warschauer Innenstadt und die Teilnehmer, die dank des schönen Wetters problemlos ihre Produkte anziehen konnten, nutzten ihre Sprüche, um Passanten in Gespräche zu verwickeln. Dabei erfuhren vor allem die Deutschen hautnah, dass bestimmte Themen wie zum Beispiel Homosexualität in Polen noch sehr viel heikler sind als hierzulande.

Im Februar sind wir auf eine große Gala in Berlin eingeladen, auf der der Gewinner des Wettbewerbs bekanntgegeben wird. Darauf freuen wir uns und sind sehr gespannt, ob wir aus diesem Wettbewerb vielleicht sogar als Sieger hervorgehen. Keep your fingers crossed!

[RIS]

Im Herzen Europas – das MCG zu Besuch in Polen

Unser diesjähriger Besuch in Polen führte uns nach einem kurzen Stopp in den Gastfamilien in Warschau zu einem Seminar nach Danzig, eine Stadt, in der deutsch-polnische Geschichte zum Greifen nah ist. Wir waren in einer Bildungsstätte nicht weit von der berühmten Danziger Altstadt untergebracht, wo Mitarbeiter des Hauses für unser Wohl und eine interessante Programmgestaltung sorgten.

Im Mittelpunkt des Seminars stand die Geschichte der von Danzig ausgegangenen Bewegung Solidarnoćś. Kennenlern- und Sprachanimationsspiele sorgten von Anfang an für eine gute Atmosphäre und viel Heiterkeit. “Jak siȩ masz?” Wie gehts können jetzt alle Teilnehmer differenziert parieren mit dobry (gut), jako tako (so la la) oder zły (schlecht). Die historischen Inhalte waren da schon schwerer zu verdauen, sind der zweite Weltkrieg und seine Folgen für Polen den heutigen Schülern in Deutschland doch weitgehend unbekannt. Gemeinsam erstellten die Jugendlichen – basierend auf dem Film “Von Solidarnoćś zur Freiheit” eine Zeitleiste und erlebten in dem aufwändigen mulitmedial gestalteten Europäischen Solidarność-Zentrum die Geschichte der Freiheitsbewegung auf sehr anregende und und interaktive Weise.

Ausflüge in das mondäne Seebad Sopot und in die beeindruckende Burg des Deutschen Ritterordens Małbork rundeten das Programm ab. In der Rückschau zeigte sich die Gruppe besonders zufrieden damit, dass sie sich gut kennengelernt und Kontakte geknüpft haben. Die letzten zwei Tage verbrachten wir in Warschau, wo die Schüler mit ihren Austauschpartnern und Gastfamilien zahlreichen Aktivitäten von Bowlen über Gokartfahren und Shoppen nachging. Der Abschied von den polnischen Gastgebern fiel einigen Schülern sichtlich schwer – aber nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch der Polen in Neuss im Juni 2018. Na razie! (Bis bald!) [RIS]

“Glückauf” – binationales Projekt über die Polen in Deutschland

Mittlerweile ist es zur lieben Tradition geworden, in der Woche vor Christi Himmelfahrt die Schüler unserer polnischen Austauschschule in der Nähe von Warschau am Flughafen willkommen zu heißen. Die im Herbst geknüpften Bande (vertieft durch private Besuche beiderseits) sorgten dafür, dass sich bereits am Flughafen schnell wieder eine herzliche Gemeinschaft einstellte.

Für diese Begegnung hatten wir uns vorgenommen, auf den Spuren polnischer Einwanderer zu wandeln. Dozenten des polnischen Instituts brachten den Schülern die Biographien bekannter Nationalspieler polnischer Herkunft näher. Im Bergbaumuseum in Bochum konnten wir uns dank einer informativen, aber auch unterhaltsamen Führung durch einen waschechten Ruhrpottler einen guten Überblick über die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Bergbau verschaffen, ein Bereich, in dem sehr viele Polen aus dem damals preußisch besetzten Gebiet früher arbeiteten, da sie aufgrund der politischen Lage nicht als Ausländer galten.

Den Abschluss unseres Projekts machte ein Besuch im Gasometer in Oberhausen, wo wir bei schönem Wetter einen phantastischen Blick über das Ruhrgebiet hatten. Dass wir im Centro dann noch den Finalistinnen der Casting-Show “Germany’s next top model” begegneten und ein Foto machen durften, darf für einige aber als eigentliches Highlight des Austauschs gelten.

Die übrige Zeit verbrachte die Gruppe mit sportlichen Aktivitäten, Partys und Grillabenden. Den krönenden Abschluss bildete dann eine Fahrt nach Amsterdam, wo wir das wunderschöne, wenngleich nicht von allen Schülern gleichermaßen geschätzte, Rijksmuseum besuchten und eine beschauliche Fahrt durch die sonnigen Grachten machten. Die coole Atmosphäre am “I Amsterdam” – einem riesigen Buchstabenzug am Museumsplein – ließ dann auch keine Missstimmung aufkommen, als der Bus uns mit einer Stunde Verspätung wieder nach Neuss brachte.

Insgesamt wieder ein gelungener Aufenthalt. Wir freuen uns, dass wir mit Daniel Dworakowski einen weiteren Kollegen gefunden haben, der uns bei dem Austausch mit Polen unterstützt. Gemeinsam werden wir mit einer bereits neu zusammengestellten Gruppe von Schülern im Herbst ein Projekt in Danzig machen. Więc do tego czasu! (M. Rissen)

  

 

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“Wir verstehen uns im Tanz” – Projekt mit unseren Freunden aus Polen

Die Woche vor den Herbstferien ist mittlerweile schon traditionell dem Austausch mit unserer polnischen Austauschschule in der Nähe von Warschau gewidmet. Dieses Mal ging es sehr sportlich zu. In einer Dance Academy wurden die Schüler in verschiedenen Workshops an sehr unterschiedliche Sportarten bzw. Tänze herangeführt. Sebastian, ein begnadeter Hip-Hop-Lehrer, begeisterte durch seinen Enthusiasmus und seine eigene Peformance. Im Workshop Akrobatik hingegen gerieten sowohl die polnischen als auch die deutschen Schüler schnell an ihre Grenzen. Auch Capoeira – eine Mischung aus Kampfkunst und Tanz – sah beim Lehrer eindrucksvoll und irgendwie auch kinderleicht aus, erwies sich aber als kaum nachahmbar. Da war die abschließende klassische polnische Polonaise, die rein gar nichts mit der schlangenförmigen Schunkelei in Deutschland zu tun hat, eine willkommene, da machbare Aufgabe. Dieser polnische Nationaltanz aus dem 17. Jahrhundert eröffnet klassisch den Abiball in Polen und ist daher Pflichtprogramm für alle Absolventen des polnischen Lyzeums.

Die durchweg salopp gekleideten Schüler würdevoll und majestätisch – wie es das Zeremoniell vorschreibt – paarweise durch die Halle schreiten zu sehen, bereitete insbesondere den Lehrern viel Vergnügen. Auch Kultur stand auf dem Programm. Wir besuchten das erst kürzlich eröffnete und sehr eindrucksvolle Museum der polnischen Juden und versuchten uns in Łodz (sprich: Wudsch) nach einer eindrucksvollen Führung durch eine ehemalige Textilfabrik an Design und Herstellung einer eigenen Tasche. Insgesamt war es wieder die Gastfreundschaft der Polen, die unsere Schüler beeindruckte, und das inoffizielle Programm – Partys und abendliche Lagerfeuer -, das immens zur Festigung der “binationalen Beziehungen” beitrug. [MR]

Zu Gast am MCG: 23 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule aus Łazy (Polen)

Um die deutsch-polnische Beziehung ist es zur Zeit, wenn man in die Zeitung schaut, nicht zum Besten bestellt. Das Projekt “Mit- und füreinander” – kooperatives Lernen” mit unserer polnischen Partnerschule aus der Umgebung von Warschau setzte dagegen ein Zeichen. Im Mittelpunkt unserer diesjährigen Woche mit den polnischen Gastschülern standen Spiele, Übungen und Aktivitäten, die der Zusammenarbeit und Kommunikation dienen. More

Besuch aus Polen

Typisch deutsch – typisch polnisch?

Im Mai hatten wir erneut Schüler unserer Austauschschule in Polen zu Gast. Die Gruppe, betreut von ihren polnischen Lehrern Lucyna Bajak und Kamil Jabbar, verbrachte eine abwechslungsreiche Woche in Neuss. Leider spielte das Wetter nur bedingt mit, so dass unser erster Programmpunkt, eine Kanutour auf der Niers, eher zu einer Übung im Durchhalten denn zu einem Vergnügen wurde.

Im Mittelpunkt der Begegnung stand das zweitägige Filmseminar im Filmmuseum in Düsseldorf, wo die Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Anleitung Episoden gedreht haben, in denen Vorurteile und Klischees über die jeweiligen Nationen augenzwinkernd aufs Korn genommen wurden. Der ewig biertrinkende, auf Pünktlichkeit bedachte Deutsche wurde in diesen Kurzfilmen ebenso liebevoll kritisch hinterfragt wie der Wodka konsumierende Pole, der nichts anderes im Sinn hat als deutsche Autos zu klauen.

Eine Stadtführung in Köln, die Besichtigung des eindrucksvollen Doms sowie abschließend die Möglichkeit, Souvenirs für die Daheimgebliebenen zu erstehen, rundeten das Programm ab.

Die bereits im Herbst in Polen sich entwickelnde Partykultur wurde in Neuss weitergeführt.  So hat eine Familie für die Abschiedsfete sogar extra ihren Keller entrümpelt, um die gutgelaunte deutsch-polnische Truppe gebührend zu verabschieden. Auf diesem Weg nochmal vielen Dank für den Einsatz aller Familien!

Hier ein Link zu einer kurzen Foto-Präsentation, die uns unsere Partnerschüler von ihrem Aufenthalt in Neuss geschickt haben!

Dziękuję bardzo!  Cieszymy się na naszą wizytę w Polsce!

[M.Rissen]

Besuch bei unserer Partnerschule in Polen

Sigismundsäule Warschau

Im Oktober besuchte ein Dutzend Neuntklässler – begleitet von Frau Rißen und Herrn Heinz – erstmalig im Rahmen unserer neuen Partnerschaft ihre Austauschpartner in Łazy in Polen. Die kleine, idyllische Ortschaft liegt knappe 20 Kilometer von der Hauptstadt Warschau entfernt. Die Deutschlehrerin der polnischen Partnerschule, Lucyna Bajak, und ihr Kollege, Kamil Jabbar, hatten ein abwechslungsreiches und spannendes Programm vorbereitet.

Geburtshaus von Marie Curie

Die Schüler besuchten den Unterricht, beschäftigten sich in gemischt-nationalen Gruppen mit dem Namensgeber der Schule, Papst Johannes Paul II, und unternahmen diverse Ausflüge. Bei insgesamt wunderbar frühherbstlichem Wetter bestaunten sie das historische Städtchen Krakau, lernten das Militärgelände rund um Modlin kennen und ließen sich von einem sachkundigen und sprachgewaltigen Studenten durch die Innenstadt von Warschau führen. Hier konnten wir auch einen Blick auf das Geburtshaus der Namensgeberin unserer Schule, Marie Skłodowska-Curie, werfen. Ein Besuch des Kopernikus-Zentrums, einem erlebnisorientierten naturwissenschaftliches Museum, rundete das Programm ab.

Abends waren die Schüler regelmäßig bei verschiedenen Familien, so dass auch der persönliche Austausch nicht zu kurz kam.

Was besonders beeindruckt hat? „Die unglaubliche Gastfreundschaft der Familien!“ sagten die Deutschen übereinstimmend, die sich nach einer erlebnisreichen Woche und einem tränenreichen Abschied auf die lange Bahnfahrt nach Hause begaben.

Im Mai begrüßen wir die Austauschschüler aus Polen in Neuss. Wir freuen uns darauf!

[M.Rißen]

 

Hier die Berichte aus MCG-Schülersicht sowie ein Bericht von unserer Partnerschule in Łazy in englischer Sprache mit weiteren Fotos!

 

Schüleraustausch mit Polen

Eine Gruppe polnischer Schüler aus der Johannes-Paul-II-Gesamtschule in Lazy bei Warschau (Zespół Szkół im. Jana Pawła II ) war zu Gast an unserer Schule. Das MCG strebt einen dauerhaften Schüleraustausch mit der Partnerschule an. Lesen Sie den Bericht aus der NGZ!

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