MUNs

Eröffnungsfilm der Change the World Model United Nations Conference 2019 – das MCG ist dabei!

Wie schon im Blog zur Fahrt zu den Vereinten Nationen erichtet, hielt die Opening Ceremony besonderes Highlight für unsere Schülergruppe vom MCG bereit. Zum Abschluss des Rahmenthemas „Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren“ wurde ein Film präsentiert, der im Vorfeld aus Beiträgen von Konferenzteilnehmern aus der ganzen Welt erstellt worden war. Die Teilnehmer nahmen jeweils einen Satz aus J.F. Kennedys berühmter Rede vor dem Schöneberger Rathaus vom 26.6.1963 auf. Unser Part als Delegation aus Deutschland bestand aus dem berühmten Schlusssatz „Therefore I take pride in the words: Ich bin ein Berliner.“ Hier der Film:

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Blog: Unser New York Trip zur UN 2019

Tage 5 und 6 (Sonntag, 31.03 und Montag, 01.04.):

So aufregend und faszinierend die letzten beiden Konferenztage waren, so anstrengend waren sie auch. Da die UN ihre Konferenzräume kurzfristig für eine eigene Veranstaltung benötigte, wurden unsere für Sonntag geplanten Sitzungen ohne Verkürzung auf Freitag und Samstag verteilt. Ein erster Vorgeschmack darauf, dass das internationale Parkett kein Zuckerschlecken ist, bedeutete dies doch, dass die Konferenzen und Veranstaltungen in der UN von früh morgens bis nach 22 Uhr dauerten.

Durch die Erledigung der Arbeit an zwei anstelle von drei Tagen hatten wir so aber den Sonntag für weitere Aktivitäten in New York zur Verfügung. Die unterschiedlichsten Dinge standen auf dem Programm, vom Treffen mit der Gastfamilie aus dem Auslandsjahr oder mit dem Bruder, der gerade an einer amerikanischen Universität in der Nähe studiert, über verschiedene Museumsbesuche, bis hin zum Souvenirkauf für sich und die Familie.

Die Tage sind nur so an uns vorbeigerauscht und es wird sicherlich etwas dauern, bis wir all diese Eindrücke und unglaublichen Erfahrungen verarbeitet haben. Wir nehmen auf jeden Fall sehr viel mit zurück ans MCG, zurück nach Hause. Und das sind neben den Erlebnissen in dieser faszinierenden Stadt v.a. unsere Erfahrungen bei der Change the World Model United Nations Conference 2019. Wir haben uns auf internationalem Niveau mit Schülern aus der ganzen Welt gemessen, inhaltlich wie sprachlich. Und wir haben gelernt, dass wir dies selbstbewusst machen können. Die Konferenzteilnehmer aus allen fünf Kontinenten waren sprachlich keinesfalls besser, sie hatten höchstens z.T. langjährige Konferenzerfahrungen bei UN-Schülerkonferenzen. Aufgefallen ist uns, dass wir eine der wenigen staatlichen Schulen bei der Konferenz waren. Das, was wir hier erleben und erfahren durften, sollten aber nicht nur Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden finanziellen Hintergrund erleben dürfen.

Daher möchten wir, kurz bevor es gleich zum Flughafen und zurück nach Neuss geht, bedanken. Als erstes geht unser Dank an Botschafter Dr. Heusgen und sein Team. Der Empfang in der Ständigen Vertretung der BRD war spannend und sehr eindrucksvoll. Wir danken unseren Eltern, die einen großen Teil der Kosten getragen haben und unseren Sponsoren: der Bürgerstiftung Neuss, der Sparkassenstiftung Neuss und der Carl Steins Studienstiftung. Danke vielmals für Ihr Engagement. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich ihr Einsatz lohnt und hoffen, dass sie dies auch für weitere Gruppen unserer Schule in den nächsten Jahren tun können. Abschließend geht unser Dank an unsere Schule, ans MCG, denn dort ist die Idee für dieses fantastische Projekt entstanden!

Good bye New York! Good bye United Nations! It’s been awesome!!!

Tage 4 und 5 (Freitag, 29.03. und Samstag 30.03.):

Die Menschheit ist eine große Familie; oder sie sollte es sein. Wo könnte man sich darüber besser bewusst werden als im Hauptquartier der Vereinten Nationen. Auf den Gängen des Gebäudes rund um die Generalversammlung wird man durch zahlreiche Kunstwerke und Exponate (darunter verkohlte Reste von Kleidungsstücken, die Jugendliche 1945 in Hiroshima beim Abwurf der 1. Atombombe getragen haben) mit der traurigen Realität konfrontiert. Unter diesen Eindrücken betraten wir die Konferenzräume, in denen schon so viele historische Entscheidungen getroffen wurden, und die weltpolitischen Fragestellungen, die wir dort seit gestern diskutieren und für die wir Lösungsansätze suchen, bekommen eine neue Dimension.
Die UNO als weltumspannende Organisation ist hoch angesehen, steht aber auch immer wieder in der Kritik. Genau dies bildet sich, durchaus auch zu unserem Leidwesen, in den Schülerkomitees ab. Wir beschäftigen uns mit extrem wichtigen Fragestellungen, aber messbare Fortschritte sind schwer zu erreichen. Es wird viel geredet, womöglich zu viel, und viele Länder stellen nun mal ihre eigenen Interessen über das Wohl der Spezies Mensch an sich. Diese Realität der internationalen Diplomatie ist uns hier sehr klar geworden.
In den insgesamt sechs Komitees, in denen wir Delegierte stellten, sammelten wir einmalige Eindrücke und unvergessene Erfahrungen:

„In dem Food and Agriculture Comittee hatten wir vor allem in den freien Debatten die Gelegenheit, uns mit freundlichen Schülern aus aller Welt über politische sowie persönliche Angelegenheiten zu unterhalten und austauschen. Es bot sich uns die einzigartige Gelegenheit mit diesen zu debattieren und diskutieren.“
(Lara Milosevic und Celine Bähr)

„Es war eine schöne Gelegenheit, nicht nur neue Menschen auf einer besonderen Ebene kennenzulernen, sondern auch über sich hinauszuwachsen. Kooperation, Strategie aber auch Verantwortung waren gefragt. Eine tolles und einzigartiges Erlebnis.“
(Ursula Wienken)

„Meiner Meinung nach war die MUN Konferenz eine recht akkurate Simulation der UN, wenn es um Ablauf und Atmosphäre geht. Inhaltlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich einige Schüler aus anderen Ländern nicht genug mit ihrem Thema auseinandergesetzt hatten und deshalb ihr Land nicht gut repräsentiert haben. Es war eine wichtige Erfahrung für jemanden wie mich, welcher potenziell in der Zukunft in die Politik gehen möchte.“
(Johannes Glade)

„Bei der CWMUN lernte man nicht nur viele neue Menschen kennen, sondern auch wie man mit seinen eigenen Schwächen und Stärken umgeht. Es eröffnet einem die Möglichkeit, eine neue Perspektive zu ergreifen und aus einem anderen Standpunkt aktuelle Probleme zu betrachten und so neue Lösungen zu finden. Dabei war die Zusammenarbeit und das Finden von Kompromissen von hoher Bedeutung, denn die wichtigste Lektion ist es, dass große und besonders globale Probleme auch global und international gelöst werden sollten.“
(Linda Markert)

„CWMUN war eine interessante Gelegenheit, seine Fähigkeiten vor einem internationalen Publikum zu prüfen und sich von anderen Delegates einiges abzuschauen. Außerdem kam man schnell mit vielen Menschen aus verschiedensten Ländern in Kontakt, und es ergaben sich schnell viele tiefgründige Gespräche. Generell gesehen ist MUN das am meisten geeignete Forum, sich in „International Affairs“ selbst zu prüfen und eigene Grenzen perfekt austesten zu können.“
(Celine Pesch und Marc Konjuhi)

Ein besonderes Highlight hielt die Opening Ceremony für uns bereit. Zum Abschluss des Rahmenthemas „Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren“ wurde ein Film präsentiert, der im Vorfeld aus Beiträgen von Konferenzteilnehmern aus der ganzen Welt erstellt worden war. Die Teilnehmer nahmen jeweils einen Satz aus J.F. Kennedys berühmter Rede vor dem Schöneberger Rathaus vom 26.6.1963 auf. Unser Part als Delegation aus Deutschland bestand aus dem berühmten Schlusssatz „Therefore I take pride in the words: Ich bin ein Berliner.“

Tag 3: Donnerstag, 28.03.2019

Eine Stadt muss man zu Fuß erkunden, und dies tun wir ausgiebig! Nachdem wir am Vortag über 20 km gelaufen waren, freuten wir uns am nächsten Morgen erst einmal auf ein Frühstück in einem Bagel-Shop. Unsere Zeit in Brooklyn ging heute zu Ende, der Umzug in das Hotel aller Delegierten in Manhattan stand an. Bald sollte es also endlich losgehen mit der Konferenz, und ein erstes Gefühl der Anspannung machte sich breit.
Doch der heutige Tag sollte nochmals im Zeichen der Stadterkundung stehen. Nach dem Transfer in das neue Hotel brachen wir erneut zu Fuß auf. Dieses Mal betrachteten wir die Stadt aus einer neuen Perspektive. Auf dem Dach des Rockefeller Centers genossen wir die unglaublich faszinierende Aussicht über das sonnige New York.
Da der Wettergott weiter auf unserer Seite stand, nutzten wir den Sonnenschein und spazierten zum Central Park, besuchten das Denkmal für den ermordeten John Lennon und machten ein Picknick im Park.
Der restliche Tag wurde größtenteils frei verbracht, um Souvenirs für die Familie zu finden oder andere Teile der Stadt zu erkunden wie China-Town oder Soho. Beim Mexikaner ließen wir den Tag mit Tacos und anderen Spezialitäten ausklingen. Im Verlauf des Tages richteten sich unsere Gedanken zunehmend auf die morgen beginnende Konferenz, so dass wir vor dem Zubettgehen letzte Vorbereitungen, sowohl inhaltlich als auch mental, für die folgenden Konferenztage trafen.

 

Tag 2: Mittwoch (27.03.2019)

Der nächste Tag startete ganz amerikanisch: American Pancakes, French Toast und vieles mehr. Gut gesättigt gingen wir dann über die Brooklyn Bridge zu Fuß nach Manhattan. Dort konnten wir nicht nur das One World Trade Center näher betrachten, sondern auch das Memorial von ‪‪9/11‬‬. Besonders die unzähligen Namen, die auf den Gedenktafeln eingraviert sind, führte uns nochmal vor Augen, wie viele unschuldige Menschen bei dem Atten‪tat u‬mgekommen sind. So machten wir uns unmittelbar danach auf dem Weg zur St. Paul’s Chapel, die den Anschlag vom 11. September 2001 als einziges Gebäude auf dem Gelände des World Trade Centers unversehrt überstand. Nachdem wir auch den Friedhof, auf dem die Bell of Hope an die Ereignisse erinnert, mit traurigem Auge besichtigten, gingen wir die berühmte Wall Street in New York entlang. Dabei konnten wir uns einen Blick auf die große Bronzeskulptur von George Washington, die sich vor dem Federal Hall befindet, nicht entgehen lassen. Mit der NY U-Bahn fuhren wir dann zur Grand Central Station, nachdem wir vom Battery Park an der Südspitze Manhattans einen guten Blick auf die Freiheitsstatue hatten.
Ab diesem Zeitpunkt stand uns etwas Freizeit zu, d.h. wir konnten in Gruppen die Gegend auf eigene Faust erkunden. Um 15 Uhr folgte der Höhepunkt des Tages: ein Treffen in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei den Vereinten Nationen mit dem Botschafter Dr. Heusgen. Trotz zweier Sitzungen des Sicherheitsrats nahm er sich in der Pause über eine Stunde Zeit, mit uns zu diskutieren und gab uns hilfreiche Tipps für unsere Konferenz bei den Vereinten Nationen. (Ein ausführlicher Bericht befindet sich auch hier)

Abends trafen wir uns alle schließlich in einem kleinen italienischen Restaurant in Brooklyn. In diesem ließen wir es uns nicht nur gut schmecken nach ganz italienischer Art schmecken, sondern tauschten uns über unsere intensiven und beeindruckenden Erlebnisse der ersten gut 24 Stunden in NY aus. Mit gut gefülltem Magen gingen wir dann zum Hotel zurück und ein weiterer Tag in New York ging so zu Ende.

 

Tag 1: Dienstag (26.03.2019)

Früh morgens ging es von Düsseldorf über Frankfurt zum JFK-Flughafen nach New York. Nachdem wir am späten Abend in unserem Hotel angekommen waren, begaben wir uns sofort auf unsere Zimmer.Trotz langem Flug und der späten Uhrzeit haben wir uns die Chance nicht nehmen lassen, entlang des East River zu spazieren und dabei einen atemberaubenden Blick auf die Brooklyn Bridge und die Skyline Manhattans zu erhaschen. Dabei trug vor allem der Sonnenuntergang zu einer einzigartigen Atmosphäre bei. Den Tag beendeten wir schließlich mit einem Besuch in einem Burgerrestaurant, wo wir es uns richtig schmecken gelassen haben, bevor wir dann müde und erschöpft auf unsere Betten fielen.

Schülerinnen und Schüler berichten aktuell von ihren Erlebnissen in NYC.

Mehr über die „Change the World Model United Nations (CWMUN)“ erfahren Sie hier: www.cwmun.org

Vielen Dank für die freundliche Unterstützung:
Sparkassen-Stiftung Neuss, Bürger-Stiftung Neuss, Carl-Steins Studienstiftung

MCG-Schülergruppe bei der Ständigen Vertretung der BRD bei den Vereinten Nationen in New York

Derzeit befindet sich eine Schülergruppe des MCG in New York, um dort bei den Vereinten Nationen an der internationalen Change the World Model United Nations Conference teilzunehmen. Daher ließ es sich der deutsche Botschafter bei der UN, Herr Dr. Christoph Heusgen, nicht nehmen, die „jungen Diplomaten“ in der der ständigen Vertretung der Bundesrepublik vor Konferenzbeginn zu empfangen. “Obwohl ich in zwei Stunden in die nächste Sitzung des Sicherheitsrats eilen muss, ist mir dieser Termin mit Besuchern aus meiner Heimatstadt wichtiger!“, sagte Dr. Heusgen gleich zu Beginn des Treffens mit einem Augenzwinkern und brach so sofort das Eis. Dieser Ankündigung ließ er Taten folgen, denn er nahm sich dann über eine Stunde Zeit, sich mit der Gruppe vom MCG zu unterhalten.

Die 11 Schülerinnen und Schüler des MCG, begleitet vom stellvertretenden Schulleiter Ralf Pommerening und der MUN-Projektleiterin der Schule Tina Gungler, freuten sich sehr über diesen Termin, nahmen sie doch wertvolle Tipps vom Profi für die Konferenz im Gebäude der Vereinten Nationen mit. In der angeregten Unterhaltung plauderte der deutsche UN-Botschafter aus dem Nähkästchen und gewährte damit persönliche Einblicke in die internationale Diplomatie auf höchster Ebene.

Dieses können die Schülerinnen und Schüler in Kürze nutzen, denn von Freitag bis Sonntag werden sie mit über 2000 Jugendlichen aus der ganzen Welt nach dem Muster einer regulären UN-Konferenz weltpolitische Themen in verschiedenen Komitees debattieren. Die Teilnahme an der englischsprachigen Konferenz ist Bestandteil der Begabtenförderung im Schulprogramm des MCG, dem einzigen bilingualen Gymnasium in Neuss.

Zum Schluss sprach Dr. Heusgen der Gruppe seine Anerkennung aus: „Ich finde es ganz toll, dass das MCG euch die Möglichkeit bietet, gerade in der Zeit zunehmender nationaler Alleingänge, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit zu fördern.“ Nach diesem mehr als inspirierendem Treffen gehen die jungen Delegierten noch motivierter als zuvor in die Debatten der Konferenz im Hauptquartier der UNO am East River.

[POM]

Eine wunderbare Erfahrung: Model United Nations Lower Rhine

Jedes Jahr bekommt man in unserem bilingualen Kurs Cultural Studies, geleitet von Frau Gungler, die Möglichkeit an einer MUN Sitzung teilzunehmen. MUN ist die Abkürzung für Model United Nations. Dort nimmt man für einen Tag im Schloss Neersen an einer nachgestellten UN Sitzung teil. Diese findet auf Englisch statt. Als erstes wurden wir über die unterschiedlichen Komitees informiert, die alle dieses Jahr unter dem Motto „Change the World“ standen. Jeder von uns brachte zwei Länder und zwei Komitee Wünsche ein. Sobald uns unsere Länder zugeteilt wurden und auch die Komitees feststanden, begann die eigentliche Vorbereitung. Jeder musste erst einmal die Meinung des eigenen Landes in Verbindung mit den Komitee Themen prüfen, damit man in Diskussionen auch den Standpunkt des zugewiesenen Landes als “Delegate”, also Vertreter, wusste. Allgemein sprach man immer nur als Vertreter des Landes; persönliche Pronomen waren untersagt. Wir schrieben auch Klauseln und dazugehörige kurze Reden.

An einem Nachmittag, ein paar Tage bevor es soweit war, erhielten wir Unterstützung von einem ehemaligen Schüler des MCGs, welcher damals an einer MUN in New York City vor zwei Jahren, mit der Schule, teilgenommen hatte. Vor dem entsprechenden Tag waren wir recht nervös. Schließlich hatten alle wir so etwas noch nicht gemacht hatten und uns beschlich das Gefühl, dass wir zu schlecht vorbereitet wären oder unser Englisch zu schlecht sein könnte im Vergleich zu den anderen Schüler- und Schülerinnen aus dem Umkreis. Am 10. März war es dann soweit. An dem Samstag traf man sich dann um neun Uhr morgens in entsprechendem Business Outfit. Als erstes gab es eine Begrüßung, bei der Reden gehalten wurden und man auch die anderen Teilnehmer zum ersten Mal sah. Viele sahen älter aus und schienen schon an MUN Sitzungen teilgenommen zu haben. Dann ging es in die erste von vier Debattierrunden, in den jeweiligen Komitees.

Als erstes bekam von den Chairs, älteren Schülern, die für Ordnung und Organisation sorgten, eine grobe Einführung und ein paar „Ice-Breaker“. Dann hatte man Zeit Klauseln zu schreiben und diese dann auch einzureichen. Außerdem bildete man Allianzen, beziehungsweise suchte verbündete Länder, die dieselbe Meinung vertraten wie man selbst. In der Debatte wurden Klauseln von den Chairs ausgewählt und das Land, welches sie eingereicht hatte, hielt eine Rede dazu. Darauffolgend ging es in die offene Debatte, in der man seine Karte, auf welcher das zugewiesene Land draufstand, für jegliche Meldungen und Abstimmungen hochhielt. Sobald man von den Chairs aufgerufen wurde, konnte man die Meinung des Landes dazu äußern und sich für Nachfragen bereitstellen. In der darauffolgenden geschlossenen Debatte hörte man einen bis maximal zwei Delegierte, die entweder für oder gegen die Klausel waren. In der vorletzten Phase wurden die bis dahin eingereichten Änderungen vorgestellt. Schließlich kam es zur Abstimmung, bei der man sich entweder enthalten konnte oder für beziehungsweise gegen die Klausel stimmen konnte. Zwischen der ersten und der zweiten Debattierrunde gab es eine Mittagspause, bei der man sich untereinander austauschen konnte, zu Mittag aß oder man Fotos machte. Doch die darauffolgende dritte Debatte wurde durch einen simulierten, spontanen Extremzustand unterbrochen, woraufhin man in der Generalversammlung zusammenkommen musste und eine Lösung finden musste. Nordkorea hatte nämlich nukleare Bomben in der Nähe der USA abgeworfen.

Wir beschlossen nach unterschiedlichen Vorschlägen Frieden zu bewahren und mit Nordkorea zu reden. Danach ging es, weil es bereits Nachmittag war, in die letzte Debattierrunde, in welcher weniger Klauseln besprochen und diskutiert wurden als davor, weil man auch noch die finalen Beschlüsse durchsprechen wollte und erneut über alles abstimmte. Dann ging es in die „General Assembly“ in welcher mit allen Vertretern die Ergebnisse der einzelnen Komitees vorgestellt und darüber abgestimmt wurde.

Diese Generalversammlung endete mit der Verleihung von Auszeichnungen wie der Best Speaker, Best Newcomer und außerdem noch Honorable Mentions. Unsere Gruppe bestehend aus lediglich neun Schülern des bilingualen Kurses der 10. Klasse und erhielt zwei honorable Mentions.

Unser schlussendliches Fazit war, dass der Tag uns hervorragende Erinnerungen und Erfahrungen beschert hatte. Wir waren alle froh teilgenommen zu haben und hatten auch viel Spaß. Auch unsere anfängliche Nervosität war unbegründet, denn wir konnten eigentlich alle gut mithalten und waren auch sehr gut vorbereitet. Einige Tage nach dem Samstag der Sitzung erhielten wir auch noch Urkunden für unsere Teilnahme. Es hatte uns allen Spaß gemacht und wir gehen optimistisch an die Zukunft heran. Denn wir möchten uns, genau wie der Kurs vor zwei Jahren, bewerben und an einer internationalen Model United Nations Sitzung in New York City teilnehmen.

[Linda Markert und Katharina Lueg, EF]

Schüler als UN-Diplomaten in New York

Elftklässler des Marie-Curie-Gymnasiums debattierten in den Konferenzräumen der Vereinten Nationen. Sie schlüpften in die Rollen tschechischer Diplomaten und verbündeten sich mit Argentinien, um ihre Ziele durchzusetzen. Ein Spiel.

Brooklyn Bridge, Central Park, Ground Zero. Die Elftklässler des Neusser Marie-Curie-Gymnasiums (MCG) haben Mitte April während ihrer einwöchigen Reise nach New York so ziemlich jeden Touri-Ort in der Metropole mitgenommen, den die Stadt zu bie­ten hat. Doch stand im Fokus der Reise nicht weniger als die Weltpolitik.

In den Räumen der Vereinten Nationen schlüpften sie in die Rolle ausländischer Diplo­maten, debattierten über die Auswirkungen der neuen Medien auf die Demokratie, feilsch­ten minutiös um jedes noch so kleine Detail in Verträgen und schmiedeten Alli­anzen mit anderen Nationen, um Gegner auszuspielen. “Wir haben die politischen Struk­turen kennengelernt und verstehen jetzt auch, warum weltpolitische Entscheidungen oft eine lange Vorlaufzeit brauchen”, sagt Schüler Jan Di Benedetto (17).

Das Projekt heißt “Change the World Model United Nations” (CWMUN), zu Deutsch: Ändere das Weltmodell der Vereinten Nationen. Dabei handelt es sich um ein großes Jugendparlament, das einmal im Jahr in den Konferenzräumen der Vereinten Nationen weltpolitische Themen durchspielt. Die Neusser erhielten die Einladung, nachdem die Schüler im März in Willich ein ähnliches Debattier-Projekt gegen deutsche Schüler gewannen.

In New York schlüpften Jugendliche aus rund 50 teilnehmenden Nationen drei Tage lang in die Rolle ausländischer Diplomaten. Die Neusser vertraten dabei die tschechische Politik. “Die Schwierigkeit war, das Fachvokabular auf Englisch zu erlernen und sich die politischen Interessen des zugeteilten fremden Staats anzueignen”, erklärt Christian Heinzel. Dazu mussten Positionspapiere ausgearbeitet werden. In Deutschland erhielten die Schüler politischen Feinschliff von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), der den jungen Leuten auf Anfrage Tipps gab.

Als schwierige Verhandlungspartner zeigten sich immer wieder die russische sowie die chinesische Delegation, die – um ihre Interessen durchzusetzen – einen schwer überwind­baren Block bildeten. “Ein Spiegelbild der Realpolitik”, wie der stellvertretende Schul­leiter Ralf Pommerening kommentierte. Gleichzeitig zeigt dieses Beispiel aber auch, wie nah das Spiel an die echte Weltpolitik heranrückt.

Als Allianzpartner fanden die Neusser beispielsweise die Delegation Argentiniens. Dazu waren teils hitzige Debatten in den sogenannten “unmoderated caucus” (Verhandlungs­modell der Vereinten Nationen) nötig, um auf den gleichen Nenner zu kommen. “Es ist toll zu sehen, mit welchem Selbstverständnis sich unsere Schüler auf diesem hohen Level bewegen und in solchen Sitzungen auch das Wort ergreifen”, sagt Pommerening. “Wir wissen jetzt, dass wir uns immer einbringen können”, sagt Schülerin Charlotte Reinle.

Besonders in Erinnerung bleibt den Schülern die Rede des ehemalischen italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta. Er habe mit Blick auf den weltweit voranschreitenden Rechtspopulismus nahegelegt, dem in den sozialen Netzwerken mit Argumenten zu entgegenzuwirken. Die Masse sei noch immer zu passiv.

Überflüssig fanden die Neusser den Auftritt von Fußballer Andrea Pirlo. Der ehemalige italienische Nationalspieler ist zum Ende seiner aktiven Karriere beim “New York City FC” unter Vertrag und wollte mit seiner Teilnahme zumindest den Schülern seines Heimat­landes eine Freude bereiten. “Wir empfanden es aber als deplatziert. So als ob Lothar Matthäus plötzlich bei einer politischen Debatte auftreten würde”, verglichen die Schüler.

Quelle: NGZ /7.5.16/ Kilian Treß

Blog: Unser New York Trip zur UN

Sonntag, 20.03.2016 Beschlusspapiere & Andrea Pirlo

Den Sonntag morgen verbrachten wir nicht wie sonst zu Hause mit Ausschlafen und ausgiebigem Frühstück, sondern mit nervendem Weckerklingeln in sportlicher Frühe und einem schnellen Snack an einem Frühstücksstand. Der Weg zur UN war an diesem Tag schon etwas gewohnter als am Tag davor und so wussten wir auch ganz genau wo wir uns mit unserem Komitee treffen würden. Im Anschluss an den gestrigen Tag führten wir unsere Debatten fort, fertigten unsere Beschlusspapiere an und konnten im Anschluss diese vorstellen und darüber abstimmen, ob sie verabschiedet werden oder nicht. Unser Komitee war so groß, dass wir insgesamt 11 Beschlusspapiere gesammelt hatten und nur über einen Bruchteil abstimmen konnten, da wir unsere Sitzung pünktlichst beenden mussten. Die Mittagspause war ähnlich wie die am Vortag, es gab etwas Gutes zu essen und wir tauschten uns am Tisch über den vergangenen Vormittag aus.
Nach einem kurzen Besuch im Souvenir- und Bookshop mussten wir uns auch schon recht zügig in dem großen Saal einfinden, in dem auch die Eröffnungszeremonie stattgefunden hatte. Das Warten verschönerten wir uns mit reichlich Fotos vor dem weltberühmten Rednerpult in der Generalversammlung. Die Schlusszeremonie war ähnlich wie die Eröffnungsfeier mit teils spannenden teils unpassenden Reden. Außerdem war ein Gastredner wieder dieser italienische Fußballer, bei dem die Fans aus dem Versammlungsraum ein Fußballstadion gemacht hatten. Nach dieser nervenaufreibenden Schlusszeremonie wurden alle Auszeichnungen verkündet und wir durften endlich ins Hotel zurück, um vor dem so glorreich angekündigten Ball etwas zu entspannen. Etwas zu essen nahmen wir in dem Grill& Diner “rare” zu uns, welcher ausgesprochen leckeres amerikanisches Essen hatte.
Danach brezelten wir uns ordentlich auf und begaben uns zu der Etage “B” wo der Ball stattfinden sollte. Leider mussten wir feststellen, dass die Veranstalter mit ‘Ball’ eher Jugendparty meinten, denn es gab nur einen abgedunkelten Raum mit Discomusik und keiner Spur von einem formellen Ball. Ziemlich enttäuscht machten wir jedoch trotzdem schöne Fotos und setzten uns in die Hotelbar, um unser Outfit trotzdem noch ein wenig zu präsentieren. Ein paar von uns gingen danach umgezogen auf die Party. Der Tag an sich war trotz des Abends ein guter Tag. [Sophia Fedder, Q1]

Samstag, 19.03.2016 Representing the Czech Republic

Der fünfte Tag in New York fing wie der gestrige mit einem leckeren Frühstück in der wunderschönen Grand-Central-Station an. Recht müde von vorherigen Tag machten wir uns anschließend auf den Weg zur UN. Alleine schon an diesem Ort sein zu dürfen und auf den Plätzen von berühmten Politikern zu sitzen, welche man nur aus dem Fernsehen kennt, war für uns eine riesengroße Ehre. Ein Blick durch die verschiedenen Räume des Gebäude mit ihren Geschichten und Sehenswürdigkeiten hat sich sehr gelohnt. Durch die Kontrollen der Sicherheitsleute hindurch suchten wir den Konferenz Raum der General Assembly 1 und setzten uns auf unseren Platz als Repräsentanten der Czech Republic.
Begeistert von der Größe des Konferenzraums und von der Vielfalt der Delegates, die hier mit uns zusammensitzen, machten wir schon erste Bekanntschaften mit ein paar netten Franzosen, welche verschiedene Länder repräsentierten. Salvatore Carrubba, Director der Luigi Einaudi Foundation in Economics und Political Studies in Rom, eröffnete die erste Komitee Sitzung mit einer packenden Rede über den Wandel von Informationen und deren Verbreitung und in wie fern die sozialen Medien sich auf die Demokratie in einem Land auswirken. Anschließend prüfte der Chair die Anwesenheit der einzelnen Länder, welch sich sobald sie aufgerufen wurden mit „present and voting“ melden sollten. Sarah und ich waren sehr erstaunt darüber wie viele verschiedene Länder, von denen wir zum Teil noch nie gehört hatten, teilnehmen.
Es wurde nun in die Runde gefragt wie viel Zeit man zur Verfügung haben sollte, um die einzelne Position des zu repräsentierenden Landes zu erläutern. Zuerst wurden verschiedene Vorschläge von den Delegationen gemacht und im Anschluss darüber abgestimmt. Auf Grund der vielen Vorschläge von einzelnen Zeiten, die zum Teil nur fünf Sekunden auseinanderlagen, dauerte es ca. 10 Minuten bis wir uns auf eine gute Zeit geeinigt hatten. Der weitere Verlauf ging weniger schleppend voran und so konnten wir anfangen über unsere Themen in moderated und unmoderated caucusses (Beratungszeiten) diskutieren. Die meisten Delegationen tendierten meist zu unmoderated caucusses, bei denen man sich recht informell zu Allianzen zusammenschließen und mit ihnen an einem resolution paper arbeiten konnte.
In der Mittagspause aßen wir alle gemeinsam Lunchboxen, die wir vorher bei der UN bestellen konnten. In dieser Lunchbox befand sich ein Sandwich mit verschiedenem Belag zur Auswahl, Snacks und etwas zu trinken. Jedoch hätten wir für den Preis, den wir gezahlt hatten ein wenig sagen wir exklusiveres Essen erwartet. Geschmeckt hat es trotzdem alle Male. Nach der sättigenden Mittagspause begaben wir uns zurück in den Konferenzraum und führten unsere engagierten Diskussionen bis 6:30 pm weiter. Nach dieser Zeit durften wir uns in mindestens Zweiergruppen zurück zum Hotel begeben, wo wir uns schließlich umzogen, um den Abend in einem sehr leckeren mexikanischen Restaurant ausklingen zu lassen. Am späten Abend nach dem Essen gingen ein paar von uns zum Times Square, der in der Nacht noch viel beindruckender erschien als am Tag, jedoch begab sich die andere Hälfte auf direktem Weg zurück zum Hotel. Letztendlich fielen wir alle sehr müde in unsere Betten. [Sophia Fedder, Q1]

Freitag, 18.03.2016 Top of the Rock & UN headquarters

Der Morgen begann mit einer recht fröhlichen Nachricht, denn es sah so aus als ob Sarah und ich uns doch kein Zimmer teilen müssen.
Unser Frühstück nahmen wir in der Grand Central Station ein, da es im Hyatt für die Delegates kein Frühstück gibt. Den Vormittag verbrachten wir mit der Besichtigung des Rockefeller Building von dem wir eine atemberaubende Sicht auf New York und New Yersey hatten. Bei den vielen Selfies achteten wir natürlich stets darauf, dass man im Hintergrund das weltberühmte Empire State Building erkennen kann.
Anschließend liefen wir in die Richtung des größten Einkaufszentrums, das Macy’s, in New York. Dort bekamen wir ca 2 Stunden Freizeit zum shoppen in dem Zentrum oder in Läden in der Nähe wie zum Beispiel im Victoria Secret. Nach dieser schönen freien Zeit aßen wir bei Shake Shak, einer etwas besseren Fastfoodkette, Burger und Pommes und durften uns danach im Western Business Style richtig rausputzen. In Anzug oder Kostüm machten wir uns dann auf den Weg zum UNHQ (United Nations Head Quarter) wo wir eine ganze Weile für den Einlass anstehen mussten. Durch die Sicherheitsvorkehrungen hindurch gelangten wir endlich in das Hauptgebäude der UN um eine seeeeehr interessante Eröffnungszeremonie anzuhören. Allerdings war diese zum Teil auf Italienisch, was an sich zwar kein Problem ist, aber zu einem führte, da die Übersetzerin nur Bruchstücke der italienischen Reden übersetzte und den Zuhören mitteilte.
Etwas enttäuscht zogen wir uns zuerst um und gingen anschließend in einem italienischen Restaurant essen. Vollgegessen und relativ glücklich über das Essen, gingen wir ins Hotel zurück und fielen in einen sehr tiefen Schlaf. [Sophia Fedder, Q1]

Donnerstag, 17.03.2016 Alles grün in NYC

Der zweite Morgen unserer New York Reise begann ähnlich wie der gestrige, nur mit dem Unterschied, dass wir nach dem Frühstück alles zusammen packen und auschecken mussten. Mit zwei Transfervans ging es anschließend zum neuen Hotel, dem Grand Hyatt. Sehr beeindruckt von der Lobby dieses Hotels gaben wir unsere Koffer ab, da wir noch nicht Einchecken konnten, und machten uns auf den Weg durch Midtown zur Grand Central Station, welche sehr nah lag.

In der Station vernahm man schon von weitem Getrommel und Dudelsackmusik, denn heute war der Tag, an dem Amerika den St. Patricks Day feiert. Ein Fest zu Ehren der Freundschaft und Verbundenheit Amerikas zu Irland. Draußen liefen viele zum Teil sehr auffällig fröhliche Jugendliche in grünen Klamotten und Koboldhüten durch die Stadt und verbreiteten mehr oder weniger gute Laune. Darüber hinaus gab es eine große Parade, vergleichbar mit einer Mischung von Karneval und Neusser Schützenfest, welche mit politischen Botschaften oder Kritiken bestückt war.

Um auch den Bildungsaspekt der Fahrt aufrecht  zu erhalten machten wir einen Abstecher in die berühmte Stadtbibliothek New Yorks. Beneidenswerte Studenten recherchierten als wäre es eine ganz normal Bibliothek. Frau Gungler und Franzi mussten wir schon fast aus der Bibliothek raus zerren, denn so wirklich freiwillig wollten sie diese nicht wieder verlassen.
Durch die Straßen des futuristischen Time Squares gingen wir auf den Central Park in Uptown zu und nahmen eine kurze Mittagspause in der warmen Sonne. Nach dieser Stärkung hatten wir ein wenig Zeit für uns selbst zum Shoppen und Entspannen bis es Zeit wurde ins Hotel zurück zu kehren um an der Begrüßung der Delegates teilzunehmen und endlich einzuchecken.

Der Tag endete mit dem Besuch eines indischen Restaurants, welches sehr lecker aber auch für uns Europäer recht scharf war.
Zurück im Hotelzimmer machten die Jungs erst einmal Bekanntschaft mit ihren Zimmergenossen und eigentlich sollten zwei Mädchen auch zu uns ins Zimmer kommen, nur warten wir bis jetzt immer noch gespannt auf deren Ankunft. Naja.. Mal sehen was die Nacht beziehungsweise der morgige Tag bringt. [Sophia Fedder, Q1]

 

Mittwoch, 16.03.2016 Von Brooklyn nach Manhattan

Der erste richtige Tag in New York begann mit einem mittelmäßigen Frühstück, doch einigermaßen satt wurde man trotzdem. Anschließend machten wir uns gestärkt auf den Weg zur Brooklyn Bridge, zu der wir ursprünglich von unserem Hotel aus laufen wollten, jedoch feststellen mussten, dass dieser Weg doch ein wenig übertrieben lang gewesen wäre. Also nahmen wir die U-Bahn, welche direkt vor unserem Hotel hielt und fuhren bis zum Brooklyn Bridge Park. Dort machten wir vor der atemberaubenden Skyline New Yorks und stahl blauem Himmel unser erstes Gruppenfoto. Am Fluss entlang gingen wir nun zur Brücke, welche wir danach auch zu Fuß überquerten. Somit verließen wir Brooklyn und gelangten zu Manhattan wo die legendären skyscraper stehen. Über die Straße des Broadways gingen wir zum 9/11 memorial mit der unversehrten St. Pauls Chapel, in der von einem Live-Orchester und Chor ein paar Bachstücke gespielt wurden. Der Ort, an dem die Twintower standen war sehr beeindruckend, denn ihre Grundrisse fungierten als ‘Brunnen’ umrandet mit den Namen aller gestorbenen Personen.
Nach diesem gehaltvollem Ort brauchten wir erstmal ein gehaltvolles Essen, welches wir in einem typischen amerikanischen Burger Restaurant namens Bill’s Bar and Burgers bekamen. Es schmeckte mindestens genau so gut wie es sich anhört und zum ersten Mal durften wir echten amerikanischen Alltag erleben.
Weiter ging es über einen anderen Teil des Broadways zur Wallstreet. Dort machten wir unser zweites Gruppenfoto und schauten verrückten Amerikanern dabei zu wie sie auf ihre Art und Weise gegen was auch immer protestieren oder aufmerksam machten. Ehrlich, keine Ahnung was die mit ihrem Zirkus ausdrücken wollten…
Auf der Staten Island Ferry hatten wir später einen perfekten Blick auf die Freiheitsstatur aus fast allen Blickwinkeln. Das Gute an dieser Fähre war, dass sie umsonst war, aber leider hielt sie nicht an der Insel der Statur an. Relativ erschöpft vom vorangeschrittenem Tag fuhren wir zurück nach Brooklyn und hatten nun ein wenig Zeit in kleinen Gruppen zum Shoppen. Herr Pommerening gönnte sich zuerst zwei Chinohosen und danach Fußball, Bayern gegen Juventus Turin, in einem Café. Zum Abschluss haben wir alle zusammen in einem sehr süßen aber gleichzeitig auch super schicken und leckeren  italienischen Restaurant gegessen. Todesmüde sind wir alle um neun ins Hotel zurück gefahren und direkt ins Bett gefallen.
Bis morgen [Sophia Fedder, Q1]

Dienstag, 15.03.2016 Ankunft

Der Flug war kürzer als gedacht, da der Wind günstig für uns stand. Nichts desto trotz mussten wir ein wenig am Flughafen Newark warten bis wir unser Gepäck empfangen konnten. Natürlich kam es wie es kommen musste und Sarah’s Koffer musste geöffnet und recht gründlich kontrolliert werden, obwohl sie nur ‘Süßigkeiten’ mit sich führte. (Was erwarten die auch von ner 16 Jährigen?) Abgeben musste sie jedoch nichts und so ging es für uns in einem Minibus von New Jersey eine Stunde nach Brooklyn in unser Hotel. Ganz nebenbei gesagt werde ich mich nie wieder über deutsche Autobahnen und deren ‘Unebenheiten’ beschweren, denn die sind nichts gegen amerikanische Straßen, bei denen man jedes Mal einen Herzinfarkt bekommt, wenn es ein Schlagloch gibt (und die gibt es häufiger als einem lieb ist).
Und so endet auch schon für uns der erste Tag in den Staaten um 9 Uhr pm bei uns, aber laut unserer inneren Uhr erst um 2 Uhr nachts. [Sophia Fedder, Q1]

 

Schülerinnen und Schüler berichten aktuell von ihren Erlebnissen in NYC. Mehr Informationen:

Mehr über die „Change the World Model United Nations (CWMUN)“ erfahren Sie hier: www.cwmun.org

Gesundheitsminister unterstützt Projekt der Q1

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EF-Schüler als UN-Diplomaten

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