Kunst

Kunstwerk des Monats Juni 2019

Das Kunstwerk des Monats Juni wurde von Lennart Krimmer aus der Jahrgangsstufe Q2 zum Thema “ATLAS nach Gerhard Richter mit Malerei” erstellt.

Bei dem deutschen Maler Gerhard Richter ist der ATLAS eine Sammlung von Zeitungsausschnitten/Fotos/Skizzen/Collage die ihm als Fundus für seine malerische Tätigkeit dienen. Also eine Art Privatarchiv.

Die Schülerinnen und Schüler haben, wie der Künstler Gerhard Richter, einen persönlichen ATLAS angelegt und sich am Ende aus ihrem eigenen ATLAS ein Motiv ausgesucht, welches im Format 100 x 130 malerisch umgesetzt wurde. Hierbei konnte der Bildausschnitt auch verändert werden.

Hier finden Sie die Kunstwerke der letzten Monate.

 

M-Maybe Marie

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums unserer Schule wurden diverse Projekte der verschiedenen Fachschaften bzw. Bereiche geplant und umgesetzt. Im Bereich Kunst wurde in diesem Zusammenhang ein großflächiges Bild für das Schulgebäude geschaffen. Die Idee die Namensgeberin der Schule und Ihre Vorstellungen in dem Bild aufzugreifen lag nahe, gleichzeitig sollte eine aktuelle und lebendige Bildsprache gefunden werden. Inhaltlich werden bekannte und prägnante Aussagen Marie Curies mit in das Bild eingebracht, was die Ideenwelt unserer Namensgeberin in den Fokus rückt.

Das Treppenhaus im Hauptgebäude ziert nun ein ca. drei mal drei Meter großes Portrait Marie Curies, welches im Stile Roy Lichtensteins umgesetzt ist und sich sowohl farblich als auch kompositorisch an das weltbekannte Bild M-maybe anlehnt.

Die Umsetzung des Bildes erfolgte unter der Leitung von Eva Hagen in Zusammenarbeit mit den folgenden Schülerinnen und Schülern: Ikram Akabbal, Fee Becks, Nicole Ditte, Silas Schuster, Lina Ekkert, Lina El Bassyouni, Anastazia Hinz, Rahime Kirli, Nika Leitholdt, Kirusiga Rakuram und Paul Terhardt. Zu Beginn wurden die Konturen des späteren Bildes auf die zuvor grundierten Platten projiziert. Anschließend füllten die Schülerinnen und Schüler die sich ergebenden Farbflächen passend. Vor allem beim Setzen der einzelnen gerasterten Kreise war sehr genaues Arbeiten erforderlich, da jeder einzelne Kreis an der richtigen Stelle eingezeichnet werden musste – nebenbei natürlich auch Geduld, bei der zu füllenden Fläche. In gemeinsamer Arbeit entstand letztendlich ein sehr beeindruckendes Ergebnis, welches nun unsere Schule schmückt. Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, die dieses Projekt geduldig und mit viel Enthusiasmus umgesetzt haben!

[E. Hagen]

Kunstwerk des Monats März 2019

Das Kunstwerk des Monats März 2019 wurde von Hanna Oertel aus der damaligen EF zum Thema “Das Mädchen mit dem Perlenohrring – Plastische Arbeit nach dem gleichnamigen Gemälde von Jan Vermeer” erstellt.

Hier finden Sie die Kunstwerke der letzten Monate.

Europatag am MCG

Angeleitet von Kunstlehrerin Lisa Kolhaas wurde ein interaktives Europa-Kunstwerk auf dem Schulhof entwickelt. Schülerinnen und Schüler gestalteten das interaktive Kunstwerk „Das MCG auf dem Weg nach Europa; das MCG in Europa!“: Sie malten eine große Europafahne auf den Schulhof, umrandet mit im Kunstunterricht produzierten Sternen europäischer Länder. Diese wurden von den Schülerinnen und Schülern in die Höhe gehalten, während Andere den MCG-Schriftzug in der Fahne bildeten. In einer großen Pause wurde das Projekt präsentiert, begleitet von einer Ansprache der Schulleiterin Emmy Tressel und der Europahymne.

Hintergrund der Aktion ist die europäische Ausrichtung des Gymnasiums. Das Marie-Curie-Gymnasium beabsichtigt, in näherer Zukunft Europaschule zu werden. “Das bedeutet, wir wollen für alle sichtbar ein Bekenntnis zum europäischen Gedanken, der Einheit in Vielfalt ablegen.

Unser Kunstprojekt am Europatag bietet eine großartige Gelegenheit, den europäischen Gedanken in unserer Schule nach außen zu tragen“, so Schulleiterin Emmy Tressel. Neben vielen europäischen Aktionen im Unterricht gibt es auch einige größere Veränderungen. So wird unter anderem das Austauschprogramm mit Schulen im europäischen Ausland erweitert, so dass ab dem nächsten Jahr zu den bestehenden Programmen nach Frankreich und Polen weitere Austauschprogramme mit Schulen in den Niederlanden, Spanien und Italien hinzukommen werden. Eine besondere Rolle spielt auch das erweiterte Fremdsprachenangebot der Schule. Der beliebte englisch-bilinguale Zweig der Schule, der einzige in Neuss, ist seit Jahren ein bedeutsamer Baustein im Schulprogramm des MCGs. [JES]

Fotos: Tim Pukies, Miklas Rudolf, Herr Jesse

Was ist denn mit den Pavillons passiert?!

Graffiti: bloße „Schmierereien“? Das ist ein Vorurteil. Denn in einem einwöchigen Workshop in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut hatten elf Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen die Möglichkeit, Graffiti in einem neuen Licht kennen zu lernen. Zusammen mit den international renommierten Streetartists „KJ263“ und Kamil Kuzko erarbeiteten wir ein gemeinsames Projekt, um die Wände unserer Pavillons zu verschönern. Schon von Anfang an herrschte bei der Arbeit eine sehr angenehme und freundschaftliche Atmosphäre, welche den Austausch von Ideen ohne Hemmungen ermöglichte.

Der erste Tag begann damit, dass beide Künstler ihre Erfahrungen mit den Schülern teilten, woraufhin sie uns ihre Ideen und Skizzen vorstellten. Der Plan war es, Marie Curies Liebe zum Garten durch pflanzliche Motive darzustellen. Es gab nur ein Problem: die meisten Schüler hatten vorher nur wenig Erfahrungen mit Graffiti gemacht. Es dauerte nicht lange und es wurde eine provisorische Wand – eine Folie, die zwischen zwei Bäumen gespannt war – aufgebaut, an der wir uns dem neuen Material annähern konnten. Dabei offenbarten sich laut Kamil sogar einige „Naturtalente“. Da uns das Wetter jedoch einen Strich durch die Rechnung machte, mussten wir unsere kreative Arbeit für den Tag beenden.

Nach Empfehlung unserer Mentoren arbeiteten wir am folgenden Tag an sogenannten „Stencils“, um unsere Ideen später einfacher umsetzen zu können. Als diese fertig gestellt waren, machten wir uns – bewaffnet mit Sprühdosen und Schutzkleidung inklusive Atemmaske – an die Arbeit. Jedem Schüler stand dafür ein eigener Kreis zur Verfügung. Zwar waren uns Kamil und „KJ“ technisch überlegen, doch an Kreativität mangelte es der Schülergruppe nicht. Es entstanden individuelle und bunte Kunstwerke, die von den Profis vernetzt wurden.

In den folgenden Tagen wurden Einzelheiten ausgebessert und Kamil und „KJ“ stellten das Projekt dann fertig. Am Donnerstag erschien sogar die Presse, um unsere Arbeit zu bestaunen. Innerhalb dieser Woche haben wir nicht nur eine neue Kunstform kennen gelernt, sondern auch untereinander neue Freundschaften geknüpft. Wir Schüler gingen aus diesem Projekt mit Stolz und neu gewonnener Kreativität heraus und hoffen, dass wir in Zukunft erneut so tolle Möglichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen. [Jule Lingmann & Anika Mensch]

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