Geschichte

Zeitzeugin am MCG

Man konnte eine Stecknadel in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums fallen hören, so still war es. Rachel Klüger (83) berichtete von ihrem Leben und alle Anwesenden lauschten gebannt ihren Worten. Das große Interesse an ihr zeigte sich nicht nur an der großen Zahl der Zuhörerinnen und Zuhörer, die auch viele Lehrer und externe Besucher umfasste, sondern auch daran, dass alle anwesenden Schülerinnen und Schüler bereits Schulschluss hatten und sich dennoch an diesem sonnigen Nachmittag in der Aula einfanden. Organisiert und moderiert wurde das Gespräch durch den Projektkurs Geschichte der Jahrgangsstufe Q1, der auch den Kontakt hergestellt hatte. Nach netten einleitenden Worten durch die Schülerinnen Katharina und Laura übernahm Frau Klüger mit resoluter Art humorvoll direkt das Zepter: „Ich denke, das geht ohne Mikrofon, ich bin ehemalige Lehrerin!“

Rachel Klüger selbst fand in ihrer Einleitung dann aber ganz bescheidene Worte für ihre Motivation, vor den Schülerinnen und Schülern zu sprechen. Sie wolle einfach über ihr Leben berichten. Die pensionierte Biologielehrerin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Düsseldorf hat eine bewegte Geschichte hinter sich, wie in der Folge schnell deutlich wurde.

Als Kind jüdischer Eltern wuchs sie als Teil der deutschsprachigen Minderheit im Gebiet des heutigen Rumänien auf. Schon früh sah sie sich mit dem nach Osten expandierenden Nationalsozialismus konfrontiert. Als der Zweite Weltkrieg auch in Rumänien Einzug hielt, mussten sich die Menschen jüdischen Glaubens auf dem Dorfplatz versammeln und wurden in geschlossenen Güterwaggons viele Tage lang mit unbekanntem Ziel und unter unmenschlichen Bedingungen transportiert. „Hier habe ich zum ersten Mal tote Menschen gesehen. Manche haben das einfach nicht geschafft, auch junge Leute. Es war schrecklich.“ Später mussten die Überlebenden dann einen Fluss überqueren, in der Mitte des Flusses wurden die Boote einfach von SS-Mannschaften umgekippt. „Wir haben nur überlebt, weil mein Vater ein so guter Schwimmer war und meine Mutter und mich retten konnte.“ Man merkte Rachel Klüger durch die sorgfältige Wahl ihrer Worte an, dass sie den Schülerinnen und Schülern allzu grausame Details dieser unmenschlichen Jahre ersparen wollte.

Die Zeit nach dem Krieg schilderte sie als Zeit, in der verdeckter und offener Antisemitismus ihr und ihrer Familie in vielen Facetten begegnete. So schilderte sie einen Vorfall in der Schule ihrer Tochter: Ein Neonazi beleidigte diese immer wieder wegen ihres Glaubens. Die Lehrer erschienen hilflos. Der Rat der Mutter: „Ich habe meiner Tochter gesagt, dass sie sich mit Worten wehren muss. Das muss sie lernen.“ Zu dieser resoluten Einstellung passt auch, dass Frau Klüger nun mit 83 Jahren noch nach Israel auswandern wird. Dort leben ihre Töchter, die sie gerne in ihrer Nähe hätten.

Anschließend stellten die Schülerinnen und Schüler noch viele Fragen, lange nicht alle konnten berücksichtigt werden. So wurde beispielsweise gefragt, ob Frau Klüger nicht ihre Erinnerungen in einem Buch aufschreiben wolle. Ihre Antwort darauf war, dass sie zwar kein Buch schreiben wolle, aber aktuell gerade eine filmische Dokumentation über sie und das Schicksal der Juden in dieser Region gedreht werde. Diese werde Teil der Sammlung der Gedenkstätte Yad Vashem. Auch zur Gegenwart gab sie den Schülerinnen und Schüler noch Ratschläge mit, als diese sie zu ihrer Meinung zur AfD fragten: „Eine Demokratie kann und muss auch extremere Meinungen aushalten. Das ist nämlich das Wesen der Demokratie und ihre größte Stärke.“

Das Gespräch im Marie-Curie-Gymnasium war ihr letzter Gang in eine deutsche Schule, einen Monat vor der endgültigen Ausreise nach Israel. Daher bedankte sich der Projektkurs Geschichte auch besonders herzlich bei Frau Klüger für dieses Gespräch und überreichte ihr zum Abschied Blumen.  Auch der Bürgermeister Reiner Breuer ließ Grüße übermitteln, konnte allerdings trotz Interesse terminlich verhindert nicht anwesend sein. Die Schülerinnen und Schüler verließen die Aula nachdenklich und beeindruckt. Vielen Dank an Frau Klüger dafür, dass sie sich noch einmal Zeit genommen hat und alles Gute in Israel!

[SCH]

Carl Sittel kommt ans MCG!

Durch Vermittlung von Herrn Dieter Steins und die sehr nette Kooperation mit der Verwaltung des Neusser Hauptfriedhofs konnten wir einen ganz besonderen Gast am MCG begrüßen, wenn auch nur symbolisch: Carl Sittel, den Architekten unserer Schule. Aber der Reihe nach:

Im ersten Halbjahr hatten wir, der Projektkurs Geschichte der Q1, uns mit der Aufarbeitung der Schulgeschichte beschäftigt, da der Kurs den historischen Teil der Jubiläumsausgabe der Schulzeitung TheMa übernehmen sollte. Nachdem diese Arbeiten mit der Veröffentlichung der Schulzeitung erfolgreich abgeschlossen worden waren, widmete sich der Kurs ganz der Recherche zu Carl Sittel, über den wir im ersten Halbjahr immer wieder „gestolpert“ waren. Denn es schien so, dass Sittel deutlich mehr im Neusser Stadtgebiet gebaut hatte, als wir vorher angenommen hatten.

Grabstein der Familie Sittel

Durch ein Gespräch mit Herrn Dieter Steins, dem Vorsitzenden unserer Steins-Stiftung, wurden wir auf die Geschichte des Grabsteins Sittels aufmerksam. Die Grabstelle war lange abgelaufen, der Stein sollte sich aber noch irgendwo dort befinden, vermutlich bereits ganz zugewachsen und nicht so leicht zu finden. Da zu diesem Zeitpunkt bereits schon feststand, dass wir Sittel mit einer Ausstellung ehren wollten, machten wir uns auf den Weg zum Friedhof und – es war wie bei Indiana Jones – konnten mit Herrn Steins gemeinsam den Stein lokalisieren und begutachten. Da der Grabstein anderenfalls vermutlich früher oder später entsorgt worden wäre, baten wir die Friedhofsverwaltung, diesen zu uns ans MCG zu bringen. Hier soll er der Mittelpunkt einer Ausstellung zu Sittel werden. Und an einem sonnigen Morgen kamen tatsächlich zwei ungewöhnliche Fahrzeuge zu uns auf den Schulhof. Diese brachten den Stein, der jetzt für die Ausstellung aufbereitet werden kann. Vielen Dank an Herrn Dieter Steins und die Friedhofsverwaltung der Stadt Neuss für die tolle und unkomplizierte Hilfe! [SCH]

Zeitzeugengespräche im Projektkurs Geschichte

Der Projektkurs Geschichte hatte die Ehre, drei Zeitzeuginnen zur Schulgeschichte zu interviewen. Unserem Aufruf in den NGZ und im Stadt Kurier folgend meldeten sich bei uns Frau Marzinowski, Frau Giesen und Frau Schmidt. Alle drei begrüßten wir zu gleichzeitig stattfindenden Gesprächen im Lernzentrum.

Frau Marzinowski wurde in Neuss geboren und besuchte ab dem Jahr 1970/71 im zweiten Jahrgang das Marie-Curie-Gymnasium und beendete ihre Schullaufbahn hier 1977 mit dem Abitur. In diesem Jahrgang seien nur 35 Schülerinnen gewesen. Das heutige Lernzentrum, von dessen Schönheit Frau Marzinowski sehr angetan war, kenne sie nur als vermietete Wohnung, Probleme mit den Bewohnern habe es trotz der Nähe zum Schulbetrieb aber nie gegeben. Ein weiterer Unterschied seien die Klassenräume im Keller gewesen, dort, wo heute die Schulbücher gelagert werden. Die Fenster konnte man in den Pausen als verbotene Ein- und Ausgänge nutzen, was auch fleißig ausgenutzt wurde. Insgesamt verbindet sie sehr positive Erinnerungen an die Schulzeit am MCG.

Frau Giesen wurde 1935 auf der Annostraße geboren und habe unser heutiges Schulgebäude als Berufsschule gekannt. Sie selbst sei auch bis 1950 – eine weitere Verbindung zu unserer Schule – auf die damalige Grundschule in der Annostraße gegangen.  Sie erzählte von ihrem ehemaligen Rektor, welcher nach dem Krieg aus seiner Pension geholten worden sei, da extremer Lehrermangel herrschte, und dass trotz ihrer fröhlichen Kindheit der Krieg Narben hinterlassen habe. So wurde ihre Familie zweimal evakuiert und besonders die zweite Evakuierung in den Harz sei sehr unangenehm gewesen.

Die dritte Zeitzeugin, Frau Schmidt, kannte das spätere MCG ebenfalls aus der Zeit als Berufsschule. In der Aula hätten damals jeden Sonntag zugezogene evangelische Flüchtlinge Gottesdienst gefeiert, da Neuss zu dieser Zeit noch nahezu komplett katholisch gewesen sei. Durch die vielen Flüchtlinge in den 50er Jahren erlebte die Neusser Nordstadt einen ungeheuren Bauboom, auch neue Schulen wurden errichtet. So gab es beispielsweise keine Schule für evangelische Mädchen. Das Marie-Curie-Gymnasium besuchte Frau Schmidt gemeinsam mit ihrer Schwester. Der Kontakt zu unserer Schule blieb auch später erhalten, da sie als Konrektorin der Bodelschwingh-Grundschule mit ihren Schülerinnen und Schülern am Projekt „Mädchen in Naturwissenschaft und Technik“ teilnahm, das in Kooperation mit dem MCG durchgeführt worden sei.

Insgesamt fiel ihr auf, dass sich gerade die Furth sehr verändert habe, sie war zu ihrer Jugendzeit trotz Baubooms noch sehr ländlich geprägt. Die Schullandschaft in Neuss habe sich sehr stark verändert, ihrer Meinung nach zum Positiven: So seien früher Klassen von bis zu 50 Kindern und auch die Prügelstrafe normal gewesen.

Alle drei Zeitzeuginnen erhielten danach von der Geschichtswerkstatt eine umfassende Führung durch das Gebäude und alle bedankten sich für die vielen wertvollen Informationen zu unserer Schulgeschichte.

[Projektkurs Geschichte] [SCH]

Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums säubern den jüdischen Friedhof

20 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurs Geschichte der Q2 versammelten sich am vergangenen Mittwoch vor dem jüdischen Friedhof am Glehner Weg. Dort warteten sie auf Prof. Dr. Stefan Rohrbacher, der an der Heinrich-Heine-Universität das Institut für jüdische Studien leitet, und Dr. Jens Metzdorf, den Leiter des Neusser Stadtarchivs.
Der Grund hierfür war eine ganz besondere Aktion: Die Grabsteine auf dem Friedhof sollten zur Vorbereitung einer fotografischen Dokumentation aufbereitet werden. Dafür wurden Freiwillige gesucht. Die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums waren dazu sofort bereit und meldeten sich geschlossen für diese „Putzaktion“ an.

Und so wurde in einer zweistündigen Aktion im wahrsten Sinne des Wortes Hand angelegt. Nach einer sehr interessanten Einführung zur Geschichte des Friedhofs, bei der besonders die ältesten Grabsteine faszinierten, die von dem nicht mehr existenten Friedhof im Hafengebiet hierhin versetzt und damit gerettet worden waren, bildeten sich spezialisierte Putzgruppen, die arbeitsteilig nacheinander an den Steinen arbeiteten. Zunächst wurden die überwachsenen Steine von der Vegetation befreit, anschließend mit einer weichen Bürste vorsichtig von Moos gesäubert und schließlich mit Schwamm und Wasser von den letzten Resten Schmutz befreit. Die Aktion verlief sehr konzentriert und war dem besonderen Ort eines Friedhofs angemessen respektvoll. Ein Schüler sagte hierzu treffend: „Es ist für mich ein Zeichen von Respekt gegenüber den Verstorbenen, ihre Ruhe so wenig wie möglich zu stören.“

Nach gut zwei Stunden, in denen viele Büsche geschnitten und Grabsteine gesäubert worden waren, machte die Gruppe noch eine überraschende Entdeckung: Auf einem Grab wurde ein zugewachsener Grabstein entdeckt, der bisher nicht bekannt war und eine Erinnerung an eine im Dritten Reich im Konzentrationslager ermordete Neusser Jüdin enthielt. Die Töchter der Frau hatten den Stein mit bewegenden Worten versehen und als Erinnerung an ihre Mutter auf dem Grabfeld platziert. Prof. Rohrbacher zeigte sich von diesem Fund begeistert und schickte bereits am nächsten Tag erste Rechercheergebnisse zu diesem Fall an Dr. Metzdorf und den begleitenden Lehrer Michael Schmitt, der die Ergebnisse am Folgetag direkt im Unterricht dem interessierten Kurs mitteilte.

Die Aktion endete mit einem Rundgang über den Friedhof, bei dem die Grabsteine in ihrem neuen Glanz noch einmal in Augenschein genommen wurden. Professor Rohrbacher war begeistert von dem Ergebnis, dankte den Schülerinnen und Schülern herzlich und blickte optimistisch nach oben: „Und jetzt brauchen wir für die Fotos nur noch gutes Wetter!“ [SCH]

Projektkurs Geschichte bei Ausstellungseröffnung im Stadtarchiv

Auf Einladung des Archivleiters Herrn Dr. Metzdorf besuchten Vertreter des Projektkurses Geschichte (2017/18)  gemeinsam mit Frau Tressel und Frau Dötsch am vergangenen Sonntag das Stadtarchiv Neuss. Dort nahmen sie an der Eröffnung der Ausstellung über die belgische Besatzungszeit in Neuss (1918-1926) teil. Zu Beginn würdigte der Vorsitzende des Kulturausschusses, Michael Ziege, die geleistete Forschungsarbeit des Stadtarchivs an einem bisher eher stiefmütterlich behandelten historischen Themenbereich. In diesem Zusammenhang wies er auch auf die daraus entstandene Kooperation mit dem Stadtarchiv Leuven hin und berichtete von den berührenden Gedenkfeierlichkeiten in Belgien, an denen er am 11. November 2018 habe teilhaben können. Darüber hinaus betonte Ziege, dass der Projektkurs des MCGs durch seine Mitarbeit an dem Kooperationsprojekt („Besatzung in Krieg und Frieden“) einen wichtigen Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung geleistet habe.

Bereits im Jahr 2014 hatten sich ein Projektkurs des MCGs mit seinen Ergebnissen an einer Ausstellung im Stadtarchiv Neuss beteiligt („Gottvertrauen und Gehorsam“). Im weiteren Verlauf der Eröffnungsfeierlichkeiten ergriff die Leiterin des Stadtarchivs Leuven, Marika Ceunen, das Wort. Abschließend erfolgte eine Einführung in die Entstehungsgeschichte und Konzeption der Ausstellung durch den Archivleiter Herrn Dr. Metzdorf.

Die Ausstellung im Stadtarchiv Neuss und die in diesem Rahmen eingebundenen Ergebnisse des Projektkurses Geschichte können bis zum 31. März 2019 besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. [DÖT]

http://www.stadtarchiv-neuss.de/nachrichten-detail/154.html

Einweihung des Friedensglockenspiels in Leuven

Die Feierlichkeiten waren eingebettet in eine der zahlreichen Gedenkveranstaltungen zum Ersten Weltkrieg, der an diesem Tag genau vor 100 Jahren ein Ende fand.Während des vergangenen Schuljahres setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses Geschichte in enger Zusammenarbeit mit dem Neusser Stadtarchiv mit der belgisch-deutschen Geschichte zwischen 1914 und 1926 auseinander. Diese historische Forschungsarbeit war Teil eines Kooperationsprojektes mit Schülern des Sint-Pieterscolleges in Leuven.

Auf Initiative des Projektkurses hatte sich schließlich auch das Marie-Curie-Gymnasium an dem Fundraising-Projekt um das Leuvener Friedensglockenspiel beteiligt.

Eine offizielle Delegation aus 80 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Neuss, die sich für das Projekt „Friedensglockenspiel“ engagiert hatten, nahm an den Feierlichkeiten teil.Bereits am frühen Morgen fand eine bewegende Zeremonie auf dem Martelarenplein statt: Die Bürgermeister der Städte Leuven und Neuss legten gemeinsam am hiesigen Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Um 11 Uhr läuteten schließlich alle Glocken Belgiens.

Beim offiziellen Festakt in der Klosterkirche der Parkabtei ergriffen neben den Bürgermeistern der beiden Städte, Herrn Louis Tobback und Herrn Reiner Breuer auch die Stadtarchivare Marika Ceunen und Dr. Jens Metzdorf neben der Beigeordneten Frau Dr. Christiane Zangs das Wort. Die Ansprachen konnten live über zahlreiche Monitore und Lautsprecher in einem großen Festzelt auf dem Abteigelände verfolgt werden. Zudem wurde über die Genese des Friedensglockenspiels sowie über dessen Wiederherstellung informiert. Luk Rombouts, der Carillonist der Universität zu Leuven, wurde die Ehre zu teil, mit einem eigens für die Einweihung komponierten Lied das Glockenspiel offiziell einzuweihen.

Bereits beim ersten Besuch des Projektkurses in Leuven hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit gehabt, diesen außergewöhnlichen Musiker kennenzulernen und mit ihm gemeinsam über den Dächern der Stadt zu musizieren. An dem für den Nachmittag angesetzten Glockenspielfest nahmen neben städtischen Vertretern viele junge Familien aus Leuven und Umgebung. Für die Gäste aus Neuss bot sich zudem die Gelegenheit eine Ausstellung über Leuven während der ersten Jahre nach dem „Großen Krieg“ zu besuchen. Einen weiteren Höhepunkt stellte zweifelsohne das gemeinsame Konzert der Kammerchöre Capella Quirina und Musa Horti unter Begleitung des Neusser Kammerorchesters in der Sint-Pieterskerk (Sankt Peterskirche) dar. Diese Kirche war während des großen Brandes von 1914 ebenfalls zerstört worden, mitsamt des nun rekonstruierten Glockenspiels.
Myrvete Mustafi (Q2) zeigte sich beeindruckt von der Organisation der Feierlichkeiten und war gerührt von der belgischen Gastfreundschaft, die dem Projektkurs Geschichte bereits im Januar 2018 entgegen gebracht worden war. Gleichzeitig zeigte sie sich ernüchtert darüber, dass so wenige junge Menschen den Feierlichkeiten einem solch wichtigen Tag beiwohnten. Das Gedenken an den Ersten Weltkrieg mit all seinem Schrecken müsse weiterleben und weitergelebt werden – vor allem von der jungen Generation, so Mustafi.

Unser großer Dank gilt der Stadt Neuss und Herrn Bürgermeister Breuer für die Einladung zu den Feierlichkeiten. [DÖT]

 

 

 

PK Geschichte besucht Schützenmuseum

Neben dem Quirinus-Münster ist die Stadt Neuss vor allem für sein traditionelles Neusser-Bürger-Schützenfest am letzten Augustwochenende bekannt, das jährlich über 1 Mio. Besucher anlockt.
Während das Schützenfest in seiner heutigen Form auf das Jahr 1823 zurückgeht, reichen die Ursprünge gar bis ins 15. Jahrhundert zurück.

Folglich kam im Projektkurs Geschichte die Frage auf, wie sich das Schützenwesen in Neuss während der belgischen Besatzungszeit entwickelte. Gemäß der Bestimmungen des Versailler Vertrages stand Neuss nach dem Ersten Weltkrieg unter der Oberhoheit belgischer Truppen.

Ein Besuch im rheinischen Schützenmuseum Neuss sollte Antworten geben.
Der Leiter dieser Dokumentations- und Forschungsstelle, Dr. Christian Frommert, gilt als ausgewiesener Experte für das Neusser Schützenwesen und die Phase der Weimarer Republik.

Zunächst präsentierte er lokalhistorische Quellen wie die Sitzungsprotokolle des Neusser Schützenkomitees (vgl. Foto), die seinen Aussagen zufolge keinerlei Aktivitäten für die Jahre 1914 bis 1919 nachweisen.

Sitzungsprotokolle des Neusser Schützenkomitees (Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv)

Herr Dr. Frommert erinnerte daran, dass jede öffentliche Feier, so auch das Schützenfest, von der Besatzungsbehörde genehmigt werden musste. All dies ließe sich auch den Protokollen entnehmen.
1920 konnte schließlich in Neuss wieder Schützenfest gefeiert werden- allerdings unter Berücksichtigung einiger Auflagen. So sei entsprechend dem allgemeinen Waffenverbot das Tragen von Säbeln und Degen untersagt gewesen. Stattdessen trugen die Schützen Reitgerten oder einfache Stöcke. Auch das Feuerwerk durfte nicht stattfinden.

Drei Jahre später, im so genannten „Krisenjahr 1923“, machte schließlich die wirtschaftliche Entwicklung das Feiern des Schützenfestes unmöglich. Vor dem Hintergrund des 100jährigen Bestehens des Neusser Bürger-Schützen-Vereins war dies für die Zeitgenossen besonders bitter. Auch im Folgejahr fiel das Schützenfest aus.
Inwieweit das Schützenfest politisiert wurde, zeige sich am Schützenfest 1926, das ganz unter dem Zeichen der „Befreiung“ gestanden habe, so Frommert. (Im Januar 1926 endete mit dem Abzug der belgischen Soldaten die Besatzungszeit in Neuss.)
Politisch aufgeladene Symbole fanden sich sowohl in Bildern des Fackelzuges als auch im Königsgeschenk des Jahres 1926 wieder. So trägt der silberne Kettenhänger folgende Inschrift:

„1925/26. Dem Neusser Bürger-Schützenverein gewidmet von Martin Küppers Schützenkönig im Jahre der Befreiung unserer Heimat von der Fessel der Besatzungstruppen.“

(vgl. Foto)

Erinnerungsmedaille an das “Befreiungssschießen” der Neusser Scheibenschützen-Gesellschaft am Sonntag, den 9. Mai 1926 (Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv)

Silberner Kettenanhänger (Königsgeschenk von Martin Küppers, 1925/26) (Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv)

Unser Dank gilt Herrn Dr. Frommert, der sich viel Zeit nahm und diesen besonderen Aspekt der belgischen Besatzungszeit an ausgewählten Exponaten veranschaulichte. [DÖT]

Vom Fluch der Karibik über den Dächern Löwens

Läuft man durch die Straßen von Löwen, fühlt man sich zunächst durch die zahlreichen pittoresken Gebäude ins europäische Mittelalter zurückversetzt. Erst bei näherer Betrachtung kann man folgende Symbole an vielen Häusern entdecken.

Jene Steine erinnern an den verheerenden Brand von 1914 durch deutsche Soldaten, bei dem auch ein Neusser Landsturmbataillon eine unrühmliche Rolle gespielt hatte. (vgl. Artikel Vortrag zur Rolle des Neusser Landsturmes bei der Zerstörung der Stadt Löwen) Rund ein Neuntel aller Gebäude wurde dabei komplett zerstört, 209 Zivilisten erschossen und 650 weitere nach Deutschland deportiert. Auch die berühmte Universitätsbibliothek von Löwen wurde niedergebrannt. Ungefähr 300.000 Bücher, 800 mittelalterliche Inkunabeln sowie 1.000 Manuskripte und ein Teil des Universitätsarchivs fielen den Flammen zum Opfer.

Seit Beginn des laufenden Schuljahres widmen sich die Teilnehmer des Projektkurses Geschichte des Marie-Curie-Gymnasiums intensiv der belgisch-deutschen Geschichte zwischen 1914 und 1926, also auch jener Zeitspanne, in die die große Brandkatastrophe fällt. Diese historische Forschungsarbeit ist Teil eines Kooperationsprojektes mit Schülern des Sint-Pieterscolleges in Löwen. Während die MCG-Schüler die belgische Besatzungszeit in Neuss infolge des Versailler Vertrags erforschen, setzen sich die belgischen Schüler ihrerseits mit der deutschen Besatzung während des Ersten Weltkriegs auseinander. Im Fokus stehen dabei folgende Bereiche: Bildung, Nahrungsversorgung, Religion, Freizeit und Kulturangebote sowie Rechtssprechung.

Am 25. Januar 2018 folgte der Projektkurs Geschichte nun der Einladung der belgischen Kooperationspartner und reiste gemeinsam mit der Lehrerin Annika Dötsch sowie dem Leiter des Neusser Stadtarchivs, Dr. Jens Metzdorf, nach Löwen. Nach dem herzlichen Empfang seitens der Stadtarchivarin Marika Ceunen wurden die Besucher durch Koen Dobbelare, der auf belgischer Seite die Schüler bei ihrer Forschungsarbeit unterstützt, durch das Archiv geführt. Dabei konnten unter anderem deutsche Aushänge in Plakatform, Fotografien und Propagandapostkarten im Original begutachtet werden.

Gegen Mittag wurden die Kursteilnehmer dann im Sint-Pieterscollege erwartet. Nach einem kurzen Kennenlernen tauschten sich die Schüler über ihre jeweiligen Forschungsergebnisse aus. Die Teilnehmer des Projektkurses zeigten sich überrascht von der so genannten Flamenpolitik der deutschen Besatzer. Durch ausgewählte Maßnahmen (z.B. Privilegien) hätten die Deutschen versucht, die flämische Bevölkerung auf ihre Seite zu ziehen. Das kulturelle Leben sei in jener Zeit zum Erliegen gekommen, da Einrichtungen wie Bibliotheken, Schulen usw. von der Militärregierung beansprucht worden waren. In Kinos hätten nur deutsche Filme als Propagandamedium gezeigt werden dürfen. Aufgrund der katastrophalen Versorgungslage habe sich ein Teil der Löwener Bevölkerung gar von Tierfutter ernähren müssen. In gemischten Gruppen nahmen die Schüler schließlich an einem Quiz über die Löwener und Neusser Geschichte teil, das mitunter für viel Erheiterung sorgte und einen spielerischen Abschluss des Kennenlernens bildete. Anschließend wurden die Besucher aus Neuss von Rudi Thomassen, einem ehrenamtlichen Stadtführer, empfangen und durch den Großen Beginenhof (Groot Begijnhof, UNESCO-Weltkulturerbe) geführt. Die Schüler staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass heutzutage Studenten und Gastprofessoren in den schmucken Häusern wohnen. Der erlebnisreiche erste Tag klang dann mit belgischen Spezialitäten (Waffeln, Pommes frites) aus.

Am nächsten Morgen gab es ein Wiedersehen mit Rudi Thomassen, der weitere Anekdoten zur Löwener Geschichte bei einer Stadtführung für die Neusser bereithielt. Myrvete Mustafi, eine der Kursteilnehmerinnen, schwärmte: “Rudi erzählt die Hintergründe so anschaulich, als ob er selbst in jener Zeit gelebt hätte.” Berührend war auch der Besuch der Sint-Pieterskerk (Sankt Peterskirche), die ebenfalls während des großen Brandes von 1914 zerstört worden war, mitsamt des bekannten Glockenspiels, das ursprünglich aus der etwas außerhalb von Löwen gelegenen Parkabtei stammte. Dieses Glockenspiel wird nun als Friedensglockenspiel durch die Beteiligung beider Städte wiedererstehen. Auf Initiative des Projektkurses Geschichte hatte sich auch das Marie-Curie-Gymnasium an dem Fundraising-Projekt beteiligt. Am 11. November 2018, auf den Tag genau 100 Jahre nachdem Glocken in Belgien, Frankreich und den Niederlanden den Frieden verkündeten, soll es erstmals wieder erklingen. Einer der Hauptkoordinatoren auf belgischer Seite ist Luk Rombouts, der Carillonist der Universitätsbibliothek.

 

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Er nahm sich persönlich Zeit für eine Führung durch die Universitätsbibliothek samt Glockenturm, von dem man eine fantastische Sicht über die Stadt hat. Nach dem Ersten Weltkrieg sei das Gebäude fast vollständig mit amerikanischen Mitteln wieder errichtet worden. Viele Privatpersonen und Vereine sind als Spender auf Tafeln im Treppenhaus verewigt. Die große Glocke des dortigen Glockenspiels trage daher in Anlehnung an das US-amerikanische Original aus Philadelphia den Namen “Liberty Bell”.
Den Höhepunkt des Besuchs stellte zweifelsohne das “Privatkonzert” von Luk Rombouts dar. Auf diese Weise erhielten die Neusser einen ganz besonders lebendigen Eindruck der flandrischen Carillontradition. Auf Wunsch der Besucher spielte er den Titelsong der Filmreihe “Fluch der Karibik”, der schließlich über ganz Löwen ertönte. Anschließend wurde es mit John Lennons “Imagine” etwas besinnlicher. Till Lubrich, ein weiterer Kursteilnehmer, hatte nach einer kurzen Unterweisung dann noch die Möglichkeit gemeinsam mit Luk Rombouts zu spielen. Dafür erhielt der MCG-Schüler schließlich ein vom Carillonisten unterzeichnetes (nicht ganz ernst gemeintes) Diplom. Gerührt von der großen Gastfreundschaft der Belgier und mit zahlreichen unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck traten die Besucher schließlich die Heimreise nach Neuss an.

Auf deutscher Seite gilt unser Dank vor allem dem Forum Archiv und Geschichte Neuss e. V. sowie dem Förderverein des Marie-Curie-Gymnasiums, die diese Forschungsreise großzügig unterstützt haben.

[DÖT]

 

 

Fotoquelle:  Homeros 29 from nl [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons
https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ALeuven_gedenksteen1914.JPG

Vortrag zur Rolle des Neusser Landsturmes bei der Zerstörung der Stadt Leuven

Die Aula des Marie-Curie-Gymnasiums war am 12.12. ein Ort spannender Neusser Stadtgeschichte. Der Leiter des Neusser Stadtarchivs, Dr. Jens Metzdorf, war in der gut besuchten Aula zu Gast, um über die Rolle eines Neusser Landsturmbataillons im Ersten Weltkrieg zu berichten, das maßgeblich an der Zerstörung der belgischen Stadt Leuven und den damit verbundenen Kriegsverbrechen beteiligt war. In den einleitenden Worten wies der Geschichtslehrer Michael Schmitt auf den Schwerpunkt des Schulprofils im Bereich der historischen Bildungsarbeit hin. Das Marie-Curie-Gymnasium erforsche seit vielen Jahren die Neusser Lokalgeschichte, neben dem Geschichtswettbewerb sei es auch durch Projektkurse und die Geschichtswerkstatt auf diesem Gebiet sehr aktiv. Auch verbinde es mit dem immer engagierten Stadtarchiv eine lange und erfolgreiche Partnerschaft, die sich in dem geschlossenen Kooperationsvertrag zwischen beiden zeige.

Anschließend erläuterte Herr Dr. Metzdorf die sehr interessante Geschichte der Mobilmachung in Neuss und welche Funktion der Neusser Landsturm hatte, der größtenteils aus älteren Reservisten bestand und der nur für Wachdienste hinter der Front konzipiert worden war. Mit der Besetzung Belgiens wurde ein Neusser Bataillon in die besetzte belgische Stadt Leuven verlegt und in der Nähe des Bahnhofs stationiert.
Die genauen Hintergründe für die dann folgende Zerstörung Leuvens sind bis heute in ihren Ursachen nicht ganz aufgeklärt. Warum fiel der erste Schuss? Gab es einen Angriff auf die deutschen Besatzer? Die wahrscheinlichsten Gründe, die letztlich zur großteiligen Zerstörung der Stadt durch die Deutschen führten, liegen, so Dr. Metzdorf, vermutlich in der großen Nervosität der Besatzer und vermutlich auch im Alkoholkonsum begründet. Die Zerstörung der Stadt, unter anderem auch der berühmten Leuvener Bibliothek, und schwere Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung waren die Folge. Die Umstände, Folgen und auch die lange fehlende Aufarbeitung dieser Vorkommnisse wurden in dem durch viel Bildmaterial gelungen unterstützten Vortrag anschaulich vermittelt. Besonders die zahlreich anwesenden Schülerinnen und Schüler waren bedrückt von der Sinnlosigkeit, durch die die belgischen Zivilisten ihr Leben verloren hatten.
Nach dem sehr spannenden Vortrag ergriff Myrvete Mustafi, eine Schülerin des aktuellen Projektkurses, der durch die Lehrerin Annika Dötsch betreut wird, das Wort und stellte die Arbeit des Kurses kurz vor. Dieser arbeite parallel mit Schülerinnen und Schülern in Leuven an einer Aufarbeitung der Vergangenheit. Während sich die Gruppe in Leuven der Besatzung durch die Deutschen in ihrer Stadt widme, erforsche die Gruppe des MCGs die Besatzung der Belgier in Neuss nach dem Ersten Weltkrieg. Mit bewegenden Worten bat die Schülerin die Anwesenden anschließend um eine kleine Spende für das deutsch-belgische Versöhnungsprojekt „Friedensglockenspiel in Leuven“, dessen Unterstützung am MCG große Resonanz fand. Bei diesem Projekt soll durch Spenden das Glockenspiel der Parkabtei in Leuven, das den Zerstörungen im Jahr 1914 zum Opfer fiel, neu hergestellt werden. Als symbolische Gegenleistung für die Spende hatten die Schülerinnen und Schüler kleine Geschenke für die Spender als Dankeschön gebastelt, die begeisterte Abnahme fanden.

[SCH]

Besuch des Geschichte-GK der Q2 im EL-DE-Haus

Am Mittwoch, den 22.März besuchte der Grundkurs Geschichte der Q2 von Frau Röber-Kaminsky das EL-DE-Haus in Köln. Die Exkursion bot eine interessante Abwechslung vom Schulalltag und auch einen Abschluss unseres gemeinsamen Lernens in der Q1 und Q2. Außerdem hatten wir die Möglichkeit hier im EL-DE-Haus Geschichte „greifbar“ zu erleben. More

Denkatelier 2017: Vernunft adé – Willkommen im Zeitalter des Populismus?

In unserem Unterricht erleben wir es täglich: Gerade bei kontroversen Themen reicht die Unterrichtszeit (leider) oftmals nicht aus, um offenen Diskussionen genügend Raum beizumessen. Wir erleben unsere Schülerinnen und Schüler aber gerade bei Themen, die ihre eigene konkrete Zukunft betreffen – ob nun greifbar wie bei der aktuellen Flüchtlingsdebatte oder eher abstrakten Fragen der Gerechtigkeit – als besonders interessiert und sind immer wieder überrascht auf welch hohem Niveau Gespräche geführt werden.

Mit unserem Denk-Atelier wollen wir interessierten Schülerinnen und Schülern aber natürlich auch Eltern und KollegInnen ein Forum bieten, bei dem strittige Themen in ansprechendem Ambiente diskutiert werden können. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus den Stufen Q1 und Q2, die in Form von Impulsreferaten den aktuellen Stand der Debatte darstellen und unseren Gästen möchten wir aus philosophischer, historischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive in den gemeinsamen Diskurs einsteigen.

Das diesjährige Denk-Atelier wird am 17.02.2017 um 19.00 in der Mensa Jostenallee mit dem Thema Vernunft adé – Willkommen im Zeitalter des Populismus? stattfinden. [HEZ, NAG, JES]

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