Europaevent

COME STAI IN COMO? – Italienaustausch 2018 am MCG

Erstmalig am MCG fand in diesem Jahr ein Schüleraustausch mit einer italienischen Schule für die Stufe Q1 statt. Unsere neue italienische Partnerschule „Liceo Teresa Ciceri” liegt in Como, einer  Stadt in der Lombardei, nicht weit von der Grenze zur Schweiz. Der Austausch in Italien erfolgte im Herbst 2018. 14 Schülerinnen und Schüler reisten mit den beiden verantwortlichen Lehrern für eine Woche nach Norditalien.

Am 4. Oktober 2018 ging es morgens früh mit dem Zug los. Mit Umstieg in der Schweiz, kamen wir dann nach einer langen, aber entspannten Fahrt am frühen Abend an und wurden von unseren italienischen Partnerschülern und ihrer Deutschlehrerin begrüßt. Dann fuhren wir mit unseren Austauschschülern nach Hause und lernten sie und ihre Familien kennen.

Der erste Tag begann in der Schule: zunächst wurden wir vom Rektor begrüßt, anschließend zeigten die italienischen Austauschschüler Präsentationen über Como – und das auf Deutsch! Denn am „Ciceri“ ist Deutsch an der Schule eine zweite Fremdsprache, die dort unterrichtet wird.

Während unseres Austausches wurden uns in der Schule bei einem Projekt das italienische Schulsystem vorgestellt und wir konnten es mit unserem Schulsystem vergleichen. Wir setzten uns in bunt gemischten Kleingruppen zusammen, erzählten über unser MCG, das Schuljahr und unseren Unterricht. Die Italiener betonten dabei, dass die Schule bei ihnen ziemlich streng ist und es viele mündliche Abfragen gibt. Wir verständigten uns auf Englisch und Deutsch.

An den nächsten Tagen erkundeten wir die kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt, zahlreiche Kirchen, Erinnerungsstätten an den berühmten Sohn der Stadt, den Physiker und Erfinder der Batterie, Alessandro Volta und natürlich den Comer See. Neben atemberaubender Natur und kleinen Dörfern, findet man an seinen Ufern auch eine Star Wars Film Location (die „Varykino Villa” aus Episode 2) oder eine Villa, in der Konrad Adenauer seine Urlaube verbrachte.

Am einem unserer Tage unternahmen wir eine Bootsfahrt auf dem See und fuhren bis zum Dorf Bellagio. Bei wunderbar warmen Wetter und mit einem Eis in der Hand genossen wir den Spaziergang durch die kleinen Gassen mit ihrer mediterranen Stimmung. So spürte auch der Letzte: wir waren wirklich an einem der schönsten Orte Italiens angekommen!

Unseren Aufenthalt schlossen wir am letzten Tag mit einem Ausflug nach Mailand ab. Dort fuhren wir unter anderem auch auf die Aussichtsplattform des fantastischen Mailänder Doms. Außerdem erlebten wir Da Vincis „Das letztes Abendmahl“, eines der berühmtesten Wandgemälde der Welt, und durften anschließend die Stadt erkunden.

Unser Fazit: Tutti contenti! Wir sind im Herzen auch alle ein bisschen Italiener, Europäer eben, die trotz großer Unterschiede auch unglaublich viele Gemeinsamkeiten haben. Wir haben nicht nur Como kennengelernt, sondern vor allem neue Freundschaften geschlossen und uns neugierig mit der italienischen Kultur auseinandergesetzt. Ein großes „GRAZIE” geht an unsere Austauschschüler, die uns die Woche begleitet und beherbergt haben und an ihre Lehrerin, die nicht nur unsere Dolmetscherin, sondern gleichzeitig auch Stadtführerin und Ansprechpartnerin war.  In diesem Sinne, Ciao! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Neuss.

[WIE, Ursula Wienken]

Großartiges Granada – 1. Schüleraustausch mit der IES Padre Suárez

Am Samstag, dem 10. März 2019, landeten wir gegen 15:00 Uhr im sonnigen Malaga. Bei der darauffolgenden Busfahrt kam nach dem etwas längeren Flug dann auch gute Stimmung auf und wir freuten uns darauf, unsere Austauschpartner nach wochenlangem Hin- und Herschreiben nun endlich zu sehen. Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag in Granada wurden wir dann alle von den Austauschschülern und ihren Eltern in Empfang genommen.

Der Sonntagvormittag gestaltete sich für jeden von uns unterschiedlich. Am Nachmittag trafen wir uns dann aber fast alle in der Altstadt, um die Hotspots der Stadt zu besuchen.
Am Montag begleiteten wir unsere Austauschpartner zur Schule und guckten zunächst eine Dokumentation über Granada, speziell über die Kultur und besuchten danach das eigene Naturkundemuseum der IES “Padre Suárez“. Viele von uns besuchten am Nachmittag eines der riesigen Einkaufzentren der Gegend zum Shoppen.

Den Dienstag hätte man schon als Highlight unseres Besuches in Spanien sehen können, denn wir stiegen nach einem Informationsfilm zur Alhambra, welche ein UNESCO-Weltkulturerbe ist, anschließend zu eben dieser hoch. Der anstrengende und steile Weg zahlte sich aus. Die kunstvoll verzierten Paläste und Gärten, aber vor allem der atemberaubende Blick auf die Stadt machten den Besuch der maurischen Burg zu einem ganz spannenden Erlebnis.

Der Morgen des Mittwochs war von einer etwas längeren Fahrt nach Malaga begleitet, wo wir das Picasso Museum und die “Alcazaba“ besuchten. Nach einem kleinen Spaziergang durften wir uns dann auch frei durch die Stadt bewegen. Gegen Abend trafen wir wieder in Granada ein.


Am vorletzten Tag, dem Donnerstag, besuchten wir als deutsche Schülergruppe das Dorf Frigiliana, wo wir von den etwas höher gelegenen Aussichtsplätzen einen wunderschönen Blick über den Ort hatten. Das Dorf an sich war sehr klein und ruhig und wir begegneten nur wenigen Einwohnern. Daraufhin fuhren wir etwas weiter und stiegen in die Höhlen von Nerja hinab. Die beeindruckende Größe der Höhlen wurde eigentlich nur von der Schönheit der Tropfsteinformationen übertroffen. Danach fuhren wir weiter zum Strand in Almuñécar, wo wir die Sonne ausgiebig genossen. Ein Eis in einer der besten Eisdielen des Ortes war der perfekte Abschluss des Ausflugs. Am Abend kehrten wir nach Granada zurück.

Am letzten Tag in Spanien gingen wir in die Altstadt Granadas, die wir alle schon etwas besser durch die dort verbrachten Nachmittage mit unseren Austauschpartnern kannten. Danach besuchten wir die königliche Kapelle, in der das Königpaar Isabella und Ferdinand begraben sind, die für die Wiedervereinigung Spaniens verantwortlich waren. Den letzten Abend verbrachten die meisten von uns, wie die Tage zuvor, in der Altstadt Granadas. Der Abschied rückte immer näher.

Um 03:00 Uhr am Samstag verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unseren Austauschpartnern und landeten am Vormittag im nicht so sonnigen Düsseldorf.

Ich kann, so glaube ich es zumindest, für alle sprechen, wenn ich sage, dass die ganze Woche vor allem aufgrund des Wetters wie ein kleiner Urlaub für uns alle war. Sowohl unsere Austauschpartner, als auch wir, die deutsche Reisegruppe, hatten die Chance uns besser kennenzulernen und zusammenzuwachsen. Auch die Nachmittage und Abende auf den hochgelegenen Aussichtsplätzen der Stadt, bei denen wir gemütlich beisammensaßen, redeten und Musik hörten bis die Sonne unterging, waren einfach schön. Das gesamte Programm war gut strukturiert, die Ausflüge alle sehr interessant und auf keinen Fall langweilig. Es hat sich gelohnt, am Austausch teilzunehmen und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch unserer Austauschpartner Anfang Mai bei uns in Neuss.

[Lina Nachtigall]

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