Europa Projekte & Wettbewerbe

Das MCG sagt Danke! – 176 Päckchen für Rumänien

Mitgefühl und Engagement für sozial Benachteiligte sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Daher hat unsere Schule auch in diesem Jahr – wie schon in den vergangenen Jahren – bei der Rumänien-Päckchenaktion der Rumänienhilfe Neuss mitgemacht. Engagierte Schülerinnen und Schüler (und ihre Eltern) sowie einige Lehrkräfte haben wieder Päckchen mit Spielsachen, Süßigkeiten, warmer Kleidung, Hygieneartikeln und Schreibwaren gepackt. Besonders stark war die Hilfsbereitschaft in der Annostraße, durchschnittlich gab ein Spender ca. 2 – 3 Pakete ab. Ein einzelner Spender steuerte sogar 30 Pakete bei! Die 176 liebevoll verpackten Päckchen gehen wie jedes Jahr in den westrumänischen Kreis Arad in Kinder- und Sozialheime, Kindergärten, Schulen, SOS-Häuser sowie ein Kinderkrankenhaus. Die Anzahl an Päckchen mag vielleicht viel klingen, jedoch ist die Zahl, welche wir jedes Jahr in den rumänischen Kreis Arad verschicken, leider rückläufig.


Trotz der sinkenden Anzahl an Paketen bedanken wir uns sehr für die kreativ gestalteten Päckchen, die wir an von starker Armut geplagten Kindern weitergeben konnten, um ihnen die kalte Weihnachtszeit in Arad mit einem Weihnachtsgeschenk zu versüßen.

Aber „nach der Päckchen-Aktion“ ist „vor der Päckchen-Aktion”. Wir wollen deshalb alle dazu anregen gerade die Weihnachtszeit sowie die sich anschließende Winterschlussverkaufszeit zu nutzen, um günstige Winterartikel und Spielwaren zu erwerben. Auch hat man so genügend Zeit, bis zum nächsten Winter die häuslichen Bestände durchzusehen und Geeignetes für die Rumänien-Päckchen auszusortieren. Selbstverständlich können auch Kleidung (und Schuhe) separat gesammelt und gespendet werden.
Weitere Informationen über die Weihnachtspäckchen-Aktion für Rumänien finden Sie hier:

www.rumaenienhilfe.tk

http://www.facebook.com/rumaenienhilfe

[Frau Krätz, Marc Konjuhi, Nassira Abjij]

3. Platz beim Lesewettbewerb Französisch 2019 – Ein erneuter Erfolg ganz im Zeichen der 10. Teilnahmemeldung in Folge

Louis Pácser belegt beim alljährlichen Französisch-Lesewettbewerb des Deutsch–Französischen Kulturkreises in der Stadtbibliothek Neuss im Jubiläumsjahr der zehnten Teilnahmemeldung in Folge den 3. Platz in seiner Altersstufe (Jg. 7).

Am 06.11. war es wieder so weit: 4 Schüler/innen des MCG stellten sich bei dem unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Reiner Breuer (vertreten durch Frau Quiring-Perl, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees) stattfindenden Wettbewerb in unterschiedlichen Niveaustufen der Konkurrenz aus 12 Gymnasien und weiterführenden Schulen aus Neuss, Kaarst und Hückelhoven (insgesamt 44 Schüler/innen). Unsere Schule wurde dabei von Louis Pácser (7d), Malea Hommel (8d), Maroua Tedjini (9a) und Mohamed El-Hatri (Q1) vertreten, die allesamt tolle Leistungen erbrachten und hierfür mit Urkunden sowie Wertpreisen belohnt wurden. Eine besondere Gratulation geht indes an Louis Pácser, der die dreiköpfige Jury (u. A. bestehend aus einer Muttersprachlerin) zu überzeugen wusste und den schönen 3. Platz belegte. Félicitations!

Die 10. Teilnahmemeldung in Folge ist Anlass einmal zurück zu schauen: Es nahmen insgesamt 28 MCG-Schüler/innen der zweiten und dritten Fremdsprache (zusätzlich 4 doppelter Teilnahmen) seit 2010 teil, davon belegten 3 Schülerinnen jeweils den 1. Platz, 1 Schüler den 2. Platz und 4 Schüler/innen den 3. Platz. Eine tolle Bilanz, in der unsere MCG-Schüler/innen alljährlich öffentlichkeitswirksam das Fach Französisch und unsere Schule insgesamt in Neuss repräsentierten.

Dank gilt Frau Breitschopf von der Stadtbibliothek Neuss und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis um dessen Vorsitzende, Frau Holzberg, für die reibungslose Organisation des Wettbewerbs in den vergangenen Jahren.

Es soll an dieser Stelle auch einmal die Gelegenheit genutzt werden, dem Deutsch-Französischen Kulturkreis weiterhin für die ebenso alljährliche Prämierung der besten Abitur-Absolventinnen bzw. Absolventen im Fach Französisch und bislang über 25 vergebenen Buchpreisen im selben Zeitraum zu danken.

Auf eine ebenso erfolgreiche Zusammenarbeit und Kooperation in den nächsten Jahren! [KEG]

Experiment „Austausch“

Im Zentrum des diesjährige Polenaustauschs mit unserer Partnerschule in Łazy (vor den Toren Warschaus) stand das Motto „Wir fliegen ins All“. Wir nahmen an einem MINT-Projekt teil, das die Erforschung des Weltalls sowie allerlei praktische Übungen beinhaltete. So haben wir die Zusammensetzung von Kometen erforscht, Teleskope zur Sternenbeobachtung hergestellt, mit der App SkyView „Sternenguckerei“ betrieben und uns in diversen Filmen uns über das All auf den neuesten Stand der Forschung gebracht.

Ein Ausflug nach Torun, der Geburtsstadt von Kopernikus, führte uns in ein Planetarium, in dem die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsbedingungen von Astronauten erforschen und die Entdeckung des Himmels nachvollziehen konnten. Zudem stand ein Besuch beim größten Teleskop Polens in Piwnice bei Toruń auf dem Programm, wo uns ein Mitarbeiter auch einen Astrografen zeigte, der vom Harvard College in Amerika 1891 zur Verfügung gestellt worden ist.

Auch die Landeskunde kam nicht zu kurz. Den Auftakt machte eine Führung durch die polnische Hauptstadt in einem Originalbus aus der kommunistischen Zeit, der wegen seiner Form von den Warschauern auch liebevoll „Gurke“ genannt wird. Anschließend nahmen wir an einem Workshop in dem berühmten Café Wedel teil, wo sich die Teilnehmer nach einer Einführung in die Geschichte dieser deutschstämmigen Firma in der Kunst des Tortenverzierens üben durften.

Zum Abschluss des Austauschs ging die gesamte Gruppe zum Bowling, wo sie in deutsch-polnischen Gruppen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellten.

Nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch der Polen im Mai und sagen: „Na rashje! Jesteśmy szczęśliwi!“ – Bis dann! Wir freuen uns!“

 

 

Emilia M.: Je Ne Sais Pas

Musik hat am MCG einen hohen Stellenwert. Neben Big Band und Chor sind immer mehr Schülerinnen und Schülern mit eigenen Musikprojekten aktiv. Das jüngste Beispiel ist Emilia M., die schon beim Landes- und Bundeswettbewerb auf ihr musikalisches Talent aufmerksam gemacht hat, mit ihrem Song Je Ne Sais Pas. Wer am Marie-Curie-Gymnasium, dem bilingualen Gymnasium mit dem Schwerpunkt Englisch in Neuss, ein englisches Lied erwartet hätte, sieht sich vielleicht im ersten Moment überrascht. Uns vom MCG überrascht dies nicht, fördern wir doch als Schule, die sich derzeit als Europaschule bewirbt, auch intensiv weitere Fremdsprachen.

Das nun veröffentliche Musikvideo ist ein gemeinsames Projekt mit ihren MCG-Schülern und Schülerinnen Amina K., Marah B., Yaren A. und Benedicte D. Die Realisierung des Musikvideos ist insbesondere dank der tollen Tanz- und Schauspielbeiträgen der befreundeten Mitschülerinnen sehr gelungen. Der Tanzpart wurde von Yaren A. choreografiert. Alle Beteiligten sind zu Recht stolz auf das Ergebnis. [POM]

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Erfolgreiche Teilnahme am 66. Europäischen Wettbewerb

Die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses der Jahrgangsstufe Q2, die bereits erfolgreich das Abitur bestanden haben, durften am Freitag, dem 05.07. 2019 eine weitere Auszeichnung bei einer Preisverleihung in Düsseldorf entgegennehmen.

Zwei Schülerinnen, Myrvete Mustafi und Ceyda Keskin, die sich kreativ im Rahmen des Europäischen Wettbewerbes mit dem Thema Fake News auseinandergesetzt hatten und dazu ein unterhaltsames und zum Nachdenken animierendes Video gestaltet haben, erhielten als Belohnung dafür den dritten Platz auf Landesebene.

Nicht minder erfolgreich waren die beiden Schüler Regina Ekkert und Lars Gertges, die mit ihrem Bild zum Thema Streetart ebenfalls einen dritten Platz auf Landesebene erreichen konnten.

Die Preisverleihung fand an einer Schule in Düsseldorf in einem sehr festlichen Rahmen statt. Viele der faszinierenden Siegerbeiträge konnten während der Veranstaltung begutachtet werden. Anschließend gab es ein kleines Buffet und Erfrischungen. [DWO]

Schulfest Annostraße

Am Samstag, den 15.6. war es wieder Zeit für das alle zwei Jahre stattfindende Fest am Standort Annostraße, welches erstmalig unter dem Motto „Das MCG auf dem Weg zur Europaschule“ stand. Schon am Schultor wurden die Besucher, unter denen auch viele bereits angemeldete Viertklässler waren, in allen EU-Sprachen willkommen geheißen. Zum Auftakt spielte die Band des 5. Schuljahrs und stellte damit unter Beweis, wie viel sie im ersten Jahr in unsrem Bigbandprojekt schon gelernt haben.

Die acht Klassen der Erprobungsstufe hatten sich alle etwas Schönes einfallen lassen: So gab es einige Mitmachstationen, wo die Kinder Lesezeichen basteln oder sich bei Geschicklichkeitsspielen, für die die Kinder teilweise extra Vorrichtungen gebaut hatten, auf dem Schulhof messen konnten. Klarer Favorit dabei war das Spiel „Erbsen zerschmettern“, bei dem auch einige Lehrer großen Ehrgeiz entwickelten. In der Turnhalle hatte die 6a einen abwechslungsreichen und durchaus anspruchsvollen Parcours aufgebaut während die 5d den Keller höchst fantasievoll in eine Geisterbahn verwandelt hatte. Ein Highlight war die gutbesuchte Aufführung des englischen Theaterstücks „Robin Hood and his Merry Men“, welches die Klasse 6d auf die Bühne brachte.

Für das leibliche Wohl war auf jeden Fall auch gesorgt: Im „Café francais“ und im „Little Red Riding Hood Café“ konnten sich die Besucher mit Baguettes und Croissants bzw. Scones mit Erdbeermarmelade und englischem Tee stärken. Für gesunden Nachtisch war auch gesorgt: Die 6d bot vier verschiedene, frisch zubereitete Smoothies und appetitliche Obstspieße an.

Ein herzlicher Dank geht an den Förderverein der Schule, dessen Mitglieder tatkräftige Unterstützung geleistet haben. Es hat sich gelohnt: Über 1.000€ konnte der Förderverein als Gewinn verbuchen, die unseren Schülern wieder zugutekommen. Besonders hervorzuheben bleibt noch die Flohmarktaktion der Klasse 5c. Dazu schreibt Paula Czirr aus der 5c: „Der von allen mit gespendeten Sachen, Plakaten oder mit einem Händchen zum Verhandeln unterstützte Flohmarkt war ein voller Erfolg, so dass mehr als die Hälfte der Artikel den Ort mit einem neuen Besitzer verließen. Die am Ende eingenommenen 300€ haben wir dem Kinderhilfswerk Unicef gespendet.“

Insgesamt war es ein schöner Samstagvormittag, an dem Schüler, Eltern, Lehrer und Gäste gemeinsam eine gute Zeit verbrachten und erleben durften, dass Schule weitaus mehr als nur ein Ort zum Pauken ist! [Gun]

 

Flohmarkt der Klasse 5c am Annostraßenfest

Am Annostraßenfest am 15.06.2019 hat sich die Klasse 5c mit einem Flohmarkt beteiligt. Der von allen mit gespendeten Sachen, Plakaten oder mit einem Händchen zum Verhandeln unterstützte Flohmarkt war ein voller Erfolg, so dass mehr als die Hälfte der Artikel den Ort mit einem neuen Besitzer verließen. Die am Ende eingenommenen 300€ haben wir dem Kinderhilfswerk Unicef gespendet. [Paula Czirr, 5c]

Change the World Model United Nations Conference in New York – Awards

Vom 26.03. bis 01.04.2019 nahm eine Schülergruppe des MCG in New York bei den Vereinten Nationen an der internationalen Change the World Model United Nations Conference teil.

Nun folgte endlich am 29.05.2019 die Verleihung der Urkunden, über die sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr freuten, zumal sie sich die Teilnahme an der Konferenz hart erarbeitet hatten. Diese ist Bestandteil der Begabtenförderung im Schulprogramm des MCG, dem einzigen bilingualen Gymnasium in Neuss. [POM]

Wir gratulieren folgenden Schülerinnen und Schülern zu diesem tollen Erfolg:

Bähr, Celine
Foureé, Lexane
Glade, Johannes
Konjuhi, Marc
Krone, Moritz
Lueg, Katharina
Markert, Linda
Milosevic, Lara
Pesch, Celine
Ragunathan, Tanja
Wienken, Ursula

Link: Mehr über das Model United Nations Programm: https://www.mcg-neuss.de/tag/muns

 

„Europa macht Schule“ – Die kulturelle Vielfalt Spaniens wird am MCG erlebbar

Am 11.04.2019 war es wieder einmal soweit und eine spanische Erasmusstudentin, Frau Sandra López Hernández, stellte den Spanischschülern die wichtigsten spanischen Regionen und deren kulturelle Besonderheiten vor. Das vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) begleitete und vom Verein „Europa macht Schule e.V.“ aus Köln organisierte Projekt wurde in einem Grundkurs Spanisch der Jahrgangsstufe EF durchgeführt.

Zunächst interviewten die Schülerinnen und Schüler Frau López Hernández zu ihrer Person und Herkunft. Danach wurden Postkarten mit spanischen Motiven verteilt und die Schüler sollten die von ihnen ausgewählten Postkarten den Mitschülern vorstellen und ihre Assoziationen dazu mitteilen und anschließend die Postkartenmotive der entsprechenden spanischen Region auf einer Landkarte zuordnen, was in der Zusammenstellung eines farbenfrohen Plakates mündete. Anschließend wurden die Spanischlerner zu ihrem Vorwissen über die spanische Kultur und Nation befragt. Im weiteren Verlauf des Vormittages ging es um die vermeintlichen Vorurteile, die man über Spanien hat und Frau López Hernández half dabei, die Schüleraussagen zu diesen Aspekten zwischen den Polen „Realität“ und „Klischee“ einzuordnen. In der längsten Arbeitsphase bekam die Gruppe nun ein Video zu sehen, in dem einige der wichtigsten spanischen comunidades autónomas (vergleichbar mit den deutschen Bundesländern) mit ihren Traditionen und kulturellen Besonderheiten vorgestellt wurden. Im Anschluss daran konnten die Postkarenmotive dank des neuen Fachwissens zielgerichteter erfasst und den richtigen Regionen zugeordnet werden. Jeder Schüler wurde nun in einer ausgelosten Gruppe Experte für eine dieser Regionen und recherchierte zu dieser weitere Informationen im Internet, die dann inhaltlich und visuell für die anderen aufbereitet wurden. Die anschließende Präsentation fand mit viel Enthusiasmus statt, da Frau López Hernández in der Pause vor der Präsentation die Gruppe mit selbstgemachter spanischer Tortilla, chorizo (Paprikawurst), weiteren landestypischen Spezialitäten und Brot versorgte, was alles mit der Hand gegessen wurde, wie es oftmals beim Tapasessen der Fall ist.

Als Belohnung für einen gelungenen Vortrag durften sich die Vortragenden anschließend chuches (spanische Süßigkeiten) aussuchen. Untermalt wurde die Veranstaltung durch spanische Musik, die die Gruppe durch die Arbeitsphasen trug. Das größte Highlight war aber für viele, dass sie, dank der Herkunft der Erasmusstudentin aus Navarra, einige Worte auf Baskisch lauschen durften, vielleicht die außergewöhnlichste Sprache der EU.

Unser besonderer Dank gilt Frau López Hernández, die mit uns die aufregende Kultur ihrer Heimat geteilt hat. Durch das vielfältige Lernangebot zum Kennenlernen der spanischen Kultur wurden alle Sinne der Lernenden angesprochen, die Spanien hören, sehen, fühlen, riechen und schmecken durften und dadurch erleben konnten, wie vielfältig die spanische Kultur ist. Somit wurde ein europäisches Nachbarland und seine Kultur für die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums auch bei uns vor Ort erlebbar. [DWO]

MCG-Schülergruppe bei der Ständigen Vertretung der BRD bei den Vereinten Nationen in New York

Derzeit befindet sich eine Schülergruppe des MCG in New York, um dort bei den Vereinten Nationen an der internationalen Change the World Model United Nations Conference teilzunehmen. Daher ließ es sich der deutsche Botschafter bei der UN, Herr Dr. Christoph Heusgen, nicht nehmen, die „jungen Diplomaten“ in der der ständigen Vertretung der Bundesrepublik vor Konferenzbeginn zu empfangen. “Obwohl ich in zwei Stunden in die nächste Sitzung des Sicherheitsrats eilen muss, ist mir dieser Termin mit Besuchern aus meiner Heimatstadt wichtiger!“, sagte Dr. Heusgen gleich zu Beginn des Treffens mit einem Augenzwinkern und brach so sofort das Eis. Dieser Ankündigung ließ er Taten folgen, denn er nahm sich dann über eine Stunde Zeit, sich mit der Gruppe vom MCG zu unterhalten.

Die 11 Schülerinnen und Schüler des MCG, begleitet vom stellvertretenden Schulleiter Ralf Pommerening und der MUN-Projektleiterin der Schule Tina Gungler, freuten sich sehr über diesen Termin, nahmen sie doch wertvolle Tipps vom Profi für die Konferenz im Gebäude der Vereinten Nationen mit. In der angeregten Unterhaltung plauderte der deutsche UN-Botschafter aus dem Nähkästchen und gewährte damit persönliche Einblicke in die internationale Diplomatie auf höchster Ebene.

Dieses können die Schülerinnen und Schüler in Kürze nutzen, denn von Freitag bis Sonntag werden sie mit über 2000 Jugendlichen aus der ganzen Welt nach dem Muster einer regulären UN-Konferenz weltpolitische Themen in verschiedenen Komitees debattieren. Die Teilnahme an der englischsprachigen Konferenz ist Bestandteil der Begabtenförderung im Schulprogramm des MCG, dem einzigen bilingualen Gymnasium in Neuss.

Zum Schluss sprach Dr. Heusgen der Gruppe seine Anerkennung aus: „Ich finde es ganz toll, dass das MCG euch die Möglichkeit bietet, gerade in der Zeit zunehmender nationaler Alleingänge, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit zu fördern.“ Nach diesem mehr als inspirierendem Treffen gehen die jungen Delegierten noch motivierter als zuvor in die Debatten der Konferenz im Hauptquartier der UNO am East River.

[POM]

Großartiges Granada – 1. Schüleraustausch mit der IES Padre Suárez

Am Samstag, dem 10. März 2019, landeten wir gegen 15:00 Uhr im sonnigen Malaga. Bei der darauffolgenden Busfahrt kam nach dem etwas längeren Flug dann auch gute Stimmung auf und wir freuten uns darauf, unsere Austauschpartner nach wochenlangem Hin- und Herschreiben nun endlich zu sehen. Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag in Granada wurden wir dann alle von den Austauschschülern und ihren Eltern in Empfang genommen.

Der Sonntagvormittag gestaltete sich für jeden von uns unterschiedlich. Am Nachmittag trafen wir uns dann aber fast alle in der Altstadt, um die Hotspots der Stadt zu besuchen.
Am Montag begleiteten wir unsere Austauschpartner zur Schule und guckten zunächst eine Dokumentation über Granada, speziell über die Kultur und besuchten danach das eigene Naturkundemuseum der IES “Padre Suárez“. Viele von uns besuchten am Nachmittag eines der riesigen Einkaufzentren der Gegend zum Shoppen.

Den Dienstag hätte man schon als Highlight unseres Besuches in Spanien sehen können, denn wir stiegen nach einem Informationsfilm zur Alhambra, welche ein UNESCO-Weltkulturerbe ist, anschließend zu eben dieser hoch. Der anstrengende und steile Weg zahlte sich aus. Die kunstvoll verzierten Paläste und Gärten, aber vor allem der atemberaubende Blick auf die Stadt machten den Besuch der maurischen Burg zu einem ganz spannenden Erlebnis.

Der Morgen des Mittwochs war von einer etwas längeren Fahrt nach Malaga begleitet, wo wir das Picasso Museum und die “Alcazaba“ besuchten. Nach einem kleinen Spaziergang durften wir uns dann auch frei durch die Stadt bewegen. Gegen Abend trafen wir wieder in Granada ein.


Am vorletzten Tag, dem Donnerstag, besuchten wir als deutsche Schülergruppe das Dorf Frigiliana, wo wir von den etwas höher gelegenen Aussichtsplätzen einen wunderschönen Blick über den Ort hatten. Das Dorf an sich war sehr klein und ruhig und wir begegneten nur wenigen Einwohnern. Daraufhin fuhren wir etwas weiter und stiegen in die Höhlen von Nerja hinab. Die beeindruckende Größe der Höhlen wurde eigentlich nur von der Schönheit der Tropfsteinformationen übertroffen. Danach fuhren wir weiter zum Strand in Almuñécar, wo wir die Sonne ausgiebig genossen. Ein Eis in einer der besten Eisdielen des Ortes war der perfekte Abschluss des Ausflugs. Am Abend kehrten wir nach Granada zurück.

Am letzten Tag in Spanien gingen wir in die Altstadt Granadas, die wir alle schon etwas besser durch die dort verbrachten Nachmittage mit unseren Austauschpartnern kannten. Danach besuchten wir die königliche Kapelle, in der das Königpaar Isabella und Ferdinand begraben sind, die für die Wiedervereinigung Spaniens verantwortlich waren. Den letzten Abend verbrachten die meisten von uns, wie die Tage zuvor, in der Altstadt Granadas. Der Abschied rückte immer näher.

Um 03:00 Uhr am Samstag verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unseren Austauschpartnern und landeten am Vormittag im nicht so sonnigen Düsseldorf.

Ich kann, so glaube ich es zumindest, für alle sprechen, wenn ich sage, dass die ganze Woche vor allem aufgrund des Wetters wie ein kleiner Urlaub für uns alle war. Sowohl unsere Austauschpartner, als auch wir, die deutsche Reisegruppe, hatten die Chance uns besser kennenzulernen und zusammenzuwachsen. Auch die Nachmittage und Abende auf den hochgelegenen Aussichtsplätzen der Stadt, bei denen wir gemütlich beisammensaßen, redeten und Musik hörten bis die Sonne unterging, waren einfach schön. Das gesamte Programm war gut strukturiert, die Ausflüge alle sehr interessant und auf keinen Fall langweilig. Es hat sich gelohnt, am Austausch teilzunehmen und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch unserer Austauschpartner Anfang Mai bei uns in Neuss.

[Lina Nachtigall]

Projektkurs Geschichte bei Ausstellungseröffnung im Stadtarchiv

Auf Einladung des Archivleiters Herrn Dr. Metzdorf besuchten Vertreter des Projektkurses Geschichte (2017/18)  gemeinsam mit Frau Tressel und Frau Dötsch am vergangenen Sonntag das Stadtarchiv Neuss. Dort nahmen sie an der Eröffnung der Ausstellung über die belgische Besatzungszeit in Neuss (1918-1926) teil. Zu Beginn würdigte der Vorsitzende des Kulturausschusses, Michael Ziege, die geleistete Forschungsarbeit des Stadtarchivs an einem bisher eher stiefmütterlich behandelten historischen Themenbereich. In diesem Zusammenhang wies er auch auf die daraus entstandene Kooperation mit dem Stadtarchiv Leuven hin und berichtete von den berührenden Gedenkfeierlichkeiten in Belgien, an denen er am 11. November 2018 habe teilhaben können. Darüber hinaus betonte Ziege, dass der Projektkurs des MCGs durch seine Mitarbeit an dem Kooperationsprojekt („Besatzung in Krieg und Frieden“) einen wichtigen Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung geleistet habe.

Bereits im Jahr 2014 hatten sich ein Projektkurs des MCGs mit seinen Ergebnissen an einer Ausstellung im Stadtarchiv Neuss beteiligt („Gottvertrauen und Gehorsam“). Im weiteren Verlauf der Eröffnungsfeierlichkeiten ergriff die Leiterin des Stadtarchivs Leuven, Marika Ceunen, das Wort. Abschließend erfolgte eine Einführung in die Entstehungsgeschichte und Konzeption der Ausstellung durch den Archivleiter Herrn Dr. Metzdorf.

Die Ausstellung im Stadtarchiv Neuss und die in diesem Rahmen eingebundenen Ergebnisse des Projektkurses Geschichte können bis zum 31. März 2019 besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. [DÖT]

http://www.stadtarchiv-neuss.de/nachrichten-detail/154.html

Einweihung des Friedensglockenspiels in Leuven

Die Feierlichkeiten waren eingebettet in eine der zahlreichen Gedenkveranstaltungen zum Ersten Weltkrieg, der an diesem Tag genau vor 100 Jahren ein Ende fand.Während des vergangenen Schuljahres setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses Geschichte in enger Zusammenarbeit mit dem Neusser Stadtarchiv mit der belgisch-deutschen Geschichte zwischen 1914 und 1926 auseinander. Diese historische Forschungsarbeit war Teil eines Kooperationsprojektes mit Schülern des Sint-Pieterscolleges in Leuven.

Auf Initiative des Projektkurses hatte sich schließlich auch das Marie-Curie-Gymnasium an dem Fundraising-Projekt um das Leuvener Friedensglockenspiel beteiligt.

Eine offizielle Delegation aus 80 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Neuss, die sich für das Projekt „Friedensglockenspiel“ engagiert hatten, nahm an den Feierlichkeiten teil.Bereits am frühen Morgen fand eine bewegende Zeremonie auf dem Martelarenplein statt: Die Bürgermeister der Städte Leuven und Neuss legten gemeinsam am hiesigen Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Um 11 Uhr läuteten schließlich alle Glocken Belgiens.

Beim offiziellen Festakt in der Klosterkirche der Parkabtei ergriffen neben den Bürgermeistern der beiden Städte, Herrn Louis Tobback und Herrn Reiner Breuer auch die Stadtarchivare Marika Ceunen und Dr. Jens Metzdorf neben der Beigeordneten Frau Dr. Christiane Zangs das Wort. Die Ansprachen konnten live über zahlreiche Monitore und Lautsprecher in einem großen Festzelt auf dem Abteigelände verfolgt werden. Zudem wurde über die Genese des Friedensglockenspiels sowie über dessen Wiederherstellung informiert. Luk Rombouts, der Carillonist der Universität zu Leuven, wurde die Ehre zu teil, mit einem eigens für die Einweihung komponierten Lied das Glockenspiel offiziell einzuweihen.

Bereits beim ersten Besuch des Projektkurses in Leuven hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit gehabt, diesen außergewöhnlichen Musiker kennenzulernen und mit ihm gemeinsam über den Dächern der Stadt zu musizieren. An dem für den Nachmittag angesetzten Glockenspielfest nahmen neben städtischen Vertretern viele junge Familien aus Leuven und Umgebung. Für die Gäste aus Neuss bot sich zudem die Gelegenheit eine Ausstellung über Leuven während der ersten Jahre nach dem „Großen Krieg“ zu besuchen. Einen weiteren Höhepunkt stellte zweifelsohne das gemeinsame Konzert der Kammerchöre Capella Quirina und Musa Horti unter Begleitung des Neusser Kammerorchesters in der Sint-Pieterskerk (Sankt Peterskirche) dar. Diese Kirche war während des großen Brandes von 1914 ebenfalls zerstört worden, mitsamt des nun rekonstruierten Glockenspiels.
Myrvete Mustafi (Q2) zeigte sich beeindruckt von der Organisation der Feierlichkeiten und war gerührt von der belgischen Gastfreundschaft, die dem Projektkurs Geschichte bereits im Januar 2018 entgegen gebracht worden war. Gleichzeitig zeigte sie sich ernüchtert darüber, dass so wenige junge Menschen den Feierlichkeiten einem solch wichtigen Tag beiwohnten. Das Gedenken an den Ersten Weltkrieg mit all seinem Schrecken müsse weiterleben und weitergelebt werden – vor allem von der jungen Generation, so Mustafi.

Unser großer Dank gilt der Stadt Neuss und Herrn Bürgermeister Breuer für die Einladung zu den Feierlichkeiten. [DÖT]

 

 

 

1. Platz beim Lesewettbewerb Französisch

Am 07.11. war es wieder so weit: 4 Schüler/innen des MCG stellten sich bei dem unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Reiner Breuer (vertreten durch Frau Quiring-Perl, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees) stattfindenden Wettbewerb in unterschiedlichen Niveaustufen der Konkurrenz aus 8 Gymnasien und weiterführenden Schulen aus Neuss, Kaarst und Hückelhoven. Unsere Schule wurde dabei von Svenja Theisen (7d), Emily Quarch (8a), Imane Tedjini (9a) und Varnukan Manivannan (EF) vertreten, die allesamt tolle Leistungen erbrachten und hierfür mit Urkunden sowie Wertpreisen belohnt wurden. Eine besondere Gratulation geht indes an Emily Quarch, die in ihrer Altersstufe mit einer ausgezeichneten Interpretation des Romanauszugs aus „35 kilos d’espoir“ von Anna Gavalda die dreiköpfige Jury (u. A. aus Muttersprachlern) zu überzeugen wusste und den hervorragenden 1. Platz belegte. Félicitations!

Dank gilt Frau Breitschopf von der Stadtbibliothek Neuss und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis um dessen Vorsitzende, Frau Holzberg, für die reibungslose Organisation des Wettbewerbs, bei dem von geschmackvoller Dekoration des prallgefüllten Veranstaltungsraums über eine kleine Verpflegung bis hin zur passgenauen Auswahl der Wettbewerbstexte nebst optischer Untermalung mittels Beamerpräsentation für alles gesorgt war.

Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder zum zehnten Mal in Folge! A bientôt! [KEG]

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