Europa Event

Neue Bücher für das MCG

Wir freuen uns sehr, dass wir aufgrund privater Spenden neue Bücher für die Unterstufenbibliothek erwerben konnten. Inspiriert von einem Besuch auf der Frankfurter Buchmesse hat der Förderverein eingekauft:

  • aus dem wunderbaren nosy crow Verlag unter anderem die englischsprachige Buchreihe Baby Aliens von Pamela Butchart, die mit Titeln wie Icarus Was Ridiculous belustigt und informiert
  • einige Titel aus der Graphic-Novel-Sachbuch-Serie des Jacoby Stuart Verlages wie Fake News und Verschwörungstheorien
  • den Comic Das Geheimnis der Quantenwelt, der als das originellste Wissensbuch des Jahres 2017 ausgezeichnet wurde
  • und weitere deutsche sowie englische Bücher aus der Jugendliteratur

Außerdem haben wir für die Europa-AG Märchen aus Norwegen, Island, Litauen, Schottland und ganz Europa erworben, die zukünftig allen Kindern in der Unterstufenbibliothek zur Verfügung stehen.

Für das Lernzentrum haben wir 300 € Budget für die Fachbereiche Pädagogik, Geschichte und Latein aus zweckgebundenen privaten Spenden freigegeben.

Wer uns beim weiteren Ausbau der Unterstufenbücherei bzw. der Aktualisierung des Buchbestands im Lernzentrum unterstützen möchte, überweist bitte eine Spende mit dem Verwendungszweck Bücher für das MCG an den Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen des Marie-Curie-Gymnasiums e.V., IBAN: DE34 3055 0000 0000 3278 74 bei der Sparkasse Neuss.

Vielen herzlichen Dank an unsere Sponsoren! [GUN]

FranceMobil zu Gast

Am Mittwoch, den 20.11.2019, war wieder das FranceMobil mit der diesjährigen Referentin Cyrielle Viprey zu Besuch am Marie-Curie-Gymnasium. Die Schülerinnen und Schüler aller sechsten Klassen erlebten jeweils eine spannende Schnupperstunde Französisch im Hinblick auf die Wahl der zweiten Fremdsprache.

Mademoiselle Viprey gelang es gekonnt, landestypische Merkmale und persönliche Einstellungen einer jungen Französin aus der Region Bourgogne-Franche-Comté zu vermitteln. So stellte sie sich zunächst vor: „Je m’appelle Cyrielle ! J’ai 23 ans ! J’habite à Düsseldorf ! J’aime le chocolat. Je n’aime pas les maths !“. Nun waren die Schülerinnen und Schüler an der Reihe: Durch Wurf des Schaumstoffwürfels (Jeu du dé) lernten sie anhand der Augenzahl (natürlich en français) nun persönlich einen der obigen Sätze über sich selbst auf Französisch zu sagen, wobei die Augenzahl 6 BINGO bedeutete und gleich alle Sätze genannt werden sollten. Ebenso vertreten war auch ein Bewegungsspiel, indem die Schülerinnen und Schüler in Teams (Baguettes, Croissants, Macarons) gegeneinander antraten und französische Begriffe mittels Abbildungen erkennen mussten. Eine abschließende Fragerunde mit dem authentischen Gast rundete das gelungene Programm ab. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert.
Ein großer Dank gilt Cyrielle Viprey, die es schaffte, ein dynamisches und modernes Bild Frankreichs zu präsentieren.

Durch die bewährte Kooperation mit dem Institut français in Düsseldorf und den weiteren Partnern des FranceMobil-Programms (Deutsch-Französisches Jugendwerk, Robert-Bosch-Stiftung, Fleetpool GmbH, Deutsch-Französisches Institut Erlangen, Ernst Klett Verlag, Land Hessen) kam dieser Besuch wieder zu Stande. Nachdem durch die Umstellung auf G9 das FranceMobil im letzten Schuljahr nicht am MCG Halt machte, sind wir sehr froh darüber, dass es jetzt wieder geklappt hat. Die Schülerinnen und Schüler konnten einen Eindruck vom Französischen als eine der drei Arbeitssprachen neben Englisch und Deutsch in den Organen der EU (z. B. Europäische Kommission) bekommen und über die deutsch-französische Bedeutung in Europa erfahren. Es bleibt zu wünschen, dass viele von ihnen Französisch als zweite Fremdsprache ab Klasse 7 oder dann später als dritte Fremdsprache ab Klasse 9 (sofern sie zuerst Latein wählen) erlernen!
[Keg]

Floorball Mini-EM mit der ISR

Darauf hatten sich die rund 30 MCG Schülerinnen und Schüler der Floorball AG schon lange gefreut: Floorballtrainer und Bundesligaspieler Jannik Heinen organisierte ein Freundschaftsturnier in der Sporthalle an der Jostenallee. Mit dabei: Insgesamt vier Teams (unterschiedliche Altersklassen, Jungen und Mädchen) vom MCG und zwei Teams der ISR. Auch dort hatte Trainer Heinen einige Wochen lang den Sportunterricht als Floorballfachmann begleitet.

Alle Teams stellten jeweils ein europäisches Land dar und am Ende kam es wie es kommen musste: Das Team Finnland (ISR) setzte sich am Ende in einem packenden Finale gegen die Schweiz (MCG) durch. Das “echte” Finnland ist auch amtierender Herren Floorball Weltmeister.

Organisator Heinen zeigte sich sehr zufrieden: „Eine Stunde lange voller Floorballaction, tollen Toren und vor allem zu jedem Zeitpunkt fairen Spielen – was will man mehr?“. Ein Dank gilt an dieser Stelle auch den Kolleginnen der ISR, Frau Krebs, FBL Spieler Samu Pietilä (Finnland) sowie einigen ehemaligen Floorball AG Teilnehmern, die als Schiedsrichter zum Gelingen des Turniers beitrugen. Übrigens kommunizierten die SchülerInnen der beiden Schulen problemlos miteinander auf Englisch.

Das Mini-Turnier ist nur eines von mehreren Events der Floorball AG in diesem Jahr. Ein Ausflug zu einem 1. FBL Spiel ist geplant wie auch die traditionelle Teilnahme am Floorball Schulcup im Sommer.

Über die Entwicklung der Sportart Floorball am MCG zeigt sich der verantwortliche Lehrer Herr Jesse begeistert: „So viele Schülerinnen und Schüler hatten wir noch nie in der Floorball AG. Es freut mich natürlich sehr, dass die Begeisterung für diesen tollen Sport an unserer Schule immer weiter steigt“. Ohne die Kooperation mit dem Sportverein DJK Holzbüttgen wäre dies aber sicherlich nicht möglich. Neben der AG am Mittwoch (Herr Jesse, Jannik Heinen) findet auch noch eine AG am Dienstag (Frau Krebs) statt.

[JES]

Päckchen für Rumänien!

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,
seit einigen Jahren hat sich ein guter Brauch an unserer Schule etabliert – rumänischen Waisenkindern im Kreis Arad durch liebevoll verpackte Päckchen zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten.
Daher möchten wir als Schulgemeinde des Marie- Curie- Gymnasiums auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtspäckchen – Aktion von Herrn Kriesemer “Wir helfen Kindern in Rumänien”
unterstützen.
Hier findest du/ finden Sie die wichtigsten Informationen, um ein entsprechendes Päckchen zu packen. Für die meisten Kinder und Jugendlichen ist das Päckchen das einzige . Weihnachtsgeschenk, denn die Mittel, die den Kinder- und Sozialheimen zur Verfügung stehen, sind sehr gering. Daher würden wir und vor allem die Kinder und Jugendlichen in Rumänien sich freuen, wenn ihr/ Sie die Zeit findet/finden, sich an der Aktion zu beteiligen und ein kleines Weihnachtspäckchen packen.

Die Päckchen können ab sofort bis zum 21.11.2019 abgegeben werden.
Annostraße: Päckchen werden im Klassenraum deponiert und nach Schulschluss vom Hausmeister eingesammelt.
Jostenallee: täglich im Lehrerarbeitszimmer, 1. Etage – Raum 16

Es wäre schön, wenn wir den Organisatoren am 22.11.2019 wieder viele liebevoll verpackte Päckchen übergeben könnten.
Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf eure/ Ihre Unterstützung! [Krä]

 

Schüler-Info zur Weihnachtspäckchenaktion (Wolfgang Kriesemer)

Liebe Schülerin, lieber Schüler,
wir freuen uns, dass du armen Kindern und Jugendlichen im rumänischen Kreis Arad mit einem Weihnachtspäckchen eine Weihnachtsfreude machen möchtest. Wenn du ein Weihnachtspäckchen für ein Kind zwischen 4 und 18 Jahren packst, dann denke daran, dass die Heimkinder sich nicht nur über Süßigkeiten und Spielsachen (bitte ohne Batteriebetrieb!) freuen, sondern auch über nützliche Sachen für die Schule. Auch kleine Kleidungsstücke oder kleine Musikinstrumente kannst du schicken. Eine bunte Mischung kommt am besten an!
Ein Beispiel: Vollmilchschokolade + Gummibärchen, Zahnbürste + Zahnpasta, Mundharmonika oder Memory-Spiel, Buntstifte, Spitzer, Hefte + Mütze und Handschuhe. Das ist aber nur ein Beispiel! Du hast sicher auch eigene Ideen.
Alles muss in einen festen Karton in der Größe eines Schuhkartons gepackt wer­den. Achte bitte auch darauf, dass der Karton ganz voll ist, damit er beim Transport der vielen Päckchen nicht kaputt geht.
In den letzten Jahren kamen jeweils rund 7.000 Päckchen zusammen!!

Schlage den Karton bitte in Geschenkpapier ein und schreibe gut sichtbar das Geschlecht und das ungefähre Alter des zu beschenkenden Kindes darauf: Zum Beispiel: ,,M 4-6″ oder „J 8-1 O” oder „J 16-18″ usw.
Gib dein Päckchen dann in der Schule bis zum 21.11.2019 ab.

Bereits jetzt möchte ich euch herzlich zum „Weihnachtspäckchen-Berg-Besich­tigungsfest” am Samstag, 23.11.2019 ins „Greyhound-Pier 1″ (Batteriestr., Neuss) einladen. Von 11 bis 15 Uhr könnt ihr euch gemeinsam mit euren Eltern bei heißen und kalten Getränken, Kuchen und leckerem Buffet ansehen, wie viele Päckchen in Neuss und Umgebung zusammengekommen sind.
Wir würden uns auch sehr über einen kleinen oder größeren Beitrag zu den mittlerweile hohen Transportkosten freuen (Bankverbindung s.u.). Eine Spenden­quittung wird auf Wunsch gerne ausgestellt.
Ich danke dir jetzt schon einmal – auch im Namen der rumänischen Kinder – für deine Mithilfe.

Mehr Informationen:
www.rumaenienhilfe.tk
www.facebook.com/rumaenienhilfe

Geschafft!!! – Das MCG wird Europaschule

Vor mehr als drei Jahren hat sich das MCG auf den Weg gemacht, Europaschule zu werden. Alle Gremien der Schule hatten einstimmig den Beschluss gefasst, sich um das Siegel Europaschule zu bewerben. Und nun können wir voller Freude verkünden: Wir haben es geschafft! Am 25.11.2019 wird dem MCG im Landtag in Düsseldorf offiziell das Siegel verliehen werden. Unser Dank geht an alle an dem intensiven und umfangreichen Prozess beteiligten Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern.

Für uns stand grundsätzlich fest, dass das Siegel der Europaschule neben dem MINT-Siegel die inhaltliche Ausrichtung des MCG widerspiegelt, denn „Europaschulen bereiten Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und aller Altersstufen auf das Leben, Lernen und Arbeiten in Europa vor. Damit erhöhen sie die inhaltliche Auseinandersetzung mit Europa (zusätzlich zu den von der KMK in 2008 verabschiedeten Empfehlungen »Europa in der Schule«) und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung Europas.

Europaschulen bieten bilingualen Unterricht an, sowie zur Förderung der interkulturellen Kompetenz auch internationale Projekte und Partnerschaften. Die Schulen erstellen für alle Fächer ein schulinternes Europacurriculum. Das bedeutet, dass sie ihre schulinternen Lehrpläne auf europäische Inhalte ausrichtet. Das hat zur Folge, dass Schülerinnen und Schüler über hohe europaorientierte Kompetenzen und intensive Demokratiefähigkeit verfügen. Europaschulen befähigen ihre Schülerinnen und Schüler zum Handeln als mündige Bürgerinnen und Bürger.“ [POM] [https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Internationales/Europa-UNESCO-Schulen/Europaschulen-in-NRW/index.html]

Parisfahrt 2019

Nachdem sich alle Schüler am Mittwoch, den 26.06.2019, pünktlich um 9 Uhr an der Schule versammelt hatten und der Bus, inklusive Fahrer, eintraf, konnte unsere Reise nach Paris beginnen. Sieben Stunden Busfahrt und wir kamen müde, aber dennoch gespannt, im Hôtel Angleterre an, hatten ein wenig Zeit, um es uns in den Zimmern einzurichten und brachen gegen Abend zu dem traditionellen gemeinsamen Abendessen im französisch-italienischen Restaurant „Gigi“ auf. Im Anschluss daran besichtigten wir gemeinsam die Basilika Sacré-Cœur, konnten uns in ihr und um sie herum umschauen, Bilder machen und liefen dann durch das Künstlerviertel Montmartre. Der Tag ging damit auch langsam zu Ende. Zurück im Hotel konnten wir uns dann über den Tag austauschen und schon Pläne für die nächsten Tage machen.

Der Donnerstag startete früh: Nach einem kleinen Frühstück (petit-déjeuner) folgte ein Besuch der berühmtberüchtigten Kathedrale Notre-Dame, deren Inneres uns aufgrund des kürzlich stattgefundenen Brandes leider nicht zugänglich war. Ein Spaziergang durch das Studentenviertel Quartier Latin führte uns unter anderem an der als beste geltende Pariser Eisdiele vorbei. Ab mittags durften wir in kleinen Gruppen, ausgerüstet mit Métrotickets, auf eigene Faust die Stadt erkunden. Die meisten von uns trieb es aufgrund der Hitze in den Louvre mit Glaspyramide und natürlich Mona Lisa, ein anderer Teil besuchte den Eiffelturm. Auch diverse (Luxus-)Einkaufszentren waren beliebte Anlaufstellen unseres Kurses. Bis in die späten Abendstunden bummelten wir durch malerische Gassen sowie Hauptstraßen.

Am Freitag schlenderte der gesamte Kurs über die Prachtstraße Champs-Élysées, um anschließend auf den Triumphbogen zu steigen und die wunderbare Aussicht zu genießen. In den Gruppen vom Vortag konnte nun der Rundgang durch Paris fortgeführt werden und gemeinsam ließen wir den letzten Abend mit einer Bootsfahrt auf der Seine und einem abschließenden kurzen Gang entlang des Ufers ausklingen.

Früh aufstehen hieß es am Morgen der Abfahrt, denn die Hotelzimmer mussten noch aufgeräumt werden. Schließlich hieß es wohl oder übel: Au revoir, Paris, et à bientôt!

[Amelie Gauer, Zoé Grozel (EF)] [Keg]

Das Fest der Nationen

Am 01.07.2019 fand zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal, ein „Fest der Nationen“ statt. Unsere Schule ist bunt. Wir möchten gerne Europa-Schule werden. Kinder und Jugendliche, deren Eltern und Großeltern in Polen, Spanien, Italien oder sogar in Marokko oder China aufgewachsen sind, leben und lernen am MCG. Dieses Potenzial sollte genutzt werden. So wurde in der Schülervertretung eine Idee geboren, die am 1.Juli verwirklicht wurde: Lasst uns uns selbst feiern.

Das Fest der Nationen, ein Fest von Schülern für Schüler – konnte das gelingen?

Die Vorbereitungen dafür waren aufwendiger und anstrengender als vermutet. Listen, improvisierte und geplante Treffen, neue Erkenntnisse, Aufrechterhalten der Motivation…es ging immer auf und ab. Gruppen entstanden und verschwanden, Kulturen wurden einfach zusammengelegt. Doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen:

Am 01.07.2019 fand das kleine, aber feine und vor allem bunte Fest auf dem Schulhof in der Jostenallee statt. Die Kids aus den fünften und sechsten Klassen kamen zur 1.Hofpause aus der Annostraße, um mit den „Großen“ gemeinsam zu feiern. 16 Stände aus aller Welt hatten neben Landesflaggen und kleinen Köstlichkeiten vieles Bekanntes und Unbekanntes zu bieten. Die Schüler konnten die Vielfalt an unserer Schule entdecken und probierten fleißig leckeres Fingerfood. Es wurde an vielen Ständen Musik gespielt. Spontane Tanzeinlagen zeigten, wie viel Spaß es allen machte.  Außerdem gab es die Möglichkeit, am Stand der AG „Schule gegen Rechtspopulismus- Schule mit Courage“ seinen Handabdruck mit Wasserfarbe auf einem Plakat zu hinterlassen. Dies wurde gut angenommen und schnell kam die Idee auf auch die Gesichter oder Arme mit der Wasserfarbe bunt anzumalen. Nach einiger Zeit liefen viele Schülerinnen,Schüler und Lehrer mit bunten Streifen und Zeichen herum. Irgendwie passte das zum Fest und zu uns.

Das Fest der Nationen war so bunt und fröhlich wie wir selbst. Am Ende waren die Organisatoren aus der SV selbst überrascht, wie gut diese kleine Party von allen angenommen wurde. Ein besonderer Dank geht natürlich an die fleißigen Eltern, die kochten, backten, zubereiteten und ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre. Etwa 150 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen haben mitgeholfen. Es wird ganz sicher eine Wiederholung geben: „Feiern for future“ , „Europaschule MCG“ oder „We are the World“, mal sehen wie das nächste Motto heißt??

[Justus Kahlki/Dirk Wiesensee]

Zeitzeugin am MCG

Man konnte eine Stecknadel in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums fallen hören, so still war es. Rachel Klüger (83) berichtete von ihrem Leben und alle Anwesenden lauschten gebannt ihren Worten. Das große Interesse an ihr zeigte sich nicht nur an der großen Zahl der Zuhörerinnen und Zuhörer, die auch viele Lehrer und externe Besucher umfasste, sondern auch daran, dass alle anwesenden Schülerinnen und Schüler bereits Schulschluss hatten und sich dennoch an diesem sonnigen Nachmittag in der Aula einfanden. Organisiert und moderiert wurde das Gespräch durch den Projektkurs Geschichte der Jahrgangsstufe Q1, der auch den Kontakt hergestellt hatte. Nach netten einleitenden Worten durch die Schülerinnen Katharina und Laura übernahm Frau Klüger mit resoluter Art humorvoll direkt das Zepter: „Ich denke, das geht ohne Mikrofon, ich bin ehemalige Lehrerin!“

Rachel Klüger selbst fand in ihrer Einleitung dann aber ganz bescheidene Worte für ihre Motivation, vor den Schülerinnen und Schülern zu sprechen. Sie wolle einfach über ihr Leben berichten. Die pensionierte Biologielehrerin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Düsseldorf hat eine bewegte Geschichte hinter sich, wie in der Folge schnell deutlich wurde.

Als Kind jüdischer Eltern wuchs sie als Teil der deutschsprachigen Minderheit im Gebiet des heutigen Rumänien auf. Schon früh sah sie sich mit dem nach Osten expandierenden Nationalsozialismus konfrontiert. Als der Zweite Weltkrieg auch in Rumänien Einzug hielt, mussten sich die Menschen jüdischen Glaubens auf dem Dorfplatz versammeln und wurden in geschlossenen Güterwaggons viele Tage lang mit unbekanntem Ziel und unter unmenschlichen Bedingungen transportiert. „Hier habe ich zum ersten Mal tote Menschen gesehen. Manche haben das einfach nicht geschafft, auch junge Leute. Es war schrecklich.“ Später mussten die Überlebenden dann einen Fluss überqueren, in der Mitte des Flusses wurden die Boote einfach von SS-Mannschaften umgekippt. „Wir haben nur überlebt, weil mein Vater ein so guter Schwimmer war und meine Mutter und mich retten konnte.“ Man merkte Rachel Klüger durch die sorgfältige Wahl ihrer Worte an, dass sie den Schülerinnen und Schülern allzu grausame Details dieser unmenschlichen Jahre ersparen wollte.

Die Zeit nach dem Krieg schilderte sie als Zeit, in der verdeckter und offener Antisemitismus ihr und ihrer Familie in vielen Facetten begegnete. So schilderte sie einen Vorfall in der Schule ihrer Tochter: Ein Neonazi beleidigte diese immer wieder wegen ihres Glaubens. Die Lehrer erschienen hilflos. Der Rat der Mutter: „Ich habe meiner Tochter gesagt, dass sie sich mit Worten wehren muss. Das muss sie lernen.“ Zu dieser resoluten Einstellung passt auch, dass Frau Klüger nun mit 83 Jahren noch nach Israel auswandern wird. Dort leben ihre Töchter, die sie gerne in ihrer Nähe hätten.

Anschließend stellten die Schülerinnen und Schüler noch viele Fragen, lange nicht alle konnten berücksichtigt werden. So wurde beispielsweise gefragt, ob Frau Klüger nicht ihre Erinnerungen in einem Buch aufschreiben wolle. Ihre Antwort darauf war, dass sie zwar kein Buch schreiben wolle, aber aktuell gerade eine filmische Dokumentation über sie und das Schicksal der Juden in dieser Region gedreht werde. Diese werde Teil der Sammlung der Gedenkstätte Yad Vashem. Auch zur Gegenwart gab sie den Schülerinnen und Schüler noch Ratschläge mit, als diese sie zu ihrer Meinung zur AfD fragten: „Eine Demokratie kann und muss auch extremere Meinungen aushalten. Das ist nämlich das Wesen der Demokratie und ihre größte Stärke.“

Das Gespräch im Marie-Curie-Gymnasium war ihr letzter Gang in eine deutsche Schule, einen Monat vor der endgültigen Ausreise nach Israel. Daher bedankte sich der Projektkurs Geschichte auch besonders herzlich bei Frau Klüger für dieses Gespräch und überreichte ihr zum Abschied Blumen.  Auch der Bürgermeister Reiner Breuer ließ Grüße übermitteln, konnte allerdings trotz Interesse terminlich verhindert nicht anwesend sein. Die Schülerinnen und Schüler verließen die Aula nachdenklich und beeindruckt. Vielen Dank an Frau Klüger dafür, dass sie sich noch einmal Zeit genommen hat und alles Gute in Israel!

[SCH]

Benvenuto in Neuss: Italienaustausch 2019 am MCG

Seit diesem Schuljahr gibt es einen Austausch mit dem „Liceo Teresa Ciceri“ in Como. Nun, eine Woche vor den Osterferien war es endlich soweit, unsere italienischen Freunde kamen zum „Gegenbesuch“ nach Neuss.

Am Sonntag wurden sie von uns am Flughafen Düsseldorf begrüßt. Am Abend lernten die Italiener ihre Gastfamilien kennen. Am Montag konnten wir unsere Schule präsentieren – ausgerechnet in der „Chaoswoche“, mitten im Umbau der Naturwissenschaften – aber kein Problem!

Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden unsere Gäste durch Frau Tressel begrüßt. Dann stand das Thema Austausch und Europa auf der Tagesordnung. In einem Quiz konnten die „Ciceri“ ihre Kenntnisse und „Zockerqualitäten“ bei „Wer wird Millionär-Special Edition MCG/Ciceri“ erfolgreich unter Beweis stellen.

Einem Rundgang durch die Schule folgten die inoffiziellen Europameisterschaften im Volleyball in unserer TMC. Wir erwiesen uns als gute Gastgeber- Italien siegte mit 2 : 1 nach 3 Sätzen.

Anstelle eines Pokals gab es am Nachmittag ein Eis im „Café Roma“, nachdem wir die schönsten Locations von Neuss präsentiert hatten.

Am Dienstag fuhren wir nach Köln. Neben einer kleinen Stadtrundfahrt und der obligatorischen Dombesichtigung stand natürlich auch Shopping auf dem Programm. Die Rolltreppen in den Kaufhäusern fielen den meisten Schülern leichter als die Treppen im Turm des Doms – da gab es kaum einen Unterschied zwischen Deutschen und Italienern.

 

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Lernens und Ausprobierens. Auf dem höchsten Neusser Berg hatten wir einen Ganztagesskikurs gebucht. In gemischten Gruppen wurden die Basics des Wintersportes erlernt und geübt- mit viel Spaß und Engagement. Interessant war es zu beobachten, welche Fortschritte in 4 Stunden erzielt werden konnten – wenn man sich darauf einließ.

Am Donnerstag besuchten wir Düsseldorf. Moderne Kunst war angesagt- wir erkundeten das K21.

Insbesondere die Installation „in orbit“ von Tomás Saraceno beeindruckte uns. Einige Mutige wurden selbst ein Teil dieses Kunstwerks. Anderen wiederum war anzumerken, dass man bei so einem Austausch, der ja auch in den Abendstunden weitergeht, auch mal etwas Ruhe benötigt. Sessel und Kissen luden zum Chillen ein – so dass einige „Ragazzi“ das Museum gar nicht wieder verlassen wollten. Aber die Besichtigung der Rheinpromenade und der Düsseldorfer Altstadt setzte verloren gegangene Kräfte wieder frei.

Am Abend – leider schon der letzte – gab es ein gemeinsames Abendessen im Okie Dokie in Neuss. Mit Wettkämpfen im Billard, Kicker und Darts klang dieser nette Abend aus.

Am Freitag durften die „Ciceri“ auch noch den großen „Chaostag“ der Abiturienten miterleben. Unsere Feierkultur konnte leider nicht jeden Italiener überzeugen – aber Spaß gab es trotzdem.

Danach nutzen die Schüler aus Como noch die Gelegenheit, ihre Eindrücke vom Austausch mit dem MCG mitzuteilen. Ihr Fazit: Wir haben „die Deutschen“ besser kennen und schätzen gelernt, haben gute Kontakte gefunden und: „Wir wollen jetzt an unserer Schule noch besser Deutsch lernen, es lohnt sich.“. Damit können wir als Gastgeber sehr gut leben.

Am Flughafen Düsseldorf verabschiedeten wir uns voneinander-mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck.

ARRIVEDERCI – bis bald. [WIE]

Juniorwahl zur Europawahl 2019

Ab dem 22.05.2019 geht es für fast 200 Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums bei der Juniorwahl an die Wahlurne.

Wahltermine:
Mi., 22.05.2019 8./9. Stunde in Raum A2.03
Fr., 24.05.2019 7. Stunde in Raum A2.03

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. In den letzten Wochen stand das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan und nun geht es – wie bei der „echten“ Europawahl am 26. Mai 2019 – für die Schülerinnen und Schüler mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal.
Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer der Q1, die Wählerverzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl. Bei einer, von ihnen organisierten, Europawahl-Infobörse konnten sich alle wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler im Vorfeld über die EU, Wahlhintergründe und Parteiprogramme informieren.

Bundesweit sind über 2.700 Schulen mit über 650.000 Schülerinnen und Schüler am Projekt beteiligt:
https://www.juniorwahl.de/europawahl-2019.html

Wahlergebnis
Das Gesamtergebnis der Juniorwahl wird am Wahlsonntag, den 26. Mai 2019 um 18:00 Uhr auf http://www.juniorwahl.de veröffentlicht.

Choose your future Film zur Europawahl

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Europatag 2019

Am 09.05. wurde der Europatag der Europäischen Union mit einer Europastunde gefeiert. In der ersten Schulstunde wurde in allen Klassen und Kursen das Thema Europa auf vielfältige Weise behandelt. Je nach Unterrichtsfach wurde ein historischer, ein soziologischer, ein politischer, ein künstlerischer, ein literarischer, ein musikalischer, ein naturwissenschaftlicher, ein geografischer oder ein sportlicher Zugang zu diesem Oberthema gewählt, sodass der europäische Gedanke von Einheit in Vielfalt auch durch die unterschiedlichsten Blickwinkel auf unseren Kontinent und seine Lebenswirklichkeit sichtbar wurde. In diesem Rahmen wurde in vielen Kursen auch die anstehende Europawahl am 26.05.2019 besprochen.

Damit das Thema Europa aber nicht nur in den altehrwürdigen Mauern unseres Schulgebäudes bleibt, wurden von Herrn Jesse Europapins designt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des spanisch-deutschen Schüleraustauschs in der Neusser Innenstadt und auf ihren Exkursionen durch NRW an interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger verteilten. In gemischten Pärchen wurde der Pin mit der Aufschrift „We are Europe – MCG Neuss / IES Padre Suárez Granada – 09.05.2019“ unter die Leute gebracht und man kam nicht nur über den internationalen Schüleraustausch ins Gespräch, sondern auch über das Projekt Europaschule am MCG und die anstehenden Europawahlen. Zwei besonders interessierte Gesprächspartner waren dabei Herr Bürgermeister Breuer und der Neusser Landtagsabgeordnete Herr Dr. Geerlings, die sich beide viel Zeit für die Schülergruppe und ihr Anliegen nahmen.

Der Europatag am MCG erreichte somit nicht nur die Schulöffentlichkeit, sondern führte auch außerhalb des Marie-Curie-Gymnasiums für interessante Gespräche über europäische Themen.

[DWO]

 

MCG “We are Europe” Pins

Spanisch-deutscher Schüleraustausch am MCG

Als Jugendlicher aus dem spanischen Granada ist man von Hause aus eher sonnenverwöhnt, da man fast ganztägig von einem strahlenden Sonnenschein begleitet wird, vor allem im Wonnemonat Mai. Beim Gegenbesuch der Schülerinnen und Schüler der IES Padre Suárez aus Granada am Marie-Curie-Gymnasium in Neuss erinnerte das Wetter in Nordrhein-Westfalen eher an wechselhaftes Aprilwetter als an einen angenehmen Frühsommer, wie man sich ihn vielleicht gewünscht hätte. Trotzdem erwiesen sich die spanischen und deutschen Jugendlichen aus der Jahrgangsstufe EF als wetterfest und heiter, trotz zahlreicher Wolken und Regen.

Am Sonntag, dem 5. Mai, kamen 14 Jugendliche aus Granada mit ihrem Englischlehrer, Herrn Juan Manuel Mora Montes, und ihrem Informatiklehrer, Herrn Natalio García Feito, am Flughafen Düsseldorf an und tauchten in ein rot-gelbes Fahnenmeer ein, das die Schüler der EF für sie vorbereitet hatten. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten groß, da man sich auf dem ersten Treffen in Granada schon besser kennen und schätzen gelernt hatte, und so konnte man sich am Sonntagnachmittag über manche gemeinsame Erinnerung austauschen und sich vor allem die Zeit nehmen, um die deutschen Gastfamilien und ihr Zuhause kennen zu lernen.

Am Montag wurde nach einem gemeinsamen Frühstück im MCG-Bistro die Schule erkundet und eine Dokumentation über NRW geschaut, damit die Gäste eine erste Idee davon bekommen konnten, was sie in den nächsten Tagen erwarten würde. Anschließend wurde bei einer Stadtrallye Neuss erkundet und die Jugendlichen kamen mit den Neussern ins Gespräch, als sie den Europatag-Pin des MCG an Passanten verteilten und mit ihnen über den Austausch, den Europatag, das Projekt Europaschule am MCG und die anstehenden Europawahlen ins Gespräch kamen. Das Highlight des Tages war der Empfang bei Herrn Bürgermeister Breuer im Ratssaal der Stadt Neuss. Dabei stellte der Bürgermeister die Bedeutung des kulturellen Austauschs zwischen Nationen in den Fokus und bestärkte die Schüler darin, sich für europäische Belange einzusetzen. Frau Quiring-Perl, als Vorsitzende des Komitees für Partnerschaften und internationale Beziehungen der Stadt Neuss, berichtete aus ihrem Erfahrungsfundus, den sie dank der Teilnahme und der Begleitung zahlreicher Projekte im Bereich Internationaler Austausch sammeln konnte. Unsere Schulleiterin Frau Tressel freute sich über die Realisierung eines weiteren Schüleraustauschs, der das Austauschangebot des MCG noch attraktiver macht und berichtete gleichzeitig von der europäischen Ausrichtung der Schule, die sich als Europaschule etablieren möchte.

Am Dienstag sah das Reiseprogramm für die Schüler einen Besuch der Landeshauptstadt vor. Gemütlich wurde der Rhein per U-Bahn überquert, sodass die räumliche Nähe zwischen Neuss und Düsseldorf spürbar wurde, und unsere Gäste waren sichtlich überrascht von der Größe des Rheins, der auf Grund seiner Fließgeschwindigkeit und seines Umfangs viele spanische Flüsse in den Schatten stellt. Nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang durch Düsseldorf, auf dem unter anderem die St.-Lambertus-Basilika, die Andreaskirche, Heines Geburtshaus, der Burgplatz und „De Retematäng“ (Ratinger Straße) besichtigt wurden, ging es für die Schüler zur Shoppingtour auf die KÖ. Am Nachmittag wurden der Medienhafen und der Landtag von NRW besucht. Im Landtag erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur, wie das Wahlsystem in NRW funktioniert, sondern sie konnten auch einen sehr direkten Einblick in den politischen Alltag eines Landtagsabgeordneten gewinnen, da Herr Dr. Geerlings sich die Zeit nahm, die Jugendlichen zu begrüßen und ihre Fragen zu seiner Person und vor allem zu seiner Arbeit im Landtag zu beantworten. Während sich die Neusser Schüler vor allem für die Landespolitik in NRW interessierten, orientierten sich die spanischen Jugendlichen an aktuellen Themen aus ihrer Heimat, deren Stellenwert sie in der deutschen Politik erfragten.

Bis dahin präsentierte sich das Wetter noch als klassisch deutsch und war am ehesten zwischen heiter bis wolkig angesiedelt, doch bei unserem Besuch am Mittwoch in der Domstadt brachen die Regenwolken auf und setzten ganz Köln unter Wasser. Bei der Stadtführung durch Köln führte Frau Krätz die spanisch-deutsche Schülergruppe zu den wichtigsten Stationen Kölns, anhand derer man die Kölsche Lebensart am besten nachvollziehen konnte: 4711, Heinzelmännchen, Tünnes und Schäl, Mundart und Karneval. Bleibenden Eindruck hatte bei allen Teilnehmern vor allem die Gesangseinlage auf Kölsch unserer Stadtführerin hinterlassen, sodass auch unsere spanischen Gäste für einen kurzen Augenblick das Regenwetter vergessen konnten. Trotzdem waren alle sichtlich erleichtert, als sie den Dom von innen erkunden durften und somit dem Starkregen entkamen. Zum Abschluss durfte die Gruppe den Dom aus einer besonderen Sicht genießen, da es dann zur Domdachführung ging, die sowohl innen als auch außen stattfand und für viel Staunen und Begeisterung sorgte.

Am Donnerstag schien der Wettergott der Reisegruppe gegenüber milder gestimmt zu sein und bei strahlendem Sonnenschein ging es ins westfälische Münster. Diesmal waren nur die spanischen Gäste auf Erkundungstour und durften den Prinzipalmarkt, die St.-Lamberti-Kirche, den Kiepenkerl, das Schloss, den Aasee und zahlreiche Fahrradfahrer in Münster kennen lernen.

Das museale Highlight ereignete sich am Nachmittag, als die Gruppe den Friedenssaal im Rathaus des westfälischen Friedens besuchte und dabei auf einen alten Bekannten stieß, den spanischen König Philipp II, der allen aus dem Geschichtsunterricht bekannt war und der der Gruppe auf einem Ölgemälde im Friedenssaal entgegenblickte.

Am Freitag wollten die Teilnehmer des Schüleraustauschs eigentlich den Alpenpark in Neuss besuchen und sich beim Almgolfen, Klettern, Fun-Fußball und Rodeln ausprobieren, doch da das Wetter so gar nicht spanisch war und man nicht draußen verweilen wollte, wurde kurzerhand umdisponiert. Herr Jesse und Herr Heinrich unterstützen die Gruppe freundlicherweise organisatorisch, sodass in der Turnhalle ein Floorball-Turnier gespielt werden konnte, dass die Mannschaft „Stockholm“ für sich entscheiden konnte. Danach wurden bei einem Picknick im Bistro die gemeinsamen Erlebnisse besprochen und der Familientag am Samstag geplant.

Auch wenn das Wetter manchmal ungemütlich war, so hat sich doch gezeigt, dass gute Laune nicht witterungsabhängig ist, denn bei allen Ausflügen und allen gemeinsamen Erlebnissen stand die Freude darüber im Fokus, dass man mit neuen Freunden etwas erleben durfte und man trotz kultureller Unterschiede viele Gemeinsamkeiten teilt.

In diesem Sinne sollte eine Fortsetzung des Austauschs im neuen Jahr dringend erfolgen, schließlich wollen wir unseren spanischen Freunden unsere Heimat auch mal bei Sonnenschein zeigen, vielleicht dann bei Tapas am Rheinufer.

[HOG & DWO]

Das MCG auf dem Weg nach Europa

Brüssel ist nicht nur der Sitz des Europaparlaments, die belgische Hauptstadt steht für Europa und somit sinnbildlich für den europäischen Gedanken. Grund genug für das MCG Kollegium den Sitz des Europaparlaments zu besuchen, sind doch auch wir auf dem Weg nach Europa.

Zunächst besuchten wir bei bestem Wetter die pittoreske Altstadt Brüssels, um uns nach der Busfahrt mit einigen kulinarischen Highlights Belgiens zu stärken. Der erste Programmpunkt sah einen Besuch des Europaparlaments vor. Nach einem sowohl kurzweiligen als auch informativen Vortrag wurden wir von einem engagierten Mitarbeiter in den Plenarsaal des Parlaments geführt, wo der Besuch bei einem abschließenden Gespräch über die Arbeitsweise und Besonderheiten des Parlaments sowie aktuelle Fragen der Europapolitik endete.

Im Anschluss besuchten wir das Haus der europäischen Geschichte. Ausgerüstet mit Tablets und Kopfhören konnte man sich auf eine spannende Zeitreise durch markante Punkte der europäischen Geschichte multimedial aufbereitet begeben.

So ging ein ereignisreicher, informativer und vor allem inspirierender Tag zu Ende, an dem das Lehrerkollegium dem europäischen Gedanken einen weiteren Schritt nähergekommen ist.

[HEZ]

Austauschschülerinnen aus Antony erlebten spannende Zeit in Neuss

Vom 16.2.-16.3.2019 war es endlich wieder so weit: Die französischen Austauschschülerinnen von der Institution Sainte-Marie (und in diesem Jahr sogar von einer weiteren Schule, dem Collège Descartes) in Antony waren zu Gast am MCG in Neuss. Gemeinsam mit der deutschen Partnerschülerin (diesmal tatsächlich allesamt weiblich) besuchten sie den Unterricht, unternahmen zusammen eine Tagesaktivität und erlebten den Alltag in der Gastfamilie.

Gemeinsam erlebten die Austausch- und Partnerschülerinnen interessante und lehrreiche Unterrichtsstunden in der Jahrgangsstufe 9 im Rahmen des vierwöchigen Aufenthalts (in diesem Jahr aus Termingründen in Einzelfällen auch 3 Wochen). Auch die Schulleiterin, Frau Tressel, begrüßte natürlich die Gäste aus Antony im Schulleitungsbüro und wünschte eine spannende Zeit in Neuss. Die Austauschschülerinnen der Institution Sainte-Marie hielten im Rahmen des Unterrichts auch ein Referat auf Deutsch (welches im Übrigen mit in deren Abschlussprüfung der Sekundarstufe I in Frankreich – ‚Brevet‘ genannt – eingeht) über ihre eigene Schule und den Schulalltag in Frankreich mittels vorbereiteter Powerpoint-Präsentation.

Am 20.2. ging es mit Herrn Kegler nach Düsseldorf zum Filmmuseum. Neben der Besichtigung des Museums, in der viel über die Entwicklung der Filmgeschichte zu erfahren war, stand auch ein Rundgang durch die Innenstadt auf dem Programm. Hier durften Sehenswürdigkeiten wie Altstadt, Rheinpromenade und Königsallee natürlich nicht fehlen.

Auch während der Zeit in den Gastfamilien erlebten die Austauschschülerinnen Margaux Aoun, Emma Spiering, Orlane Teixeira (alle Institution Sainte-Marie), Perle Mayer und Osanne Mêle (beide Collège Descartes) interessante Dinge mit der Partnerschülerin (in der entsprechenden Reihenfolge): Juliane Bless (9d), Hannah Fuchs (9a), Lilofee Kroner (9a), Judith Rosenbaum (9d) und Anna Hardenbicker (9b). Stellvertretend seien hier z. B. gemeinsame Sportaktivitäten, Ausflüge im näheren Umland und natürlich die tollen Karnevalstage genannt.

Der Besuch der gleich 5 Austauschschülerinnen über einen relativ langen Zeitraum von 4 (bzw. 3) Wochen und dies bereits in der Jahrgangsstufe 9 hat gezeigt, dass sich die gesammelten Erlebnisse und Erfahrungen bei ihnen und der Partnerschülerin nachhaltig festsetzen, sodass Freundschaften entstehen. Auch die jeweilige Fremdsprachenkompetenz in Deutsch bzw. auf Französisch (zumal in zwei Fällen Französisch erst im zweiten Jahr als dritte Fremdsprache erlernt wird) profitiert eindeutig hiervon; gelebte deutsch-französische Freundschaft! Nun geht es voller Vorfreude vom 6.-31.5.2019 (z. T. aus Termingründen auch wieder 2 statt 4 Wochen) zum Gegenbesuch nach Antony. Wir wünschen eine ebenso ereignisreiche und aufregende Zeit! [KEG]

 

 

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