Englisch

CAE Zertifikate für MCG Schüler und Schülerinnen

Am Marie-Curie Gymnasium erhielten in diesem Jahr 15 Schülerinnen und Schüler ihre Cambridge-Zertifikate. Seit einigen Jahren bietet der Fachbereich »Englisch« des Marie-Curie-Gymnasiums Cambridge-Arbeitsgemeinschaften an. Sie haben das Ziel, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Cambridge-ESOL-Sprachprüfungen (»English for Speakers of Other Languages«) vorzubereiten.

Im Januar 2019 konnten die Schülerinnen und Schüler die Sprachprüfungen am MCG im Rahmen einer 5-stündigen schriftlichen Prüfung ablegen. Die mündliche Prüfung absolvieren die Schülerinnen und Schüler in Teams. Die Cambridge-ESOL-Prüfungen haben weltweit einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und werden international als Nachweis qualifizierter Englischkenntnisse geschätzt und anerkannt. Sie dienen somit nicht nur als Sprachnachweis für ein Studium im Ausland, sondern tragen auch zur Verbesserung der Berufschancen bei.

Foto: DES

Schulleiterin Frau E.Tressel beglückwünschte die TeilnehmerInnen zum erfolgreichen Abschluss des Kurses. Einige konnten sogar die höchste Stufe des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (C2) erreichen. Der Erwerb des Zertifikats ist ein guter Einstieg in das Studium- und Berufsleben nach dem Abitur und eine gern gesehene Zusatzqualifikation bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Allen Prüflingen gilt unser Glückwunsch! [JES]

Workshop für Visualisierungen am MCG

Am Mittwoch, dem 13.02.2019 um 8 Uhr, kamen 18 zum Teil müde Schülerinnen und Schüler in die Aula des MCG und fragten sich, was sie bei diesem Visualisierungsworkshop lernen sollten. Sie könnten doch gar nicht malen!

Frau Sandra Bauer, die Kursleiterin des Englisch Leistungskurses, informierte uns u.a. mit Hilfe eines selbsterstellten Explainity Video über Visualisierung als Lern-Methode. Das gab uns Rätsel auf: Wie können uns ein paar Striche, Kreise, Vierecke und Symbole helfen, Lerninhalte besser abzurufen und „merkwürdig zu verankern“?

Zuerst saßen wir in einem Kreis und überlegten, was Visualisierung ist und wie diese gerade uns jetzt helfen kann. Zu Beginn erklärte uns Frau Bauer, dass Symbole bei Menschen ähnliche aber auch unterschiedliche Gedanken auslösen können: So zum Beispiel die Glühbirne, die für „die Idee“ stehen kann, oder der Filter. Dieser kann, so meinten wir Schüler, für „Informationen filtern“ stehen. Mit diesen universellen Symbolen kann man sehr gut eine Visualisierung erstellen und folglich miteinander darüber ins Gespräch kommen.

Wir machten uns zunächst mit diesen ganz besonderen Stiften, die Frau Bauer uns zur Verfügung stellte, vertraut und fingen mit sog. „Stiftübungen“ an, die Flipcharts zu beschriften. Uns wurde schnell klar „Visualisierung ist kein Malen wie im Kindergarten“, es ist wirklich harte Arbeit! Jedoch hatten es alle nach gewisser Zeit geschafft, einigermaßen Kontrolle über die Stifte und Linien zu bekommen und schon ging es zur nächsten Stufe: der Schattierung und Farbgebung und dem Zeichnen von Containern um Texte, denn „das Auge braucht Grenzen“.

Vor uns lagen ca. 80 verschiedene Symbole. Jeder Schüler nahm sich nun drei Symbole von diesen und visualisierte damit seinen heutigen Tagesablauf. Mit dem grauen Schattierungsstift sollten wir versuchen, etwas Dimension, Plastizität und Realität in unsere Zeichnungen zu bekommen. Nach kurzer Zeit hatte jeder Schüler mit drei einfachen Symbolen so etwas Komplexes wie seinen Tagesablauf dargestellt. Darüber kamen wir gleich ins Gespräch. Eine spontane Äußerung einer unserer Kursmitglieder war: „Gänsehaut!“. Warum? Nun, weil wir alle nicht damit gerechnet hätten, dass wir gemeinsam mit unseren Händen und unserer Phantasie so etwas entstehen lassen können. Mit Hilfe der Kreiden, die uns Frau Bauer ebenfalls zur Verfügung stellte, konnten wir Farbe in unsere Zeichnungen bringen und sie auch ansehnlicher für das Auge gestalten.

In einem weiteren Schritt erklärte uns unsere Lehrerin, wie man mit diesen Symbolen lernen kann.

Das Wesentliche des Workshops bestand darin, dass wir die Bilder und Symbole verwenden sollten, um zuvor vorbereitete Texte und somit auch ein Themenfeld der Vorabiturklausur „American Dreams and Nightmares“ (Arbeitsgrundlage waren ein Lied „America the Beautiful“ und eine politische Rede von Barack Obama) mit Hilfe eigener Symbole darzustellen. Dies machten wir arbeitsteilig gemeinsam in Gruppen und waren über die sehr komplexen Visualisierungen überrascht, die wir in kleinen Gruppen gemeinsam produzierten. Zum Schluss besprachen wir mit den anderen Kursteilnehmern unsere Ergebnisse und stellten diese vor der Aula aus.

Insgesamt war der Visualisierungsworkshop eine unglaubliche Erfahrung, die uns viele neue Möglichkeiten eröffnete mit komplexen Themen und Texten umzugehen und uns gezeigt hat, wie gut man mit Hilfe von Bildern und Symbolen Inhalte und Texte bildlich darstellen und sich merken kann. Wir alle haben an diesem Tag unglaublich viel gelernt und mitgenommen, das uns auch später im Leben helfen kann.

Wir danken Frau Bauer sehr für Ihre Zeit. Sie hat den Workshop gemeinsam mit Frau Silvia Savelsberg vorbereitet und die Materialien gestellt. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, da der Workshop Kreativität förderte, wenngleich auch Anstrengung kostete.

(J. Hermanowicz, P. Reuter, S. Bauer)

Let’s spread our ideas and let people hear our voices!

Im vergangenen Halbjahr haben die Schülerinnen und Schüler in Frau Sandra Bauers Englisch Leistungskurs der Q2 eine ganz neue Herangehensweise an die mündliche Kommunikationsprüfung (monologisches Sprechen) kennengelernt. Anstelle der üblichen Beschreibung und Analysen von Bildern und Texten wurden stattdessen Monologe im TED[1]-Talk[2] – Format präsentiert. Das von der bekannten Firma TEDx[3] erfundene Format ist einer Rede ähnlich, allerdings behandelt diese kurzweilige Ausführung stets ein spezifisches Thema – eine sog. „idea worth spreading“ -und regt den Zuhörer durch seinen besonderen Aufbau zum Nachdenken an. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor mit Dystopien und Utopien und ihren Elementen (Themenfeld: Utopia and dystopia – exploring alternative worlds Science fiction, fantasy and utopia) befasst und dazu unterschiedliche Werke gelesen. Von alten Bestsellern wie Brave New World von Aldous Huxley, Fahrenheit 451, The Handmaid’s Tale, Divergent, bis hin zu Newcomern wie Flawed, Divergent und The Hunger Games war alles dabei. Um sich umfassend mit dem Themenfeld und die an den jeweiligen Roman angebundene Fragestellung auseinandersetzen zu können, drehten die Schülerinnen und Schüler daraufhin video booktalks, in welchen sie den gelesenen dystopian novel aspektorientiert und kriteriengeleitet vorstellten und ihre Kenntnisse über diesen unter Beweis stellten. Mit Hilfe umfangreichender Arbeitsblätter, Beispielen und Bearbeitungsstrategien (u.a. zur Entwicklung der jeweiligen throughline) war es den zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten nun möglich, die Monologe im TED-Talk-Format im Rahmen von process writing zu verfassen.

Auch wenn das Format und damit die Komplexe Kompetenzaufgabe zu Beginn unübersichtlich und etwas kompliziert zu sein schien, so zeigte sich, dass der Monolog im TED-Talk-Format als aufregende und neue Alternative zur herkömmlichen Prüfungsform gesehen werden kann, welche den Lernenden nicht nur selbstständiges Arbeiten abverlangt, Lesemotivation generiert  und Feedbackstrategien schult, sondern auch ihr Interesse in verschiedensten Themenbereichen erweckt.  (T. Lalee, B. Möller, S. Bauer)

Literatur und Quellen:

Anderson, Chris (2016): TED talks. The official TED guide to public speaking.London: Nicholas Brealy Publishing.

Hallet, Wolfgang (2013): „Die komplexe Kompetenzaufgabe”. In: Der Fremdsprachliche Unterricht Englisch, Heft 124 [Komplexe Kompetenzaufgaben]. 2 – 8.

[1] https://www.ted.com/talks?language=de

[2] in Anlehung an: Siepmann, P.: „Why I lead a Zero-Waste Life“ in Der Fremdsprachliche Unterricht, Heft 153, 2018.

[3] https://www.ted.com/watch/tedx-talks

 

White Horse Theatre

Um Englisch in seiner lebendigen Faszination zu erleben eignet sich der Umgang mit native speakers besonders, da die Sprache so als anwendbar und alltagsbezogen daherkommt. Zum sprachlichen Hochgenuss wird das Ganze, wenn diese native speakers die Sprache im Theater als Kunstform verwenden.

Aus diesem Grund ist es immer wieder ein Erlebnis, das White Horse Theatre im MCG zu Gast zu haben. Die Schauspieler aus England, Schottland und Hong Kong bringen Englisch zum Anfassen live on stage, wobei sie nicht nur ihre Stücke für verschiedene Altersgruppen aufführen, sondern darüber hinaus den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bieten, mit ihnen in der englischen Sprache zu kommunizieren und sie auszufragen. So war es uns eine Freude, das englische Tourneetheater am 24. Januar erneut in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums auftreten zu lassen.

Die Themen der Stücke waren wie üblich auf die Altersgruppen zugeschnitten. So sahen die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse das Stück „Honesty“, eine Geschichte über eine Verfolgungsjagd: Zwei jugendliche Geschwister verfolgten einen Dieb kreuz und quer durch London und haben dabei mit allzu alltäglichen Problemen zu kämpfen. Die 8. Klasse sah mit „The Tyrant’s Kiss“ eine moderne Adaption des Shakespeare-Stücks „Pericles“, in dem die Geschichte einen sehr aktuellen Bezug erhielt und so die Schülerinnen und Schüler in ihnen Bann zog, die hinterher die Schauspieler mit Fragen löcherten. Die Q1 wiederum musste im Stück „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ die grauenvolle Verwandlung des ehrbaren Gentleman Dr. Jekyll in den skrupellosen Hyde mit ansehen.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Chance, den Schauspielern Fragen zu stellen, genutzt und die Muttersprachler auf der Bühne waren vom Niveau ihrer Sprachkenntnisse angetan.

[MÜL]

From Rags to Riches – dem amerikanischen Traum ganz nah

Seitdem wir, der Englisch Leistungskurs der Q1 von Frau Rißen, uns seit Ende der Sommerferien mit der Entstehungsgeschichte von Amerika und den Elementen des amerikanischen Traums beschäftigten, stellte sich uns allen sehr oft die Frage, ob der American Dream noch immer existiert und ob man es wirklich „from rags to riches“ (zu Deutsch: vom Tellerwäscher zum Millionär) schaffen kann.

Am 29.10.2018 war es dann endlich soweit – wir bekamen Besuch von William Block, einem gebürtigen Amerikaner, welcher in New York aufgewachsen ist, nun jedoch in Neuss lebt und seit längerem ein Freund unserer Lehrerin ist.

Seine Großeltern sind, genauso wie die meisten anderen Amerikaner, Immigranten.

„Bill“ wuchs in einem Sozialbau in Brooklyn auf dem so genannten „federal housing”, in welchem man nur leben durfte, wenn das Einkommen der Familie unter einem bestimmten Wert liegt. Wie zur damaligen Zeit üblich arbeitete der Vater;  die Mutter kümmerte sich um den Haushalt und Bill ging gemeinsam mit seinem besten Freund Howard Schultz auf eine ganz normale Schule. Doch beide wussten, sie wollen mehr erreichen. Beide gingen auf eine Universität und waren sportlich sehr erfolgreich, was ihnen große Vorteile wie z.B. Stipendien ermöglichte. Das Geheimnis von Erfolg ist nämlich, laut „Billy“, Bildung und der Wille, etwas aus sich zu machen.

Bill Block zog schließlich für seine große Liebe nach Deutschland, und merkte schnell den Kontrast zwischen den beiden Ländern. In New York verurteilen die Menschen ihre Mitmenschen für ihre Handlungen und nicht für ihre Herkunft, in Deutschland hingegen seien Menschen offenherzig, jedoch spielt die Herkunft im Alltag oft noch heute eine große Rolle.

Ein Aspekt ist uns jedoch besonders stark im Gedächtnis geblieben. Howard Schultz, sein längster und bester Freund, wurde ein erfolgreicher Unternehmer als Käufer und Aufsichtsrat der durch ihn international bekannt geworden Kaffeehauskette Starbucks. Er setzte sich außerdem dafür ein, dass seine Mitarbeiter, egal welcher Herkunft, Glaubensrichtung oder Hautfarbe, eine Krankenversicherung haben und sich durch Unterstützung von Starbucks weiterbilden können.

An diesem Beispiel konnten wir dann schließlich alle festhalten, dass man tatsächlich mit Fleiß, Ehrgeiz und Bildung „from rags to riches“ aufsteigen und Erfolge erzielen kann, eben wie es im American Dream bekannt ist. Zudem sind die Möglichkeiten geradezu grenzenlos, denn Howard Schultz, so berichtete uns Bill Block, wird als nächster Präsidentschaftskandidat der Demokraten im Jahr 2020 gehandelt.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal bei William Block für die ehrlichen und offene Antworten auf  unsere vielfältigen Fragen und freuen uns schon auf seinen nächsten Besuch bei uns!

Marc Konjuhi & Celine Pesch, Englisch LK Q1 [Ris]

MCG goes GLOBAL!

Am 19. Juli 2018 erhielten wir, der Englisch Leistungskurs von Frau Sandra Bauer, die Gelegenheit, etwas über einen uns völlig unbekannten Lebensstil zu erfahren. Steven Early, eine sog. Kiwi und ein Freund unserer Lehrerin, besuchte uns in unserem Unterricht! Steve ist ein Freiberufler, der bereits durch 75 Länder gereist ist. Er ist ausgebildeter Informatiker und Freelancer und arbeitet teilweise für Vodafone.

Sein neuer Lebensabschnitt begann durch die Kündigung seiner alten Arbeit und der anschließenden Buchung eines Fluges nach Südostasien. Dort angekommen, ohne eine Unterkunft gebucht zu haben, machte er sich auf den Weg mit nur einem Rucksack. Stevo erklärte uns, dass er zum Arbeiten am liebsten nach Deutschland komme, da man hier das meiste Geld ansparen könne. Anschließend reist er durch die verschiedensten Länder der Welt, um neue Erfahrungen zu sammeln. Dazu müsse man jedoch seine Komfortzone verlassen und seine Ängste überwinden, sodass man auf sich allein gestellt durch ein Land reisen könne. Des Weiteren sprach Stevo Kulturschocks an, die er sich nicht hätte vorstellen können. Als er aus Thailand nach Japan reiste, entschied er sich nach ungefähr drei Jahren, nach Indien zu gehen. Dort traf er auf eine völlig unterschiedliche Kultur und einen anderen Lebensstandard, mit dem er erst einmal klarkommen musste.

Nachdem Stevo viel über seinen Lebensstil erzählt hatte, berichtete er noch über seine Erlebnisse im Iran und in Südafrika. Wir Schüler profitierten von zahlreichen Fotos, welche von Stevo auf einem USB-Stick mitgebracht wurden. Steve hob die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Iraner hervor. Die oftmals durch die Medien verbreiteten Stereotypen konnten dabei nicht bestätigt werden. In dem Internetportal Couchsurfing erhielt er – entgegen allen Erwartungen – auf die Frage, ob er bei jemandem schlafen könne, wenn er in den Iran reisen würde, unzählige Antworten. Auf Grund dessen stellte es kein Problem dar, eine Unterkunft zu finden. Er war von der Schönheit der Moscheen und Paläste begeistert.

Über Südafrika zeigte er uns viele faszinierende Aufnahmen aus Kapstadt und der Umgebung. Wir alle waren begeistert von den wundervollen, prächtigen Bergen, dem Meer, den Stränden, den unvergesslichen Sonnenuntergängen und den schönen Menschen.

Steve sagte uns abschließend, dass es nicht nur weitere Erfahrungen mit sich bringe, die Welt zu bereisen, sondern auch die eigene Persönlichkeit weiterbilde. So konnte er sich von einem schüchternen Jungen zu einem offenen, globalen Menschen entwickeln. Derzeit ist Steve auf einer weiteren Weltreise unterwegs und wir grüßen ihn nach Malawi! Besuch uns bald wieder, Stevo!

[Florian Von der Ohe und Paul Winkelmann]

Shakespeare Festival

Am 04. Juli besuchten zwei MCG Englisch Leistungskurse das Shakespeare Festival in Neuss, genauer genommen eine Lecture” über die Vielfältigkeit von Shakespeares Werken und die praktischen Funktionen des Globes von Patrick Spottiswoode (Direktor des Educational Departments vom London Globe). Viele Inhalte aus dem Unterricht wurden in der Vorstellung aufgegriffen und so verging der warme Sommerabend wie im Flug. [JES]

Englisch: Big Challenge

An dem europaweiten Wettbewerb The Big Challenge nahmen an diesem Jahr neben den Fünftklässlern und Sechstklässlern erstmalig auch einige Schülerinnen und Schüler aus den siebten Klassen teil und hatten mit ihnen die Gelegenheit, ihre im Englischunterricht geförderten Kompetenzen in Fragen rund um englischen Wortschatz, Grammatik, Landeskunde und Textverständnis auf die Probe zu stellen und dabei gegen bundesweit knapp 270.000 Mitbewerber anzutreten.

Da ist es schon eine Leistung, wenn die Fünft- und Sechstklässler des MCG durchschnittlich etwa 20 Punkte über dem Bundesschnitt liegen. Mehr als ein Viertel der Schüler aus der 5 und 6 sind unter den besten 10% des Bundeslandes! Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Dawoud Zahran und Nadine Scholze (beide 5d), die gemeinsam den ersten Platz des Jahrgangs belegten und damit landesweit auf Platz 7 landeten. Den dritten Platz belegte Linda Davies (ebenfalls 5d).

In den sechsten Klassen landeten aus der 6b Roman Lichius auf Platz 1 und Luca Fuoco gleich dahinter. Einen guten dritten Platz belegten gemeinsam Paola Sofia Ruh Rodriguez (6a) und Viktoria Kappes (6c).

Unter den Siebtklässlern, die im Durchschnitt sogar etwa 40 Punkte über dem deutschen Schnitt lagen, konnten einige an ihre tollen Erfolge der letzten Jahre anknüpfen, insbesondere Emily Tschaikowsky, die erneut den ersten Platz belegte, diesmal gemeinsam mit Wania Patricia Schäfer (beide 7a). Damit liegen auch sie im landesweiten Ranking auf Platz 7! Auf dem dritten Platz folgte Maximilan Lang (7b). Für alle Beteiligten gab es Sachpreise und Zertifikate für ihre Teilnahme am Wettbewerb. [MÜL]

Eine wunderbare Erfahrung: Model United Nations Lower Rhine

Jedes Jahr bekommt man in unserem bilingualen Kurs Cultural Studies, geleitet von Frau Gungler, die Möglichkeit an einer MUN Sitzung teilzunehmen. MUN ist die Abkürzung für Model United Nations. Dort nimmt man für einen Tag im Schloss Neersen an einer nachgestellten UN Sitzung teil. Diese findet auf Englisch statt. Als erstes wurden wir über die unterschiedlichen Komitees informiert, die alle dieses Jahr unter dem Motto „Change the World“ standen. Jeder von uns brachte zwei Länder und zwei Komitee Wünsche ein. Sobald uns unsere Länder zugeteilt wurden und auch die Komitees feststanden, begann die eigentliche Vorbereitung. Jeder musste erst einmal die Meinung des eigenen Landes in Verbindung mit den Komitee Themen prüfen, damit man in Diskussionen auch den Standpunkt des zugewiesenen Landes als “Delegate”, also Vertreter, wusste. Allgemein sprach man immer nur als Vertreter des Landes; persönliche Pronomen waren untersagt. Wir schrieben auch Klauseln und dazugehörige kurze Reden.

An einem Nachmittag, ein paar Tage bevor es soweit war, erhielten wir Unterstützung von einem ehemaligen Schüler des MCGs, welcher damals an einer MUN in New York City vor zwei Jahren, mit der Schule, teilgenommen hatte. Vor dem entsprechenden Tag waren wir recht nervös. Schließlich hatten alle wir so etwas noch nicht gemacht hatten und uns beschlich das Gefühl, dass wir zu schlecht vorbereitet wären oder unser Englisch zu schlecht sein könnte im Vergleich zu den anderen Schüler- und Schülerinnen aus dem Umkreis. Am 10. März war es dann soweit. An dem Samstag traf man sich dann um neun Uhr morgens in entsprechendem Business Outfit. Als erstes gab es eine Begrüßung, bei der Reden gehalten wurden und man auch die anderen Teilnehmer zum ersten Mal sah. Viele sahen älter aus und schienen schon an MUN Sitzungen teilgenommen zu haben. Dann ging es in die erste von vier Debattierrunden, in den jeweiligen Komitees.

Als erstes bekam von den Chairs, älteren Schülern, die für Ordnung und Organisation sorgten, eine grobe Einführung und ein paar „Ice-Breaker“. Dann hatte man Zeit Klauseln zu schreiben und diese dann auch einzureichen. Außerdem bildete man Allianzen, beziehungsweise suchte verbündete Länder, die dieselbe Meinung vertraten wie man selbst. In der Debatte wurden Klauseln von den Chairs ausgewählt und das Land, welches sie eingereicht hatte, hielt eine Rede dazu. Darauffolgend ging es in die offene Debatte, in der man seine Karte, auf welcher das zugewiesene Land draufstand, für jegliche Meldungen und Abstimmungen hochhielt. Sobald man von den Chairs aufgerufen wurde, konnte man die Meinung des Landes dazu äußern und sich für Nachfragen bereitstellen. In der darauffolgenden geschlossenen Debatte hörte man einen bis maximal zwei Delegierte, die entweder für oder gegen die Klausel waren. In der vorletzten Phase wurden die bis dahin eingereichten Änderungen vorgestellt. Schließlich kam es zur Abstimmung, bei der man sich entweder enthalten konnte oder für beziehungsweise gegen die Klausel stimmen konnte. Zwischen der ersten und der zweiten Debattierrunde gab es eine Mittagspause, bei der man sich untereinander austauschen konnte, zu Mittag aß oder man Fotos machte. Doch die darauffolgende dritte Debatte wurde durch einen simulierten, spontanen Extremzustand unterbrochen, woraufhin man in der Generalversammlung zusammenkommen musste und eine Lösung finden musste. Nordkorea hatte nämlich nukleare Bomben in der Nähe der USA abgeworfen.

Wir beschlossen nach unterschiedlichen Vorschlägen Frieden zu bewahren und mit Nordkorea zu reden. Danach ging es, weil es bereits Nachmittag war, in die letzte Debattierrunde, in welcher weniger Klauseln besprochen und diskutiert wurden als davor, weil man auch noch die finalen Beschlüsse durchsprechen wollte und erneut über alles abstimmte. Dann ging es in die „General Assembly“ in welcher mit allen Vertretern die Ergebnisse der einzelnen Komitees vorgestellt und darüber abgestimmt wurde.

Diese Generalversammlung endete mit der Verleihung von Auszeichnungen wie der Best Speaker, Best Newcomer und außerdem noch Honorable Mentions. Unsere Gruppe bestehend aus lediglich neun Schülern des bilingualen Kurses der 10. Klasse und erhielt zwei honorable Mentions.

Unser schlussendliches Fazit war, dass der Tag uns hervorragende Erinnerungen und Erfahrungen beschert hatte. Wir waren alle froh teilgenommen zu haben und hatten auch viel Spaß. Auch unsere anfängliche Nervosität war unbegründet, denn wir konnten eigentlich alle gut mithalten und waren auch sehr gut vorbereitet. Einige Tage nach dem Samstag der Sitzung erhielten wir auch noch Urkunden für unsere Teilnahme. Es hatte uns allen Spaß gemacht und wir gehen optimistisch an die Zukunft heran. Denn wir möchten uns, genau wie der Kurs vor zwei Jahren, bewerben und an einer internationalen Model United Nations Sitzung in New York City teilnehmen.

[Linda Markert und Katharina Lueg, EF]

MCG SchülerInnen mit tollen Erfolgen bei Cambridge Certificate Prüfungen

Am Marie-Curie Gymnasium erhielten in diesem Jahr 14 Schülerinnen und Schüler ihre Cambridge-Zertifikate. Seit einigen Jahren bietet der Fachbereich »Englisch« des Marie-Curie-Gymnasiums Cambridge-Arbeitsgemeinschaften an. Sie haben das Ziel, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Cambridge-ESOL-Sprachprüfungen (»English for Speakers of Other Languages«) vorzubereiten. Im Januar 2018 konnten die Schülerinnen und Schüler die Sprachprüfungen am MCG im Rahmen einer 5-stündigen schriftlichen Prüfung ablegen. Die mündliche Prüfung absolvieren die Schülerinnen und Schüler in Teams.

Die Cambridge-ESOL-Prüfungen haben weltweit einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und werden international als Nachweis qualifizierter Englischkenntnisse geschätzt und anerkannt. Sie dienen somit nicht nur als Sprachnachweis für ein Studium im Ausland, sondern tragen auch zur Verbesserung der Berufschancen bei. Schulleiterin Frau E.Tressel beglückwünschte die TeilnehmerInnen zum erfolgreichen Abschluss des Kurses und lobte deren Engagement. Der Erwerb des Zertifikats ist ein guter Einstieg in das Studium- und Berufsleben nach dem Abitur und eine gern gesehene Zusatzqualifikation bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Allen Prüflingen gilt unser Glückwunsch! [JES]

White Horse Theatre 2018

Englisch besteht, wie jede Fremdsprache, aus mehr als Vokabeln, Grammatikregeln oder Schulbuchlektionen. Um eine Sprache in ihrer lebendigen Faszination zu erleben eignet sich der Umgang mit native speakers besonders, der Englisch anwendbar und erfahrbar präsentiert.

Aus diesem Grund ist es immer wieder ein Erlebnis, das White Horse Theatre im MCG zu Gast zu haben. Die Schauspieler aus England, Schottland und Neuseeland bringen Englisch zum Anfassen live on stage, wobei sie nicht nur ihre Stücke für verschiedene Altersgruppen aufführen, sondern darüber hinaus den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bieten, mit ihnen in der englischen Sprache zu kommunizieren und sie auszufragen. So war es uns eine Freude, das englische Tourneetheater am 31. Januar in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums auftreten zu lassen.

Die Themen der Stücke waren wie üblich auf die Altersgruppen zugeschnitten. So sahen die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse das Stück „Billy’s Friend“, eine Geschichte über einen Jungen und seine Freundschaft zu einem Gorilla, die den Zuschauern von Anfang an Spaß bereitete, zumal das Stück für sie schon am Eingang zur Aula begann. Die 8. Klasse sah mit „Two Gentlemen“ eine moderne und sehr unterhaltsame Adaption der Shakespeare-Komödie „Two Gentlemen of Verona“, in der die Themen Treue, Freundschaft und Liebe im Teenageralter aufbereitet wurden. Die Q1 wiederum wurde vor die Herausforderung gestellt, im Stück „Relatively Speaking“ nicht den Überblick über die Beziehungen der Figuren zu verlieren und zusammen mit den Charakteren das Netz aus Täuschung und Intrigen zu durchdringen.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Chance, den Schauspielern Fragen zu stellen, genutzt und die Muttersprachler auf der Bühne waren vom Niveau ihrer Sprachkenntnisse beeindruckt.

[MÜL]

Robert – the Red-Nosed Reindeer – Englische Theater-Aufführung der 5b

Wie jedes Jahr trafen sich in den Tagen vor Weihnachten viele Schülerinnen und Schüler zusammen mit Ihren Klassenlehrerinnen und –lehrern sowie ihren Eltern zu besinnlichen Weihnachtsfeiern in der Schule. So auch die 5b von Frau Höhnen und Herrn Kegler am Mittwoch vor den Ferien in der Mensa der Annostraße Und natürlich hatten die Kinder ein tolles Rahmenprogramm vorbereitet.
Neben Tanzdarbietungen und Liedern wollten die jungen Schülerinnen und Schüler vor allem zeigen, was sie seit den Sommerferien im Englischunterricht gelernt hatten. Immerhin sind sie stolze Mitglieder des bilingualen Zweiges, und so tauschten sie in den Tagen vor der Feier im Englischunterricht den Klassenraum mit der Bühne.

Robert – the Red-Nosed Reindeer stand auf dem Programm, die Geschichte des jungen Rentiers, das von seinen Klassenkameraden wegen seiner roten Nase aufgezogen wird. Nachdem es wegläuft, gelangt es auf einigen Umwegen zum Nordpol, wo es von Elfen gerettet und zu Santa Claus gebracht wird, um am Ende zu erfahren, dass nur die Rentiere mit roten Nasen das Privileg haben, Santas Schlitten zu ziehen. So ist es nicht verwunderlich, dass am Ende auch Roberts Klassenkameraden rote Nasen haben möchten, um Santa helfen zu dürfen. Aus dem Außenseiter wurde ein Held und aus einem angeblichen Makel ein ersehntes Privileg.
Und so bot dieses Stück allen 27 Schülerinnen und Schülern eine Rolle, denn zahlreiche Rentier-, Elfen-, Kinderrollen oder die Rolle des Santa Claus waren zu vergeben. Besonders die umfangreichen Texte von Robert und seiner Mutter stellten eine große Herausforderung dar, wurden aber perfekt von Sofija Boban und Namia Oulad Brahim auf die Bühne gebracht – eine tolle Leistung der jungen Schauspielerinnen – besonders in sprachlicher Hinsicht, nach wenigen Monaten Englischunterricht am MCG. Das Lob gilt allen jungen Darstellerinnen und Darstellern. Der begeisterte Applaus ihrer Eltern war ihnen natürlich sicher. Man ist schon gespannt auf die nächste Weihnachtsfeier – natürlich mit einem neuen Theaterstück. [Pom]

Olivia Ilgar (USA) besucht Englisch Unterricht

Am 10. November 2017 erhielt der Englisch-LK der Q1 unterrichtet von Frau Sandra Bauer die Gelegenheit, eine Amerikanerin über Amerika (initiiert durch das Programm „Meet Us“ der US Embassy in Düsseldorf) zu interviewen.

https://de.usembassy.gov/de/ausbildung-und-studium/meet-us_dt/

Abschließend zum Thema “The American Dream – has it turned into an American Nightmare?” wurde der Besuch von Olivia Ilgar, einer US- Amerikanerin aus dem Bundesstaat Minnesota, arrangiert, um den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zu geben, die Meinung einer Amerikanerin zu den im Unterricht besprochenen Themen zu erfahren. In zwei Schulstunden wurde über Politik, Stereotypen, Waffenmissbrauch, Rassismus, amerikanische Essgewohnheiten, Mobbing an Schulen und natürlich den amerikanischen Traum gesprochen, wobei das gesamte Gespräch in englischer Sprache stattfand. In den zwei sehr kurzweiligen Stunden erfuhren wir, dass wir Deutschen nicht wirklich unfreundlich, sondern nur ungewohnt direkt sind, über das Leben in Amerika und die dortige Politik, sowie ihre Auswirkungen. So kamen natürlich zu Donald Trump ins Gespräch und wir erfuhren, wie streng die Einwanderungsbehörde agiert, waren uns auch einig, dass keine Mauer gebaut werden sollte. Darüber hinaus stellten wir fest, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet und dies in Amerika immer deutlicher wird. Nicht zuletzt deshalb, so findet Olivia, müsse das Konzept eines amerikanischen Traumes gründlich überarbeitet und einheitlich definiert werden.

Sie lobte unser Gesundheitssystem, welches dem amerikanischen weit voraus sei und nahm Stellung zum Waffenmissbrauch in ihrer Heimat, welcher, aufgrund der Anzahl der Toten in anderen Ländern schon als Bürgerkrieg definiert wird. Eine Regulierung der Waffen wäre an dieser Stelle wünschenswert, durch die Zusammenarbeit des Präsidenten mit der Waffenlobby, der NRA, allerdings derzeit nicht realisierbar. Abschließend sprachen wir über das deutsche wie auch amerikanische Schulsystem und welche Unterschiede es gibt – gelobt wurde hier der frühe Lernbeginn der Fremdsprachen im Gegensatz zu den sechzehn Jahren, mit denen ein durchschnittlicher High-School-Schüler beginnt, eine zweite Sprache zu lernen. Jedoch sprach sie ihre Enttäuschung über das Fehlen eines Schulgeistes, eines Schulmaskottchens und natürlich einer Schulmannschaft hier in Deutschland aus.

[Simon Vegelahn und Sascha Kowaltschuk]

 

Q2 Studienfahrt nach Edinburgh – Von Röcken, Burgen, Lochs und Schafen

„Was wollt ihr in Schottland? Schafe anschauen und durch den Regen stapfen?“ Vor unserer Studienfahrt nach Edinburgh durften wir uns diese und ähnliche Fragen oft anhören. Stellt sich raus, dass in diesem wunderschönen Land mehr großartige Sehenswürdigkeiten und weniger Regen vorhanden sind als ursprünglich angenommen.

Sobald wir die Küste Newcastles erreicht hatten, wurden wir nach den qualmenden Industriegebieten und grauen Autobahnen in Deutschland von den endlosen, grün blühenden Berglandschaften neben den Weiten des Meeres in Schottland begrüßt. Ein ständiger Wegbegleiter waren die Schafe, die während der gesamten Fahrt links und rechts von der Straße auf den Wiesen zu sehen waren. In Edinburgh angekommen erhielten wir ohne langes Warten eine nicht zu knappe Rundfahrt durch die Stadt in der wir so manches über die weit zurück reichende Vergangenheit und auch heute noch bestehende, unkonventionelle Traditionen erfuhren. Ein Beispiel dafür wäre die Kanone, die täglich um 13 Uhr abgefeuert wurde.

Als sich uns auf den zahlreichen Aussichtspunkten das wunderschöne, mittelalterliche Stadtbild präsentierte freuten wir uns darauf die Stadt in unserer Freizeit zu erkunden. Die Innenstadt, beziehungsweise Oldtown, besteht aus der so genannten Royal Mile, von der aus sich etliche Straßen und winzige Gassen zu einem Ort ergeben, an dem einen an jeder Ecke etwas Neues erwartet. Von den berühmten schottischen Pubs und Whisky-Shops bis hin zu versteckten Keller-Restaurants und Dudelsack spielenden Straßenmusikern im Schottenrock war alles dabei.

Den Montag begannen wir damit das Edinburgh Castle auf eigene Faust zu erkunden und auch dort viel Interessantes über die Kultur und Geschichte Schottlands zu lernen. Im Anschluss bekamen wir eine außergewöhnliche Tour durch die Scotch Whisky Experience, bei der uns der komplette Herstellungsprozess des berühmten Scottish Whiskys von einem Geist erklärt wurde, während wir in einem sich bewegenden Fass saßen. Wir bekamen Einblicke in die Kunst der Whisky Destillation und wie sich die verschiedenen Regionen Schottlands in Geschmack und Machart unterscheiden.

Auch der Besuch im Scottish Parliament war die Zeit wert, da wir dieses ebenfalls frei erkunden durften und viele architektonische Besonderheiten bestaunen konnten. Als Krönung des Tages bestiegen wir den Arthur’s Seat. Hierbei handelt es sich um einen Berg mitten in der Stadt, welcher uns nach einer rutschigen und abenteuerlichen Wanderung mit einem unglaublichen Panorama über die Stadt belohnte. Angesichts des sich in der Ferne anbahnenden Hurricanes entschieden wir uns jedoch recht zügig den Rückweg anzutreten, wobei nicht wenige Hosen und Hände dem schlammigen Boden zum Opfer fielen. Erschöpft, aber zufrieden hatten wir nun, wie an allen anderen Tagen, die Möglichkeit unseren wohl verdienten Feierabend in Edinburgh selbstständig zu gestalten.

Auch am nächsten Tag blieben wir von einer Wanderung durch die wunderschöne Natur des Landes nicht verschont. Heute blieben wir jedoch nicht in Edinburgh, sondern erkundeten ein paar weitere Orte. Den Anfang machte das National Wallace Monument, welches nicht nur selbst schön anzusehen war, sondern ebenfalls einen beeindruckenden Ausblick auf nahe und auch entfernte Umgebung lieferte. Nach einer kurzen Fahrt begannen wir eine Odyssee um das Loch Lomond, bei der es nicht nur über Stock und Stein, sondern auch über Stromschnellen, Schlammgruben und improvisierte Holzbrücken ging. Nach einer so ausgiebigen Erkundung der schottischen Natur darf eine klassische Shopping Tour natürlich nicht ausbleiben. Hier bietet sich natürlich Glasgow an, welches uns mit seiner modern gestalteten Innenstadt viele Möglichkeiten lieferte unser Geld loszuwerden.

Mittwochs stand eine Museumstour an. Erschöpft vom Vortag und mit mäßiger Vorfreude auf eine zweistündige Besichtigung alter, verstaubter Bilder und Statuen betraten wir das National Museum of Scotland. Unsere Bedenken lösten sich jedoch in Luft auf, als sich uns vier Etagen mit spannenden und tatsächlich interessanten Ausstellungsstücken präsentierten, die jegliche Interessen abdeckten und keine Wünsche offen ließen. Es boten sich viele Möglichkeiten moderne, sowie historische technische Erfindungen, längst ausgestorbene Tierarten und weit entfernte Kulturen durch interaktive Objekte und spielerisch gestaltete Stationen am eigenen Leibe zu erfahren. Durch ein Selfie-Bingo wurden wir weiter dazu motiviert uns alles anzuschauen und kreative Möglichkeiten zu finden das beste Foto zu schießen.

Am Nachmittag stand ein Rundgang durch Royal Yacht Britannia an, ein riesiges Schiff, welches von der Queen und der Royal Family genutzt wurde.

Trotz des umfangreichen Programms verging die Woche in Schottland wie im Flug und der Tag der Abreise war angebrochen. Das hieß jedoch nicht, dass wir die verbleibende Zeit nicht dazu nutzen konnten um noch eine Sehenswürdigkeit Großbritanniens zu erkunden. Den Abschluss machte eine Führung durch das Stadion von Newcastle United, bei der wir exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Fußballstadions St. James’ Park erhielten. Selbst diejenigen, die sich nicht für Fußball interessieren konnten sich an interessante Fakten über die Abläufe, Gestaltungen und Traditionen des Stadions erfreuen.

 

Diese unglaubliche Woche fand nun ein zu schnelles Ende, bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Stadionbar. Es war eine Woche voller Kultur, Abenteuer und vor allem viel Vergnügen, in der Schüler, sowie Lehrer zusammen ein wunderschönes Land genießen durften. Eine Woche, die wir so schnell nicht mehr vergessen werden.

[Chris da Silva Oliveira, Arian van Megen]

Fotos: N. Schmidt, D. Braun, P. Jesse

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