Englisch

Our library goes bilingual

Thanks to a huge donation by the Kinderstiftung Lesen Bildet, we were able to purchase several boxes of books – mainly English, some of them bilingual. Students will now find a variety of novels as well as non-fiction about topics like waste, overpopulation, Europe, Shakespeare and Sherlock Holmes in their Anno-Library. You´ll see that we took great care in the selection – our books are full of appealing pictures and charming charts. Go check out what´s to discover between the pages!

Dank einer großzügigen Spende der Kinderstiftung Lesen Bildet konnten wir mehrere Kisten voller Bücher erwerben – hauptsächlich englischsprachig, einige davon bilingual. Die Schülerinnen und Schüler werden nun eine Vielfalt an Romanen sowie Sachliteratur über Themen wie Müll, Überbevölkerung, Europa, Shakespeare und Sherlock Holmes in ihrer Anno-Bibliothek finden. Ihr werdet feststellen, dass wir große Mühe für die Auswahl aufwandten – unsere Bücher sind voller ansprechender Bilder und reizvoller Grafiken. Findet heraus was es zwischen den Seiten zu entdecken gibt! [GUN]

Shakespeare Festival Neuss

Am 03. Juli besuchten mehrere MCG Englischkurse das Shakespeare Festival in Neuss, genauer genommen eine “Lecture” über die Vielfältigkeit von Shakespeares Werken und die praktischen Funktionen des Globes von Patrick Spottiswoode (Direktor des Educational Departments vom London Globe). Viele Inhalte aus dem Unterricht wurden in der Vorstellung aufgegriffen und so verging der warme Sommerabend wie im Flug. [JES]

Big Challenge

Am 7. Mai war es wieder soweit: Englischkenner im MCG konnten beim europaweiten Wettbewerb The Big Challenge ihr Können unter Beweis stellen. Wie im letzten Jahr nahmen neben den 5. und 6. Klassen auch einige SiebtklässlerInnen teil – zum Teil mit herausragendem Erfolg. Sie mussten in den Fragen rund um englischen Wortschatz, Grammatik, Landeskunde und Textverständnis ihr Wissen auf die Probe stellen und dabei gegen bundesweit gut 150.000 Mitbewerber anzutreten.
Da ist es schon eine Leistung, wenn die Fünft- und Sechstklässler des MCG durchschnittlich etwa 20 Punkte über dem Bundesschnitt liegen. Mehr als ein Viertel der Schüler aus Klasse 6 sind unter den besten 10% des Bundeslandes! Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Tim Modic (5c), der den ersten Platz unter den Fünftklässlern belegte, gefolgt von seinem Klassenkameraden Nico Nothnagel. Den dritten Platz belegte Viktor Chiriac (5d).
In den sechsten Klassen ergatterte Linda Davies aus der 6d diesmal den ersten Platz – letztes Jahr stand sie als dritte auch schon auf dem „Treppchen“. Die zweite kam diesmal aus der 6b: Herzlichen Glückwunsch an Sofija Boban und natürlich auch an die dritte, Frida Durry aus der 6a
Unter den Siebtklässlern, die im Durchschnitt sogar fast 50 Punkte über dem deutschen Schnitt lagen, konnte Hanna Splinter (7d) diesmal einen dritten Platz erringen, während Paola Sofia Ruh Rodriguez (7a) an ihren tollen Erfolg des letzten Jahres anknüpfen konnte, als sie den dritten Platz machte. Den ersten Platz der Siebtklässler belegte allerdings Neha Cinik aus der 7b, wofür es auch einen Pokal gab, denn sie hat damit landesweit den dritten Platz gemacht – eine großartige Leistung! Für alle Beteiligten gab es Sachpreise und Zertifikate für ihre Teilnahme am Wettbewerb. [MÜL]

Change the World Model United Nations Conference in New York – Awards

Vom 26.03. bis 01.04.2019 nahm eine Schülergruppe des MCG in New York bei den Vereinten Nationen an der internationalen Change the World Model United Nations Conference teil.

Nun folgte endlich am 29.05.2019 die Verleihung der Urkunden, über die sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr freuten, zumal sie sich die Teilnahme an der Konferenz hart erarbeitet hatten. Diese ist Bestandteil der Begabtenförderung im Schulprogramm des MCG, dem einzigen bilingualen Gymnasium in Neuss. [POM]

Wir gratulieren folgenden Schülerinnen und Schülern zu diesem tollen Erfolg:

Bähr, Celine
Foureé, Lexane
Glade, Johannes
Konjuhi, Marc
Krone, Moritz
Lueg, Katharina
Markert, Linda
Milosevic, Lara
Pesch, Celine
Ragunathan, Tanja
Wienken, Ursula

Link: Mehr über das Model United Nations Programm: https://www.mcg-neuss.de/tag/muns

 

Eröffnungsfilm der Change the World Model United Nations Conference 2019 – das MCG ist dabei!

Wie schon im Blog zur Fahrt zu den Vereinten Nationen erichtet, hielt die Opening Ceremony besonderes Highlight für unsere Schülergruppe vom MCG bereit. Zum Abschluss des Rahmenthemas „Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren“ wurde ein Film präsentiert, der im Vorfeld aus Beiträgen von Konferenzteilnehmern aus der ganzen Welt erstellt worden war. Die Teilnehmer nahmen jeweils einen Satz aus J.F. Kennedys berühmter Rede vor dem Schöneberger Rathaus vom 26.6.1963 auf. Unser Part als Delegation aus Deutschland bestand aus dem berühmten Schlusssatz „Therefore I take pride in the words: Ich bin ein Berliner.“ Hier der Film:

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Blog: Unser New York Trip zur UN 2019

Tage 5 und 6 (Sonntag, 31.03 und Montag, 01.04.):

So aufregend und faszinierend die letzten beiden Konferenztage waren, so anstrengend waren sie auch. Da die UN ihre Konferenzräume kurzfristig für eine eigene Veranstaltung benötigte, wurden unsere für Sonntag geplanten Sitzungen ohne Verkürzung auf Freitag und Samstag verteilt. Ein erster Vorgeschmack darauf, dass das internationale Parkett kein Zuckerschlecken ist, bedeutete dies doch, dass die Konferenzen und Veranstaltungen in der UN von früh morgens bis nach 22 Uhr dauerten.

Durch die Erledigung der Arbeit an zwei anstelle von drei Tagen hatten wir so aber den Sonntag für weitere Aktivitäten in New York zur Verfügung. Die unterschiedlichsten Dinge standen auf dem Programm, vom Treffen mit der Gastfamilie aus dem Auslandsjahr oder mit dem Bruder, der gerade an einer amerikanischen Universität in der Nähe studiert, über verschiedene Museumsbesuche, bis hin zum Souvenirkauf für sich und die Familie.

Die Tage sind nur so an uns vorbeigerauscht und es wird sicherlich etwas dauern, bis wir all diese Eindrücke und unglaublichen Erfahrungen verarbeitet haben. Wir nehmen auf jeden Fall sehr viel mit zurück ans MCG, zurück nach Hause. Und das sind neben den Erlebnissen in dieser faszinierenden Stadt v.a. unsere Erfahrungen bei der Change the World Model United Nations Conference 2019. Wir haben uns auf internationalem Niveau mit Schülern aus der ganzen Welt gemessen, inhaltlich wie sprachlich. Und wir haben gelernt, dass wir dies selbstbewusst machen können. Die Konferenzteilnehmer aus allen fünf Kontinenten waren sprachlich keinesfalls besser, sie hatten höchstens z.T. langjährige Konferenzerfahrungen bei UN-Schülerkonferenzen. Aufgefallen ist uns, dass wir eine der wenigen staatlichen Schulen bei der Konferenz waren. Das, was wir hier erleben und erfahren durften, sollten aber nicht nur Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden finanziellen Hintergrund erleben dürfen.

Daher möchten wir, kurz bevor es gleich zum Flughafen und zurück nach Neuss geht, bedanken. Als erstes geht unser Dank an Botschafter Dr. Heusgen und sein Team. Der Empfang in der Ständigen Vertretung der BRD war spannend und sehr eindrucksvoll. Wir danken unseren Eltern, die einen großen Teil der Kosten getragen haben und unseren Sponsoren: der Bürgerstiftung Neuss, der Sparkassenstiftung Neuss und der Carl Steins Studienstiftung. Danke vielmals für Ihr Engagement. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich ihr Einsatz lohnt und hoffen, dass sie dies auch für weitere Gruppen unserer Schule in den nächsten Jahren tun können. Abschließend geht unser Dank an unsere Schule, ans MCG, denn dort ist die Idee für dieses fantastische Projekt entstanden!

Good bye New York! Good bye United Nations! It’s been awesome!!!

Tage 4 und 5 (Freitag, 29.03. und Samstag 30.03.):

Die Menschheit ist eine große Familie; oder sie sollte es sein. Wo könnte man sich darüber besser bewusst werden als im Hauptquartier der Vereinten Nationen. Auf den Gängen des Gebäudes rund um die Generalversammlung wird man durch zahlreiche Kunstwerke und Exponate (darunter verkohlte Reste von Kleidungsstücken, die Jugendliche 1945 in Hiroshima beim Abwurf der 1. Atombombe getragen haben) mit der traurigen Realität konfrontiert. Unter diesen Eindrücken betraten wir die Konferenzräume, in denen schon so viele historische Entscheidungen getroffen wurden, und die weltpolitischen Fragestellungen, die wir dort seit gestern diskutieren und für die wir Lösungsansätze suchen, bekommen eine neue Dimension.
Die UNO als weltumspannende Organisation ist hoch angesehen, steht aber auch immer wieder in der Kritik. Genau dies bildet sich, durchaus auch zu unserem Leidwesen, in den Schülerkomitees ab. Wir beschäftigen uns mit extrem wichtigen Fragestellungen, aber messbare Fortschritte sind schwer zu erreichen. Es wird viel geredet, womöglich zu viel, und viele Länder stellen nun mal ihre eigenen Interessen über das Wohl der Spezies Mensch an sich. Diese Realität der internationalen Diplomatie ist uns hier sehr klar geworden.
In den insgesamt sechs Komitees, in denen wir Delegierte stellten, sammelten wir einmalige Eindrücke und unvergessene Erfahrungen:

„In dem Food and Agriculture Comittee hatten wir vor allem in den freien Debatten die Gelegenheit, uns mit freundlichen Schülern aus aller Welt über politische sowie persönliche Angelegenheiten zu unterhalten und austauschen. Es bot sich uns die einzigartige Gelegenheit mit diesen zu debattieren und diskutieren.“
(Lara Milosevic und Celine Bähr)

„Es war eine schöne Gelegenheit, nicht nur neue Menschen auf einer besonderen Ebene kennenzulernen, sondern auch über sich hinauszuwachsen. Kooperation, Strategie aber auch Verantwortung waren gefragt. Eine tolles und einzigartiges Erlebnis.“
(Ursula Wienken)

„Meiner Meinung nach war die MUN Konferenz eine recht akkurate Simulation der UN, wenn es um Ablauf und Atmosphäre geht. Inhaltlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich einige Schüler aus anderen Ländern nicht genug mit ihrem Thema auseinandergesetzt hatten und deshalb ihr Land nicht gut repräsentiert haben. Es war eine wichtige Erfahrung für jemanden wie mich, welcher potenziell in der Zukunft in die Politik gehen möchte.“
(Johannes Glade)

„Bei der CWMUN lernte man nicht nur viele neue Menschen kennen, sondern auch wie man mit seinen eigenen Schwächen und Stärken umgeht. Es eröffnet einem die Möglichkeit, eine neue Perspektive zu ergreifen und aus einem anderen Standpunkt aktuelle Probleme zu betrachten und so neue Lösungen zu finden. Dabei war die Zusammenarbeit und das Finden von Kompromissen von hoher Bedeutung, denn die wichtigste Lektion ist es, dass große und besonders globale Probleme auch global und international gelöst werden sollten.“
(Linda Markert)

„CWMUN war eine interessante Gelegenheit, seine Fähigkeiten vor einem internationalen Publikum zu prüfen und sich von anderen Delegates einiges abzuschauen. Außerdem kam man schnell mit vielen Menschen aus verschiedensten Ländern in Kontakt, und es ergaben sich schnell viele tiefgründige Gespräche. Generell gesehen ist MUN das am meisten geeignete Forum, sich in „International Affairs“ selbst zu prüfen und eigene Grenzen perfekt austesten zu können.“
(Celine Pesch und Marc Konjuhi)

Ein besonderes Highlight hielt die Opening Ceremony für uns bereit. Zum Abschluss des Rahmenthemas „Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren“ wurde ein Film präsentiert, der im Vorfeld aus Beiträgen von Konferenzteilnehmern aus der ganzen Welt erstellt worden war. Die Teilnehmer nahmen jeweils einen Satz aus J.F. Kennedys berühmter Rede vor dem Schöneberger Rathaus vom 26.6.1963 auf. Unser Part als Delegation aus Deutschland bestand aus dem berühmten Schlusssatz „Therefore I take pride in the words: Ich bin ein Berliner.“

Tag 3: Donnerstag, 28.03.2019

Eine Stadt muss man zu Fuß erkunden, und dies tun wir ausgiebig! Nachdem wir am Vortag über 20 km gelaufen waren, freuten wir uns am nächsten Morgen erst einmal auf ein Frühstück in einem Bagel-Shop. Unsere Zeit in Brooklyn ging heute zu Ende, der Umzug in das Hotel aller Delegierten in Manhattan stand an. Bald sollte es also endlich losgehen mit der Konferenz, und ein erstes Gefühl der Anspannung machte sich breit.
Doch der heutige Tag sollte nochmals im Zeichen der Stadterkundung stehen. Nach dem Transfer in das neue Hotel brachen wir erneut zu Fuß auf. Dieses Mal betrachteten wir die Stadt aus einer neuen Perspektive. Auf dem Dach des Rockefeller Centers genossen wir die unglaublich faszinierende Aussicht über das sonnige New York.
Da der Wettergott weiter auf unserer Seite stand, nutzten wir den Sonnenschein und spazierten zum Central Park, besuchten das Denkmal für den ermordeten John Lennon und machten ein Picknick im Park.
Der restliche Tag wurde größtenteils frei verbracht, um Souvenirs für die Familie zu finden oder andere Teile der Stadt zu erkunden wie China-Town oder Soho. Beim Mexikaner ließen wir den Tag mit Tacos und anderen Spezialitäten ausklingen. Im Verlauf des Tages richteten sich unsere Gedanken zunehmend auf die morgen beginnende Konferenz, so dass wir vor dem Zubettgehen letzte Vorbereitungen, sowohl inhaltlich als auch mental, für die folgenden Konferenztage trafen.

 

Tag 2: Mittwoch (27.03.2019)

Der nächste Tag startete ganz amerikanisch: American Pancakes, French Toast und vieles mehr. Gut gesättigt gingen wir dann über die Brooklyn Bridge zu Fuß nach Manhattan. Dort konnten wir nicht nur das One World Trade Center näher betrachten, sondern auch das Memorial von ‪‪9/11‬‬. Besonders die unzähligen Namen, die auf den Gedenktafeln eingraviert sind, führte uns nochmal vor Augen, wie viele unschuldige Menschen bei dem Atten‪tat u‬mgekommen sind. So machten wir uns unmittelbar danach auf dem Weg zur St. Paul’s Chapel, die den Anschlag vom 11. September 2001 als einziges Gebäude auf dem Gelände des World Trade Centers unversehrt überstand. Nachdem wir auch den Friedhof, auf dem die Bell of Hope an die Ereignisse erinnert, mit traurigem Auge besichtigten, gingen wir die berühmte Wall Street in New York entlang. Dabei konnten wir uns einen Blick auf die große Bronzeskulptur von George Washington, die sich vor dem Federal Hall befindet, nicht entgehen lassen. Mit der NY U-Bahn fuhren wir dann zur Grand Central Station, nachdem wir vom Battery Park an der Südspitze Manhattans einen guten Blick auf die Freiheitsstatue hatten.
Ab diesem Zeitpunkt stand uns etwas Freizeit zu, d.h. wir konnten in Gruppen die Gegend auf eigene Faust erkunden. Um 15 Uhr folgte der Höhepunkt des Tages: ein Treffen in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei den Vereinten Nationen mit dem Botschafter Dr. Heusgen. Trotz zweier Sitzungen des Sicherheitsrats nahm er sich in der Pause über eine Stunde Zeit, mit uns zu diskutieren und gab uns hilfreiche Tipps für unsere Konferenz bei den Vereinten Nationen. (Ein ausführlicher Bericht befindet sich auch hier)

Abends trafen wir uns alle schließlich in einem kleinen italienischen Restaurant in Brooklyn. In diesem ließen wir es uns nicht nur gut schmecken nach ganz italienischer Art schmecken, sondern tauschten uns über unsere intensiven und beeindruckenden Erlebnisse der ersten gut 24 Stunden in NY aus. Mit gut gefülltem Magen gingen wir dann zum Hotel zurück und ein weiterer Tag in New York ging so zu Ende.

 

Tag 1: Dienstag (26.03.2019)

Früh morgens ging es von Düsseldorf über Frankfurt zum JFK-Flughafen nach New York. Nachdem wir am späten Abend in unserem Hotel angekommen waren, begaben wir uns sofort auf unsere Zimmer.Trotz langem Flug und der späten Uhrzeit haben wir uns die Chance nicht nehmen lassen, entlang des East River zu spazieren und dabei einen atemberaubenden Blick auf die Brooklyn Bridge und die Skyline Manhattans zu erhaschen. Dabei trug vor allem der Sonnenuntergang zu einer einzigartigen Atmosphäre bei. Den Tag beendeten wir schließlich mit einem Besuch in einem Burgerrestaurant, wo wir es uns richtig schmecken gelassen haben, bevor wir dann müde und erschöpft auf unsere Betten fielen.

Schülerinnen und Schüler berichten aktuell von ihren Erlebnissen in NYC.

Mehr über die „Change the World Model United Nations (CWMUN)“ erfahren Sie hier: www.cwmun.org

Vielen Dank für die freundliche Unterstützung:
Sparkassen-Stiftung Neuss, Bürger-Stiftung Neuss, Carl-Steins Studienstiftung

MCG-Schülergruppe bei der Ständigen Vertretung der BRD bei den Vereinten Nationen in New York

Derzeit befindet sich eine Schülergruppe des MCG in New York, um dort bei den Vereinten Nationen an der internationalen Change the World Model United Nations Conference teilzunehmen. Daher ließ es sich der deutsche Botschafter bei der UN, Herr Dr. Christoph Heusgen, nicht nehmen, die „jungen Diplomaten“ in der der ständigen Vertretung der Bundesrepublik vor Konferenzbeginn zu empfangen. “Obwohl ich in zwei Stunden in die nächste Sitzung des Sicherheitsrats eilen muss, ist mir dieser Termin mit Besuchern aus meiner Heimatstadt wichtiger!“, sagte Dr. Heusgen gleich zu Beginn des Treffens mit einem Augenzwinkern und brach so sofort das Eis. Dieser Ankündigung ließ er Taten folgen, denn er nahm sich dann über eine Stunde Zeit, sich mit der Gruppe vom MCG zu unterhalten.

Die 11 Schülerinnen und Schüler des MCG, begleitet vom stellvertretenden Schulleiter Ralf Pommerening und der MUN-Projektleiterin der Schule Tina Gungler, freuten sich sehr über diesen Termin, nahmen sie doch wertvolle Tipps vom Profi für die Konferenz im Gebäude der Vereinten Nationen mit. In der angeregten Unterhaltung plauderte der deutsche UN-Botschafter aus dem Nähkästchen und gewährte damit persönliche Einblicke in die internationale Diplomatie auf höchster Ebene.

Dieses können die Schülerinnen und Schüler in Kürze nutzen, denn von Freitag bis Sonntag werden sie mit über 2000 Jugendlichen aus der ganzen Welt nach dem Muster einer regulären UN-Konferenz weltpolitische Themen in verschiedenen Komitees debattieren. Die Teilnahme an der englischsprachigen Konferenz ist Bestandteil der Begabtenförderung im Schulprogramm des MCG, dem einzigen bilingualen Gymnasium in Neuss.

Zum Schluss sprach Dr. Heusgen der Gruppe seine Anerkennung aus: „Ich finde es ganz toll, dass das MCG euch die Möglichkeit bietet, gerade in der Zeit zunehmender nationaler Alleingänge, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit zu fördern.“ Nach diesem mehr als inspirierendem Treffen gehen die jungen Delegierten noch motivierter als zuvor in die Debatten der Konferenz im Hauptquartier der UNO am East River.

[POM]

CAE Zertifikate für MCG Schüler und Schülerinnen

Am Marie-Curie Gymnasium erhielten in diesem Jahr 15 Schülerinnen und Schüler ihre Cambridge-Zertifikate. Seit einigen Jahren bietet der Fachbereich »Englisch« des Marie-Curie-Gymnasiums Cambridge-Arbeitsgemeinschaften an. Sie haben das Ziel, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Cambridge-ESOL-Sprachprüfungen (»English for Speakers of Other Languages«) vorzubereiten.

Im Januar 2019 konnten die Schülerinnen und Schüler die Sprachprüfungen am MCG im Rahmen einer 5-stündigen schriftlichen Prüfung ablegen. Die mündliche Prüfung absolvieren die Schülerinnen und Schüler in Teams. Die Cambridge-ESOL-Prüfungen haben weltweit einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und werden international als Nachweis qualifizierter Englischkenntnisse geschätzt und anerkannt. Sie dienen somit nicht nur als Sprachnachweis für ein Studium im Ausland, sondern tragen auch zur Verbesserung der Berufschancen bei.

Foto: DES

Schulleiterin Frau E.Tressel beglückwünschte die TeilnehmerInnen zum erfolgreichen Abschluss des Kurses. Einige konnten sogar die höchste Stufe des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (C2) erreichen. Der Erwerb des Zertifikats ist ein guter Einstieg in das Studium- und Berufsleben nach dem Abitur und eine gern gesehene Zusatzqualifikation bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Allen Prüflingen gilt unser Glückwunsch! [JES]

Pilot “bikablo macht Schule”: Visualisierungsworkshop am MCG

Am Mittwoch, dem 13.02.2019 um 8 Uhr, kamen 18 zum Teil müde Schülerinnen und Schüler in die Aula des MCG und fragten sich, was sie bei diesem Visualisierungsworkshop lernen sollten. Sie könnten doch gar nicht malen!

Frau Sandra Bauer, die Kursleiterin des Englisch Leistungskurses, informierte uns u.a. mit Hilfe eines selbsterstellten Explainity Video über Visualisierung als Lern-Methode. Das gab uns Rätsel auf: Wie können uns ein paar Striche, Kreise, Vierecke und Symbole helfen, Lerninhalte besser abzurufen und „merkwürdig zu verankern“?

Zuerst saßen wir in einem Kreis und überlegten, was Visualisierung ist und wie diese gerade uns jetzt helfen kann. Zu Beginn erklärte uns Frau Bauer, dass Symbole bei Menschen ähnliche aber auch unterschiedliche Gedanken auslösen können: So zum Beispiel die Glühbirne, die für „die Idee“ stehen kann, oder der Filter. Dieser kann, so meinten wir Schüler, für „Informationen filtern“ stehen. Mit diesen universellen Symbolen kann man sehr gut eine Visualisierung erstellen und folglich miteinander darüber ins Gespräch kommen.

Wir machten uns zunächst mit diesen ganz besonderen Stiften, die Frau Bauer uns zur Verfügung stellte, vertraut und fingen mit sog. „Stiftübungen“ an, die Flipcharts zu beschriften. Uns wurde schnell klar „Visualisierung ist kein Malen wie im Kindergarten“, es ist wirklich harte Arbeit! Jedoch hatten es alle nach gewisser Zeit geschafft, einigermaßen Kontrolle über die Stifte und Linien zu bekommen und schon ging es zur nächsten Stufe: der Schattierung und Farbgebung und dem Zeichnen von Containern um Texte, denn „das Auge braucht Grenzen“.

Vor uns lagen ca. 80 verschiedene Symbole. Jeder Schüler nahm sich nun drei Symbole von diesen und visualisierte damit seinen heutigen Tagesablauf. Mit dem grauen Schattierungsstift sollten wir versuchen, etwas Dimension, Plastizität und Realität in unsere Zeichnungen zu bekommen. Nach kurzer Zeit hatte jeder Schüler mit drei einfachen Symbolen so etwas Komplexes wie seinen Tagesablauf dargestellt. Darüber kamen wir gleich ins Gespräch. Eine spontane Äußerung einer unserer Kursmitglieder war: „Gänsehaut!“. Warum? Nun, weil wir alle nicht damit gerechnet hätten, dass wir gemeinsam mit unseren Händen und unserer Phantasie so etwas entstehen lassen können. Mit Hilfe der Kreiden, die uns Frau Bauer ebenfalls zur Verfügung stellte, konnten wir Farbe in unsere Zeichnungen bringen und sie auch ansehnlicher für das Auge gestalten.

In einem weiteren Schritt erklärte uns unsere Lehrerin, wie man mit diesen Symbolen lernen kann.

Das Wesentliche des Workshops bestand darin, dass wir die Bilder und Symbole verwenden sollten, um zuvor vorbereitete Texte und somit auch ein Themenfeld der Vorabiturklausur „American Dreams and Nightmares“ (Arbeitsgrundlage waren ein Lied „America the Beautiful“ und eine politische Rede von Barack Obama) mit Hilfe eigener Symbole darzustellen. Dies machten wir arbeitsteilig gemeinsam in Gruppen und waren über die sehr komplexen Visualisierungen überrascht, die wir in kleinen Gruppen gemeinsam produzierten. Zum Schluss besprachen wir mit den anderen Kursteilnehmern unsere Ergebnisse und stellten diese vor der Aula aus.

Insgesamt war der Visualisierungsworkshop eine unglaubliche Erfahrung, die uns viele neue Möglichkeiten eröffnete mit komplexen Themen und Texten umzugehen und uns gezeigt hat, wie gut man mit Hilfe von Bildern und Symbolen Inhalte und Texte bildlich darstellen und sich merken kann. Wir alle haben an diesem Tag unglaublich viel gelernt und mitgenommen, das uns auch später im Leben helfen kann.

Wir danken Frau Bauer sehr für Ihre Zeit. Sie hat den Workshop gemeinsam mit Frau Silvia Savelsberg vorbereitet und die Materialien gestellt. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, da der Workshop Kreativität förderte, wenngleich auch Anstrengung kostete.

[J. Hermanowicz, P. Reuter, S. Bauer]

 

Let’s spread our ideas and let people hear our voices!

Im vergangenen Halbjahr haben die Schülerinnen und Schüler in Frau Sandra Bauers Englisch Leistungskurs der Q2 eine ganz neue Herangehensweise an die mündliche Kommunikationsprüfung (monologisches Sprechen) kennengelernt. Anstelle der üblichen Beschreibung und Analysen von Bildern und Texten wurden stattdessen Monologe im TED[1]-Talk[2] – Format präsentiert. Das von der bekannten Firma TEDx[3] erfundene Format ist einer Rede ähnlich, allerdings behandelt diese kurzweilige Ausführung stets ein spezifisches Thema – eine sog. „idea worth spreading“ -und regt den Zuhörer durch seinen besonderen Aufbau zum Nachdenken an. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor mit Dystopien und Utopien und ihren Elementen (Themenfeld: Utopia and dystopia – exploring alternative worlds Science fiction, fantasy and utopia) befasst und dazu unterschiedliche Werke gelesen. Von alten Bestsellern wie Brave New World von Aldous Huxley, Fahrenheit 451, The Handmaid’s Tale, Divergent, bis hin zu Newcomern wie Flawed, Divergent und The Hunger Games war alles dabei. Um sich umfassend mit dem Themenfeld und die an den jeweiligen Roman angebundene Fragestellung auseinandersetzen zu können, drehten die Schülerinnen und Schüler daraufhin video booktalks, in welchen sie den gelesenen dystopian novel aspektorientiert und kriteriengeleitet vorstellten und ihre Kenntnisse über diesen unter Beweis stellten. Mit Hilfe umfangreichender Arbeitsblätter, Beispielen und Bearbeitungsstrategien (u.a. zur Entwicklung der jeweiligen throughline) war es den zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten nun möglich, die Monologe im TED-Talk-Format im Rahmen von process writing zu verfassen.

Auch wenn das Format und damit die Komplexe Kompetenzaufgabe zu Beginn unübersichtlich und etwas kompliziert zu sein schien, so zeigte sich, dass der Monolog im TED-Talk-Format als aufregende und neue Alternative zur herkömmlichen Prüfungsform gesehen werden kann, welche den Lernenden nicht nur selbstständiges Arbeiten abverlangt, Lesemotivation generiert  und Feedbackstrategien schult, sondern auch ihr Interesse in verschiedensten Themenbereichen erweckt.  (T. Lalee, B. Möller, S. Bauer)

Literatur und Quellen:

Anderson, Chris (2016): TED talks. The official TED guide to public speaking.London: Nicholas Brealy Publishing.

Hallet, Wolfgang (2013): „Die komplexe Kompetenzaufgabe”. In: Der Fremdsprachliche Unterricht Englisch, Heft 124 [Komplexe Kompetenzaufgaben]. 2 – 8.

[1] https://www.ted.com/talks?language=de

[2] in Anlehung an: Siepmann, P.: „Why I lead a Zero-Waste Life“ in Der Fremdsprachliche Unterricht, Heft 153, 2018.

[3] https://www.ted.com/watch/tedx-talks

 

White Horse Theatre

Um Englisch in seiner lebendigen Faszination zu erleben eignet sich der Umgang mit native speakers besonders, da die Sprache so als anwendbar und alltagsbezogen daherkommt. Zum sprachlichen Hochgenuss wird das Ganze, wenn diese native speakers die Sprache im Theater als Kunstform verwenden.

Aus diesem Grund ist es immer wieder ein Erlebnis, das White Horse Theatre im MCG zu Gast zu haben. Die Schauspieler aus England, Schottland und Hong Kong bringen Englisch zum Anfassen live on stage, wobei sie nicht nur ihre Stücke für verschiedene Altersgruppen aufführen, sondern darüber hinaus den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bieten, mit ihnen in der englischen Sprache zu kommunizieren und sie auszufragen. So war es uns eine Freude, das englische Tourneetheater am 24. Januar erneut in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums auftreten zu lassen.

Die Themen der Stücke waren wie üblich auf die Altersgruppen zugeschnitten. So sahen die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse das Stück „Honesty“, eine Geschichte über eine Verfolgungsjagd: Zwei jugendliche Geschwister verfolgten einen Dieb kreuz und quer durch London und haben dabei mit allzu alltäglichen Problemen zu kämpfen. Die 8. Klasse sah mit „The Tyrant’s Kiss“ eine moderne Adaption des Shakespeare-Stücks „Pericles“, in dem die Geschichte einen sehr aktuellen Bezug erhielt und so die Schülerinnen und Schüler in ihnen Bann zog, die hinterher die Schauspieler mit Fragen löcherten. Die Q1 wiederum musste im Stück „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ die grauenvolle Verwandlung des ehrbaren Gentleman Dr. Jekyll in den skrupellosen Hyde mit ansehen.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Chance, den Schauspielern Fragen zu stellen, genutzt und die Muttersprachler auf der Bühne waren vom Niveau ihrer Sprachkenntnisse angetan.

[MÜL]

From Rags to Riches – dem amerikanischen Traum ganz nah

Seitdem wir, der Englisch Leistungskurs der Q1 von Frau Rißen, uns seit Ende der Sommerferien mit der Entstehungsgeschichte von Amerika und den Elementen des amerikanischen Traums beschäftigten, stellte sich uns allen sehr oft die Frage, ob der American Dream noch immer existiert und ob man es wirklich „from rags to riches“ (zu Deutsch: vom Tellerwäscher zum Millionär) schaffen kann.

Am 29.10.2018 war es dann endlich soweit – wir bekamen Besuch von William Block, einem gebürtigen Amerikaner, welcher in New York aufgewachsen ist, nun jedoch in Neuss lebt und seit längerem ein Freund unserer Lehrerin ist.

Seine Großeltern sind, genauso wie die meisten anderen Amerikaner, Immigranten.

„Bill“ wuchs in einem Sozialbau in Brooklyn auf dem so genannten „federal housing”, in welchem man nur leben durfte, wenn das Einkommen der Familie unter einem bestimmten Wert liegt. Wie zur damaligen Zeit üblich arbeitete der Vater;  die Mutter kümmerte sich um den Haushalt und Bill ging gemeinsam mit seinem besten Freund Howard Schultz auf eine ganz normale Schule. Doch beide wussten, sie wollen mehr erreichen. Beide gingen auf eine Universität und waren sportlich sehr erfolgreich, was ihnen große Vorteile wie z.B. Stipendien ermöglichte. Das Geheimnis von Erfolg ist nämlich, laut „Billy“, Bildung und der Wille, etwas aus sich zu machen.

Bill Block zog schließlich für seine große Liebe nach Deutschland, und merkte schnell den Kontrast zwischen den beiden Ländern. In New York verurteilen die Menschen ihre Mitmenschen für ihre Handlungen und nicht für ihre Herkunft, in Deutschland hingegen seien Menschen offenherzig, jedoch spielt die Herkunft im Alltag oft noch heute eine große Rolle.

Ein Aspekt ist uns jedoch besonders stark im Gedächtnis geblieben. Howard Schultz, sein längster und bester Freund, wurde ein erfolgreicher Unternehmer als Käufer und Aufsichtsrat der durch ihn international bekannt geworden Kaffeehauskette Starbucks. Er setzte sich außerdem dafür ein, dass seine Mitarbeiter, egal welcher Herkunft, Glaubensrichtung oder Hautfarbe, eine Krankenversicherung haben und sich durch Unterstützung von Starbucks weiterbilden können.

An diesem Beispiel konnten wir dann schließlich alle festhalten, dass man tatsächlich mit Fleiß, Ehrgeiz und Bildung „from rags to riches“ aufsteigen und Erfolge erzielen kann, eben wie es im American Dream bekannt ist. Zudem sind die Möglichkeiten geradezu grenzenlos, denn Howard Schultz, so berichtete uns Bill Block, wird als nächster Präsidentschaftskandidat der Demokraten im Jahr 2020 gehandelt.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal bei William Block für die ehrlichen und offene Antworten auf  unsere vielfältigen Fragen und freuen uns schon auf seinen nächsten Besuch bei uns!

Marc Konjuhi & Celine Pesch, Englisch LK Q1 [Ris]

MCG goes GLOBAL!

Am 19. Juli 2018 erhielten wir, der Englisch Leistungskurs von Frau Sandra Bauer, die Gelegenheit, etwas über einen uns völlig unbekannten Lebensstil zu erfahren. Steven Early, eine sog. Kiwi und ein Freund unserer Lehrerin, besuchte uns in unserem Unterricht! Steve ist ein Freiberufler, der bereits durch 75 Länder gereist ist. Er ist ausgebildeter Informatiker und Freelancer und arbeitet teilweise für Vodafone.

Sein neuer Lebensabschnitt begann durch die Kündigung seiner alten Arbeit und der anschließenden Buchung eines Fluges nach Südostasien. Dort angekommen, ohne eine Unterkunft gebucht zu haben, machte er sich auf den Weg mit nur einem Rucksack. Stevo erklärte uns, dass er zum Arbeiten am liebsten nach Deutschland komme, da man hier das meiste Geld ansparen könne. Anschließend reist er durch die verschiedensten Länder der Welt, um neue Erfahrungen zu sammeln. Dazu müsse man jedoch seine Komfortzone verlassen und seine Ängste überwinden, sodass man auf sich allein gestellt durch ein Land reisen könne. Des Weiteren sprach Stevo Kulturschocks an, die er sich nicht hätte vorstellen können. Als er aus Thailand nach Japan reiste, entschied er sich nach ungefähr drei Jahren, nach Indien zu gehen. Dort traf er auf eine völlig unterschiedliche Kultur und einen anderen Lebensstandard, mit dem er erst einmal klarkommen musste.

Nachdem Stevo viel über seinen Lebensstil erzählt hatte, berichtete er noch über seine Erlebnisse im Iran und in Südafrika. Wir Schüler profitierten von zahlreichen Fotos, welche von Stevo auf einem USB-Stick mitgebracht wurden. Steve hob die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Iraner hervor. Die oftmals durch die Medien verbreiteten Stereotypen konnten dabei nicht bestätigt werden. In dem Internetportal Couchsurfing erhielt er – entgegen allen Erwartungen – auf die Frage, ob er bei jemandem schlafen könne, wenn er in den Iran reisen würde, unzählige Antworten. Auf Grund dessen stellte es kein Problem dar, eine Unterkunft zu finden. Er war von der Schönheit der Moscheen und Paläste begeistert.

Über Südafrika zeigte er uns viele faszinierende Aufnahmen aus Kapstadt und der Umgebung. Wir alle waren begeistert von den wundervollen, prächtigen Bergen, dem Meer, den Stränden, den unvergesslichen Sonnenuntergängen und den schönen Menschen.

Steve sagte uns abschließend, dass es nicht nur weitere Erfahrungen mit sich bringe, die Welt zu bereisen, sondern auch die eigene Persönlichkeit weiterbilde. So konnte er sich von einem schüchternen Jungen zu einem offenen, globalen Menschen entwickeln. Derzeit ist Steve auf einer weiteren Weltreise unterwegs und wir grüßen ihn nach Malawi! Besuch uns bald wieder, Stevo!

[Florian Von der Ohe und Paul Winkelmann]

Shakespeare Festival

Am 04. Juli besuchten zwei MCG Englisch Leistungskurse das Shakespeare Festival in Neuss, genauer genommen eine Lecture” über die Vielfältigkeit von Shakespeares Werken und die praktischen Funktionen des Globes von Patrick Spottiswoode (Direktor des Educational Departments vom London Globe). Viele Inhalte aus dem Unterricht wurden in der Vorstellung aufgegriffen und so verging der warme Sommerabend wie im Flug. [JES]

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