Aktuell

Die Schulsanitäter Ehrung

In der Abschluss- und Vorweihnachtsmesse des Marie-Curie-Gymnasium wurden am 20.12.2018 14 Schülerinnen und Schüler zu “Ersthelfern im Schulsanitätsdienst” feierlich ernannt. Der erste Ausbildungsteil der insgesamt 45 Stunden dauernden Ausbildung haben sie erfolgreich absolviert.  Sie sind ein Licht für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und spenden Hoffnung, wie Pfarrer Burdinski und Pfarrer Korr sie beschrieben. Die Malteser Neuss wünschen den engagierten Schülerinnen und Schülern viel Erfolg und Gottes Segen für die weitere Ausbildung und für die kommenden Einsätze im Schulsanitätsdienst.

[Christina Hermann (Malteser-Ausbilderin und Leiterin der Schulsanitäter-AG)]

 

Die fünften Klassen zu Besuch bei der „Schneekönigin“

Worum geht es in dem Märchen von Hans Christian Andersen? Und vor allem: Wie fühlt sich ein richtiger Opernbesuch an?

Im Rahmen des Deutschunterrichts wurden diese Fragen geklärt, denn am 29.11.2018 besuchten die Kinder des fünften Jahrgangs mit ihren Klassen- bzw. Deutschlehrern die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und sahen dort „Die Schneekönigin“. Zuvor war der Inhalt im Deutschunterricht erarbeitet worden, sodass es nicht so schwerfiel, der gesungenen Handlung, rund um die Trolle Kay und Gerda und natürlich die Schneekönigin, zu folgen. Nachdem zunächst das Opernhaus und der prächtige Theatersaal bestaunt worden waren, ging es los und wir ließen Livemusik, Gesang und Bühnenbild auf uns wirken. Hinterher wurden natürlich Eindrücke ausgetauscht.

Azra (5d) fand das Stück an sich fabelhaft und war froh darüber, dass sie die Geschichte im Deutschunterricht schon gelesen hatte und somit alles gut verstehen konnten. „Aber die zwei Trolle, die sich ins Publikum geschlichen haben, haben mir schon etwas Angst gemacht.“ Ganz anders empfand Abdullah (5a) den Besuch der zwei Trolle, denn sie waren zum Greifen nah, was für ihn sein persönliches Highlight war. Besondere Begeisterung galt zudem dem Kostüm der Finnin. „Sie war eine dicke Frau. Als sie sich mit dem Kostüm gezeigt hat, musste ich laut lachen, denn sie ist ja in Wirklichkeit gar nicht dick gewesen. Das war witzig“, ergänzte Nefeli (5c). „Ich fand es toll, dass es so viel zu sehen gab. Ich war überrascht, dass unten ein echtes Orchester saß“, äußerte sich Ben aus der 5d nach der Vorstellung. Und so war auch die 5b von der Musik hellauf begeistert.

Natürlich gab es aber auch kritische Anmerkungen, denn die Dauer von 90 Minuten, sowie die Konzentration auf das Gesamtgeschehen, waren recht anstrengend. „Ich fand, es war ein tolles Erlebnis, aber ab und zu ist es nicht einfach gewesen, dem Gesang und dem Text zu folgen“, erklärte Zeynep aus der 5c. Dies empfand auch Sena (5b) ähnlich: „Ich musste schon oft auf den Text gucken, damit ich es verstehen konnte.“ Milena aus der 5a merkte einen ganz anderen Aspekt im Nachhinein an: „Wir hatten wirklich tolle Plätze in der ersten Reihe, aber leider musste ich mich immer strecken, um alles sehen zu können.“

In jedem Fall war der Opernbesuch für unsere jüngsten Schüler ein besonderes Erlebnis, das sicher lange in Erinnerung bleiben wird.

[Gun, Slö]

Kunstwerk des Monats Dezember 2018

Das Kunstwerk des Monats Dezember 2018 wurde vom gesamten Kunstgrundkurs 3 der damaligen EF zum Thema “Gemeinschaftsstillleben nach David Hockney: red and pink ginger with books and oranges” erstellt.

Hier finden Sie die Kunstwerke der letzten Monate.

Tag der offenen Tür am Marie-Curie-Gymnasium – ein voller Erfolg!

Sehr gut besucht war heute unser Tag der offenen Tür, schon um 8:45 Uhr fanden sich viele interessierte Eltern und Grundschüler an den Infoständen in der Jostenallee und Annostraße ein, um nähere Informationen über das vielfältige Angebot des MCGs zu erhalten. Von hier aus konnten die hilfsbereiten Schülerlotsen direkt interessante Führungen anbieten, die dankbar angenommen wurden. Diese Führungen zeigten die Highlights der Schule bei einem großen Rundgang: Von der Doppelqualifikation, die ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Schullandschaft darstellt, über den Inforaum zum bilingualen Zweig, der schon ab der fünften Klasse beginnt, bis zu der ausführlichen und kompetenten Beratung des Oberstufenteams für Schulformwechsler, die nach Ende der Sekundarstufe I zum MCG wechseln möchten.

Besonders positiv fiel den Eltern auf, dass der naturwissenschaftliche Trakt jetzt mit großem finanziellen Einsatz seitens der Stadt Neuss komplett erneuert wird, was besonders in Zusammenhang mit der noch immer sehr erfolgreichen Doppelqualifikation in Zukunft ganz neue Möglichkeiten eröffnen wird. Die Informationsveranstaltungen durch die Schulleitung in der Aula waren auch gut besucht und die Klänge der schuleigenen Chöre und Bands, die zwischen den Vorträgen ihr Können zeigten, hinterließen einen angenehmen Eindruck und führten zu nicht nur einer Frage, wie und wo man denn nach Aufnahme in die Schule an dem bekannten BigBand-Projekt teilnehmen könne. Doch was hat die Grundschüler und ihre Eltern besonders beeindruckt? Wir haben nachgefragt:

Bilal  (9) Münsterschule: “Besonders freue ich mich auf die riesige Sporthalle. Fußball mit den anderen Kindern am Tag der offenen Tür fand ich spitze!”
Dorian (9) von der Martinusschule gefiel besonders die Informatikräume. “Ich freue mich darauf, viel am PC zu lernen und zu arbeiten. Auch die Bildbearbeitung mit der PR AG hat mir Spaß gemacht.”
Mimount (45): “Die Verkehrsanbindung zur weiterführenden Schule ist uns sehr wichtig. Das MCG ist von der Innenstadt und vom Hauptbahnhof schnell zu erreichen. Auch für Kinder aus Familien aus entfernteren Stadtteilen wie wir ist das MCG daher eine echte Alternative.”
Tobias (42): “Die Pläne für die neuen Naturwissenschaftsräume haben mir sehr gut gefallen. Ich glaube, dass sich mein Sohn auf ein richtig tolles Schulumfeld freuen kann.”
Emil (9) Martinusschule: “Mir hat hat der Schulhof prima gefallen, auch dass man hier Fußball spielen darf!”

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Helfern, unseren Schülerinnen und Schülern, unseren Schülereltern und natürlich den Lehrern, die durch ihr Engagement solch positive Eindrücke ermöglicht haben! [SCH]

Fotos: Lennard Kleffmann (Q1, PR AG), bearbeitet von Miklas Rudolf (Q1, PR AG)

Projektkurs Geschichte bei Ausstellungseröffnung im Stadtarchiv

Auf Einladung des Archivleiters Herrn Dr. Metzdorf besuchten Vertreter des Projektkurses Geschichte (2017/18)  gemeinsam mit Frau Tressel und Frau Dötsch am vergangenen Sonntag das Stadtarchiv Neuss. Dort nahmen sie an der Eröffnung der Ausstellung über die belgische Besatzungszeit in Neuss (1918-1926) teil. Zu Beginn würdigte der Vorsitzende des Kulturausschusses, Michael Ziege, die geleistete Forschungsarbeit des Stadtarchivs an einem bisher eher stiefmütterlich behandelten historischen Themenbereich. In diesem Zusammenhang wies er auch auf die daraus entstandene Kooperation mit dem Stadtarchiv Leuven hin und berichtete von den berührenden Gedenkfeierlichkeiten in Belgien, an denen er am 11. November 2018 habe teilhaben können. Darüber hinaus betonte Ziege, dass der Projektkurs des MCGs durch seine Mitarbeit an dem Kooperationsprojekt („Besatzung in Krieg und Frieden“) einen wichtigen Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung geleistet habe.

Bereits im Jahr 2014 hatten sich ein Projektkurs des MCGs mit seinen Ergebnissen an einer Ausstellung im Stadtarchiv Neuss beteiligt („Gottvertrauen und Gehorsam“). Im weiteren Verlauf der Eröffnungsfeierlichkeiten ergriff die Leiterin des Stadtarchivs Leuven, Marika Ceunen, das Wort. Abschließend erfolgte eine Einführung in die Entstehungsgeschichte und Konzeption der Ausstellung durch den Archivleiter Herrn Dr. Metzdorf.

Die Ausstellung im Stadtarchiv Neuss und die in diesem Rahmen eingebundenen Ergebnisse des Projektkurses Geschichte können bis zum 31. März 2019 besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. [DÖT]

http://www.stadtarchiv-neuss.de/nachrichten-detail/154.html

Einweihung des Friedensglockenspiels in Leuven

Die Feierlichkeiten waren eingebettet in eine der zahlreichen Gedenkveranstaltungen zum Ersten Weltkrieg, der an diesem Tag genau vor 100 Jahren ein Ende fand.Während des vergangenen Schuljahres setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses Geschichte in enger Zusammenarbeit mit dem Neusser Stadtarchiv mit der belgisch-deutschen Geschichte zwischen 1914 und 1926 auseinander. Diese historische Forschungsarbeit war Teil eines Kooperationsprojektes mit Schülern des Sint-Pieterscolleges in Leuven.

Auf Initiative des Projektkurses hatte sich schließlich auch das Marie-Curie-Gymnasium an dem Fundraising-Projekt um das Leuvener Friedensglockenspiel beteiligt.

Eine offizielle Delegation aus 80 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Neuss, die sich für das Projekt „Friedensglockenspiel“ engagiert hatten, nahm an den Feierlichkeiten teil.Bereits am frühen Morgen fand eine bewegende Zeremonie auf dem Martelarenplein statt: Die Bürgermeister der Städte Leuven und Neuss legten gemeinsam am hiesigen Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Um 11 Uhr läuteten schließlich alle Glocken Belgiens.

Beim offiziellen Festakt in der Klosterkirche der Parkabtei ergriffen neben den Bürgermeistern der beiden Städte, Herrn Louis Tobback und Herrn Reiner Breuer auch die Stadtarchivare Marika Ceunen und Dr. Jens Metzdorf neben der Beigeordneten Frau Dr. Christiane Zangs das Wort. Die Ansprachen konnten live über zahlreiche Monitore und Lautsprecher in einem großen Festzelt auf dem Abteigelände verfolgt werden. Zudem wurde über die Genese des Friedensglockenspiels sowie über dessen Wiederherstellung informiert. Luk Rombouts, der Carillonist der Universität zu Leuven, wurde die Ehre zu teil, mit einem eigens für die Einweihung komponierten Lied das Glockenspiel offiziell einzuweihen.

Bereits beim ersten Besuch des Projektkurses in Leuven hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit gehabt, diesen außergewöhnlichen Musiker kennenzulernen und mit ihm gemeinsam über den Dächern der Stadt zu musizieren. An dem für den Nachmittag angesetzten Glockenspielfest nahmen neben städtischen Vertretern viele junge Familien aus Leuven und Umgebung. Für die Gäste aus Neuss bot sich zudem die Gelegenheit eine Ausstellung über Leuven während der ersten Jahre nach dem „Großen Krieg“ zu besuchen. Einen weiteren Höhepunkt stellte zweifelsohne das gemeinsame Konzert der Kammerchöre Capella Quirina und Musa Horti unter Begleitung des Neusser Kammerorchesters in der Sint-Pieterskerk (Sankt Peterskirche) dar. Diese Kirche war während des großen Brandes von 1914 ebenfalls zerstört worden, mitsamt des nun rekonstruierten Glockenspiels.
Myrvete Mustafi (Q2) zeigte sich beeindruckt von der Organisation der Feierlichkeiten und war gerührt von der belgischen Gastfreundschaft, die dem Projektkurs Geschichte bereits im Januar 2018 entgegen gebracht worden war. Gleichzeitig zeigte sie sich ernüchtert darüber, dass so wenige junge Menschen den Feierlichkeiten einem solch wichtigen Tag beiwohnten. Das Gedenken an den Ersten Weltkrieg mit all seinem Schrecken müsse weiterleben und weitergelebt werden – vor allem von der jungen Generation, so Mustafi.

Unser großer Dank gilt der Stadt Neuss und Herrn Bürgermeister Breuer für die Einladung zu den Feierlichkeiten. [DÖT]

 

 

 

1. Platz beim Lesewettbewerb Französisch

Am 07.11. war es wieder so weit: 4 Schüler/innen des MCG stellten sich bei dem unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Reiner Breuer (vertreten durch Frau Quiring-Perl, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees) stattfindenden Wettbewerb in unterschiedlichen Niveaustufen der Konkurrenz aus 8 Gymnasien und weiterführenden Schulen aus Neuss, Kaarst und Hückelhoven. Unsere Schule wurde dabei von Svenja Theisen (7d), Emily Quarch (8a), Imane Tedjini (9a) und Varnukan Manivannan (EF) vertreten, die allesamt tolle Leistungen erbrachten und hierfür mit Urkunden sowie Wertpreisen belohnt wurden. Eine besondere Gratulation geht indes an Emily Quarch, die in ihrer Altersstufe mit einer ausgezeichneten Interpretation des Romanauszugs aus „35 kilos d’espoir“ von Anna Gavalda die dreiköpfige Jury (u. A. aus Muttersprachlern) zu überzeugen wusste und den hervorragenden 1. Platz belegte. Félicitations!

Dank gilt Frau Breitschopf von der Stadtbibliothek Neuss und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis um dessen Vorsitzende, Frau Holzberg, für die reibungslose Organisation des Wettbewerbs, bei dem von geschmackvoller Dekoration des prallgefüllten Veranstaltungsraums über eine kleine Verpflegung bis hin zur passgenauen Auswahl der Wettbewerbstexte nebst optischer Untermalung mittels Beamerpräsentation für alles gesorgt war.

Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder zum zehnten Mal in Folge! A bientôt! [KEG]

Comeback am MCG

Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, wieder als Fremdsprachenassistentin am Marie-Curie-Gymnasium arbeiten zu können. Letztes Schuljahr habe ich viel über das deutsche Schulsystem und das Schulwesen gelernt. Außerdem konnte ich Erfahrungen im Spanischunterricht sammeln und das Zusammenarbeiten mit den Schülerinnen und Schülern war mir eine große Freude. Ich finde es schön, dass dieses Programm durchgeführt wird, da es eine gute Chance ist, die Sprache und Kultur des eigenen Landes zu vermitteln und gleichzeitig die Sprache und Kultur des Landes, in dem man unterrichtet, zu lernen. Es ist eine bereichernde Angelegenheit, die ich allen, die sich für das Bildungswesen und Sprachen interessieren, empfehlen würde.

[Paula Robledo Sancha]

Sieg beim Schülersportfest für das MCG

Am Samstag, den 22.09.2018 fand in Neuss das Schülersportfest der Leichtathletik statt. Timucin Kara, Schüler der 6c, startete für das Marie-Curie-Gymnasium. Eigentlich ist Timucin im Verein tätig und hätte für diesen antreten können. Doch aufgrund eines Vereinswechsels in diesem Jahr ist er noch gesperrt, sodass er den Erfolg für das MCG nach Hause holte. Und dies gelang dem Leichtathleten gleich doppelt. So triumphierte er sowohl im Dreikampf (50m-Sprint: 8,32 Sekunden; Schlagballweitwurf: 34 Meter; Weitsprung: 3,68 Meter) als auch im abschließenden Ausdauerlauf (800m: 2:53,34min.).

Herzlichen Glückwunsch Timucin!

Das Ensemble poco*mania zu Besuch am MCG

Kleists Novelle die Marquise von O… stellt Leserinnen und Leser vor große Herausforderungen. Zu skandalös und verstörend sind die Ereignisse, die sich auf dem Familiensitz der Eltern der Hauptfigur zutragen. Selbst heute über 200 Jahre nach Erscheinen der Novelle entfalten die Tabubrüche, mit denen der Autor seine Leserinnen und Leser konfrontiert, ihre Wirkung. Von Abscheu bis Faszination reicht das Spektrum der Reaktionen. Was eine Deutung der Novelle angeht, macht es uns Kleist ebenso schwierig. Der Text entzieht sich eindeutigen Zuschreibungen und provoziert somit geradezu eine Inszenierung auf der Theaterbühne.

Zu unserer großen Freude konnten wir das Ensemble poco*mania nach sechs Jahren erneut auf der Bühne unserer Aula empfangen, um Kleists Novelle aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Gewohnt frei und mutig nähert sich die Inszenierung der literarischen Vorlage, zeigt ihre Brüche und Widersprüche auf und schafft es so neue Zugänge zum Text zu eröffnen.

Ganz im Sinne der Grundhaltung des Ensembles versucht die Inszenierung unsere bzw. die Erfahrungen der Schauspielerinnen und Schauspieler mit der Vorlage in den Mittelpunkt zu stellen. So gelingt es eine Parallelhandlung zu Kleists Novelle zu erzählen, die eine Möglichkeit darstellt, wie die Erzählung unter aktuellen Vorzeichen ablaufen könnte. Mit den poco*mania eigenen stilistischen Mitteln wie Tanz und Gesang gelang eine packende Aufführung, die nicht zuletzt durch das schauspielerische Talent zu überzeugen wusste und die Schülerinnen und Schüler durch interaktive Momente zu fesseln und begeistern verstand.

Im Anschluss gab es außerdem die Möglichkeit mit dem Spielleiter Axel Mertens und den Schauspielerinnen und SchauspielerInnen ins Gespräch zu kommen, um über Details des Stückes zu diskutieren. Auch hier zeigte sich, wie gewinnbringend Theater sowohl für Aktive wie für das Publikum ist.

[HEZ]

Das MCG wird DELE-Prüfungszentrum

Schon seit einigen Jahren werden die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums auf die DELE-Prüfungen auf unterschiedlichen Niveaustufen (A1-C1) in einer AG vorbereitet. Bislang wurden die Prüfungen allerdings an anderen Schulen abgenommen.

Nachdem im Sommer 2018 die beiden Spanischlehrer Herr Honegger und Herr Dworakowski eine zweitägige Fortbildung des Instituto Cervantes de Bremen besucht hatten, ist das MCG nun offizielles Prüfungszentrum für DELE. Die ersten beiden Prüfungen wurden auf den Niveaustufen A1 und A2 abgenommen, die als gute Wiederholungseinheit der Inhalte des Spanischunterrichts der Einführungsphase (EF) gelten und von den neuen Q1 Schülerinnen und Schülern absolviert wurden.

Insgesamt nahmen elf Schülerinnen und Schüler (vier auf der Niveaustufe A1 und sieben auf der Niveaustufe A2) an den Prüfungen teil und stellten ihre Fähigkeiten in den Bereichen Leseverstehen, Hörverstehen, Schriftlicher Ausdruck und Mündlicher Ausdruck unter Beweis.

Nachdem sich alle mit viel Fleiß, Durchhaltevermögen und auch einer gehörigen Portion Spaß durch die arbeitsintensive Vorbereitung bewegt hatten, war die Prüfung die perfekte Gelegenheit, sich für seinen Einsatz selbst zu belohnen.

Die Ergebnisse der Prüfungen werden Ende Januar bekannt gegeben und das Diplom wird im Mai vom spanischen Bildungsministerium und dem Instituto Cervantes (vergleichbar mit dem deutschen Goethe-Institut) vergeben werden.

Mit  der Abnahme der Prüfungen dieses renommierten Fremdsprachenzertifikates komplettiert das Marie-Curie-Gymnasium sein Angebot an fremdsprachlichen Diplomen und bietet nun diese für alle an der Schule unterrichteten Fremdsprachen an. Somit leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur europäischen Völkerverständigung. [Dwo]

Austausch mit Antony (Frankreich)

An einem Samstagmorgen gegen Ende des letzten Schuljahrs ging es für uns vier (wir zwei MCG-Schüler mit unseren Austauschpartnern Alix Bonnet und Charles Terrier) nach Köln. Von dort aus ging es mit dem Thalys-Schnellzug direkt nach Paris. Ab der Hälfte des Weges haben wir von Deutsch nach Französisch gewechselt. Die Familien empfingen uns herzlich am Bahnhof „Gare du Nord“ und dann trennten sich die Wege auch schon.

Herzlich wurde ich in dem netten Appartement meiner Austauschfamilie willkommen geheißen, welches sich wie auch im Fall der Austauschfamilie von Fee in einem der Vororte von Paris unweit der Austauschschule „Institution Sainte-Marie“ in Antony befindet. Von dort aus waren es nur 15 Minuten bis in die Innenstadt und ich hatte eine schöne Sicht auf Montmartre und den Eifelturm von meinem Zimmer aus. Es war eine kleine, aber dennoch sehr schöne Wohnung. Die Familie hat sich extra auf die anderen Zimmer verteilt, sodass ich mein eigenes Zimmer haben konnte. Sie waren eine Familie mit 6 Kindern, es war also immer etwas zu tun und so ist auch das normale Pariser Leben.

So habe ich Paris auch wahrgenommen. Alles war ziemlich stressig und auf seine eigene Weise geordnet. Wir hatten z.B. fast jeden Abend Gäste in der Wohnung, was zuhause fast undenkbar wäre. Jeden Abend saßen wir alle am Tisch und aßen mind. für zwei Stunden, wegen der vielen Gänge. Es wurde viel geredet und lecker gegessen, wie z.B. der unbeschreiblich leckere Käse.

Aber auch an Auslauf hat es nicht gefehlt. Wir haben den Eifelturm im dritten Stock besichtigt, sind durch den 100 Meter entfernten Park gerudert und haben unendlich viele Fahrradtouren gemacht durch die Fülle an Parks, die man einmal gesehen haben muss. Das Schloss von Versailles haben wir besucht und sind mit Fee und ihrer Austauschpartnerin durch die Innenstadt geschlendert, haben die Japan-Expo sowie den Asterix-Adventure-Park unsicher gemacht.

Die ganze Zeit haben wir auch Abenteuer in der Pariser U-Bahn erlebt. Diese ist nämlich nicht nur oft überfüllt, sondern auch verdammt kompliziert. So hat sich selbst mein Austauschschüler das ein oder andere Mal verfahren.

Insgesamt habe ich in den 3 Wochen nicht nur viel erlebt und gelernt, sondern auch ein gutes kulturelles Verständnis für Frankreich entwickelt. Manche Angewohnheiten der Franzosen habe ich sogar übernommen, wie das langsame Essen. Sie haben nämlich keinen Stress mit dem Essen fertig zu werden (wie ich ihn gehabt habe).

Auch habe ich eine gute Möglichkeit einmal wieder nach Frankreich zu gehen. Wir planen gerade wieder einen Besuch in den Ferien.

[Silas Schuster, Q1, PRAG]

Wir verwenden auf dieser Webseite Cookies und ähnliche Technologien, um unser Angebot nutzungsfreundlicher für Sie zu gestalten. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem Einsatz dieser Technologien zu. Weitere Informationen hierzu und wie Sie der Verwendung dieser Technologien widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen