Aktuell

DELF-Prüfungen am MCG

Bei den DELF-Prüfungen des Institut français im Januar und Februar 2019 konnten sich Französischschüler der Jahrgänge 7, 9, EF und Q2 wieder über tolle Ergebnisse freuen! Im Vorfeld wurden sie von Frau Büttinghaus und Frau Hönen in den DELF-AGs auf die Prüfungen, in denen die Kompetenzen Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen geprüft werden, vorbereitet.

Nachdem am 26. Januar die schriftlichen DELF-Prüfungen am MCG abgelegt wurde, fanden am 23. Februar die mündlichen Prüfungen des Institut français mit insgesamt 250 Teilnehmern – ebenfalls am MCG- statt.  Zu Beginn des Schuljahres als DELF-Partnerschule ausgezeichnet, kann das MCG auf diese Weise seine enge Kooperation mit dem Institut français Düsseldorf fortführen.

Neben den Schülern unserer Schule, die natürlich einen „Heimvorteil“ durch die Prüfungen in den bekannten Räumlichkeiten genießen durften, kamen die Teilnehmer u.a. aus Neuss, Düsseldorf und Grevenbroich an unsere Schule.

Folgenden Schülerinnen und Schülern des MCG gratulieren wir zu ihren Erfolgen:

Auf dem Niveau A1 (allgemeine Sprachverwendung nach dem ersten Lernjahr) waren erfolgreich: Julian Bertram, Tom Klüssendorf, Deniz Nazlisöz (alle Klasse 7), Lilofee Kroner, Robert Koch und Judith Rosenbaum (alle Klasse 9)

Auf dem Niveau A2 (allgemeine Sprachverwendung nach drei Lernjahren) haben mit Erfolg bestanden: Leander Philipp und Christian Stevens (beide Klasse 9)

Auf dem Niveau B1 (selbstständige Sprachverwendung im fünften Lernjahr) waren erfolgreich: Jonas Franken, Jonas Hofmann und Linus Walge (alle EF)

Die Prüfung auf dem Niveau B2 (selbstständige Sprachverwendung in der gymnasialen Oberstufe und Befreiung vom Eingangssprachtest beim Studium in Frankreich) haben erfolgreich abgelegt: Zoé Grozel (EF) und Paul Winkelmann (Q2).

Die Schulleiterin Frau Tressel beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler ebenfalls zu ihren tollen Leistungen und verlieh ihnen die begehrten Bescheinigungen, die international anerkannt und ein Leben lang gültig sind.

Der Nachweis über das erreichte Fremdsprachenniveau spielt vor allem in der heutigen Zeit in vielen Berufen und Studiengängen eine wichtige Rolle.  Die Bedeutung, die der französischen Sprache in der Welt und in Europa – gerade im Hinblick auf die deutsch-französischen Beziehungen – zukommt, ist einmal mehr ein Grund, an den DELF-Prüfungen teilzunehmen!

Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden DELF-Prüfungen im nächsten Schuljahr und hoffen, dass wieder viele Französischschüler daran teilnehmen und ihre erworbenen Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis stellen! [HÖN]

CAE Zertifikate für MCG Schüler und Schülerinnen

Am Marie-Curie Gymnasium erhielten in diesem Jahr 15 Schülerinnen und Schüler ihre Cambridge-Zertifikate. Seit einigen Jahren bietet der Fachbereich »Englisch« des Marie-Curie-Gymnasiums Cambridge-Arbeitsgemeinschaften an. Sie haben das Ziel, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Cambridge-ESOL-Sprachprüfungen (»English for Speakers of Other Languages«) vorzubereiten.

Im Januar 2019 konnten die Schülerinnen und Schüler die Sprachprüfungen am MCG im Rahmen einer 5-stündigen schriftlichen Prüfung ablegen. Die mündliche Prüfung absolvieren die Schülerinnen und Schüler in Teams. Die Cambridge-ESOL-Prüfungen haben weltweit einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und werden international als Nachweis qualifizierter Englischkenntnisse geschätzt und anerkannt. Sie dienen somit nicht nur als Sprachnachweis für ein Studium im Ausland, sondern tragen auch zur Verbesserung der Berufschancen bei.

Foto: DES

Schulleiterin Frau E.Tressel beglückwünschte die TeilnehmerInnen zum erfolgreichen Abschluss des Kurses. Einige konnten sogar die höchste Stufe des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (C2) erreichen. Der Erwerb des Zertifikats ist ein guter Einstieg in das Studium- und Berufsleben nach dem Abitur und eine gern gesehene Zusatzqualifikation bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Allen Prüflingen gilt unser Glückwunsch! [JES]

Großartiges Granada – 1. Schüleraustausch mit der IES Padre Suárez

Am Samstag, dem 10. März 2019, landeten wir gegen 15:00 Uhr im sonnigen Malaga. Bei der darauffolgenden Busfahrt kam nach dem etwas längeren Flug dann auch gute Stimmung auf und wir freuten uns darauf, unsere Austauschpartner nach wochenlangem Hin- und Herschreiben nun endlich zu sehen. Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag in Granada wurden wir dann alle von den Austauschschülern und ihren Eltern in Empfang genommen.

Der Sonntagvormittag gestaltete sich für jeden von uns unterschiedlich. Am Nachmittag trafen wir uns dann aber fast alle in der Altstadt, um die Hotspots der Stadt zu besuchen.
Am Montag begleiteten wir unsere Austauschpartner zur Schule und guckten zunächst eine Dokumentation über Granada, speziell über die Kultur und besuchten danach das eigene Naturkundemuseum der IES “Padre Suárez“. Viele von uns besuchten am Nachmittag eines der riesigen Einkaufzentren der Gegend zum Shoppen.

Den Dienstag hätte man schon als Highlight unseres Besuches in Spanien sehen können, denn wir stiegen nach einem Informationsfilm zur Alhambra, welche ein UNESCO-Weltkulturerbe ist, anschließend zu eben dieser hoch. Der anstrengende und steile Weg zahlte sich aus. Die kunstvoll verzierten Paläste und Gärten, aber vor allem der atemberaubende Blick auf die Stadt machten den Besuch der maurischen Burg zu einem ganz spannenden Erlebnis.

Der Morgen des Mittwochs war von einer etwas längeren Fahrt nach Malaga begleitet, wo wir das Picasso Museum und die “Alcazaba“ besuchten. Nach einem kleinen Spaziergang durften wir uns dann auch frei durch die Stadt bewegen. Gegen Abend trafen wir wieder in Granada ein.


Am vorletzten Tag, dem Donnerstag, besuchten wir als deutsche Schülergruppe das Dorf Frigiliana, wo wir von den etwas höher gelegenen Aussichtsplätzen einen wunderschönen Blick über den Ort hatten. Das Dorf an sich war sehr klein und ruhig und wir begegneten nur wenigen Einwohnern. Daraufhin fuhren wir etwas weiter und stiegen in die Höhlen von Nerja hinab. Die beeindruckende Größe der Höhlen wurde eigentlich nur von der Schönheit der Tropfsteinformationen übertroffen. Danach fuhren wir weiter zum Strand in Almuñécar, wo wir die Sonne ausgiebig genossen. Ein Eis in einer der besten Eisdielen des Ortes war der perfekte Abschluss des Ausflugs. Am Abend kehrten wir nach Granada zurück.

Am letzten Tag in Spanien gingen wir in die Altstadt Granadas, die wir alle schon etwas besser durch die dort verbrachten Nachmittage mit unseren Austauschpartnern kannten. Danach besuchten wir die königliche Kapelle, in der das Königpaar Isabella und Ferdinand begraben sind, die für die Wiedervereinigung Spaniens verantwortlich waren. Den letzten Abend verbrachten die meisten von uns, wie die Tage zuvor, in der Altstadt Granadas. Der Abschied rückte immer näher.

Um 03:00 Uhr am Samstag verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unseren Austauschpartnern und landeten am Vormittag im nicht so sonnigen Düsseldorf.

Ich kann, so glaube ich es zumindest, für alle sprechen, wenn ich sage, dass die ganze Woche vor allem aufgrund des Wetters wie ein kleiner Urlaub für uns alle war. Sowohl unsere Austauschpartner, als auch wir, die deutsche Reisegruppe, hatten die Chance uns besser kennenzulernen und zusammenzuwachsen. Auch die Nachmittage und Abende auf den hochgelegenen Aussichtsplätzen der Stadt, bei denen wir gemütlich beisammensaßen, redeten und Musik hörten bis die Sonne unterging, waren einfach schön. Das gesamte Programm war gut strukturiert, die Ausflüge alle sehr interessant und auf keinen Fall langweilig. Es hat sich gelohnt, am Austausch teilzunehmen und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch unserer Austauschpartner Anfang Mai bei uns in Neuss.

[Lina Nachtigall]

Workshop für Visualisierungen am MCG

Am Mittwoch, dem 13.02.2019 um 8 Uhr, kamen 18 zum Teil müde Schülerinnen und Schüler in die Aula des MCG und fragten sich, was sie bei diesem Visualisierungsworkshop lernen sollten. Sie könnten doch gar nicht malen!

Frau Sandra Bauer, die Kursleiterin des Englisch Leistungskurses, informierte uns u.a. mit Hilfe eines selbsterstellten Explainity Video über Visualisierung als Lern-Methode. Das gab uns Rätsel auf: Wie können uns ein paar Striche, Kreise, Vierecke und Symbole helfen, Lerninhalte besser abzurufen und „merkwürdig zu verankern“?

Zuerst saßen wir in einem Kreis und überlegten, was Visualisierung ist und wie diese gerade uns jetzt helfen kann. Zu Beginn erklärte uns Frau Bauer, dass Symbole bei Menschen ähnliche aber auch unterschiedliche Gedanken auslösen können: So zum Beispiel die Glühbirne, die für „die Idee“ stehen kann, oder der Filter. Dieser kann, so meinten wir Schüler, für „Informationen filtern“ stehen. Mit diesen universellen Symbolen kann man sehr gut eine Visualisierung erstellen und folglich miteinander darüber ins Gespräch kommen.

Wir machten uns zunächst mit diesen ganz besonderen Stiften, die Frau Bauer uns zur Verfügung stellte, vertraut und fingen mit sog. „Stiftübungen“ an, die Flipcharts zu beschriften. Uns wurde schnell klar „Visualisierung ist kein Malen wie im Kindergarten“, es ist wirklich harte Arbeit! Jedoch hatten es alle nach gewisser Zeit geschafft, einigermaßen Kontrolle über die Stifte und Linien zu bekommen und schon ging es zur nächsten Stufe: der Schattierung und Farbgebung und dem Zeichnen von Containern um Texte, denn „das Auge braucht Grenzen“.

Vor uns lagen ca. 80 verschiedene Symbole. Jeder Schüler nahm sich nun drei Symbole von diesen und visualisierte damit seinen heutigen Tagesablauf. Mit dem grauen Schattierungsstift sollten wir versuchen, etwas Dimension, Plastizität und Realität in unsere Zeichnungen zu bekommen. Nach kurzer Zeit hatte jeder Schüler mit drei einfachen Symbolen so etwas Komplexes wie seinen Tagesablauf dargestellt. Darüber kamen wir gleich ins Gespräch. Eine spontane Äußerung einer unserer Kursmitglieder war: „Gänsehaut!“. Warum? Nun, weil wir alle nicht damit gerechnet hätten, dass wir gemeinsam mit unseren Händen und unserer Phantasie so etwas entstehen lassen können. Mit Hilfe der Kreiden, die uns Frau Bauer ebenfalls zur Verfügung stellte, konnten wir Farbe in unsere Zeichnungen bringen und sie auch ansehnlicher für das Auge gestalten.

In einem weiteren Schritt erklärte uns unsere Lehrerin, wie man mit diesen Symbolen lernen kann.

Das Wesentliche des Workshops bestand darin, dass wir die Bilder und Symbole verwenden sollten, um zuvor vorbereitete Texte und somit auch ein Themenfeld der Vorabiturklausur „American Dreams and Nightmares“ (Arbeitsgrundlage waren ein Lied „America the Beautiful“ und eine politische Rede von Barack Obama) mit Hilfe eigener Symbole darzustellen. Dies machten wir arbeitsteilig gemeinsam in Gruppen und waren über die sehr komplexen Visualisierungen überrascht, die wir in kleinen Gruppen gemeinsam produzierten. Zum Schluss besprachen wir mit den anderen Kursteilnehmern unsere Ergebnisse und stellten diese vor der Aula aus.

Insgesamt war der Visualisierungsworkshop eine unglaubliche Erfahrung, die uns viele neue Möglichkeiten eröffnete mit komplexen Themen und Texten umzugehen und uns gezeigt hat, wie gut man mit Hilfe von Bildern und Symbolen Inhalte und Texte bildlich darstellen und sich merken kann. Wir alle haben an diesem Tag unglaublich viel gelernt und mitgenommen, das uns auch später im Leben helfen kann.

Wir danken Frau Bauer sehr für Ihre Zeit. Sie hat den Workshop gemeinsam mit Frau Silvia Savelsberg vorbereitet und die Materialien gestellt. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, da der Workshop Kreativität förderte, wenngleich auch Anstrengung kostete.

(J. Hermanowicz, P. Reuter, S. Bauer)

Frühjahrskonzert 2019

Am 21.3. findet um 18 Uhr in der Aula des MCG das alljährliche Frühjahrskonzert statt. Bei diesem Konzert präsentieren sich die Schülerinnen und Schüler, welche jede Woche in Kooperation mit der Musikschule Neuss ein Instrument erlernen und gleichzeitig bereits in einer zum Spielniveau passenden Band spielen. Den Höhepunkt bildet die Concert Band, eine Big Band, die nach vielen Schuljahren und zahlreichen Stunden des Übens ein beachtliches Niveau erreicht. Wir laden Sie herzlich zu unserem Konzert ein, der Eintritt ist frei!

[FEL]

 

Kunstwerk des Monats März 2019

Das Kunstwerk des Monats März 2019 wurde von Hanna Oertel aus der damaligen EF zum Thema “Das Mädchen mit dem Perlenohrring – Plastische Arbeit nach dem gleichnamigen Gemälde von Jan Vermeer” erstellt.

Hier finden Sie die Kunstwerke der letzten Monate.

Let’s spread our ideas and let people hear our voices!

Im vergangenen Halbjahr haben die Schülerinnen und Schüler in Frau Sandra Bauers Englisch Leistungskurs der Q2 eine ganz neue Herangehensweise an die mündliche Kommunikationsprüfung (monologisches Sprechen) kennengelernt. Anstelle der üblichen Beschreibung und Analysen von Bildern und Texten wurden stattdessen Monologe im TED[1]-Talk[2] – Format präsentiert. Das von der bekannten Firma TEDx[3] erfundene Format ist einer Rede ähnlich, allerdings behandelt diese kurzweilige Ausführung stets ein spezifisches Thema – eine sog. „idea worth spreading“ -und regt den Zuhörer durch seinen besonderen Aufbau zum Nachdenken an. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor mit Dystopien und Utopien und ihren Elementen (Themenfeld: Utopia and dystopia – exploring alternative worlds Science fiction, fantasy and utopia) befasst und dazu unterschiedliche Werke gelesen. Von alten Bestsellern wie Brave New World von Aldous Huxley, Fahrenheit 451, The Handmaid’s Tale, Divergent, bis hin zu Newcomern wie Flawed, Divergent und The Hunger Games war alles dabei. Um sich umfassend mit dem Themenfeld und die an den jeweiligen Roman angebundene Fragestellung auseinandersetzen zu können, drehten die Schülerinnen und Schüler daraufhin video booktalks, in welchen sie den gelesenen dystopian novel aspektorientiert und kriteriengeleitet vorstellten und ihre Kenntnisse über diesen unter Beweis stellten. Mit Hilfe umfangreichender Arbeitsblätter, Beispielen und Bearbeitungsstrategien (u.a. zur Entwicklung der jeweiligen throughline) war es den zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten nun möglich, die Monologe im TED-Talk-Format im Rahmen von process writing zu verfassen.

Auch wenn das Format und damit die Komplexe Kompetenzaufgabe zu Beginn unübersichtlich und etwas kompliziert zu sein schien, so zeigte sich, dass der Monolog im TED-Talk-Format als aufregende und neue Alternative zur herkömmlichen Prüfungsform gesehen werden kann, welche den Lernenden nicht nur selbstständiges Arbeiten abverlangt, Lesemotivation generiert  und Feedbackstrategien schult, sondern auch ihr Interesse in verschiedensten Themenbereichen erweckt.  (T. Lalee, B. Möller, S. Bauer)

Literatur und Quellen:

Anderson, Chris (2016): TED talks. The official TED guide to public speaking.London: Nicholas Brealy Publishing.

Hallet, Wolfgang (2013): „Die komplexe Kompetenzaufgabe”. In: Der Fremdsprachliche Unterricht Englisch, Heft 124 [Komplexe Kompetenzaufgaben]. 2 – 8.

[1] https://www.ted.com/talks?language=de

[2] in Anlehung an: Siepmann, P.: „Why I lead a Zero-Waste Life“ in Der Fremdsprachliche Unterricht, Heft 153, 2018.

[3] https://www.ted.com/watch/tedx-talks

 

Floorball AG zu Gast beim 1. Bundesligaspiel

Die Floorball-AG hat gemeinsam das 1. Bundesligaspiel der DJK Holzbüttgen gegen Floor Fighters Chemnitz besucht. Neben dem spannenden Floorballmatch (Endergebnis 8:5) durfte das MCG-Team in den Drittelpausen auch selbst zum Schläger greifen: Gegen die Gesamtschule Kaarst-Büttgen kam das Team zu einer Niederlage und einem Sieg. Dabei kamen auch wieder die neuen MCG Trikots zum Einsatz. Das nächste Spiel steht dann Anfang Juli beim Schulcup an.

Interessierte können sich noch der Floorball AG anschließen: Dieses Halbjahr immer am Dientsags, 13:30 – 14:20 Uhr in der Sporthalle Jostenallee.

Info: Beim Schüleraustausch zwischen dem Raayland College (RC) Venray und dem Marie-Curie-Gymnasium Neuss wird es ein Freundschafts-Floorball-Turnier für die TeilnehmerInnen geben.

[JES]

White Horse Theatre

Um Englisch in seiner lebendigen Faszination zu erleben eignet sich der Umgang mit native speakers besonders, da die Sprache so als anwendbar und alltagsbezogen daherkommt. Zum sprachlichen Hochgenuss wird das Ganze, wenn diese native speakers die Sprache im Theater als Kunstform verwenden.

Aus diesem Grund ist es immer wieder ein Erlebnis, das White Horse Theatre im MCG zu Gast zu haben. Die Schauspieler aus England, Schottland und Hong Kong bringen Englisch zum Anfassen live on stage, wobei sie nicht nur ihre Stücke für verschiedene Altersgruppen aufführen, sondern darüber hinaus den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bieten, mit ihnen in der englischen Sprache zu kommunizieren und sie auszufragen. So war es uns eine Freude, das englische Tourneetheater am 24. Januar erneut in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums auftreten zu lassen.

Die Themen der Stücke waren wie üblich auf die Altersgruppen zugeschnitten. So sahen die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse das Stück „Honesty“, eine Geschichte über eine Verfolgungsjagd: Zwei jugendliche Geschwister verfolgten einen Dieb kreuz und quer durch London und haben dabei mit allzu alltäglichen Problemen zu kämpfen. Die 8. Klasse sah mit „The Tyrant’s Kiss“ eine moderne Adaption des Shakespeare-Stücks „Pericles“, in dem die Geschichte einen sehr aktuellen Bezug erhielt und so die Schülerinnen und Schüler in ihnen Bann zog, die hinterher die Schauspieler mit Fragen löcherten. Die Q1 wiederum musste im Stück „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ die grauenvolle Verwandlung des ehrbaren Gentleman Dr. Jekyll in den skrupellosen Hyde mit ansehen.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Chance, den Schauspielern Fragen zu stellen, genutzt und die Muttersprachler auf der Bühne waren vom Niveau ihrer Sprachkenntnisse angetan.

[MÜL]

School of Jazz – 20 Jahre Bigbandprojekt am MCG Neuss

Der 50. Geburtstag des MCG ist nicht das einzige Jubiläum an unserer Schule in diesem Jahr. Auch das Bigbandprojekt feiert 2019 einen runden Geburtstag; seit 20 Jahren kooperieren wir mit der Musikschule der Stadt Neuss. Gerade in einer Zeit, die immer schnelllebiger wird, in der die Halbwertzeit pädagogischer Leitlinien sich stetig verkürzt, bietet dieses Jubiläum mehr als genug Anlass das Leuchtturmprojekt zu würdigen.

Ausgangspunkt für die Erfolgsgeschichte war ein MCG-Band-Event im Jahr 1998, bei dem fünf Musikgruppen unserer Schule ein Bandmeeting in der Aula veranstalteten. Musikalisches Potential war also vorhanden, aber es existierten keinerlei außerunterrichtlichen Strukturen, dieses nachhaltig zu entwickeln bzw. zu fördern. Dies sollte sich 1999 ändern; in Kooperation mit der Musikschule Neuss wurde in diesem Jahr das Bigbandprojekt am MCG geründet.

Dass sich diese Gründung zu der Erfolgsgeschichte entwickelte, die heute das Schulleben an unserer Schule so eindrucksvoll prägt, ist besonders zwei Akteuren zu verdanken: Herrn Peter Gross, dem damaligen Musiklehrer, und Herrn Georg Corman von der Musikschule Neuss. Sie leisteten die Grundlagenarbeit, motivierten unzählige Schülerinnen und Schüler, ein Instrument zu erlernen und schrieben zahlreiche Arrangements.

Neun Jahre später, im Jahr 2008, war das Bandprojekt bis in die Stufe 13 hochgewachsen. Jede Woche übten mehr als 150 Schülerinnen und Schüler jeden Donnerstagnachmittag zusammen mit den Kollegen des MCG und der Musikschule Neuss im Einzelunterricht und in den Bands. Seitdem gibt jährlich bis zu 13 aktive Bands an der Schule.

20 Jahre jede Woche einen Nachmittag für die Musik freizuhalten war – besonders wenn man die Erfordernisse der unterschiedlichen Zweige am MCG von der Doppelqualifikation Chemie bis zum Bilingualen Zweig betrachtet – alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Besonders die Umstellung des Schulsystems in NRW auf G8 ab 2007, welche zu Nachmittagsunterricht für alle Schülerinnen und Schüler führte, stellte eine große Herausforderung dar. Doch am MCG waren wir immer von der großen Bedeutung der musikalischen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler überzeugt. Neben dem Spaß und der Freude an der Musik sehen wir auch die großen Vorteile in Bereichen wie die Förderung der Konzentrationsfähigkeit und der Intelligenz. Trotz der Widerstände des G8-Systems wurde nie an den Grundpfeilern des Bigbandprojekts gerüttelt, der Donnerstag blieb immer Bigband-Tag.  Und so entwickelte sich dieses Projekt ähnlich wie die Doppelqualifikation Chemie und die Bilingualität zu einem Markenzeichen des MCGs.

Aus der ursprünglichen Idee, der „Entwicklung und Förderung der musikalischen und kulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler“, wie es im Kooperationsvertrag des MCG und der Musikschule Neuss steht, erwuchs ein sehr lebendiges Projekt, welches nicht nur Schule und Schulleben nachhaltig bereicherte und bereichert, sondern auch den Werdegang vieler Schülerinnen und Schüler maßgeblich prägte. Stellevertretend für Viele seien hier der Schlagzeuger Stefan Wienken, der Pianist und Sounddesigner Patrick Arnold, der 2018 für den Grimme-Preis nominiert war, und der derzeitige Schlagzeuger der Concert-Band, Adrian Benten, genannt. Letzterer hat sich als Sieger von „Jugend musiziert“ auf Landesebene und Preisträger auf Bundesebene entschlossen, die Musik zu seinem Beruf zu machen und Musik zu studieren. Diesen Weg hat Stefan Wienken, ebenfalls ein Preisträger von „Jugend musiziert“, auf Bundesebene bereits hinter sich. Nach seinem Jazzstudium in Arnheim und Barcelona arbeitet er heute als freiberuflicher Musiker in Warschau. Er betont die Bedeutung des Projekts am MCG für seinen Werdegang: „Für mich hat das Big-Band-Projekt zur musikalischen und sozialen Entwicklung beigetragen. Ich habe viel Repertoire dazugelernt, Auftrittserfahrung gesammelt und Kontakte geknüpft, wodurch sich andere musikalische Projekte ergeben haben.“

Ein Unterfangen wie das Bigbandprojekt benötigt Unterstützer, sei es für den Erwerb kostspieliger Instrumente oder die finanzielle Unterstützung von Probewochenenden. Der Dank des MCG geht hier an die Studienstiftung Carl Steins und besonders auch an den derzeitigen Vorsitzenden, Herrn Dieter Steins, auf dessen Fürsprache sich die jungen Musikerinnen und Musiker immer verlassen konnten. Wir danken auch der Leitung und den Kollegen der Musikschule Neuss, die den Hauptteil der musikalischen Arbeit leisten, indem sie die jungen Musikerinnen und Musiker vom ersten Ton auf ihrem Instrument bis zu den Auftritten in der Concert Band anleiten und begleiten.

Seit 2016 leitet Heidi Bayer, Trompeterin und Preisträgerin des Folkwang Preis 2018 in der Sparte Jazz, die Rehearsal- und die Concert Band des MCG. Für die Bandleaderin ist u.a. die Arbeit in Workshops mit Profimusikern ein wichtiges Mittel der musikalischen Schulung. Unvergessen werden hier für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die von ihr organisierten Workshop-Wochenenden unter der Leitung des international renommierten kanadischen Bandleaders und Posaunisten Alan Jacobson im Jahr 2017 oder aber unter der Leitung des Saxophonisten und WDR-Jazzpreis-Trägers Stefan Pfeiffer-Galilea in diesem Jahr bleiben.

Das Bigbandprojekt hat das MCG in den letzten 20 Jahren maßgeblich mitgeprägt und es soll dies über viele weitere Jahre tun. Damit das gelingt, engagiert sich das MCG, die School of Jazz in Neuss, weiter und arbeitet daran, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler dem Appell des Saxophonisten Stefan Pfeifer Galileas folgen, den er im Rahmen des Abschlusskonzerts des Bigband-Workshops 2018 tätigte: „Sucht Euch ein Instrument, dass Euch gefällt und macht Musik! Dann sitzt Ihr vielleicht bald hier auf der Bühne!“ Diesem Wunsch schließen wir vom MCG uns an!

Im folgenden Interview beschreibt unser ehemaliger Schüler Patrick Arnold seine Erfahrungen mit dem Bigbandprojekt:

Patrick Arnold, Jahrgang 1990, studierte Musik und Medien am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. In seinem Abschlussprojekt an der Hochschule entwickelte er ein interaktives, dreidimensionales Sounddesign für ein Virtual Reality Game.

Im Januar 2016 gründete er gemeinsam mit seinem Kommilitonen Philipp Reimann die KlangKönner GbR, die Komposition und Sounddesign für Filme, Games und Virtual Reality produziert. Darüber hinaus ist er im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf tätig.

Für seine Projekte wurde er mehrfach international ausgezeichnet. So wurden seine künstlerischen Arbeiten „Neon“ und „White Point“ mit dem internationalen Visual Music Award sowie sein Sounddesign für den Animationskurzfilm „Journey“ mit dem Gold-Award der Audio Engineering Society ausgezeichnet. Darüber war er mit seinem Team für die Mischung und das Additional Sounddesign der zweiten Staffel der, u.a. mit dem Grimme- und dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten, Webserie „Wishlist“ verantwortlich.

 

TheMa: Welche Bedeutung hat das BB-Projekt für Sie persönlich? Wie hat es Sie geprägt?

Patrick Arnold: Ohne das Bigband-Projekt des MCG wäre mein Werdegang ein denkbar anderer gewesen. Innerhalb des Projektes habe ich mein Instrument spielen gelernt und die große praktische Erfahrung der zahlreichen Auftritte führte sicherlich dazu, dass ich die Aufnahmeprüfung zur Studienvorbereitung und im Anschluss auch die musikalische Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule bestehen konnte.  Nur deshalb konnte ich Musik und Medien an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf studieren und so den Einstieg in die Medienbranche finden.

TheMa: Welchen Stellenwert sollte aus Ihrer Sicht ein derartiges Projekt für eine Schule haben?

Patrick Arnold: Mit den höchsten Stellenwert! Kunst und Musik prägen uns als Gesellschaft und gerade in der aktuellen, politisch turbulenten Zeit ist eine kulturelle Bildung wichtiger denn je. Da der Musikunterricht im Klassenverband die individuellen Fähigkeiten des Einzelnen nicht fokussiert fördern kann, ist ein solches Projekt, mit Einzelunterricht am Instrument und einem Bandcoaching in der Gemeinschaft einer Bigband sehr gut dazu geeignet, gerade die immer wichtiger werdenden “Soft Skills” zu prägen, die im späteren beruflichen Alltag in einem Umfeld der kontinuierlich voranschreitenden Digitalisierung essenziell sind.

TheMa: Gibt es eine besondere Erinnerung an Ihre Zeit in der Bigband??

Patrick Arnold: Wo soll ich da anfangen? Ich würde wohl zwei Erinnerungen anführen, eine von der Anmeldung und eine vom letzten Konzert: Anmelden wollte ich mich damals für das Instrument Schlagzeug, Klavier war in der 5. Klasse wohl irgendwie nicht angesagt und daher nur meine zweite Wahl. Da die Drums aber sehr begehrt sind und ich schon zwei Jahre Unterricht am Klavier hatte, überredete mich Peter Gross damals dazu, doch bei „meinem“ Instrument zu bleiben. Zähneknirschend willigte ich ein – ein Glücksfall, wer weiß, wie mein Weg sonst verlaufen wäre.

Meine Zeit in der Bigband endete mit einem großen Abschlusskonzert, da wir in der „Concert Band“ damals die ersten waren, die die volle Schulzeit über das Projekt durchlaufen hatten. Zu diesem Konzert schafften wir es endlich, ein für eine Schülerband ziemlich anspruchsvolles Arrangement von Joe Zawinuls Birdland zu spielen. Wie sich später herausstellte, hatte Peter Gross das Projekt einst bei der Neusser Musikschule, die ja Kooperationspartner ist, wohl mit dieser Idee vorgestellt: “Ich möchte eine Schülerband aufbauen, die am Ende ihrer schulischen Laufbahn Birdland zum Besten gibt“. Damals hatten ihn wohl alle für verrückt erklärt, aber am Ende haben wir es gespielt.

[Pom]

Jetzt wird’s professionell – ALTANA Gruppe spendet Photometer

Seit ca. einem halben Jahr laufen Gespräche und Planungen für eine Kooperation zwischen der ALTANA AG bzw. dem Tochterunternehmen ACTEGA Rhenania und dem MCG.

„Mit dem Photometer können wir bei unseren Messungen im Schulunterricht in ganz neue Welten vorstoßen“, sagt unsere Chemielehrerin Dr. Sabine Harnisch begeistert. „Das ist, als wenn man mit einem Ferrari übers Feld fährt anstatt mit einem völlig unzureichenden Trecker.“ Nur wenige Tage vor Weihnachten war das Photometer bei uns in Neuss angekommen – und gleich zu Beginn des neuen Jahres hat die Chemielehrerin und Projektleiterin MINT, den Unterrichtsfächern aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, im Schullabor begonnen, sich mit dem Gerät vertraut zu machen. Der ALTANA Geschäftsbereich BYK hat das Photometer gespendet und Molecular Devices GmbH die zum Betreiben notwendige Software sowie die Workshops zur Einarbeitung. Ohne die Unterstützung der beiden Firmen wäre der Einsatz des professionellen Laborgeräts illusorisch gewesen, beläuft sich der Neupreis dieses Photometers doch auf 45.000 €. Die notwendige Software würde 3.000 € kosten.

Der Dank der Schule geht v.a. an den Vorstandvorsitzenden der ALTANA AG, Herrn Martin Babilas, der der initiierenden Kooperationsanfrage des MCG sehr positive entgegengetreten ist; des Weiteren an Frau Dr. Tina Radespiel [Head of Biotechnology, Research & Development der BYK-Chemie GmbH aus dem ALTANA-Konzern] und Frau Dr. Maike Wirth [Regional Sales Manager Bioresearch Germany & Austria] von Molecular Devices, den Verantwortlichen für den Sponsoring-Prozess beider Firmen.

Wertvolle Einblick in die chemische Analytik

Das Instrument wird den Schülern im Fach Chemie, aber auch Biologie dabei helfen, zum Beispiel die Konzentration verschiedenster Stoffe in kürzester Zeit zu messen. Sie erhalten sehr wertvolle Einblicke in moderne chemische Analytik und damit einen besseren Zugang zu wissenschaftlichen Arbeitsmethoden. Jetzt können die Schüler zudem sehr viel schneller die Konzentration zum Beispiel von Farbstoffen bestimmen. „Mit dem bisherigen Gerät brauchten wir für unsere Experimente mehr als einen Tag, bis die Untersuchungsergebnisse vorlagen. Jetzt schaffen wir dies in wenigen Minuten“, berichtet Dr. Sabine Harnisch.

„Dieses Photometer unterstützt uns dabei, die Kluft zwischen der Schule und der Fachwelt ein Stück weit zu verringern“, sagt Andreas Königs, Leiter des Ausbildungsgangs Doppelqualifikation Chemie. An unserem „MINT-freundlichen“ Gymnasium gibt es seit mehr als 40 Jahren auch die Doppelqualifikation Chemie, also die Berufsausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten parallel zum regulären Unterricht, den die Schüler in der Oberstufe durchlaufen.

„Dieser Ausbildungszweig an einem Gymnasium ist einzigartig in NRW“, betont Schulleiterin Emmy Tressel. Jedes Jahr nutzen etwa 45 Schüler diese Chance. Derzeit wird deshalb auch der naturwissenschaftliche Trakt mit dem großen Ausbildungslabor komplett erneuert. Hier investiert die Stadt Neuss als Schulträger eine hohe Summe und geht damit in vollem Umfang auf die besonderen Erfordernisse im Rahmen der Doppelqualifikation Chemie ein.

Beginn einer gemeinsamen Förderung der MINT-Bildung

Das Photometer war zuvor bei BYK-Chemie in Wesel im Labor eingesetzt worden. „Sieben Jahre haben wir es für Messungen im Bereich Biotechnologie genutzt. Es entspricht aber nicht mehr unseren Anforderungen und wurde bereits durch ein neues Photometer ersetzt. Daher freuen wir uns besonders, dass das Gerät einen neuen Einsatzort bekommt und den Schülern bei ihrer Ausbildung hilft“, sagt Dr. Tina Radespiel, Leiterin Biotechnologie, Forschung & Entwicklung von BYK-Chemie.

„Für dieses Riesen-Sponsoring sind wir wirklich sehr dankbar“, sagt die Schulleiterin Emmy Tressel, „solch ein Gerät haben Schulen normalerweise nicht. Es ist schön zu sehen, dass die Industrie uns in unseren Bemühungen unterstützt, die MINT-Bildung am Marie-Curie-Gymnasium weiter zu stärken. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, und dies nicht nur für die großzügige Spende, sondern auch für die sehr gute Zusammenarbeit!“

Die Spende ist der Beginn einer künftigen Kooperation von ALTANA und dem Gymnasium. „Wir haben bereits konkrete Projekte wie eine ‚Kleine-Forscher-AG‘ der Stufe 6 bei ACTEGA Rhenania oder Betriebspraktika für die Teilnehmer der Doppelqualifikation Chemie ins Auge gefasst“, erläutert Ralf Pommerening, stellvertretender Leiter der Schule. ALTANA und das Gymnasium verbindet die gemeinsame Zielsetzung, die MINT-Bildung zu unterstützen. Schulleiterin Emmy Tressel: „Dafür bietet sich das Marie-Curie-Gymnasium mit seinem einzigartigen Ausbildungsgang bestens an.“

[POM und ALTANA Unternehmenskommunikation]

Erfolgreiche Teilnehmer/innen bei der Mathematik-Olympiade

Auch in diesem Schuljahr hat das MCG erfolgreich an der MO, dem anspruchsvollsten Mathematikwettbewerb der  Welt, teilgenommen. Nach der Schulrunde, für die die Schüler unmittelbar nach den Sommerferien jeweils drei bzw. vier Probleme lösen mussten, folgte am Samstag, dem 17.11. 2018 die Kreisklausur in Korschenbroich.

Dafür hatten sich vom MCG folgende Schüler qualifiziert:

Tim Hagen und Hanna Splinter (Kl. 7), Katharina Reuter (Kl. 9) und Eric Haufs aus der EF. Hanna belegte einen dritten Platz und Tim, der im letzten Jahr an der Landesrunde NRW teilgenommen hatte, einen zweiten Platz. Katharina, ebenfalls schon Teilnehmerin an der Landesrunde, konnte die Klausur wegen Krankheit leider nicht mitschreiben.

Erik Haufs hofft nun als einer der Vertreter des Kreises Neuss, sich bei der Landesrunde am 23. Februar in der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf  für die Bundesrunde in Chemnitz vom 12. bis zum 15. Mai zu qualifizieren. Von den dortigen Siegern werden 6 Schüler ab der Jahrgangsstufe 9 die Bundesrepublik bei der IMO (Internationale Mathematikolympiade) in Bath/England vertreten. [TEC]

50 Jahre Marie-Curie-Gymnasium: Ein goldenes Jubiläum

Wer am Dienstag um kurz vor 17:00 Uhr die Aula des Marie-Curie-Gymnasiums betrat, traute seinen Augen kaum: Gold, wohin man blickte. Auf der Bühne schwebten riesige goldene Zahlen, indirektes Licht tauchte die Decke in einen goldenen Schimmer und auf den Stehtischen fanden sich goldene Verzierungen. Auch in der Mitte der Aula sah man etwas Ungewohntes, das dort eigentlich sonst nicht anzutreffen ist: eine riesige Torte. Was war passiert?

Die Lösung für all diese Phänomene war ein freudiger Anlass: das Marie-Curie-Gymnasium feierte das „goldene“ Jubiläum! Auf fünfzig Jahre Geschichte konnte die Schulgemeinde an diesem Abend voller Stolz zurückblicken. Und dies tat sie mit vielen hochrangigen Gästen und Ehemaligen.

Nicht nur der Bürgermeister Reiner Breuer hielt eine tolle und motivierende Rede, der auch der nötige Humor nicht fehlte, auch gratulierte die Regierungsschuldirektorin Doris Mause der, nach ihren Worten, eigentlich ja noch recht jungen Schule zur stolzen Zahl und lieferte im Rückblick einen akkuraten Blick auf das mit den Jahren immer beeindruckender ausgeschärfte Profil des Marie-Curie-Gymnasiums. Von der Doppelqualifikation über das bilinguale Konzept und die Schulfusion mit dem Theodor-Schwann-Gymnasium reichte dann die Rede unserer Schulleiterin Emmy Tressel – bis in die Gegenwart mit dem Bestreben sich zur Europaschule zu entwickeln und die aktuell erfolgreich abgeschlossene Qualifizierung als MINT-freundliche Schule.

Doch nicht nur Reden waren Inhalt des Jubiläums, sondern auch musikalische Höhepunkte: neben der Big-Band gab es wunderschön choreografierte Tanzeinlagen und klassische Musik – alles durch engagierte Schülerinnen und Schüler, ein weiterer Beweis für die Vielseitigkeit und das Engagement unserer tollen Schülerschaft!

Anschließend wurde die große Geburtstagstorte angeschnitten und an die vielen Ehrengäste, z.B. die Beigeordnete der Stadt Neuss Frau Dr. Christiane Zangs, Herrn Dieter Steins, den ehemaligen Schulleitern Andreas von Vultee und Dr. Heinz Wambach, ausgeteilt und noch lange stand man in der festlichen Aula, vertieft in die Vergangenheit und die Zukunft des Marie-Curie-Gymnasiums – einer noch jungen Schule mit stolzer Geschichte. Auf die nächsten fünfzig Jahre!

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