Aktuell

Ausflug nach Verviers (Belgien)

Am 03.07.2018 haben wir (der Französischkurs der Stufe 8) einen Tag in Verviers in Belgien verbracht. Nach der ca. 1 ¼ stündigen Anreise mit dem Reisebus haben wir Gruppen gebildet und an einer Stadtrallye teilgenommen. Bei dieser liefen wir durch die Innenstadt Verviers, besuchten Geschäfte und sprachen Leute auf der Straße auf Französisch an, zum Beispiel nach dem Weg zu fragen. Wir haben außerdem eine Postkarte beschrieben, mit einer Briefmarke versehen und in einen Postkasten geworfen, um sie nach Deutschland zu schicken. Hier und da gab es vielleicht ein paar Probleme uns vernünftig auszudrücken, aber sonst hat es viel Spaß gemacht.

Danach wurden die bearbeiteten Aufgaben abgegeben und von den Lehrerinnen Frau Hagen und Frau Waloch ausgewertet. Anschließend hatten wir alle ca. 2 Stunden Zeit die Stadt zu erkunden und zu besichtigen. Wir waren in vielen verschiedenen Geschäften und es gab außerdem ein paar wenige Kirmeswagen, an denen man Karussell fahren oder sich Waffeln, Crêpes und andere Spezialitäten holen konnte.

Nach diesen zwei Stunden haben wir uns alle am Hotel de Ville, dem Rathaus von Verviers, getroffen und dort das Gruppenfoto gemacht. Schließlich wurden die drei Gewinnerteams der Stadtrallye bekanntgegeben und erhielten einen kleinen Preis in Form von Kinderschokolade. Leider wurde es dann schon Zeit für die Rückreise und der Ausflug wurde um 16:10 Uhr am MCG beendet.

[Cecile Wiemuth, 8b]

Ein Tag im EU-Parlament

Am 4. Juli 2018 besuchten die Sozialwissenschaftskurse der Stufen EF und Q1 das Europäische Parlament in Brüssel.

EF:

Nach pünktlicher Ankunft in der belgischen Hauptstadt wurden wir durch eine rumänische Europamitarbeiterin, welche sich selbst als „Produkt der Europäischen Union“ bezeichnete, in die Arbeit und die Zusammensetzung des Parlamentes eingeführt. Wir sprachen außerdem darüber, was sich in den letzten 30 Jahren in der Europäischen Union verändert hat und welche Veränderungen in der EU in naher Zukunft eintreten werden, z.B. über die Reisefreiheit im Schengenraum oder auch über die Migrationskrise. Sie erzählte uns auch, dass es nur auf Grund des Falls des Eisernen Vorhangs möglich wurde, für die Europäische Union zu arbeiten. Im Anschluss betraten wir gemeinsam den Plenarsaal des hohen Hauses, wessen Zweitsitz sich in Straßburg (Frankreich) befindet.

Daraufhin besuchten wir das Museum Europäischer Geschichte, welches bei uns aufgrund seiner Modernität einen positiven Eindruck hinterließ. Es wurden Exponate aus verschiedensten Zeiten ausgestellt und interaktiv dargestellt, welche die europäische Geschichte vom Mittelalter bis heute prägten, z.B. die Herrschaft des Nazi-Regimes, die Umweltbewegungen in den 70er Jahren oder den Brexit. Danach wurde die große Gruppe in kleine Gruppen aufgeteilt. Wir hatten nun etwas Zeit, die Hauptstadt von Belgien zu erkunden und in der Innenstadt herumzulaufen. Dort wurden belgische Pommes gegessen, Sehenswürdigkeiten angeschaut und Fotos gemacht.
Die Zeit war leider zu kurz und wir mussten nach einiger Zeit schon wieder zurück zum Bus. Dort wartete eine fast dreistündige Fahrt auf uns, um nach so einem interessanten und lustigen Tag Abschied von Brüssel zu nehmen und zurück nach Neuss zu fahren.
Ein spannender Tag ging also für unsere SoWi-Kurse zu Ende. Wir lernten sehr viel an diesem einen Tag, vor allem, wie wichtig das EU-Parlament eigentlich für unsere Zukunft, für unsere Wirtschaft oder Gesellschaft ist. Uns wurden die Augen zu so vielen Seiten der EU geöffnet.
Wir werden diese Zeit zusammen nicht vergessen und freuen uns auf unsere nächste Reise!

[Marc Konjuhi & Lene Lingmann]

Q1

Während die EF eine Führung durch das Parlamentsgebäude machte, nahm die Q1 an einem Rollenspiel teil. Ziel dieses Rollenspiels war es, die Arbeitsweise des Europäischen Parlamentes näher gebracht zu bekommen. In vier verschiedenen Parteien, welche unterschiedliche Stärken im Parlament aufwiesen, diskutierten wir über die Themen Wassersolidarität und Implantation von Mikrochips im Menschen. Wir diskutierten sowohl innerhalb der Parteien, wie auch in verschiedenen Ausschüssen und dem Plenum über zuvor genannte Themen. Ziel war es, einen Kompromiss zu finden, der sowohl den Interessen der Parteien als auch den Bedürfnissen der Europäischen Bürger gerecht wird. Dieser Prozess erwies sich komplizierter als gedacht, da wir unterschiedliche Ansichten vertraten. Nach circa zwei Stunden hatten wir in Sachen Implantation von Mikrochips einen Kompromiss gefunden, in Sachen Wassersolidarität fanden wir auch nach dreimaliger Abstimmung im Plenum und den Ausschüssen keinen Kompromiss. Dies zeigte uns, wie anspruchsvoll und langwierig die Arbeit im Europäischen Parlament sein kann.

Während wir die Arbeitsweise des Europäischen Parlamentes im Kleinen erlebten, wurde der EF diese Vorgehensweise in einem der zwei Plenarsäle erläutert und sie besichtigte anschließend das Haus der Europäischen Geschichte. Nach Beendigung der jeweiligen Programmpunkte, konnten wir in kleinen Gruppen die Stadt erkunden. Gegen halb vier traten wir gut gelaunt und um einige Erfahrungen reicher die Rückreise an.

[Julia Schmitz (EF) und Vanessa Hintze (Q1)]

PK Geschichte besucht Schützenmuseum

Neben dem Quirinus-Münster ist die Stadt Neuss vor allem für sein traditionelles Neusser-Bürger-Schützenfest am letzten Augustwochenende bekannt, das jährlich über 1 Mio. Besucher anlockt.
Während das Schützenfest in seiner heutigen Form auf das Jahr 1823 zurückgeht, reichen die Ursprünge gar bis ins 15. Jahrhundert zurück.

Folglich kam im Projektkurs Geschichte die Frage auf, wie sich das Schützenwesen in Neuss während der belgischen Besatzungszeit entwickelte. Gemäß der Bestimmungen des Versailler Vertrages stand Neuss nach dem Ersten Weltkrieg unter der Oberhoheit belgischer Truppen.

Ein Besuch im rheinischen Schützenmuseum Neuss sollte Antworten geben.
Der Leiter dieser Dokumentations- und Forschungsstelle, Dr. Christian Frommert, gilt als ausgewiesener Experte für das Neusser Schützenwesen und die Phase der Weimarer Republik.

Zunächst präsentierte er lokalhistorische Quellen wie die Sitzungsprotokolle des Neusser Schützenkomitees (vgl. Foto), die seinen Aussagen zufolge keinerlei Aktivitäten für die Jahre 1914 bis 1919 nachweisen.

Sitzungsprotokolle des Neusser Schützenkomitees (Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv)

Herr Dr. Frommert erinnerte daran, dass jede öffentliche Feier, so auch das Schützenfest, von der Besatzungsbehörde genehmigt werden musste. All dies ließe sich auch den Protokollen entnehmen.
1920 konnte schließlich in Neuss wieder Schützenfest gefeiert werden- allerdings unter Berücksichtigung einiger Auflagen. So sei entsprechend dem allgemeinen Waffenverbot das Tragen von Säbeln und Degen untersagt gewesen. Stattdessen trugen die Schützen Reitgerten oder einfache Stöcke. Auch das Feuerwerk durfte nicht stattfinden.

Drei Jahre später, im so genannten „Krisenjahr 1923“, machte schließlich die wirtschaftliche Entwicklung das Feiern des Schützenfestes unmöglich. Vor dem Hintergrund des 100jährigen Bestehens des Neusser Bürger-Schützen-Vereins war dies für die Zeitgenossen besonders bitter. Auch im Folgejahr fiel das Schützenfest aus.
Inwieweit das Schützenfest politisiert wurde, zeige sich am Schützenfest 1926, das ganz unter dem Zeichen der „Befreiung“ gestanden habe, so Frommert. (Im Januar 1926 endete mit dem Abzug der belgischen Soldaten die Besatzungszeit in Neuss.)
Politisch aufgeladene Symbole fanden sich sowohl in Bildern des Fackelzuges als auch im Königsgeschenk des Jahres 1926 wieder. So trägt der silberne Kettenhänger folgende Inschrift:

„1925/26. Dem Neusser Bürger-Schützenverein gewidmet von Martin Küppers Schützenkönig im Jahre der Befreiung unserer Heimat von der Fessel der Besatzungstruppen.“

(vgl. Foto)

Erinnerungsmedaille an das “Befreiungssschießen” der Neusser Scheibenschützen-Gesellschaft am Sonntag, den 9. Mai 1926 (Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv)

Silberner Kettenanhänger (Königsgeschenk von Martin Küppers, 1925/26) (Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv)

Unser Dank gilt Herrn Dr. Frommert, der sich viel Zeit nahm und diesen besonderen Aspekt der belgischen Besatzungszeit an ausgewählten Exponaten veranschaulichte. [DÖT]

Shakespeare Festival

Am 04. Juli besuchten zwei MCG Englisch Leistungskurse das Shakespeare Festival in Neuss, genauer genommen eine Lecture” über die Vielfältigkeit von Shakespeares Werken und die praktischen Funktionen des Globes von Patrick Spottiswoode (Direktor des Educational Departments vom London Globe). Viele Inhalte aus dem Unterricht wurden in der Vorstellung aufgegriffen und so verging der warme Sommerabend wie im Flug. [JES]

Soirée française 2018

Am Donnerstag, den 05. Juli fand nach 4 Jahren wieder ein Französischer Abend am MCG statt. Die Zuschauer erwartete ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Theater, Tanz und Musik. In der Pause war mit französischen Spezialitäten für das leibliche Wohl gesorgt.

Durch den Abend führten Ceyda Keskin und Paul Winkelmann aus der Q1 mit ihrer deutsch-französischen Moderation. Eröffnet wurde der französische Abend mit dem Sketch „Un repas français – et une surprise“ der Klasse 7. Es folgten der Rap Typisch/typique der 6. Klasse über französische und deutsche Klischees und ein Video, das viele interessante Einblicke in die diesjährige Parisfahrt der Französischkurse der EF gab. Großen Beifall bekam Emilia Mandla (EF), die ihr selbstgeschriebenes Chanson „Je ne sais pas quoi“ sang und sich selbst auf der Ukulele begleitete. Die Schüler des Französischkurses der Klasse 8 (erstes Lernjahr) zeigten auf beeindruckende Weise mit dem Stück „L’équipe de handball contre le cyberharcèlement“, wie viel Französisch sie schon nach einem Lernjahr beherrschen. Den Abschluss des ersten Programmteils bildete die tolle gesangliche Darbietung des Lieds „Le Festin“ aus dem Soundtrack zum Film Ratatouille von Lene Lingmann (EF). Begleitet wurde sie von Jasmin Scholze am Bass und Peer Thomsen am Klavier (beide EF).

Während der Pause wurden in den liebevoll geschmückten Räumen französische Spezialitäten wie Quiches, Baguettes und Crêpes verzehrt.

Der zweite Programmteil startete mit einem Tanz von Benedicte Dovi, Yarengül Albeni und Sofia und Valentina Hu aus den Klassen 8 und 9 zu einer französischen Version eines südkoreanischen Popsongs, für den die vier Tänzerinnen viel Applaus vom Publikum bekamen. Es folgten ein selbstgedrehter Film der Klasse 6 mit dem Titel „Captain Biceps“, der auf amüsante Weise zeigte, warum man sich nie über fremde Leute lustig machen sollte, ein Lied über Paris und die Liebe der Klasse 8 sowie Szenen des Theaterstücks „Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran“ der EF.

Ein Highlight des Abends war sicherlich auch der Auftritt von Herrn Meissner. Mit seiner Interpretation von drei Chansons von George Brassens (Chanson pour l’Auvergnat, La mauvaise réputation und Dans l’eau de la claire fontaine) endete ein toller französischer Abend.

Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Schülern, Lehrern, Eltern und dem Technik-Team der Aula ohne deren Unterstützung und Engagement während des Abends und im Vorfeld während der Vorbereitungen und Proben ein solcher Abend nicht möglich gewesen wäre!

Merci pour cette belle Soirée française! [HÖN]

Frankreich Austausch am MCG

Vom 2.-24.6.2018 war es endlich wieder so weit: Die französischen Austauschschüler/innen von der Institution Sainte-Marie in Antony waren zu Gast am MCG in Neuss. Gemeinsam mit dem/der deutschen Partnerschüler/in besuchten sie den Unterricht, unternahmen Tagesaktivitäten und erlebten den Alltag in der Gastfamilie.

Gemeinsam erlebten die Austausch- und Partnerschüler/innen interessante und lehrreiche Unterrichtsstunden der Jahrgangsstufe EF (sonst Klasse 9) im Rahmen des dreiwöchigen Aufenthalts (üblicherweise sogar 4 Wochen), wobei der Schulrhythmus in Deutschland von französischer Seite doch als „etwas entspannter“ wahrgenommen wurde. Auch die Schulleiterin, Frau Tressel, begrüßte natürlich die Gäste aus Antony und wünschte eine schöne Zeit in Neuss. Die Austauschschüler/innen besuchten auch Französischkurse der Jahrgangsstufen 6 und 7, wo sie für die Schüler/innen des fremdsprachlichen Anfangsunterrichts als „echte Originale zum Anfassen“ in Gesprächsrunden bereitstanden.

Am 5.6. ging es mit Frau Graupner und Herrn Kegler nach Düsseldorf zum Filmmuseum. Neben der Besichtigung des Museums, in der viel über die Entwicklung der Filmgeschichte zu erfahren war, stand auch ein Rundgang durch die Innenstadt auf dem Programm. Hier durften Sehenswürdigkeiten wie Altstadt, Rheinpromenade und Königsallee natürlich nicht fehlen. Auch für den 12.6. war erneut eine Tagesaktivität geplant, die eher dem erlebnispädagogischen Bereich zuzuordnen war. Auf der Almgolf-Anlage der Skihalle Neuss konnten Fähigkeiten im Mini-Golfspiel unter Beweis gestellt werden.

Auch während der Zeit in den Gastfamilien erlebten die Austauschschüler/innen interessante Dinge mit dem/der Partnerschüler/in. So nahmen Silas Schuster und Charles Terrier z. B. am Event „TanzTerminal, tanz!“ im Düsseldorfer Flughafen teil, bei dem unter Anleitung von Star-Juror Joachim Llambi (bekannt aus dem TV-Format „Lets’s Dance“) und Roman Frieling (bietet mit seiner Tanzschule auch regelmäßig Workshops an unserer Schule an) das Tanzbein geschwungen wurde. Beide Schüler/innen nahmen auch am beliebten Neusser Sommernachtslauf teil, wo Charles sogar einen tollen 58. Platz (von 310 Teilnehmern) im Jedermannlauf über 5 km mit einer Zeit von 00:23:13 belegte. Fee Becks und Alix Bonnet waren am Kaarster See aktiv und konnten sogar gemeinschaftlich an der Lateinfahrt nach Trier teilnehmen (danke hierfür an Frau Bodnar für die hervorragende Kooperation).

Der Besuch der Austauschschüler/innen hat gezeigt, dass sich die gesammelten Erlebnisse und Erfahrungen bei ihnen und dem/der Partnerschüler/in nachhaltig festsetzen, sodass Freundschaften entstehen. Auch die jeweilige Fremdsprachenkompetenz in Deutsch bzw. auf Französisch profitiert eindeutig hiervon; gelebte deutsch-französische Freundschaft! Nun geht es voller Vorfreude vom 24.6.-14.7.2018 zum direkten Gegenbesuch nach Antony. Wir wünschen eine ebenso ereignisreiche und spannende Zeit!

[KEG]

Spektakuläres Konzert mit 6000 Kindern als MegaCHOR

Am 07. Juli 2018 fand im ISS-Dome in Düsseldorf das Konzert von 6K UNITED! statt. Begleitet von Musikern, die sonst mit den Größen der deutschen Musiklandschaft auf der Bühne stehen, sang unser AnnoCHOR gemeinsam mit 6000 Kindern einen bunten Mix aus aktuellen deutschen Popsongs, internationalen Hits, Klassik und Volksliedern vor einem begeisterten Publikum.

Seit Februar hat sich unser AnnoCHOR mit Musiklehrer und Chorleiter Mario Stein auf dieses Konzert vorbereitet. Dirigiert von Prof. Fabian Sennholz (musikalischer und pädagogischer Leiter / 6K UNITED!) wurde das Konzert mit „Wir sind groß / Chöre“ (Mark Forster) und „Kreise“ (Johannes Oerding) eröffnet, bevor es gleich zum ersten Highlight des Abends kam: Der MegaCHOR simulierte beim Intro zum südafrikanischen Volkslied „Thula Sizwe“ durch Schnalzen, Klatschen und La Ola Springen ein Donnerwetter. Dass es auch für die jungen Sängerinnen und Sänger möglich ist, klassische Lieder eindrucksvoll zu performen, bewiesen die Kinder bei ihrer Interpretation von „Zieht, Gedanken“ (aus der Verdi-Oper „Nabucco“). „Wunderfinder“ (Alexa Feser feat. Curse) und „Scars To Your Beautiful“ (Alessia Cara) gehörten sicherlich zu den emotionalsten Höhepunkten des Abends, bevor die Affen los waren und der 6K UNITED!-Chor die Berliner Stadtaffen (Peter Fox) nach Düsseldorf brachte.

Lasst uns alle singen, rocken, tanzen, damit die ganze Welt uns hört“ forderte der 10-jährige Überraschungsgast Jonah (Gewinner KIKA/Dein Song 2018) mit seinem Song „Ich möchte nicht mehr zuschauen“ auf, bevor die Kinder mit ihrer Version von „Die Gedanken sind frei“ viele Zuschauer erneut zu Tränen rührten. Das abschließende PopMedley endete mit einem „Feuerwerk“ (Vincent Weiss) und alle waren sich bei der Zugabe einig: „Kinder an die Macht!(Herbert Grönemeyer).

Das war ein Konzert mit „Wiederholungsgefahr“. Mit vielen Eindrücken und dem einen oder anderen Ohrwurm verabschiedete sich der AnnoCHOR in die Sommerferien. Bei vielen der jungen Sängerinnen und Sänger ist nun der Wunsch weiter gewachsen, nach ihrem Wechsel im neuen Schuljahr in die Jostenallee, bei den „CHORicals“ weiterzusingen. [SN]

 

MCG Floorballer holen Platz 1 und 2 beim Floorball Schulcup

Am vergangenen Freitag konnten die drei MCG Floorballteams beim Schulcup für den Rhein-Kreis Neuss erneut Plätze auf dem Treppchen gewinnen. In der Altersklasse 5.-6. Klasse holte das MCG Team nach tollem Kampf den zweiten Platz. Erst im Penaltyschießen wurde das Finale knapp verloren. Das jüngere MCG Team in der Altersgruppe 7.-9. Klasse holte Platz 5, das ältere Team holte sich ungeschlagen den Turniersieg. Damit gelang dem Team um Johanna Kahlki, Claes Mechernich, Ioann Bleskine, Melanie Seibel und Lauris Neunkirch der erste Turniersieg für das MCG beim jährlichen Floorballturnier in Kaarst.

Weitere Infos zum Turnier: https://floorball-holzbuettgen.de/2018/07/raiffeisenbank-floorball-schulcup-2018-ein-grosser-erfolg/

Floorball (früher Unihockey) gilt als schnellste Hallensportart der Welt und eignet sich ideal als Schulsport (wenig Verletzungsgefahr, schnell erlernbar). Die MCGler aus unterschiedlichen Klassen (7-9) konnten im letzten Jahr die Sportart in einer AG bei Herrn Jesse kennenlernen. [Jes]

Englisch: Big Challenge

An dem europaweiten Wettbewerb The Big Challenge nahmen an diesem Jahr neben den Fünftklässlern und Sechstklässlern erstmalig auch einige Schülerinnen und Schüler aus den siebten Klassen teil und hatten mit ihnen die Gelegenheit, ihre im Englischunterricht geförderten Kompetenzen in Fragen rund um englischen Wortschatz, Grammatik, Landeskunde und Textverständnis auf die Probe zu stellen und dabei gegen bundesweit knapp 270.000 Mitbewerber anzutreten.

Da ist es schon eine Leistung, wenn die Fünft- und Sechstklässler des MCG durchschnittlich etwa 20 Punkte über dem Bundesschnitt liegen. Mehr als ein Viertel der Schüler aus der 5 und 6 sind unter den besten 10% des Bundeslandes! Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Dawoud Zahran und Nadine Scholze (beide 5d), die gemeinsam den ersten Platz des Jahrgangs belegten und damit landesweit auf Platz 7 landeten. Den dritten Platz belegte Linda Davies (ebenfalls 5d).

In den sechsten Klassen landeten aus der 6b Roman Lichius auf Platz 1 und Luca Fuoco gleich dahinter. Einen guten dritten Platz belegten gemeinsam Paola Sofia Ruh Rodriguez (6a) und Viktoria Kappes (6c).

Unter den Siebtklässlern, die im Durchschnitt sogar etwa 40 Punkte über dem deutschen Schnitt lagen, konnten einige an ihre tollen Erfolge der letzten Jahre anknüpfen, insbesondere Emily Tschaikowsky, die erneut den ersten Platz belegte, diesmal gemeinsam mit Wania Patricia Schäfer (beide 7a). Damit liegen auch sie im landesweiten Ranking auf Platz 7! Auf dem dritten Platz folgte Maximilan Lang (7b). Für alle Beteiligten gab es Sachpreise und Zertifikate für ihre Teilnahme am Wettbewerb. [MÜL]

Polenaustausch: Europa hautnah

Am Freitag, 1. Juni 2018 war es endlich so weit: unsere Austauschpartner – nein falsch – unsere Freunde (!) aus Warschau landeten am Nachmittag gegen 14:00 Uhr in Düsseldorf. Wir haben uns sehr aufeinander gefreut und waren sehr gespannt, wie die kommende Woche verlaufen würde.

Programm:

Freitag: Stadtrallye in deutsch-polnischen Gruppen und danach gemütliches Beisammensein im Garten der Familie Hellrung:

Samstag: Ausflug nach Düsseldorf mit Rundgang im Medienhafen und Besichtigung der Altstadt und des Landtages mit anschließender Freizeit in deutsch-polnischen Gruppen.

Sonntag: Familientag zur individuellen Gestaltung

Montag: Fahrt zum Wassersportzentrum Neuss Sandhofsee

Start des Projektes: Olympiade „Gemeinsam für Europa“. Am Nachmittag: Einteilung in die deutsch-polnischen Gruppen und Gestaltung von Flaggen. Dann anschließend Stand-Up-Paddling und am Abend gemütliches Beisammensein.

Dienstag: Durchführung der Olympiade in den Gruppen und am frühen Abend gemeinsames Grillen mit unseren Eltern.

Mittwoch: Ausklang des Projektes und Quiz zum Grundgedanken von Olympia mit anschließender Siegerehrung. Dann am Nachmittag gemeinsames Aufräumen und Rückkehr in die Gastfamilien. Der Abend stand den Familien zur freien Verfügung.

Donnerstag: Ausflug nach Münster – Stadtspiel „Knackt den Münster-Code“ mit anschließender kleiner Stadterkundung in der ganzen Gruppe. Danach Freizeit in den deutsch-polnischen Gruppen.

Freitag: Teilnahme am Unterricht bis zur dritten Stunde. Am frühen Nachmittag Treffen am Flughafen und Verabschiedung.

Wir hatten in dieser Woche recht viel Programm, aber mit vielen schönen und spaßigen Momenten. Am Anfang war die Stimmung etwas gedrückt, da das Wetter in den ersten zwei Tagen nicht so mitspielte und wir uns sehr lange nicht mehr gesehen hatten.

Aber spätestens am Sandhofsee wurde die Stimmung schnell viel besser, da das Wetter schön wurde und die Programmpunkte in der Gruppe sehr viel Spaß machten. Außerdem war es immer wieder interessant, wie wir in den Gruppen versuchten zu kommunizieren um miteinander arbeiten zu können. Da wir an einem See waren, haben wir eine Menge mit Wasser gemacht, z. B. Schwimmen, Kanu fahren und noch vieles mehr. Zudem brachte uns das Projektthema den Grundgedanken von Olympia näher. Besonders die Abende waren sehr schön für uns, da wir gemeinsam Musik hörten oder am Lagerfeuer saßen. In unserer Freizeit unternahmen wir viel gemeinsam mit unseren Freunden.

Auch der Ausflug nach Münster war sehr spannend, da wir einige kleine Probleme zu lösen hatten, welche wir aber gut lösen konnten. Die Rückfahrt war zudem auch sehr spannend, da der Bahnverkehr eine Störung hatte und wir mit großer Verspätung einfach in Meerbusch ausgesetzt wurden. Wir kamen erst sehr spät nach Hause. Am nächsten Morgen gingen wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern für die ersten drei Stunden in den Unterricht. Das war auch sehr spaßig. Dabei soll angeblich ein polnischer Gastschüler eingeschlafen sein. Das lag sicher nur an den Anstrengungen der letzten Tage :) Der Abschied rückte immer näher und dann war er leider da. Er war sehr emotional und bewegend für uns alle. Der Austausch war sehr schön und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Toll, dass dank Lehrer- und Elternengagement so etwas in der oft stressigen Schulzeit möglich ist!!!

[Justus und Johanna Kahlki]

Abiturfeier 2018 – Carl-Steins-Preis für Dennik Braun

Am 22.06.2018 wurde bei der Abiturfeier des Marie-Curie-Gymnasiums der Förderpreis der Carl-Steins-Stiftung an den Abiturienten Dennik Braun vergeben. Die Stiftung, die dieses Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert, vergibt den Preis, mit dem sie besondere schulische Leistungen und schulisches Engagement auszeichnet, seit über 30 Jahren. Dennik Braun war nicht nur ein sehr guter Schüler, er hat sich zudem sehr für die Belange der Schule eingesetzt. So war er zum Beispiel über viele Jahre in der Schülervertretung aktiv, zuletzt als Schülersprecher. Als Mitglied des Big-Band-Projekts des MCG unterstützte er am Saxophon seit Jahren die Concert-Band der Schule. Zudem hat er vor fünf Jahren die Technik-AG am MCG ins Leben gerufen, die er seitdem leitete. Keine Schulveranstaltung, ob abends oder am Wochenende konnte bzw. musste auf Denniks Unterstützung verzichten; er sorgte immer für den guten Ton und die passende Ausleuchtung. Für sein besonderes Engagement wurde Dennik ebenfalls mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Neuss ausgezeichnet.

Gegründet wurde die Stiftung von Carl Steins (1876-1946). Dieser stammte aus einer Handwerkerfamilie, arbeitete sich vom Lehrling bis zum Fabrikdirektor der Neusser Futtermittelfabrik Leonard Geyer hoch und gründete 1928 die Stiftung, um begabte und bedürftige Schüler der damaligen Oberrealschule zu unterstützen. Er wollte damit junge Menschen fördern, deren Eltern – wie seine Eltern zuvor – nicht in der Lage waren, das damals obligatorische Schulgeld zu entrichten. Im Jahr 1956 ging die Stiftung auf das neugegründete Theodor-Schwann-Gymnasium über, welches 1992 mit dem Marie-Curie-Gymnasium fusionierte. Neben vielen Förderungen verschiedener Schulaktivitäten (z.B. Big Band, Konzertarbeit, Auslandaufenthalte, Seminare, etc.), werden monatlich ehemalige Schüler des MCGs aus den Mitteln der Stiftung gefördert, was für die Neusser Schullandschaft ein Alleinstellungsmerkmal ist. Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Stiftung findet am 30.09.2018 ein Jubiläumskonzert mit dem Landes-Jugend-Jazzorchester NRW in der Aula des MCG statt.

Im Rahmen der Abiturfeier des MCG wurden an diesem Abend weitere Auszeichnungen vergeben. Das MCG ist das einzige Neusser Gymnasium mit einem bilingualen Zweig und das einzige Gymnasium in NRW, das gleichzeitig mit dem Weg zum Abitur in der Oberstufe eine Berufsausbildung anbietet, die Doppelqualifikation Chemie. Der Preis der Schule für das beste bilinguale Abitur wurde an Aylin Hark vergeben. Niklas Molczanski wurde von der Schule für die besten Leistungen in der Doppelqualifikation Chemie ausgezeichnet. Ebenfalls an ihn und an Solveig Sievert ging der Preis für die beste Fachleistung in den Naturwissenschaften insgesamt, die Schwann Medaille der Neusser Heimatfreunde. In den einzelnen Fachbereichen wurden Ahmed Jaf (Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft), Niklas Molczanski (Preis der Deutschen Mathematischen Vereinigung und Preis der Unternehmerschaft Niederrhein für das Fach Chemie) ausgezeichnet. Der ebenfalls von den Neusser Heimatfreunden gestiftete Karl-Tücking-Preis ging für die beste Leistung im Fach Geschichte an Anne Terhardt. Die Schülerinnen Tessa Scholten und Rachid Hamdaoui erhielten den Preis der Französischen Gesellschaft. Der Preis für besondere Künstlerische Leistungen gestiftet von der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft ging an Jule Lingmann.

Ein besonderer Dank ging an Ruben Bendfeld, Adrian Benten, Dennik Braun, Jerry Kuhn, Johannes Niemöhlman und Arian van Megen, die alle nicht nur das MCG sondern nach jahrelanger Mitarbeit somit auch die Concert-Big-Band der Schule verlassen. [POM]

 

Nordstadtkonzert Nr. 12

Von diesem Gegensatz lebte der Konzertabend in der Aula am Abend des 13. Juni. Bereits in ihrer Begrüßungsansprache hob Schulleiterin Emmy Tressel hervor, Nordstadtkonzerte seien immer „anders“, nicht Mozart sei das Thema, sondern „Deconstructing Mozart“ sollte geschehen. Nicht (nur) Profis bieten ihre Kunst dar, sondern Profis kooperieren mit Schülerinnen und Schülern. Klassik trifft auf Moderne.
Als klassische Klammer des Abends fungierte die Darbietung von Mozarts Sinfonie Nr. 29 in A-Dur durch die Streicher des Neusser Kammerorchesters unter der Leitung von Joachim Neugart, verstärkt durch zwei Oboen und zwei Hörner. Die vier Sätze dieser wunderbaren Komposition, die Mozart mit 18 Jahren, also im Alter unserer Abiturienten, komponierte, wurden jeweils unterbrochen durch verschiedenste kreative Bearbeitungen durch MCG-Schüler aus den Jahrgangsstufen 6 und EF.


Nachdem zunächst der Hit „Thunder“ von den Imagine Dragons als „Mozart Thunder“ von der Klasse 6b umgedichtet gesungen worden war, folgten weitere Darstellungen von Aspekten zu Mozart und seinem Leben: Unter der Anleitung von Musiker und Komponist Manfred Heinen wurden Briefe an Mozart verlesen und mit Hilfe einer Zeitmaschine Antworten „aus der Vergangenheit“ erhalten, verschiedene Formen von Remixes, bei denen „Rock me Amadeus“ live verfremdet wurde oder Notenschrift – erneut zu „Thunder“ – wie unter dem Kaleidoskop erschien, gezeigt. Die Rockband „Error Prone“ unter der Leitung von Heiko Feldmann spielte „Purple Haze“ von Jimi Hendrix, einem Künstler mit vermutlich einem annähernd ähnlichen Lifestyle wie Mozart. Der von Musiklehrer Mario Stein geleitete Schulchor „The CHORicals“ trat mehrfach auf und begeisterte insbesondere durch die mitreißende Darbietung von „Applaus, Applaus“, wobei diese Aufforderung natürlich nicht nötig gewesen wäre. Nicht unerwähnt bleiben darf die Tatsache, dass die Klassikseite mehr als eindrucksvoll Verstärkung von Fünftklässlerin Maja Mandla bekam, die am Flügel den dritten Satz aus Mozarts Klaviersonate Nr. 11 spielte, allgemein bekannt als „Türkischer Marsch“, und verdienterweise sehr großen Beifall erhielt.

Auch die Beteiligung des Faches Kunst ist hervorzuheben. Nachdem die Konzertbesucher schon beim Betreten des Gebäudes von vielen kreativen Mozartporträts der Klasse 6d begrüßt wurden – eine mehr als schöne Einstimmung – entstand während des Konzerts auch ein bewegtes Mozart-Puzzle auf der Bühne als Visualisierung des Live-Remix zu „Rock me Amadeus“. Auch dieses hatte die 6d unter Anleitung von Elisabeth Frauenlob-Eimers geschaffen. Vielseitiger ist selten ein Nordstadtkonzert gewesen.
[GUN]

Soirée française: Französischer Abend am MCG

Die Schülerinnen und Schüler der Französischkurse des MCG laden herzlich zusammen mit ihren Französischlehrern zu einem französischen Abend am Donnerstag, den 05. Juli ab 18:30 Uhr in der Aula ein.

Die Zuschauer erwartet ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Theater, Tanz und Musik, das die Schülerinnen und Schüler in ihren Französischkursen vorbereitet haben. In der Pause ist mit französischen Spezialitäten und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt. [HÖN]

Die Annobibliothek erstrahlt in neuem Glanze

Vor fast einem Jahr gewann die jetzige Klasse 6a mit den beiden Klassenlehrerinnen Frau Schlößer und Frau Grundmann 1927€ bei einem Wettbewerb des Flughafens Düsseldorf – zweckgebunden an das Projekt, die Unterstufenbibliothek des Marie-Curie-Gymnasiums zu digitalisieren und zu erweitern. Parallel spendete die Kinderstiftung Lesen Bildet dem Förderverein 500€ für neue Bücher für die Annostraße. Im Februar dieses Jahres wurde der Internetanschluss in der Unterstufenbibliothek freigeschaltet.

Dann ging es los: Die Bibliothekssoftware Littera wurde bestellt und installiert. Daraufhin wurden 140 neue Bücher ausgewählt und erworben – nicht nur aus dem Bereich Belletristik, sondern auch für jedes Schulfach mindestens ein neues Werk in Beachtung des Lehrplans und darüber hinaus. Ab März wurden dann die Leser und Bücher im System erfasst. Seit Mitte April halfen einige fleißige Mütter aus den 5. und 6. Klassen beim Kleben der Barcodes und bei Bedarf auch beim Kleben loser Seiten. Mitte Mai wurde das vorerst letzte Buch erfasst. Etliche veraltete Bücher wurden ausgemistet.

Die zuständigen Bibliothekskinder der Klasse 6c unter der Leitung von Frau Gungler packten tatkräftig mit an. Binnen kürzester Zeit beherrschten sie den Umgang mit dem elektronischen Verleihsystem. Eine Schließung der Bücherei gab es zu keinem Zeitpunkt, da das alte Karteikartensystem und die neue Bibliothekssoftware zeitweilig einfach parallel genutzt wurden. [GUN]

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