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Europatag 2019

Am 09.05. wurde der Europatag der Europäischen Union mit einer Europastunde gefeiert. In der ersten Schulstunde wurde in allen Klassen und Kursen das Thema Europa auf vielfältige Weise behandelt. Je nach Unterrichtsfach wurde ein historischer, ein soziologischer, ein politischer, ein künstlerischer, ein literarischer, ein musikalischer, ein naturwissenschaftlicher, ein geografischer oder ein sportlicher Zugang zu diesem Oberthema gewählt, sodass der europäische Gedanke von Einheit in Vielfalt auch durch die unterschiedlichsten Blickwinkel auf unseren Kontinent und seine Lebenswirklichkeit sichtbar wurde. In diesem Rahmen wurde in vielen Kursen auch die anstehende Europawahl am 26.05.2019 besprochen.

Damit das Thema Europa aber nicht nur in den altehrwürdigen Mauern unseres Schulgebäudes bleibt, wurden von Herrn Jesse Europapins designt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des spanisch-deutschen Schüleraustauschs in der Neusser Innenstadt und auf ihren Exkursionen durch NRW an interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger verteilten. In gemischten Pärchen wurde der Pin mit der Aufschrift „We are Europe – MCG Neuss / IES Padre Suárez Granada – 09.05.2019“ unter die Leute gebracht und man kam nicht nur über den internationalen Schüleraustausch ins Gespräch, sondern auch über das Projekt Europaschule am MCG und die anstehenden Europawahlen. Zwei besonders interessierte Gesprächspartner waren dabei Herr Bürgermeister Breuer und der Neusser Landtagsabgeordnete Herr Dr. Geerlings, die sich beide viel Zeit für die Schülergruppe und ihr Anliegen nahmen.

Der Europatag am MCG erreichte somit nicht nur die Schulöffentlichkeit, sondern führte auch außerhalb des Marie-Curie-Gymnasiums für interessante Gespräche über europäische Themen.

[DWO]

 

MCG “We are Europe” Pins

Proben für “Alice im Wunderland”

Nach dem großen Erfolg des „High-School-Musicals“ im Sommer 2018 hat unser Schulchor „The CHORicals“für die nächste Musicalproduktion „Alice im Wunderland“ im kommenden Sommer ein erneutes Engagement bekommen. Die sogenannten „Neusser Musicalwochen“ sind eine Kooperation der Musikschule und der Schule für Kunst und Theater (Kulturforum Alte Post) der Stadt Neuss. Sie bieten die Möglichkeit für junge Erwachsene zur vorberuflichen Orientierung.

Bereits seit 1995 arbeiten beide Institute im Bereich Musiktheater gemeinsam. Die Aufführungen finden im Globe-Theater statt. Für das diesjährige Musical „Alice im Wunderland“ schreibt der musikalische Leiter Edwin Schulz die Musik. Dabei werden die Chornummern auf unseren Schulchor zugeschnitten. Bereits auf der 3. Musikfahrt nach Nideggen vom 14-16.02.2019 hatten wir die Gelegenheit mit Edwin Schulz die ersten Stücke aus dem Musical kennenzulernen.

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Am Montag, dem 06.05.2019, fand nun von 15.00-19.00 Uhr eine erste vielversprechende Probe mit dem Ensemble der Musikschule in unserer MCG-Aula statt.

Premiere: Samstag, 7. September 2019 im Globe-Theater

[SN]

 

Information: Das Video wird nicht auf Youtube gelistet und ist daher nur über diesen Artikel oder den direkten Link aufrufbar. Der “erweiterte Datenschutzmodus” ist aktiviert.

Ausbildung zum Schulsanitäter abgeschlossen

Am Samstag, den 30. März war es endlich soweit: nach über einem halben Jahr intensiver Vorbereitung durch die Maltester-Ausbilderin Christina Hermann im Rahmen der Schulsanitäts-AG am MCG sowie zusätzlichen samstags Nachmittagsterminen in der Malteser-Wache, konnten dreizehn Schulsanitäter erfolgreich ihre Abschlussprüfung antreten.
Der erste Teil bestand aus einer 45-minütigen schriftlichen Prüfung, bei der 30 komplexe und zum Teil anspruchsvolle Fragen zu medizinischen Grundlagen und typischen Krankheitsbildern abgefragt worden sind. Danach wurde es anschaulicher: in 2er-Teams mussten die Schülerinnen und Schüler ihre praktischen Fähigkeiten im Einsatz beweisen.

Neben der obligatorischen Herz-Lungen-Wiederbelebung an der Übungspuppe „Anna“, mussten die Sanitäter auch an lebenden Objekten ihr Können zeigen. Dazu waren extra engagierte „Schauspieler“ aus der Malteser-Jugend mit dabei, die verschiedene Situation gekonnt inszeniert haben: von harmlosen Wadenkrampf, über Verbrühungen und schweren Asthmaanfall, gab es aber auch – unter Einsatz von Kunstblut – anspruchsvollere Szenarien, wie beispielsweise die offene Schienbeinfraktur oder schwere Schnittverletzungen. Die Schulsanitäter konnte jedoch in jeder Situation souverän und überzeugend der dreiteiligen Prüfungskommission ihr Wissen und ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen.

Nach dem intensiven Vor- und Nachmittag teilten die Prüfer die Ergebnisse der sichtbaren erleichterten Prüfungssteilnehmer mit. Die feierliche Übergabe der Urkunden sowie der Polo-Shirts mit dem Aufdruck „Schulsanitäter“ erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt in der Schule.
Wir danken dem Malteser-Hilfsdienst für seine tatkräftige Unterstützung und gratulieren den bestandenen Schulsanitätern zur Prüfungen und danken ihnen zugleich für ihre tatkräftige Unterstützung bei den kleinen und großen Notfällen MCG.

[KIR]

Blog: Unser New York Trip zur UN 2019

Tage 5 und 6 (Sonntag, 31.03 und Montag, 01.04.):

So aufregend und faszinierend die letzten beiden Konferenztage waren, so anstrengend waren sie auch. Da die UN ihre Konferenzräume kurzfristig für eine eigene Veranstaltung benötigte, wurden unsere für Sonntag geplanten Sitzungen ohne Verkürzung auf Freitag und Samstag verteilt. Ein erster Vorgeschmack darauf, dass das internationale Parkett kein Zuckerschlecken ist, bedeutete dies doch, dass die Konferenzen und Veranstaltungen in der UN von früh morgens bis nach 22 Uhr dauerten.

Durch die Erledigung der Arbeit an zwei anstelle von drei Tagen hatten wir so aber den Sonntag für weitere Aktivitäten in New York zur Verfügung. Die unterschiedlichsten Dinge standen auf dem Programm, vom Treffen mit der Gastfamilie aus dem Auslandsjahr oder mit dem Bruder, der gerade an einer amerikanischen Universität in der Nähe studiert, über verschiedene Museumsbesuche, bis hin zum Souvenirkauf für sich und die Familie.

Die Tage sind nur so an uns vorbeigerauscht und es wird sicherlich etwas dauern, bis wir all diese Eindrücke und unglaublichen Erfahrungen verarbeitet haben. Wir nehmen auf jeden Fall sehr viel mit zurück ans MCG, zurück nach Hause. Und das sind neben den Erlebnissen in dieser faszinierenden Stadt v.a. unsere Erfahrungen bei der Change the World Model United Nations Conference 2019. Wir haben uns auf internationalem Niveau mit Schülern aus der ganzen Welt gemessen, inhaltlich wie sprachlich. Und wir haben gelernt, dass wir dies selbstbewusst machen können. Die Konferenzteilnehmer aus allen fünf Kontinenten waren sprachlich keinesfalls besser, sie hatten höchstens z.T. langjährige Konferenzerfahrungen bei UN-Schülerkonferenzen. Aufgefallen ist uns, dass wir eine der wenigen staatlichen Schulen bei der Konferenz waren. Das, was wir hier erleben und erfahren durften, sollten aber nicht nur Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden finanziellen Hintergrund erleben dürfen.

Daher möchten wir, kurz bevor es gleich zum Flughafen und zurück nach Neuss geht, bedanken. Als erstes geht unser Dank an Botschafter Dr. Heusgen und sein Team. Der Empfang in der Ständigen Vertretung der BRD war spannend und sehr eindrucksvoll. Wir danken unseren Eltern, die einen großen Teil der Kosten getragen haben und unseren Sponsoren: der Bürgerstiftung Neuss, der Sparkassenstiftung Neuss und der Carl Steins Studienstiftung. Danke vielmals für Ihr Engagement. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich ihr Einsatz lohnt und hoffen, dass sie dies auch für weitere Gruppen unserer Schule in den nächsten Jahren tun können. Abschließend geht unser Dank an unsere Schule, ans MCG, denn dort ist die Idee für dieses fantastische Projekt entstanden!

Good bye New York! Good bye United Nations! It’s been awesome!!!

Tage 4 und 5 (Freitag, 29.03. und Samstag 30.03.):

Die Menschheit ist eine große Familie; oder sie sollte es sein. Wo könnte man sich darüber besser bewusst werden als im Hauptquartier der Vereinten Nationen. Auf den Gängen des Gebäudes rund um die Generalversammlung wird man durch zahlreiche Kunstwerke und Exponate (darunter verkohlte Reste von Kleidungsstücken, die Jugendliche 1945 in Hiroshima beim Abwurf der 1. Atombombe getragen haben) mit der traurigen Realität konfrontiert. Unter diesen Eindrücken betraten wir die Konferenzräume, in denen schon so viele historische Entscheidungen getroffen wurden, und die weltpolitischen Fragestellungen, die wir dort seit gestern diskutieren und für die wir Lösungsansätze suchen, bekommen eine neue Dimension.
Die UNO als weltumspannende Organisation ist hoch angesehen, steht aber auch immer wieder in der Kritik. Genau dies bildet sich, durchaus auch zu unserem Leidwesen, in den Schülerkomitees ab. Wir beschäftigen uns mit extrem wichtigen Fragestellungen, aber messbare Fortschritte sind schwer zu erreichen. Es wird viel geredet, womöglich zu viel, und viele Länder stellen nun mal ihre eigenen Interessen über das Wohl der Spezies Mensch an sich. Diese Realität der internationalen Diplomatie ist uns hier sehr klar geworden.
In den insgesamt sechs Komitees, in denen wir Delegierte stellten, sammelten wir einmalige Eindrücke und unvergessene Erfahrungen:

„In dem Food and Agriculture Comittee hatten wir vor allem in den freien Debatten die Gelegenheit, uns mit freundlichen Schülern aus aller Welt über politische sowie persönliche Angelegenheiten zu unterhalten und austauschen. Es bot sich uns die einzigartige Gelegenheit mit diesen zu debattieren und diskutieren.“
(Lara Milosevic und Celine Bähr)

„Es war eine schöne Gelegenheit, nicht nur neue Menschen auf einer besonderen Ebene kennenzulernen, sondern auch über sich hinauszuwachsen. Kooperation, Strategie aber auch Verantwortung waren gefragt. Eine tolles und einzigartiges Erlebnis.“
(Ursula Wienken)

„Meiner Meinung nach war die MUN Konferenz eine recht akkurate Simulation der UN, wenn es um Ablauf und Atmosphäre geht. Inhaltlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich einige Schüler aus anderen Ländern nicht genug mit ihrem Thema auseinandergesetzt hatten und deshalb ihr Land nicht gut repräsentiert haben. Es war eine wichtige Erfahrung für jemanden wie mich, welcher potenziell in der Zukunft in die Politik gehen möchte.“
(Johannes Glade)

„Bei der CWMUN lernte man nicht nur viele neue Menschen kennen, sondern auch wie man mit seinen eigenen Schwächen und Stärken umgeht. Es eröffnet einem die Möglichkeit, eine neue Perspektive zu ergreifen und aus einem anderen Standpunkt aktuelle Probleme zu betrachten und so neue Lösungen zu finden. Dabei war die Zusammenarbeit und das Finden von Kompromissen von hoher Bedeutung, denn die wichtigste Lektion ist es, dass große und besonders globale Probleme auch global und international gelöst werden sollten.“
(Linda Markert)

„CWMUN war eine interessante Gelegenheit, seine Fähigkeiten vor einem internationalen Publikum zu prüfen und sich von anderen Delegates einiges abzuschauen. Außerdem kam man schnell mit vielen Menschen aus verschiedensten Ländern in Kontakt, und es ergaben sich schnell viele tiefgründige Gespräche. Generell gesehen ist MUN das am meisten geeignete Forum, sich in „International Affairs“ selbst zu prüfen und eigene Grenzen perfekt austesten zu können.“
(Celine Pesch und Marc Konjuhi)

Ein besonderes Highlight hielt die Opening Ceremony für uns bereit. Zum Abschluss des Rahmenthemas „Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren“ wurde ein Film präsentiert, der im Vorfeld aus Beiträgen von Konferenzteilnehmern aus der ganzen Welt erstellt worden war. Die Teilnehmer nahmen jeweils einen Satz aus J.F. Kennedys berühmter Rede vor dem Schöneberger Rathaus vom 26.6.1963 auf. Unser Part als Delegation aus Deutschland bestand aus dem berühmten Schlusssatz „Therefore I take pride in the words: Ich bin ein Berliner.“

Tag 3: Donnerstag, 28.03.2019

Eine Stadt muss man zu Fuß erkunden, und dies tun wir ausgiebig! Nachdem wir am Vortag über 20 km gelaufen waren, freuten wir uns am nächsten Morgen erst einmal auf ein Frühstück in einem Bagel-Shop. Unsere Zeit in Brooklyn ging heute zu Ende, der Umzug in das Hotel aller Delegierten in Manhattan stand an. Bald sollte es also endlich losgehen mit der Konferenz, und ein erstes Gefühl der Anspannung machte sich breit.
Doch der heutige Tag sollte nochmals im Zeichen der Stadterkundung stehen. Nach dem Transfer in das neue Hotel brachen wir erneut zu Fuß auf. Dieses Mal betrachteten wir die Stadt aus einer neuen Perspektive. Auf dem Dach des Rockefeller Centers genossen wir die unglaublich faszinierende Aussicht über das sonnige New York.
Da der Wettergott weiter auf unserer Seite stand, nutzten wir den Sonnenschein und spazierten zum Central Park, besuchten das Denkmal für den ermordeten John Lennon und machten ein Picknick im Park.
Der restliche Tag wurde größtenteils frei verbracht, um Souvenirs für die Familie zu finden oder andere Teile der Stadt zu erkunden wie China-Town oder Soho. Beim Mexikaner ließen wir den Tag mit Tacos und anderen Spezialitäten ausklingen. Im Verlauf des Tages richteten sich unsere Gedanken zunehmend auf die morgen beginnende Konferenz, so dass wir vor dem Zubettgehen letzte Vorbereitungen, sowohl inhaltlich als auch mental, für die folgenden Konferenztage trafen.

 

Tag 2: Mittwoch (27.03.2019)

Der nächste Tag startete ganz amerikanisch: American Pancakes, French Toast und vieles mehr. Gut gesättigt gingen wir dann über die Brooklyn Bridge zu Fuß nach Manhattan. Dort konnten wir nicht nur das One World Trade Center näher betrachten, sondern auch das Memorial von ‪‪9/11‬‬. Besonders die unzähligen Namen, die auf den Gedenktafeln eingraviert sind, führte uns nochmal vor Augen, wie viele unschuldige Menschen bei dem Atten‪tat u‬mgekommen sind. So machten wir uns unmittelbar danach auf dem Weg zur St. Paul’s Chapel, die den Anschlag vom 11. September 2001 als einziges Gebäude auf dem Gelände des World Trade Centers unversehrt überstand. Nachdem wir auch den Friedhof, auf dem die Bell of Hope an die Ereignisse erinnert, mit traurigem Auge besichtigten, gingen wir die berühmte Wall Street in New York entlang. Dabei konnten wir uns einen Blick auf die große Bronzeskulptur von George Washington, die sich vor dem Federal Hall befindet, nicht entgehen lassen. Mit der NY U-Bahn fuhren wir dann zur Grand Central Station, nachdem wir vom Battery Park an der Südspitze Manhattans einen guten Blick auf die Freiheitsstatue hatten.
Ab diesem Zeitpunkt stand uns etwas Freizeit zu, d.h. wir konnten in Gruppen die Gegend auf eigene Faust erkunden. Um 15 Uhr folgte der Höhepunkt des Tages: ein Treffen in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei den Vereinten Nationen mit dem Botschafter Dr. Heusgen. Trotz zweier Sitzungen des Sicherheitsrats nahm er sich in der Pause über eine Stunde Zeit, mit uns zu diskutieren und gab uns hilfreiche Tipps für unsere Konferenz bei den Vereinten Nationen. (Ein ausführlicher Bericht befindet sich auch hier)

Abends trafen wir uns alle schließlich in einem kleinen italienischen Restaurant in Brooklyn. In diesem ließen wir es uns nicht nur gut schmecken nach ganz italienischer Art schmecken, sondern tauschten uns über unsere intensiven und beeindruckenden Erlebnisse der ersten gut 24 Stunden in NY aus. Mit gut gefülltem Magen gingen wir dann zum Hotel zurück und ein weiterer Tag in New York ging so zu Ende.

 

Tag 1: Dienstag (26.03.2019)

Früh morgens ging es von Düsseldorf über Frankfurt zum JFK-Flughafen nach New York. Nachdem wir am späten Abend in unserem Hotel angekommen waren, begaben wir uns sofort auf unsere Zimmer.Trotz langem Flug und der späten Uhrzeit haben wir uns die Chance nicht nehmen lassen, entlang des East River zu spazieren und dabei einen atemberaubenden Blick auf die Brooklyn Bridge und die Skyline Manhattans zu erhaschen. Dabei trug vor allem der Sonnenuntergang zu einer einzigartigen Atmosphäre bei. Den Tag beendeten wir schließlich mit einem Besuch in einem Burgerrestaurant, wo wir es uns richtig schmecken gelassen haben, bevor wir dann müde und erschöpft auf unsere Betten fielen.

Schülerinnen und Schüler berichten aktuell von ihren Erlebnissen in NYC.

Mehr über die „Change the World Model United Nations (CWMUN)“ erfahren Sie hier: www.cwmun.org

Vielen Dank für die freundliche Unterstützung:
Sparkassen-Stiftung Neuss, Bürger-Stiftung Neuss, Carl-Steins Studienstiftung

M-Maybe Marie

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums unserer Schule wurden diverse Projekte der verschiedenen Fachschaften bzw. Bereiche geplant und umgesetzt. Im Bereich Kunst wurde in diesem Zusammenhang ein großflächiges Bild für das Schulgebäude geschaffen. Die Idee die Namensgeberin der Schule und Ihre Vorstellungen in dem Bild aufzugreifen lag nahe, gleichzeitig sollte eine aktuelle und lebendige Bildsprache gefunden werden. Inhaltlich werden bekannte und prägnante Aussagen Marie Curies mit in das Bild eingebracht, was die Ideenwelt unserer Namensgeberin in den Fokus rückt.

Das Treppenhaus im Hauptgebäude ziert nun ein ca. drei mal drei Meter großes Portrait Marie Curies, welches im Stile Roy Lichtensteins umgesetzt ist und sich sowohl farblich als auch kompositorisch an das weltbekannte Bild M-maybe anlehnt.

Die Umsetzung des Bildes erfolgte unter der Leitung von Eva Hagen in Zusammenarbeit mit den folgenden Schülerinnen und Schülern: Ikram Akabbal, Fee Becks, Nicole Ditte, Silas Schuster, Lina Ekkert, Lina El Bassyouni, Anastazia Hinz, Rahime Kirli, Nika Leitholdt, Kirusiga Rakuram und Paul Terhardt. Zu Beginn wurden die Konturen des späteren Bildes auf die zuvor grundierten Platten projiziert. Anschließend füllten die Schülerinnen und Schüler die sich ergebenden Farbflächen passend. Vor allem beim Setzen der einzelnen gerasterten Kreise war sehr genaues Arbeiten erforderlich, da jeder einzelne Kreis an der richtigen Stelle eingezeichnet werden musste – nebenbei natürlich auch Geduld, bei der zu füllenden Fläche. In gemeinsamer Arbeit entstand letztendlich ein sehr beeindruckendes Ergebnis, welches nun unsere Schule schmückt. Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, die dieses Projekt geduldig und mit viel Enthusiasmus umgesetzt haben!

[E. Hagen]

Jetzt wird’s professionell – ALTANA Gruppe spendet Photometer

Seit ca. einem halben Jahr laufen Gespräche und Planungen für eine Kooperation zwischen der ALTANA AG bzw. dem Tochterunternehmen ACTEGA Rhenania und dem MCG.

„Mit dem Photometer können wir bei unseren Messungen im Schulunterricht in ganz neue Welten vorstoßen“, sagt unsere Chemielehrerin Dr. Sabine Harnisch begeistert. „Das ist, als wenn man mit einem Ferrari übers Feld fährt anstatt mit einem völlig unzureichenden Trecker.“ Nur wenige Tage vor Weihnachten war das Photometer bei uns in Neuss angekommen – und gleich zu Beginn des neuen Jahres hat die Chemielehrerin und Projektleiterin MINT, den Unterrichtsfächern aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, im Schullabor begonnen, sich mit dem Gerät vertraut zu machen. Der ALTANA Geschäftsbereich BYK hat das Photometer gespendet und Molecular Devices GmbH die zum Betreiben notwendige Software sowie die Workshops zur Einarbeitung. Ohne die Unterstützung der beiden Firmen wäre der Einsatz des professionellen Laborgeräts illusorisch gewesen, beläuft sich der Neupreis dieses Photometers doch auf 45.000 €. Die notwendige Software würde 3.000 € kosten.

Der Dank der Schule geht v.a. an den Vorstandvorsitzenden der ALTANA AG, Herrn Martin Babilas, der der initiierenden Kooperationsanfrage des MCG sehr positive entgegengetreten ist; des Weiteren an Frau Dr. Tina Radespiel [Head of Biotechnology, Research & Development der BYK-Chemie GmbH aus dem ALTANA-Konzern] und Frau Dr. Maike Wirth [Regional Sales Manager Bioresearch Germany & Austria] von Molecular Devices, den Verantwortlichen für den Sponsoring-Prozess beider Firmen.

Wertvolle Einblick in die chemische Analytik

Das Instrument wird den Schülern im Fach Chemie, aber auch Biologie dabei helfen, zum Beispiel die Konzentration verschiedenster Stoffe in kürzester Zeit zu messen. Sie erhalten sehr wertvolle Einblicke in moderne chemische Analytik und damit einen besseren Zugang zu wissenschaftlichen Arbeitsmethoden. Jetzt können die Schüler zudem sehr viel schneller die Konzentration zum Beispiel von Farbstoffen bestimmen. „Mit dem bisherigen Gerät brauchten wir für unsere Experimente mehr als einen Tag, bis die Untersuchungsergebnisse vorlagen. Jetzt schaffen wir dies in wenigen Minuten“, berichtet Dr. Sabine Harnisch.

„Dieses Photometer unterstützt uns dabei, die Kluft zwischen der Schule und der Fachwelt ein Stück weit zu verringern“, sagt Andreas Königs, Leiter des Ausbildungsgangs Doppelqualifikation Chemie. An unserem „MINT-freundlichen“ Gymnasium gibt es seit mehr als 40 Jahren auch die Doppelqualifikation Chemie, also die Berufsausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten parallel zum regulären Unterricht, den die Schüler in der Oberstufe durchlaufen.

„Dieser Ausbildungszweig an einem Gymnasium ist einzigartig in NRW“, betont Schulleiterin Emmy Tressel. Jedes Jahr nutzen etwa 45 Schüler diese Chance. Derzeit wird deshalb auch der naturwissenschaftliche Trakt mit dem großen Ausbildungslabor komplett erneuert. Hier investiert die Stadt Neuss als Schulträger eine hohe Summe und geht damit in vollem Umfang auf die besonderen Erfordernisse im Rahmen der Doppelqualifikation Chemie ein.

Beginn einer gemeinsamen Förderung der MINT-Bildung

Das Photometer war zuvor bei BYK-Chemie in Wesel im Labor eingesetzt worden. „Sieben Jahre haben wir es für Messungen im Bereich Biotechnologie genutzt. Es entspricht aber nicht mehr unseren Anforderungen und wurde bereits durch ein neues Photometer ersetzt. Daher freuen wir uns besonders, dass das Gerät einen neuen Einsatzort bekommt und den Schülern bei ihrer Ausbildung hilft“, sagt Dr. Tina Radespiel, Leiterin Biotechnologie, Forschung & Entwicklung von BYK-Chemie.

„Für dieses Riesen-Sponsoring sind wir wirklich sehr dankbar“, sagt die Schulleiterin Emmy Tressel, „solch ein Gerät haben Schulen normalerweise nicht. Es ist schön zu sehen, dass die Industrie uns in unseren Bemühungen unterstützt, die MINT-Bildung am Marie-Curie-Gymnasium weiter zu stärken. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, und dies nicht nur für die großzügige Spende, sondern auch für die sehr gute Zusammenarbeit!“

Die Spende ist der Beginn einer künftigen Kooperation von ALTANA und dem Gymnasium. „Wir haben bereits konkrete Projekte wie eine ‚Kleine-Forscher-AG‘ der Stufe 6 bei ACTEGA Rhenania oder Betriebspraktika für die Teilnehmer der Doppelqualifikation Chemie ins Auge gefasst“, erläutert Ralf Pommerening, stellvertretender Leiter der Schule. ALTANA und das Gymnasium verbindet die gemeinsame Zielsetzung, die MINT-Bildung zu unterstützen. Schulleiterin Emmy Tressel: „Dafür bietet sich das Marie-Curie-Gymnasium mit seinem einzigartigen Ausbildungsgang bestens an.“

[POM und ALTANA Unternehmenskommunikation]

Die Schulsanitäter Ehrung

In der Abschluss- und Vorweihnachtsmesse des Marie-Curie-Gymnasium wurden am 20.12.2018 14 Schülerinnen und Schüler zu “Ersthelfern im Schulsanitätsdienst” feierlich ernannt. Der erste Ausbildungsteil der insgesamt 45 Stunden dauernden Ausbildung haben sie erfolgreich absolviert.  Sie sind ein Licht für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und spenden Hoffnung, wie Pfarrer Burdinski und Pfarrer Korr sie beschrieben. Die Malteser Neuss wünschen den engagierten Schülerinnen und Schülern viel Erfolg und Gottes Segen für die weitere Ausbildung und für die kommenden Einsätze im Schulsanitätsdienst.

[Christina Hermann (Malteser-Ausbilderin und Leiterin der Schulsanitäter-AG)]

 

Das Ensemble poco*mania zu Besuch am MCG

Kleists Novelle die Marquise von O… stellt Leserinnen und Leser vor große Herausforderungen. Zu skandalös und verstörend sind die Ereignisse, die sich auf dem Familiensitz der Eltern der Hauptfigur zutragen. Selbst heute über 200 Jahre nach Erscheinen der Novelle entfalten die Tabubrüche, mit denen der Autor seine Leserinnen und Leser konfrontiert, ihre Wirkung. Von Abscheu bis Faszination reicht das Spektrum der Reaktionen. Was eine Deutung der Novelle angeht, macht es uns Kleist ebenso schwierig. Der Text entzieht sich eindeutigen Zuschreibungen und provoziert somit geradezu eine Inszenierung auf der Theaterbühne.

Zu unserer großen Freude konnten wir das Ensemble poco*mania nach sechs Jahren erneut auf der Bühne unserer Aula empfangen, um Kleists Novelle aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Gewohnt frei und mutig nähert sich die Inszenierung der literarischen Vorlage, zeigt ihre Brüche und Widersprüche auf und schafft es so neue Zugänge zum Text zu eröffnen.

Ganz im Sinne der Grundhaltung des Ensembles versucht die Inszenierung unsere bzw. die Erfahrungen der Schauspielerinnen und Schauspieler mit der Vorlage in den Mittelpunkt zu stellen. So gelingt es eine Parallelhandlung zu Kleists Novelle zu erzählen, die eine Möglichkeit darstellt, wie die Erzählung unter aktuellen Vorzeichen ablaufen könnte. Mit den poco*mania eigenen stilistischen Mitteln wie Tanz und Gesang gelang eine packende Aufführung, die nicht zuletzt durch das schauspielerische Talent zu überzeugen wusste und die Schülerinnen und Schüler durch interaktive Momente zu fesseln und begeistern verstand.

Im Anschluss gab es außerdem die Möglichkeit mit dem Spielleiter Axel Mertens und den Schauspielerinnen und SchauspielerInnen ins Gespräch zu kommen, um über Details des Stückes zu diskutieren. Auch hier zeigte sich, wie gewinnbringend Theater sowohl für Aktive wie für das Publikum ist.

[HEZ]

Das MCG wird DELE-Prüfungszentrum

Schon seit einigen Jahren werden die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums auf die DELE-Prüfungen auf unterschiedlichen Niveaustufen (A1-C1) in einer AG vorbereitet. Bislang wurden die Prüfungen allerdings an anderen Schulen abgenommen.

Nachdem im Sommer 2018 die beiden Spanischlehrer Herr Honegger und Herr Dworakowski eine zweitägige Fortbildung des Instituto Cervantes de Bremen besucht hatten, ist das MCG nun offizielles Prüfungszentrum für DELE. Die ersten beiden Prüfungen wurden auf den Niveaustufen A1 und A2 abgenommen, die als gute Wiederholungseinheit der Inhalte des Spanischunterrichts der Einführungsphase (EF) gelten und von den neuen Q1 Schülerinnen und Schülern absolviert wurden.

Insgesamt nahmen elf Schülerinnen und Schüler (vier auf der Niveaustufe A1 und sieben auf der Niveaustufe A2) an den Prüfungen teil und stellten ihre Fähigkeiten in den Bereichen Leseverstehen, Hörverstehen, Schriftlicher Ausdruck und Mündlicher Ausdruck unter Beweis.

Nachdem sich alle mit viel Fleiß, Durchhaltevermögen und auch einer gehörigen Portion Spaß durch die arbeitsintensive Vorbereitung bewegt hatten, war die Prüfung die perfekte Gelegenheit, sich für seinen Einsatz selbst zu belohnen.

Die Ergebnisse der Prüfungen werden Ende Januar bekannt gegeben und das Diplom wird im Mai vom spanischen Bildungsministerium und dem Instituto Cervantes (vergleichbar mit dem deutschen Goethe-Institut) vergeben werden.

Mit  der Abnahme der Prüfungen dieses renommierten Fremdsprachenzertifikates komplettiert das Marie-Curie-Gymnasium sein Angebot an fremdsprachlichen Diplomen und bietet nun diese für alle an der Schule unterrichteten Fremdsprachen an. Somit leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur europäischen Völkerverständigung. [Dwo]

Austausch mit Antony (Frankreich)

An einem Samstagmorgen gegen Ende des letzten Schuljahrs ging es für uns vier (wir zwei MCG-Schüler mit unseren Austauschpartnern Alix Bonnet und Charles Terrier) nach Köln. Von dort aus ging es mit dem Thalys-Schnellzug direkt nach Paris. Ab der Hälfte des Weges haben wir von Deutsch nach Französisch gewechselt. Die Familien empfingen uns herzlich am Bahnhof „Gare du Nord“ und dann trennten sich die Wege auch schon.

Herzlich wurde ich in dem netten Appartement meiner Austauschfamilie willkommen geheißen, welches sich wie auch im Fall der Austauschfamilie von Fee in einem der Vororte von Paris unweit der Austauschschule „Institution Sainte-Marie“ in Antony befindet. Von dort aus waren es nur 15 Minuten bis in die Innenstadt und ich hatte eine schöne Sicht auf Montmartre und den Eifelturm von meinem Zimmer aus. Es war eine kleine, aber dennoch sehr schöne Wohnung. Die Familie hat sich extra auf die anderen Zimmer verteilt, sodass ich mein eigenes Zimmer haben konnte. Sie waren eine Familie mit 6 Kindern, es war also immer etwas zu tun und so ist auch das normale Pariser Leben.

So habe ich Paris auch wahrgenommen. Alles war ziemlich stressig und auf seine eigene Weise geordnet. Wir hatten z.B. fast jeden Abend Gäste in der Wohnung, was zuhause fast undenkbar wäre. Jeden Abend saßen wir alle am Tisch und aßen mind. für zwei Stunden, wegen der vielen Gänge. Es wurde viel geredet und lecker gegessen, wie z.B. der unbeschreiblich leckere Käse.

Aber auch an Auslauf hat es nicht gefehlt. Wir haben den Eifelturm im dritten Stock besichtigt, sind durch den 100 Meter entfernten Park gerudert und haben unendlich viele Fahrradtouren gemacht durch die Fülle an Parks, die man einmal gesehen haben muss. Das Schloss von Versailles haben wir besucht und sind mit Fee und ihrer Austauschpartnerin durch die Innenstadt geschlendert, haben die Japan-Expo sowie den Asterix-Adventure-Park unsicher gemacht.

Die ganze Zeit haben wir auch Abenteuer in der Pariser U-Bahn erlebt. Diese ist nämlich nicht nur oft überfüllt, sondern auch verdammt kompliziert. So hat sich selbst mein Austauschschüler das ein oder andere Mal verfahren.

Insgesamt habe ich in den 3 Wochen nicht nur viel erlebt und gelernt, sondern auch ein gutes kulturelles Verständnis für Frankreich entwickelt. Manche Angewohnheiten der Franzosen habe ich sogar übernommen, wie das langsame Essen. Sie haben nämlich keinen Stress mit dem Essen fertig zu werden (wie ich ihn gehabt habe).

Auch habe ich eine gute Möglichkeit einmal wieder nach Frankreich zu gehen. Wir planen gerade wieder einen Besuch in den Ferien.

[Silas Schuster, Q1, PRAG]

“We all smile in the same language”

Unser Austausch-Polen stand in diesem Jahr ganz im Zeichen eines vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk initiierten Wettbewerbs zum Thema “Vielfalt”. Dieser Wettbewerb setzt sich zum Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene für die Diversität in unserer modernen Zeit zu sensibilisieren.

In der Woche vor den Herbstferien ging es dann mit vielen Aktionen und Workshops rund um das Thema “Diversität” los. Wir haben eine tatarisch-muslimische Minderheit im Osten Polens getroffen, mit diversen Spielen und Übungen Erfahrungen mit Vielfalt gemacht, Liedtexte zum Thema gedichtet und ein Denklabor veranstaltet.

Herzstück und Highlight der Woche war sicherlich die sogenannte T-Shirt-Aktion. Aufgabe war, die vom DPJW zur Verfügung gestellten Wettbewerb-T-Shirts mit Statements zu “Diversität” zu beschriften. Dabei übertrafen die Freude über diese Aufgabe weit unsere Erwartungen, da die Schülerinnen und Schüler sich für die im Internet gefundenen Statements sehr begeisterten und mit Feuereifer ihre T-Shirts gestalteten. Sprüche wie “The highest result of education is tolerance!”, “Strength lies in differences not in similiarities” oder  “We all smile in the same language” zierten nach zweistündiger Arbeit und Diskussion die T-Shirts. Anschließend fuhren wir in die Warschauer Innenstadt und die Teilnehmer, die dank des schönen Wetters problemlos ihre Produkte anziehen konnten, nutzten ihre Sprüche, um Passanten in Gespräche zu verwickeln. Dabei erfuhren vor allem die Deutschen hautnah, dass bestimmte Themen wie zum Beispiel Homosexualität in Polen noch sehr viel heikler sind als hierzulande.

Im Februar sind wir auf eine große Gala in Berlin eingeladen, auf der der Gewinner des Wettbewerbs bekanntgegeben wird. Darauf freuen wir uns und sind sehr gespannt, ob wir aus diesem Wettbewerb vielleicht sogar als Sieger hervorgehen. Keep your fingers crossed!

[RIS]

Marie-Curie-Gymnasium wird DELF-Partnerschule

Anlässlich einer Feierstunde am 28. September im Institut français in Köln erhielt das Marie-Curie-Gymnasium (MCG) auf der Neusser Furth nun kürzlich als eine von landesweit 38 Schulen das offizielle Siegel ‚DELF-Partnerschule‘.

Die Zuteilung dieses erstmals vergebenen Gütesiegels erfolgt auf der Basis einer langjährigen und intensiven Zusammenarbeit zwischen dem MCG und dem Institut français bzw. der französischen Botschaft im Bereich der französischen Sprachzertifikate DELF (diplôme d’études en langue française). So fungierte das MCG in den Jahren 2015 bis 2017 bereits dreimal als Prüfungsstandort für die Bezirksregierung Düsseldorf und wird dies auch im kommenden Jahr wieder sein. Das bedeutet, dass bis zu ca. 700 Schüler/innen sämtlicher Schulen im Düsseldorfer Süden, aus dem Rhein-Kreis Neuss und z. T. sogar aus Mönchengladbach bzw. Wuppertal zur Ablegung ihrer mündlichen Prüfungen (der schriftliche Prüfungsteil findet an jeder Schule einzeln statt) an einem Wochenende im Januar oder Februar an das MCG kommen.

Die erwähnte Feierstunde wurde zunächst durch Herrn Ahouani, stellv. Leiter des Institut français in Köln, eröffnet. In der Folge nahm Herr Schreiweis, Attaché für Sprache und Bildung in NRW des Institut français, die Auszeichnung der Schulen gemeinsam mit Frau Dr. Berkeley-Christmann, der französischen Generalkonsulin in Düsseldorf, vor. Das MCG war zur Entgegennahme des Siegels mit einer Delegation aus Schulleitung und Fachvertretern angereist: Herr Pommerening nahm als stellv. Schulleiter das Siegel in Begleitung von Frau Büttinghaus (DELF-AG-Leiterin) und Herrn Kegler (stellv. Fachvorsitzender Französisch) entgegen. An den offiziellen Teil der Ehrung schlossen sich ein kurzweiliges musikalisches Programm mit französischen Chansons der Band ‚Marion & Sobo‘ nebst eines Buffets mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem frankophonen Sprachraum an und rundeten somit den äußerst gelungenen Abend ab.

Die Schulgemeinschaft am MCG sowie die Schulleiterin, Frau Tressel, freuen sich außerordentlich über die Auszeichnung, zumal das MCG somit die einzige DELF-Partnerschule in Neuss ist und es sich zeitgleich um das erste Schulsiegel für das Nordstadt-Gymnasium handelt. Das MCG wird dies fortan durch die angebrachte Plakette im Schulgebäude sowie das entsprechend verlinkte Logo auf der Schulhomepage ausweisen. Die Auszeichnung ist zugleich Motivation die erfolgreiche Arbeit im Bereich der DELF-Sprachdiplome unter der Leitung von Frau Hönen und Frau Büttinghaus ebenso weiterzuführen und anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von Prüfungsteilnahmen am MCG im kommenden Februar gebührend zu feiern!

[Keg]

Das Abenteuer in England der Klassen 8a und 8d

Endlich war es soweit! Um 7.45 Uhr am Montag, den 17.09.2018 begann die zwölfstündige Fahrt der Klassen 8a und 8d in Begleitung von Frau Dötsch und Herrn Bergner sowie Frau Hagen und Herrn Wiesensee nach Brighton. Dort angekommen wurden wir von unseren Gastfamilien empfangen.

Der nächste Tag startete in der kreativsten Stadt Englands, nämlich Brighton. Anschließend führte uns ein Guide durch den Ort, wo die Musikgruppe „ABBA“ im Jahre 1974 den Eurovision Song Contest gewann, und informierte uns über dessen Geschichte. Wir durften in kleinen Gruppen für 2 Stunden Brighton erkunden. Am Nachmittag stand unsere ca. dreistündige Klippenwanderung an den „Seven Sisters“  bevor. Diese Gegend machte an diesem Tag dem windigsten Ort der Welt Konkurrenz. Nach diesem erlebnisreichen und unvergesslichen Ausflug wurden wir zu den Gasteltern gebracht.

Am zweiten Tag erwartete uns das Highlight der Klassenfahrt: London. Am Anfang besichtigten wir die berühmtesten Sehenswürdigkeiten, z.B. Trafalgar Square und den Buckingham Palace. Danach durften wir uns für eine Shopping- Tour von ca. 3 Stunden in Gruppen frei bewegen. Der wunderschöne Tag in der Hauptstadt endete im St. James Park.

Am nächsten Tag waren wir wieder in Brighton, diesmal hatten wir etwa 5 Stunden Zeit zur freien Verfügung und konnten den Brighton Pier unsicher machen, Shoppen gehen oder am Strand entspannen. Außerdem wurden wir von der Aussicht über die ganze Stadt vom Turm des British Airways i360 beglückt.

Mit diesem Tag neigte sich unsere schöne Klassenfahrt dem Ende zu und wir traten unsere Heimreise nach Neuss an. Durch diesen Kurztrip haben wir viele schöne Erfahrungen gesammelt, die englische Kultur  näher kennengelernt und eine schöne Zeit miteinander verbracht.

[Corinna Donowski und Emily Tschaikowsky, Klasse 8a]

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