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Ausflug nach Verviers (Belgien)

Am 03.07.2018 haben wir (der Französischkurs der Stufe 8) einen Tag in Verviers in Belgien verbracht. Nach der ca. 1 ¼ stündigen Anreise mit dem Reisebus haben wir Gruppen gebildet und an einer Stadtrallye teilgenommen. Bei dieser liefen wir durch die Innenstadt Verviers, besuchten Geschäfte und sprachen Leute auf der Straße auf Französisch an, zum Beispiel nach dem Weg zu fragen. Wir haben außerdem eine Postkarte beschrieben, mit einer Briefmarke versehen und in einen Postkasten geworfen, um sie nach Deutschland zu schicken. Hier und da gab es vielleicht ein paar Probleme uns vernünftig auszudrücken, aber sonst hat es viel Spaß gemacht.

Danach wurden die bearbeiteten Aufgaben abgegeben und von den Lehrerinnen Frau Hagen und Frau Waloch ausgewertet. Anschließend hatten wir alle ca. 2 Stunden Zeit die Stadt zu erkunden und zu besichtigen. Wir waren in vielen verschiedenen Geschäften und es gab außerdem ein paar wenige Kirmeswagen, an denen man Karussell fahren oder sich Waffeln, Crêpes und andere Spezialitäten holen konnte.

Nach diesen zwei Stunden haben wir uns alle am Hotel de Ville, dem Rathaus von Verviers, getroffen und dort das Gruppenfoto gemacht. Schließlich wurden die drei Gewinnerteams der Stadtrallye bekanntgegeben und erhielten einen kleinen Preis in Form von Kinderschokolade. Leider wurde es dann schon Zeit für die Rückreise und der Ausflug wurde um 16:10 Uhr am MCG beendet.

[Cecile Wiemuth, 8b]

PK Geschichte besucht Schützenmuseum

Neben dem Quirinus-Münster ist die Stadt Neuss vor allem für sein traditionelles Neusser-Bürger-Schützenfest am letzten Augustwochenende bekannt, das jährlich über 1 Mio. Besucher anlockt.
Während das Schützenfest in seiner heutigen Form auf das Jahr 1823 zurückgeht, reichen die Ursprünge gar bis ins 15. Jahrhundert zurück.

Folglich kam im Projektkurs Geschichte die Frage auf, wie sich das Schützenwesen in Neuss während der belgischen Besatzungszeit entwickelte. Gemäß der Bestimmungen des Versailler Vertrages stand Neuss nach dem Ersten Weltkrieg unter der Oberhoheit belgischer Truppen.

Ein Besuch im rheinischen Schützenmuseum Neuss sollte Antworten geben.
Der Leiter dieser Dokumentations- und Forschungsstelle, Dr. Christian Frommert, gilt als ausgewiesener Experte für das Neusser Schützenwesen und die Phase der Weimarer Republik.

Zunächst präsentierte er lokalhistorische Quellen wie die Sitzungsprotokolle des Neusser Schützenkomitees (vgl. Foto), die seinen Aussagen zufolge keinerlei Aktivitäten für die Jahre 1914 bis 1919 nachweisen.

Sitzungsprotokolle des Neusser Schützenkomitees (Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv)

Herr Dr. Frommert erinnerte daran, dass jede öffentliche Feier, so auch das Schützenfest, von der Besatzungsbehörde genehmigt werden musste. All dies ließe sich auch den Protokollen entnehmen.
1920 konnte schließlich in Neuss wieder Schützenfest gefeiert werden- allerdings unter Berücksichtigung einiger Auflagen. So sei entsprechend dem allgemeinen Waffenverbot das Tragen von Säbeln und Degen untersagt gewesen. Stattdessen trugen die Schützen Reitgerten oder einfache Stöcke. Auch das Feuerwerk durfte nicht stattfinden.

Drei Jahre später, im so genannten „Krisenjahr 1923“, machte schließlich die wirtschaftliche Entwicklung das Feiern des Schützenfestes unmöglich. Vor dem Hintergrund des 100jährigen Bestehens des Neusser Bürger-Schützen-Vereins war dies für die Zeitgenossen besonders bitter. Auch im Folgejahr fiel das Schützenfest aus.
Inwieweit das Schützenfest politisiert wurde, zeige sich am Schützenfest 1926, das ganz unter dem Zeichen der „Befreiung“ gestanden habe, so Frommert. (Im Januar 1926 endete mit dem Abzug der belgischen Soldaten die Besatzungszeit in Neuss.)
Politisch aufgeladene Symbole fanden sich sowohl in Bildern des Fackelzuges als auch im Königsgeschenk des Jahres 1926 wieder. So trägt der silberne Kettenhänger folgende Inschrift:

„1925/26. Dem Neusser Bürger-Schützenverein gewidmet von Martin Küppers Schützenkönig im Jahre der Befreiung unserer Heimat von der Fessel der Besatzungstruppen.“

(vgl. Foto)

Erinnerungsmedaille an das “Befreiungssschießen” der Neusser Scheibenschützen-Gesellschaft am Sonntag, den 9. Mai 1926 (Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv)

Silberner Kettenanhänger (Königsgeschenk von Martin Küppers, 1925/26) (Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv)

Unser Dank gilt Herrn Dr. Frommert, der sich viel Zeit nahm und diesen besonderen Aspekt der belgischen Besatzungszeit an ausgewählten Exponaten veranschaulichte. [DÖT]

Shakespeare Festival

Am 04. Juli besuchten zwei MCG Englisch Leistungskurse das Shakespeare Festival in Neuss, genauer genommen eine Lecture” über die Vielfältigkeit von Shakespeares Werken und die praktischen Funktionen des Globes von Patrick Spottiswoode (Direktor des Educational Departments vom London Globe). Viele Inhalte aus dem Unterricht wurden in der Vorstellung aufgegriffen und so verging der warme Sommerabend wie im Flug. [JES]

Soirée française 2018

Am Donnerstag, den 05. Juli fand nach 4 Jahren wieder ein Französischer Abend am MCG statt. Die Zuschauer erwartete ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Theater, Tanz und Musik. In der Pause war mit französischen Spezialitäten für das leibliche Wohl gesorgt.

Durch den Abend führten Ceyda Keskin und Paul Winkelmann aus der Q1 mit ihrer deutsch-französischen Moderation. Eröffnet wurde der französische Abend mit dem Sketch „Un repas français – et une surprise“ der Klasse 7. Es folgten der Rap Typisch/typique der 6. Klasse über französische und deutsche Klischees und ein Video, das viele interessante Einblicke in die diesjährige Parisfahrt der Französischkurse der EF gab. Großen Beifall bekam Emilia Mandla (EF), die ihr selbstgeschriebenes Chanson „Je ne sais pas quoi“ sang und sich selbst auf der Ukulele begleitete. Die Schüler des Französischkurses der Klasse 8 (erstes Lernjahr) zeigten auf beeindruckende Weise mit dem Stück „L’équipe de handball contre le cyberharcèlement“, wie viel Französisch sie schon nach einem Lernjahr beherrschen. Den Abschluss des ersten Programmteils bildete die tolle gesangliche Darbietung des Lieds „Le Festin“ aus dem Soundtrack zum Film Ratatouille von Lene Lingmann (EF). Begleitet wurde sie von Jasmin Scholze am Bass und Peer Thomsen am Klavier (beide EF).

Während der Pause wurden in den liebevoll geschmückten Räumen französische Spezialitäten wie Quiches, Baguettes und Crêpes verzehrt.

Der zweite Programmteil startete mit einem Tanz von Benedicte Dovi, Yarengül Albeni und Sofia und Valentina Hu aus den Klassen 8 und 9 zu einer französischen Version eines südkoreanischen Popsongs, für den die vier Tänzerinnen viel Applaus vom Publikum bekamen. Es folgten ein selbstgedrehter Film der Klasse 6 mit dem Titel „Captain Biceps“, der auf amüsante Weise zeigte, warum man sich nie über fremde Leute lustig machen sollte, ein Lied über Paris und die Liebe der Klasse 8 sowie Szenen des Theaterstücks „Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran“ der EF.

Ein Highlight des Abends war sicherlich auch der Auftritt von Herrn Meissner. Mit seiner Interpretation von drei Chansons von George Brassens (Chanson pour l’Auvergnat, La mauvaise réputation und Dans l’eau de la claire fontaine) endete ein toller französischer Abend.

Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Schülern, Lehrern, Eltern und dem Technik-Team der Aula ohne deren Unterstützung und Engagement während des Abends und im Vorfeld während der Vorbereitungen und Proben ein solcher Abend nicht möglich gewesen wäre!

Merci pour cette belle Soirée française! [HÖN]

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