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Einweihung des Friedensglockenspiels in Leuven

Die Feierlichkeiten waren eingebettet in eine der zahlreichen Gedenkveranstaltungen zum Ersten Weltkrieg, der an diesem Tag genau vor 100 Jahren ein Ende fand.Während des vergangenen Schuljahres setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses Geschichte in enger Zusammenarbeit mit dem Neusser Stadtarchiv mit der belgisch-deutschen Geschichte zwischen 1914 und 1926 auseinander. Diese historische Forschungsarbeit war Teil eines Kooperationsprojektes mit Schülern des Sint-Pieterscolleges in Leuven.

Auf Initiative des Projektkurses hatte sich schließlich auch das Marie-Curie-Gymnasium an dem Fundraising-Projekt um das Leuvener Friedensglockenspiel beteiligt.

Eine offizielle Delegation aus 80 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Neuss, die sich für das Projekt „Friedensglockenspiel“ engagiert hatten, nahm an den Feierlichkeiten teil.Bereits am frühen Morgen fand eine bewegende Zeremonie auf dem Martelarenplein statt: Die Bürgermeister der Städte Leuven und Neuss legten gemeinsam am hiesigen Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Um 11 Uhr läuteten schließlich alle Glocken Belgiens.

Beim offiziellen Festakt in der Klosterkirche der Parkabtei ergriffen neben den Bürgermeistern der beiden Städte, Herrn Louis Tobback und Herrn Reiner Breuer auch die Stadtarchivare Marika Ceunen und Dr. Jens Metzdorf neben der Beigeordneten Frau Dr. Christiane Zangs das Wort. Die Ansprachen konnten live über zahlreiche Monitore und Lautsprecher in einem großen Festzelt auf dem Abteigelände verfolgt werden. Zudem wurde über die Genese des Friedensglockenspiels sowie über dessen Wiederherstellung informiert. Luk Rombouts, der Carillonist der Universität zu Leuven, wurde die Ehre zu teil, mit einem eigens für die Einweihung komponierten Lied das Glockenspiel offiziell einzuweihen.

Bereits beim ersten Besuch des Projektkurses in Leuven hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit gehabt, diesen außergewöhnlichen Musiker kennenzulernen und mit ihm gemeinsam über den Dächern der Stadt zu musizieren. An dem für den Nachmittag angesetzten Glockenspielfest nahmen neben städtischen Vertretern viele junge Familien aus Leuven und Umgebung. Für die Gäste aus Neuss bot sich zudem die Gelegenheit eine Ausstellung über Leuven während der ersten Jahre nach dem „Großen Krieg“ zu besuchen. Einen weiteren Höhepunkt stellte zweifelsohne das gemeinsame Konzert der Kammerchöre Capella Quirina und Musa Horti unter Begleitung des Neusser Kammerorchesters in der Sint-Pieterskerk (Sankt Peterskirche) dar. Diese Kirche war während des großen Brandes von 1914 ebenfalls zerstört worden, mitsamt des nun rekonstruierten Glockenspiels.
Myrvete Mustafi (Q2) zeigte sich beeindruckt von der Organisation der Feierlichkeiten und war gerührt von der belgischen Gastfreundschaft, die dem Projektkurs Geschichte bereits im Januar 2018 entgegen gebracht worden war. Gleichzeitig zeigte sie sich ernüchtert darüber, dass so wenige junge Menschen den Feierlichkeiten einem solch wichtigen Tag beiwohnten. Das Gedenken an den Ersten Weltkrieg mit all seinem Schrecken müsse weiterleben und weitergelebt werden – vor allem von der jungen Generation, so Mustafi.

Unser großer Dank gilt der Stadt Neuss und Herrn Bürgermeister Breuer für die Einladung zu den Feierlichkeiten. [DÖT]

 

 

 

1. Platz beim Lesewettbewerb Französisch

Am 07.11. war es wieder so weit: 4 Schüler/innen des MCG stellten sich bei dem unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Reiner Breuer (vertreten durch Frau Quiring-Perl, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees) stattfindenden Wettbewerb in unterschiedlichen Niveaustufen der Konkurrenz aus 8 Gymnasien und weiterführenden Schulen aus Neuss, Kaarst und Hückelhoven. Unsere Schule wurde dabei von Svenja Theisen (7d), Emily Quarch (8a), Imane Tedjini (9a) und Varnukan Manivannan (EF) vertreten, die allesamt tolle Leistungen erbrachten und hierfür mit Urkunden sowie Wertpreisen belohnt wurden. Eine besondere Gratulation geht indes an Emily Quarch, die in ihrer Altersstufe mit einer ausgezeichneten Interpretation des Romanauszugs aus „35 kilos d’espoir“ von Anna Gavalda die dreiköpfige Jury (u. A. aus Muttersprachlern) zu überzeugen wusste und den hervorragenden 1. Platz belegte. Félicitations!

Dank gilt Frau Breitschopf von der Stadtbibliothek Neuss und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis um dessen Vorsitzende, Frau Holzberg, für die reibungslose Organisation des Wettbewerbs, bei dem von geschmackvoller Dekoration des prallgefüllten Veranstaltungsraums über eine kleine Verpflegung bis hin zur passgenauen Auswahl der Wettbewerbstexte nebst optischer Untermalung mittels Beamerpräsentation für alles gesorgt war.

Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder zum zehnten Mal in Folge! A bientôt! [KEG]

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