Tolle Zeit in Antony

Vom 4.5.-1.6. (z. T. ausnahmsweise abweichende Zeiträume) besuchten die MCG-Schülerinnen ihre Austauschschülerinnen am Collège Descartes (zusätzlich in diesem Jahr) und an der Institution Sainte-Marie (unsere Stamm-Privatpartnerschule) in Antony. Hierbei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass letztere im kürzlich veröffentlichten landesweiten Ranking der Collèges mit Bestnoten beim „Brevet“ (Abschlussprüfung der Sekundarstufe I) den 30. Platz aller Schulen in Frankreich belegt hat. Glückwunsch! [KEG]

 

Nachfolgend sind einzelne Erlebnisberichte zu finden:

Frankreich

Ich habe vom 4.5.2019 bis zum 19.5.2019 am Frankreichaustausch teilgenommen. Ich bin gemeinsam mit meiner Austauschschülerin auf das Collège Descartes gegangen. Es war eine sehr interessante Zeit und ich habe viele Sehenswürdigkeiten von Paris gesehen. Ich habe unter anderem im Eiffelturm gegessen und ich habe den Louvre besucht. Außerdem habe ich eine Schiffsrundfahrt auf der Seine gemacht, bei der man viele Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel Notre-Dame, sehen konnte. Ich bin auch mit meiner Austauschpartnerin und ihren Freunden zum Parc Astérix, einem großen Freizeitpark bei Paris, gefahren.

Judith Rosenbaum (9d)

 

Mein Schüleraustausch in Frankreich

Am 4. Mai war es soweit. Es sollte für vier Wochen nach Paris gehen. Als wir morgens am Flughafen Charles de Gaulle in Paris ankamen, wurden wir von unseren Gastfamilien empfangen und waren innerhalb von 40 min auch bei ihnen zuhause. Ich war in Bourg-la-Reine und Juliane in Antony. Am Nachmittag des selben Tages haben wir zusammen mit unseren Austauschpartnern die Innenstadt von Antony besucht und unsere Schule, die Institution Sainte-Marie in Antony, gesehen, in die ich die nächsten 4 Wochen gehen sollte. Am Sonntag haben wir Paris ein wenig erkundet und dabei auch die Skyline der Stadt vom Eiffelturm aus betrachtet. Montags hat der französische Schulalltag begonnen, an den wir uns gewöhnen mussten, da die Schüler jeden Tag, außer mittwochs und samstags, bis 17:00 Uhr Schule hatten. An diesen Tagen dauerte der Unterricht nur bis 12:00 Uhr. Pausen gab es dort nicht, außer einer 1,5 stündigen Mittagspause. Am Mittwoch haben wir mit Julianes Gastfamilie das Schloss von Versailles besucht. Nach der ersten Woche endete der Austausch für Juliane und sie fuhr wieder nach Hause. Ich blieb noch drei weitere Wochen. Insgesamt besuchte ich mit meiner Austauschpartnerin die Champs-Elysées, den Arc de Triomphe, das Louvre, das Panthéon, die Notre-Dame – welche man wegen des Brandes nur von außen betrachten konnte – und noch einige Parks und Shoppingcenter. Abschließend kann ich über den Austausch sagen, dass ich sehr viel über das Land und die Kultur gelernt habe und sehr froh darüber bin, diese Chance gehabt zu haben.

Hannah Fuchs (9a)

 

Schüleraustausch nach Frankreich vom 4. Mai 2019 bis zum 19. Mai 2019

Am 4. Mai ging es für Judith und mich zwei Wochen nach Paris oder genauer gesagt nach Antony. Als wir dann am Samstagnachmittag am Düsseldorfer Hauptbahnhof in den Thalys stiegen, freuten wir uns beide schon sehr, waren aber auch aufgeregt. Dann nach ungefähr vier Stunden kamen wir am „Gare du Nord“ in Paris an. Nachdem wir dort von unseren Gastfamilien herzlich empfangen wurden, trennten sich unsere Wege auch schon. Als wir dann nach einer Fahrt mit der Métro und dem Auto im Haus meiner Gastfamilie ankamen, wurde ich noch einmal herzlich vom Rest der Familie begrüßt und sie zeigten mir das Haus, welches sehr schön war und klassisch französisch aussah. Zudem hatte ich ein Zimmer, welches die Familie extra für mich renoviert hatte. Meine Gastfamilie hatte außerdem auch einen Hund, der „Lilo“ hieß, was mich das ein oder andere Mal verwirrte, da mein Spitzname „Lilo“ ist.

Für den Sonntag darauf hatte meine Familie schon volles Programm geplant, da wir die meiste Zeit in der Schule verbringen würden, und so besichtigten wir Sehenswürdigkeiten in Paris wie „Sacré-Coeur“, das „Panthéon“ und „Notre-Dame“, welche allerdings abgesperrt war, sodass wir sie durch einen Spaziergang an der Seine sehen konnten. Dies war toll und interessant, aber es war auch einfach schön einen Tag die Straßen von Paris zu erkunden. Am nächsten Tag mussten wir dann aber schon in die Schule, was für uns deutsche Schüler ein anstrengendes Erlebnis war, da Schule in Frankreich oft sehr viel länger dauert als in Deutschland. Die Institution Sainte-Marie, die ich zusammen mit Juliane und Hannah besuchte, ist eine sehr große Schule, die alle Klassen umfasst. Beim Suchen der Räume hat sich auch meine Austauschschülerin mehrmals verlaufen. Die Schultage gingen von 8:30 Uhr immer bis ca. 16:00 Uhr, bis auf Samstag und Mittwoch. Dort dauerte die Schule bis ca. 12:00 Uhr. Alle Schulstunden gingen 55 Minuten und es gab täglich eine eineinhalb Stunden lang dauernde Mittagspause. Die Schulfächer unterschieden sich bis auf zwei Fächer kaum von deutschen Schulfächern, allerdings war es schwer immer zu folgen, da wir natürlich nicht alles verstanden haben. Der Stundenplan dort wechselte aber auch in manchen Fächern nach der zweiten Woche immer wieder, was mich häufig verwirrte. Doch auch nach der Schule haben wir immer etwas gemacht, da meine Austauschschülerin viele Kurse besucht. So war ich zum Beispiel bei Klavier- und Geigenunterrichtsstunden dabei, beim Reiten, Klettern, bei einer Fotographie-AG und in einem Zeichenkurs. Die Leute dort waren immer sehr nett und auch so habe ich einen weiteren Einblick in den Alltag bekommen. An den Wochenenden haben wir wie gesagt auch Ausflüge gemacht und da wir auch einen Schultag frei hatten, sind wir ins Kino gegangen und haben das Schloss von Versailles besichtigt mit allen seinen Gärten, was mein persönliches Highlight war. Doch als dann der Tag der Abreise da war und wir am Bahnhof standen um uns zu verabschieden, wussten wir schon, dass wir uns auf jeden Fall nochmal treffen wollten und doch war ich traurig, dass ich nun schon nach Hause fahren musste.

In den zwei Wochen haben ich viel über Frankreich, den Alltag und die Schule dort gelernt und auch über die Kultur allgemein und freue mich sehr darauf wieder dorthin zu kommen.

Lilofee Kroner (9a)