Studienfahrt nach Kroatien 2019

Nach der langen Busfahrt kamen wir endlich im Hotel an und hatten den Rest des Tages Zeit, uns die Umgebung anzuschauen. Viele von uns sind an den kleinen Strand in der Nähe des Hotels gegangen, um im klaren Wasser zu schwimmen, wohingegen sich die andere Hälfte in die Stadt aufgemacht hat, auf der Suche nach einem Mittagessen und um die wunderschöne Altstadt zu besichtigen. Abends haben wir uns alle zu einem gemeinsamen Abendessen im Hotel eingefunden und kamen noch gerade rechtzeitig, um den traumhaften Sonnenuntergang von unserem Hotelzimmer aus zu beobachten.

Auch am nächsten Tag nahmen wir erneut den Fußmarsch in die Altstadt auf uns. Im beeindruckenden römischen Amphitheater wartete nämlich bereits unsere Stadtführerin auf uns. Daraufhin hat diese uns in den folgenden Stunden die zahlreichen Hinterlassenschaften der Römer in Pula gezeigt, bis sie uns am antiken Forum auf dem schönen Marktplatz noch Tipps für typisch kroatisches Essen gegeben hat. Sehr lecker war insbesondere die istrische Schokolade in der roten Verpackung.

Nach der informativen Stadtführung brachen wir wieder auf, um rechtzeitig zum Kajakfahren zu gelangen. Nach einer anfänglichen Hysterie, dass es angeblich keine Umkleiden gäbe, sind wir jeweils zu zweit in die Kajaks gestiegen und haben mehrere abgelegene Strände angefahren. Leider wurde es sehr frisch und windig am Ende, sodass wir uns früher als gedacht auf den Heimweg machen mussten.

Am folgenden Morgen brachen wir früh zum sogenannten Speleo-Climbing auf. Hier konnten wir uns wie Höhlenforscher an einer Wand abseilen und schließlich eine kleine, aber sehr beeindruckende Tropfsteinhöhle anschauen. Nach diesem Abenteuer fuhren wir nach Rovinj, der schönsten Stadt an der istrischen Adria. Die vielen bunten, typisch kroatischen Häuser direkt am klaren Wasser luden uns alle dazu ein, viele schöne Fotos zu machen. Leider mussten wir uns nach vier Stunden schon von der malerischen Stadt am Meer verabschieden.

Die letzten zwei Tage widmeten wir einem Meeresbiologieprojekt im bekannten Aquarium in Pula. Am ersten Tag sezierten wir Haie und schnorchelten im Meer, wo wir viele kleine Fische beobachten konnten. Am zweiten Tag nahmen wir an einer kurzen Führung im alten Aquarium teil, welches in einer alten Burg liegt und auf dem Dach einen sehr schönen Aussichtspunkt für eine kurze Pause hat. Außerdem fuhren wir auf einem Fischerboot mit und konnten einerseits die zauberhafte Küstenlandschaft betrachten, andererseits alle möglichen Meeresbewohner wie Seesterne und Korallen auf die Hand nehmen.

Als wir uns alle wie richtige Meeresbiologen gefühlt hatten, mussten wir uns leider schon von Kroatien verabschieden und machten uns auf die lange Heimreise. [Hanna Oertel, Q2]