Janina Lau erhält Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Wir am MCG haben uns sehr gefreut, dass unsere ehemalige Schülerin Janina Lau von der Studienstiftung des deutschen Volkes ein Stipendium erhalten hat. Um auch andere Schülerinnen und Schüler unserer Schule zu ermutigen, sich für ein Stipendium bei der Studienstiftung des deutschen Volkes oder anderen Stiftungen zu bewerben, haben wir Janina gebeten, vom Bewerbungsverfahren und ihren ersten Erfahrungen zu berichten:

Im April 2017 habe ich mein Abitur am MCG gemacht und wurde von unserer Schule für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Aber was ist das überhaupt? Nun, die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderwerk Deutschlands für Studenten. Die wichtigsten Auswahlkriterien sind eine hohe intellektuelle oder künstlerische Begabung, Leistungsbereitschaft und Motivation, soziale Kompetenz, ein breites außerfachliches Interesse und gesellschaftliches Engagement.

Nachdem ich von unserer Schulleitung, Frau Tressel, vorgeschlagen wurde, fing eine Reihe zahlreicher Auswahlverfahren an. Als erstes musste ich meinen Lebenslauf und eine Art Motivationsschreiben an die Stiftung in Bonn senden. Daraufhin wurde ich zu einem dreitägiges Auswahlverfahren in einer Jugendherberge eingeladen. Dort fanden selbstvorbereitete Kurzvorträge, Diskussionsrunden und zwei Einzelgesprächen statt. An diesem Wochenende konnte ich viele interessante Erfahrungen sammeln und zahlreiche neue Bekanntschaften knüpfen. Zwischen den Bewerbern herrschte keine direkte Konkurrenz, da mehrere Studenten die Möglichkeit haben, aufgenommen zu werden. Dadurch hatten wir untereinander eine freundliche und harmonische Atmosphäre. Nach bereits circa einer Woche bekommt man den Bescheid ob man angenommen wurde oder nicht.

So bin ich seit Dezember 2017 eine Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Dank dieser stehen mir nun viele neue Türen offen. Neben einer monatlichen Pauschale von 300 Euro bietet die Studienstiftung des deutschen Volkes Sprachreisen und -kurse nach beispielsweise Rom oder Barcelona an sowie Möglichkeiten auf eine Förderung für eventuelle Auslandssemester und noch vieles mehr.
Trotz des aufwendigen Auswahlverfahrens sollte man sich nicht entmutigen lassen und einfach sein Bestes geben. Selbst wenn man nicht von der Schule vorgeschlagen wurde kann man auch eine Initiativbewerbung versuchen. Allein aufgrund des dreitägigen Wochenendes als Bestandteil des Bewerbungsverfahrens kann man viele neue Erfahrungen sammeln und außergewöhnliche Menschen kennenlernen.  [Janina Lau]

Mehr Infos: www.studienstiftung.de/studienfoerderung